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                <title_id>arbeitsrecht</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Arbeitsrecht</title>
                <content>
    

    

    

    
        


    

        

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                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
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                                Begründung des Arbeitsverhältnisses
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

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                                Schriftlicher Arbeitsvertrag
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
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                                Rechte und Pflichten während des Arbeitsverhältnisses
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_beendigung_des_arbeitsverhaeltnisses&quot; id=&quot;beendigung_des_arbeitsverhaeltnisses&quot; title=&quot;Beendigung des Arbeitsverhältnisses&quot;&gt;
                                Beendigung des Arbeitsverhältnisses
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
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                                Kollektivvertragliche Abweichungen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_begruendung_des_arbeitsverhaeltnisses&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Begründung des Arbeitsverhältnisses&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Das Arbeitsverhältnis beginnt mit einem Arbeitsvertrag, dessen Abschluss grundsätzlich keine bestimmte Form (z. B. Schriftlichkeit) voraussetzt. Der Arbeitsvertrag ist eine für beide Seiten verbindliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeberin bzw. Arbeitgeber und Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer über die wechselweisen Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis. Der Arbeitgeber hat in erster Linie Anspruch auf die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers, während der Arbeitnehmer im Gegenzug die Entlohnung seiner Arbeitsleistung fordern darf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unverzüglich nach Beginn des Arbeitsverhältnisses (sofern das Arbeitsverhältnis länger als einen Monat dauert) muss der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine schriftliche Aufzeichnung über die wesentlichen Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsvertrag (Arbeitsvertrag oder Dienstzettel) aushändigen. Wurden die Rechte und Pflichten mündlich vereinbart, dann muss die getroffene Vereinbarung als Dienstzettel verschriftlicht werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Mindestinhalt des Dienstzettels&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Name und Anschrift des Arbeitgebers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Name und Anschrift des Arbeitnehmers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Beginn des Arbeitsverhältnisses&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bei Arbeitsverhältnissen auf bestimmte Zeit das Ende des Arbeitsverhältnisses&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kündigungsfrist und Kündigungstermin&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Gewöhnlicher Arbeits- bzw. Einsatzort und wenn erforderlich ein Hinweis auf wechselnde Arbeits- bzw. Einsatzorte&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Allfällige Einstufung in ein generelles Schema (Kollektivvertrag, Mindestlohntarif usw.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vorgesehene Verwendung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Anfangsbezug (Grundgehalt bzw. –lohn zzgl. weiterer Entgeltbestandteile wie z. B. Sonderzahlungen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fälligkeit des Entgelts&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ausmaß des jährlichen Erholungsurlaubes&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vereinbarte tägliche oder wöchentliche Normalarbeitszeit&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bezeichnung der auf den Arbeitsvertrag allenfalls anzuwendenden Normen des kollektiven Arbeitsrechts und Hinweis auf den Ort im Betrieb, an dem diese zur Einsichtnahme aufliegen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Name und Anschrift der Mitarbeitervorsorgekasse des Arbeitnehmers (gegebenenfalls Name und Anschrift der Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Zusätzlich können weitere Angaben erforderlich sein, wenn der Arbeitnehmer zur Arbeitsleistung überlassen oder im Rahmen seines Arbeitsverhältnisses länger als einen Monat im Ausland tätig wird.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_schriftlicher_arbeitsvertrag&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Schriftlicher Arbeitsvertrag&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Wird ein schriftlicher Arbeitsvertrag ausgefertigt, in dem der Mindestinhalt eines Dienstzettels enthalten ist, muss kein eigener Dienstzettel ausgehändigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Inhalt des schriftlichen Arbeitsvertrages&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der schriftliche Arbeitsvertrag sollte alle Mindestangaben eines Dienstzettels beinhalten. Darüber hinaus können weitere Regelungen getroffen werden, wie zum Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Verpflichtung zur Leistung von Überstundenarbeit (evtl. Überstundenpauschale mit Widerrufsmöglichkeit)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sachbezüge (z. B. Dienstfahrzeug, Dienstwohnung)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zusätzliche Entgeltbestandteile wie Betriebspensionen, Pensionskassenregelungen etc.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konkurrenzverbot während des aufrechten Dienstverhältnisses (zu Informationszwecken, da dieses im Gesetz verankert ist und nicht gesondert vereinbart werden muss)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konkurrenzklausel für die Zeit nach Beendigung des Dienstverhältnisses (hier ist eine Regelung zu treffen, da es keine gesetzliche Vorschrift gibt)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Festlegung der Kündigungsfristen und des Kündigungstermins (als Mindestinhalt des Dienstzettels; gesetzliche Regelungen beachten)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Verjährungs- und Verfallbestimmungen (evtl. Kollektivvertragsregelungen beachten)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vereinbarung über den Ausbildungskostenersatz (zu Informationszwecken, da eine Vorausvereinbarung im Arbeitsvertrag nicht gültig ist)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Probezeit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Mit Angestellten kann eine Probezeit bis zu einem Monat vereinbart werden. Das Arbeitsverhältnis kann während dieser Zeit sowohl von der Arbeitgeberin bzw. vom Arbeitgeber als auch von der Arbeitnehmerin bzw. vom Arbeitnehmer jederzeit ohne Angabe von Gründen aufgelöst werden. Der Kollektivvertrag kann einen kürzeren Probezeitraum vorsehen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Arbeiterinnen und Arbeitern kann ebenfalls eine Probezeit bis zu einem Monat vereinbart werden, sofern kein Kollektivvertrag anwendbar ist oder der anwendbare Kollektivvertrag keine eigene Bestimmung über die Probezeit enthält (z. B. zwei Wochen für Arbeiter im Hotel- und Gastgewerbe).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Probezeitvereinbarung ist nur dann unbedingt notwendig, wenn der anzuwendende Kollektivvertrag keine Probezeit vorsieht. Empfehlenswert ist jedoch trotzdem eine Niederschrift der Probezeitregelung im Arbeitsvertrag bzw. im Dienstzettel, damit beide Seiten nachweislich informiert sind.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Ausbildungskostenersatz&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Ausbildungskostenersatz darf nicht ausschließlich im Dienstvertrag vereinbart werden, sondern muss zusätzlich Gegenstand einer eigenen Vereinbarung zwischen Arbeitgeberin bzw. Arbeitgeber und Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer sein, da die konkrete Höhe der Ausbildungskosten einen Teil der Vereinbarung darstellt und bei Vertragsabschluss noch nicht bekannt ist. Ohne eine schriftliche Vereinbarung über die Rückerstattung der Ausbildungskosten hat der Arbeitgeber keinen Anspruch darauf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lediglich Kosten von Ausbildungen (keine Einschulungskosten), die dem Arbeitnehmer theoretische oder praktische Spezialkenntnisse vermitteln, die er auch bei anderen Arbeitgebern verwenden kann und seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern, sind rückforderbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bindungsdauer beträgt höchstens vier Jahre (fünf Jahre für vor dem 29.12.2015 abgeschlossene Ausbildungskostenrückersatzvereinbarungen) Bei besonders kostenintensiven Ausbildungen kann ausnahmsweise auch eine längere Bindungsdauer von bis zu acht Jahren vereinbart werden (z. B. für die Ausbildung zum Flugpiloten). Ob eine Rückzahlungsverpflichtung besteht, hängt außerdem von der Art der Auflösung des Dienstverhältnisses ab:&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Keine Rückzahlungsverpflichtung&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Rückzahlungsverpflichtung&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Auflösung während der Probezeit&lt;/td&gt;&lt;td&gt;einvernehmliche Auflösung&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;ungerechtfertigte Entlassung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;gerechtfertigte Entlassung&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;gerechtfertigter vorzeitiger Austritt&lt;/td&gt;&lt;td&gt;ungerechtfertigter vorzeitiger Austritt&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;unverschuldete Entlassung aufgrund Dienstunfähigkeit infolge Krankheit oder Unglücksfall&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Arbeitnehmerkündigung&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Zeitablauf bei befristetem Dienstverhältnis&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Arbeitgeberkündigung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_rechte_und_pflichten_waehrend_des_arbeitsverhaeltnisses&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Rechte und Pflichten während des Arbeitsverhältnisses&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h3&gt;Arbeitszeit und Arbeitsruhe (Mittagspause)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die tägliche Normalarbeitszeit beträgt grundsätzlich acht Stunden, die wöchentliche Normalarbeitszeit grundsätzlich 40 Stunden. Kollektivverträge können eine Verkürzung der Arbeitszeit vorsehen (meist auf 38,50 Stunden).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Arbeitszeitgesetz schreibt Ruhepausen zwingend vor, wenn die Tagesarbeitszeit mehr als sechs Stunden beträgt. Das Mindestausmaß beträgt eine halbe Stunde und ist grundsätzlich am Stück zu gewähren. Die Lage der Pause wird dabei nicht zwingend vorgeschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Tagesarbeitszeit (das ist die tatsächlich geleistete Arbeitszeit, nicht zu verwechseln mit der täglichen Normalarbeitszeit) darf seit 1.9.2018 nun grundsätzlich zwölf Stunden und die Wochenarbeitszeit 60 Stunden nicht überschreiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es steht Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern frei, Überstunden ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn durch diese Überstunden die Tagesarbeitszeit von zehn Stunden oder die Wochenarbeitszeit von 50 Stunden überschritten wird. Sie dürfen deswegen nicht benachteiligt werden, insbesondere hinsichtlich des Entgelts, der Aufstiegsmöglichkeiten und der Versetzung. Werden Arbeitnehmer deswegen gekündigt, können sie die Kündigung innerhalb einer Frist von zwei Wochen bei Gericht anfechten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Arbeitnehmer können für Überstunden, durch die die Tagesarbeitszeit von zehn Stunden oder die Wochenarbeitszeit von 50 Stunden überschritten wird, selbst bestimmen, ob die Abgeltung in Geld oder durch Zeitausgleich erfolgt. Übersteigen die geleisteten Überstunden dieses Ausmaß nicht, können Kollektivvertrag oder Betriebsvereinbarung festlegen, wie die Abgeltung erfolgen soll, sofern keine abweichende Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer besteht. Mangels jeder anderen Regelung (durch Vereinbarung, Kollektivvertrag oder Betriebsvereinbarung) müssen geleistete Überstunden allerdings immer in Geld abgegolten werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Vorliegen eines erhöhten Arbeitsbedarfs darf die durchschnittliche Wochenarbeitszeit grundsätzlich innerhalb eines Durchrechnungszeitraums von 17 Wochen 48 Stunden nicht überschreiten. Wöchentlich sind jedoch nicht mehr als zwanzig Überstunden zulässig. Die Tagesarbeitszeit darf auch hier zwölf Stunden nicht übersteigen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Urlaubsanspruch&lt;/h3&gt;
&lt;h4&gt;Wie viele Tage Urlaub stehen zu?&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Pro Arbeitsjahr beträgt der Urlaubsanspruch bei einer Dienstzeit bis zu 25 Jahren &lt;strong&gt;30 Werktage &lt;/strong&gt;und über 25 Jahren Dienstzeit &lt;strong&gt;36 Werktage&lt;/strong&gt;. Das ergibt bei einer 5-Tage-Woche einen Urlaubsanspruch in Höhe von &lt;strong&gt;25 bzw. 30 Arbeitstagen&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vordienstzeiten bei derselben Arbeitgeberin bzw. beim selben Arbeitgeber werden angerechnet, vorausgesetzt die Unterbrechungen übersteigen die Dauer von drei Monaten nicht und das Arbeitsverhältnis wurde nicht durch Kündigung der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers, unbegründeten vorzeitigen Austritt oder verschuldete fristlose Entlassung beendet. Vordienstzeiten bei anderen Arbeitgebern sowie Zeiten einer selbstständigen Erwerbstätigkeit werden bis höchstens fünf Jahre angerechnet, sofern sie mindestens sechs Monate (im Inland bzw. in einem EWR-Staat) gedauert haben und die Dienstnehmerin bzw. der Dienstnehmer diese nachweisen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über die allgemeine Schulpflicht hinaus werden Schulzeiten für den Besuch einer allgemeinbildenden höheren Schule mit höchstens vier Jahren und Hochschulzeiten bis zu einem Ausmaß von höchstens fünf Jahren (vorausgesetzt das Hochschulstudium wurde mit Erfolg abgeschlossen) angerechnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;ACHTUNG&lt;/strong&gt;: Beachten Sie die max. Anrechnungsjahre bei Zusammentreffen von Vordienstzeiten (bei anderen Arbeitgebern und/oder bei selbständiger Erwerbstätigkeit) und Schulzeiten:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schulzeiten und Vordienstzeiten sind im Ausmaß von max. sieben Jahren anzurechnen. Hochschulzeiten sind bei dieser Anrechnungsgrenze nicht zu berücksichtigen und somit mit max. fünf Jahren zusätzlich zu berücksichtigen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Persönlicher Feiertag&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen seines Urlaubsanspruches haben alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer außerdem Anspruch auf den sogenannten persönlichen Feiertag. Der Arbeitnehmer kann selbst bestimmen, wann er seinen persönlichen Feiertag in Anspruch nehmen möchte. Der Arbeitgeber muss dem weder gesondert zustimmen, noch kann er dem Arbeitnehmer die Inanspruchnahme untersagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Arbeitnehmer hat dem Arbeitgeber den persönlichen Feiertag bis spätestens drei Monate vor dem Datum der Inanspruchnahme schriftlich bekannt zu geben. Der in Anspruch genommene persönliche Feiertag kürzt den noch offenen Urlaubsanspruch des Arbeitnehmers entsprechend.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_beendigung_des_arbeitsverhaeltnisses&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Beendigung des Arbeitsverhältnisses&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Bei der Beendigung von Arbeitsverhältnissen sind insbesondere Kündigungsfristen und Kündigungs(end)termine zu beachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Kündigungs(end)termin ist der Zeitpunkt, zu dem das Arbeitsverhältnis beendet werden soll, also der letzte Arbeitstag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kündigungsfrist ist der Zeitraum zwischen Ausspruch der Kündigung und dem Ende des Arbeitsverhältnisses. Als ausgesprochen gilt die Kündigung erst dann, wenn sie der Empfängerin bzw. dem Empfänger zugegangen ist (&lt;strong&gt;ACHTUNG&lt;/strong&gt;: Dauer des Postlaufes dazuzählen!).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kündigung durch den Arbeitgeber&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis kündigt, richtet sich die Dauer der &lt;strong&gt;Kündigungsfrist&lt;/strong&gt; einer Arbeiterin bzw. eines Arbeiters oder einer Angestellten bzw. eines Angestellten, sofern keine für sie bzw. ihn günstigere Regelung vereinbart wurde, nach der Dauer des Arbeitsverhältnisses:  &lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            

            

            

            

            
                &lt;thead&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        
                                        &lt;th&gt;1. bis 2. Arbeitsjahr&lt;/th&gt;
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;6 Wochen&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    
                        
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        
                                        &lt;th&gt;3. bis 5. Arbeitsjahr&lt;/th&gt;
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;2 Monate&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        
                                        &lt;th&gt;6. bis 15. Arbeitsjahr&lt;/th&gt;
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;3 Monate&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        
                                        &lt;th&gt;16. bis 25. Arbeitsjahr&lt;/th&gt;
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;4 Monate&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        
                                        &lt;th&gt;ab 26. Arbeitsjahr&lt;/th&gt;
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;5 Monate&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                &lt;/tbody&gt;
            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;Der &lt;strong&gt;Kündigungs(end)termin&lt;/strong&gt; muss, sofern nichts anderes vereinbart wurde, auf das Quartalsende fallen. Die Kündigung muss also so ausgesprochen werden, dass die volle Kündigungsfrist zwischen Kündigungsausspruch und Kündigungstermin zum Quartalsende liegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Beispiel: Ein Arbeitnehmer im vierten Arbeitsjahr soll gekündigt werden. Die Kündigung wird im August ausgesprochen. Die Kündigungsfrist beträgt zwei Monate, weshalb eine Kündigung zum 30.09. nicht mehr möglich ist, (zwischen Kündigungsausspruch und Kündigungstermin liegt weniger als die volle Kündigungsfrist).&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Kündigungsausspruch: spätestens am 31.10.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Kündigungstermin: letzter Arbeitstag ist der 31.12.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Davon abweichend können auch der 15. eines Monats oder der Monatsletzte als Kündigungstermin vereinbart werden, sofern ein anwendbarer Kollektivvertrag dem nicht entgegensteht.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Kündigung durch den Arbeitnehmer&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ohne Rücksicht auf die Dauer des Arbeitsverhältnisses beträgt die Kündigungsfrist einen Monat (von einem Monatsletzten zum nächsten Monatsletzten). Die Kündigungsfrist kann durch Vereinbarung auf bis zu sechs Monate verlängert werden, darf jedoch nie länger sein als die Kündigungsfrist des Arbeitgebers.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber und die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer können die Kündigungsfrist einvernehmlich verkürzen. Es sollte jedoch in der Kündigung ausdrücklich festgestellt werden, dass es sich trotz der einvernehmlichen Verkürzung der Kündigungsfrist um eine Kündigung und nicht um eine einvernehmliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses handelt, denn die einvernehmliche Auflösung löst grundsätzlich eine Abfertigungszahlung aus (wenn man sich noch im System Abfertigung „Alt“ befindet).&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Sonderregelung für Saisonarbeiter&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Durch Kollektivvertrag können für Arbeiterinnen und Arbeiter in Branchen, in denen Saisonbetriebe überwiegen, sowohl bei Kündigungen durch die Dienstgeberin bzw. den Dienstgeber wie auch durch die Dienstnehmerin bzw. den Dienstnehmer abweichende Kündigungsfristen und -termine festgelegt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Einvernehmliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die einvernehmliche Auflösung setzt eine vom Willen beider Parteien getragene Vereinbarung zwischen Arbeitgeberin bzw. Arbeitgeber und Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer über das Ende des Arbeitsverhältnisses voraus und ist im Gegensatz zur Kündigung an keine Fristen und Termine gebunden. Der letzte Arbeitstag wird dabei ebenfalls im Einvernehmen festgelegt.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Vorzeitige Auflösung aus schwerwiegendem Grund (Entlassung/Austritt)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Entlassung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Entlassungsgründe für &lt;strong&gt;Arbeiterinnen und&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Arbeiter&lt;/strong&gt; sind in der Gewerbeordnung abschließend aufgezählt. Nur wenn einer der dort aufgezählten groben Verstöße vorliegt, kann der Arbeitnehmer gerechtfertigt entlassen werden, ohne dass Fristen und Termine eingehalten werden müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gründe für eine gerechtfertigte Entlassung sind bspw. Diebstahl, Körperverletzung oder Ehrenbeleidigung gegen die Arbeitgeberin bzw. den Arbeitgeber, das Verraten von Geschäfts- oder Betriebsgeheimnissen etc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Entlassungsgründe für &lt;strong&gt;Angestellte&lt;/strong&gt; sind im Angestelltengesetz beispielhaft aufgezählt. Bei einem Angestellten genügt das Vorliegen eines ähnlich groben Verstoßes, damit dieser gerechtfertigt entlassen werden kann, ohne dass Fristen und Termine eingehalten werden müssen. Die Gründe sind im Großen und Ganzen ähnlich bei der Entlassung eines Arbeiters. Eine Entlassung muss immer unverzüglich ausgesprochen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist die Entlassung ungerechtfertigt, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf eine Kündigungsentschädigung (entspricht jenem Entgelt, welches der Arbeitnehmer bei einer ordnungsgemäßen Kündigung – unter Einhaltung der Fristen und Termine – erhalten hätte).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vorzeitiger Austritt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, das Arbeitsverhältnis ohne Einhaltung von Fristen und Terminen zu lösen, wenn sie wichtige Gründe für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gründe der Arbeiterinnen und Arbeiter finden sich in der Gewerbeordnung. Dazu zählen bspw. drohender Gesundheitsschaden bei Fortsetzung der Arbeit, Ehrenbeleidung, Misshandlungen, die Weigerung der Dienstgeberin bzw. des Dienstgebers, den Lohn zu bezahlen etc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gründe der Angestellten finden sich im Angestelltengesetz und entsprechen im Wesentlichen jenen der Arbeiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liegen keine wichtigen Gründe vor, muss der Arbeitnehmer die Fristen und Termine der Kündigung wahren. Hält er diese nicht ein, liegt ein unberechtigter vorzeitiger Austritt vor und der Arbeitnehmer ist dem Arbeitgeber schadenersatzpflichtig.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Urlaubsersatzleistung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Arbeitnehmerin bzw. dem Arbeitnehmer steht bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine &lt;strong&gt;Ersatzleistung&lt;/strong&gt; für den nichtverbrauchten aliquoten Urlaubsanspruch zu.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Berechnungsschritte der Urlaubsersatzleistung&lt;/h4&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Urlaubsentgelt pro Monat&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;regelmäßig &lt;strong&gt;wiederkehrende Bezüge&lt;/strong&gt; (Gehalt, Lohn, Überstunden, Zulagen, Sachbezüge usw., nicht jedoch Reisekostenentschädigungen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;je ein Zwölftel an &lt;strong&gt;Sonderzahlungen&lt;/strong&gt; (Urlaubsbeihilfe, Weihnachtsremuneration)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ein Zwölftel allfälliger &lt;strong&gt;sonstiger jährlich&lt;/strong&gt; zur Auszahlung gelangender &lt;strong&gt;Zuwendungen&lt;/strong&gt; (z. B. Bilanzgeld, Provisionen, Gewinnbeteiligungen)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Anzahl nicht konsumierter Urlaubstage&lt;br /&gt;30 Werktage bzw. bei Berechnung nach Arbeitstagen (Fünf-Tage-Woche) 25 Arbeitstage dividiert durch 365 multipliziert mit der Anzahl der Kalendertage des abzurechnenden Urlaubsjahres. Bereits &lt;strong&gt;verbrauchter Urlaub&lt;/strong&gt; ist vom aliquoten Urlaubsausmaß &lt;strong&gt;abzuziehen&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Alturlaub&lt;/strong&gt; (nicht konsumierte Urlaubstage aus den letzten drei Urlaubsjahren) ist &lt;strong&gt;hinzuzurechnen&lt;/strong&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Berechnung der &lt;strong&gt;Ersatzleistung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das &lt;strong&gt;Urlaubsentgelt pro Monat wird durch 26 &lt;/strong&gt;(bei Berechnung nach Arbeitstagen durch 22) &lt;strong&gt;dividiert&lt;/strong&gt; und mit der &lt;strong&gt;Anzahl der Urlaubswerktage &lt;/strong&gt;(Urlaubsarbeitstage) &lt;strong&gt;multipliziert&lt;/strong&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beispiel:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Angestellter, Eintritt: 1.1.2023, Lösung des Arbeitsverhältnisses durch Arbeitnehmerkündigung per 31.5.2024, Monatsgehalt € 1.800,00, monatliches Überstundenpauschale € 300,00, Urlaubsgeld fällig am 31.5. € 1.800,00, Weihnachtsremuneration fällig am 30.11. € 1.800,00, Urlaubsanspruch 30 Werktage, konsumierter Urlaub acht Werktage des laufenden Urlaubsjahres&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;1. Berechnung des aliquoten Urlaubsanspruchs für das Austrittsjahr:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            

            

            

            

            
                &lt;thead&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;30 Werktage/365 Tage x 151 Tage =&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;12,41&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;Werktage&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        
                    
                        
                    
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    
                        
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;abzüglich bereits konsumierter Urlaub&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;8,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;Werktage&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;strong&gt;abzugelten sind&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;&lt;strong&gt;4,41&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;&lt;strong&gt;Werktage&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                &lt;/tbody&gt;
            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;em&gt;2. Urlaubsentgelt&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            

            

            

            

            
                &lt;thead&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;regelmäßig wiederkehrender Bezug (Gehalt)&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.800,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    
                        
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Überstundenpauschale&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;aliquotes Urlaubsgeld (€ 1.800,00 : 12)&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;150,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;aliquote Weihnachtsremuneration (€ 1.800,00 : 12)&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;150,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;strong&gt;Urlaubsentgelt für einen Monat beträgt&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;strong&gt;€&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;&lt;strong&gt;2.400,00&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                &lt;/tbody&gt;
            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;em&gt;3. Die &lt;strong&gt;Ersatzleistung für 4,41 Werktage&lt;/strong&gt; beträgt:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;€ 2.400,00 : 26 x 4,41 = &lt;strong&gt;€ 407,08&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sofern Urlaubsansprüche aus früheren Jahren noch nicht verjährt sind, sind diese voll abzugelten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Urlaubsentgelt für einen über das aliquote Ausmaß hinaus konsumierten Jahresurlaub muss vom Arbeitnehmer grundsätzlich nicht rückerstattet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In zwei &lt;strong&gt;Ausnahmefällen&lt;/strong&gt; muss der Arbeitnehmer dennoch den Mehrkonsum rückerstatten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;unberechtigter vorzeitiger Austritt oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;verschuldete Entlassung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Abfertigung „Alt“ und „Neu“&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Das Mitarbeitervorsorgegesetz ist für alle Arbeitsverhältnisse anzuwenden. Die alte Regelung ist nur gültig für Dienstverhältnisse, die vor dem 1.1.2003 begonnen wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei ist der Arbeitgeber verpflichtet, ab Beginn eines Arbeitsverhältnisses einen laufenden Beitrag i. H. v. 1,53 % der Sozialversicherungsbemessungsgrundlage als laufenden Abfertigungsbeitrag an die Österreichische Gesundheitskasse abzuführen. Die Österreichische Gesundheitskasse leitet die Abfertigungsbeiträge an die vom Arbeitgeber ausgewählte zuständige betriebliche Vorsorgekasse weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber und die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer können auch einvernehmlich mit Ansprüchen aus dem Abfertigungssystem „Alt“ zur Gänze oder teilweise in das neue System wechseln. Der Übertritt muss für seine Gültigkeit schriftlich vereinbart werden. Nach einem Teil- oder Vollübertritt werden die Arbeitnehmer im System Abfertigung „Neu“ geführt und monatlich der Abfertigungsbeitrag einbezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1) Teilübertritt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim teilweisen Übertritt in das Abfertigungssystem „Neu“ wird der bereits erworbene Anspruch an Monatsentgelten „eingefroren“. Für den eingefrorenen Teil der Abfertigung gelten die Regeln des Abfertigungssystems „Alt“ weiter und er kommt unter bestimmten Voraussetzungen am Ende des Dienstverhältnisses zur Auszahlung (bspw. kein Auszahlungsanspruch bei Selbstkündigung). Für Zeiträume ab dem Teilübertritt gilt jedoch ausschließlich das Abfertigungssystem „Neu“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2) Vollübertritt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Vollübertritt werden die bisher angesammelten fiktiven Abfertigungsansprüche in einen Kapitalbetrag umgewandelt und in die betriebliche Vorsorgekasse übertragen. Die Summe der Einzahlung sollte mind. 50 % des fiktiven Abfertigungsbetrages ausmachen und darf nicht höher sein als dieser. Die Überweisung dieses Betrages kann, nach Vereinbarung mit der betrieblichen Vorsorgekasse, auch in Raten erfolgen und ist binnen fünf Jahren zur Gänze einzubezahlen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Abfertigungszahlungen nach dem System „Alt“&lt;/h3&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            

            

            

            

            
                &lt;thead&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        
                                        &lt;th&gt;Dauer des Dienstverhältnisses&lt;/th&gt;
                                    
                                
                                    
                                    
                                        
                                        &lt;th&gt;Anspruch auf Monatsentgelte &lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt;&lt;/th&gt;
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    
                        
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;nach 3 vollen Jahren&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;2&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;nach 5 vollen Jahren&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;3&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;nach 10 vollen Jahren&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;4&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;nach 15 vollen Jahren&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;6&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;nach 20 vollen Jahren&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;9&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;nach 25 vollen Jahren&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;12&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                &lt;/tbody&gt;
            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt; Monatsentgelt: laufendes/r Entgelt/Lohn und anteiliger Urlaubszuschuss, Weihnachtsremuneration, Leistungsprämie, Provision, Sachbezüge, regelmäßiges Überstundenentgelt, Zuschläge, Beihilfen etc. – alle regelmäßigen, wiederkehrenden Bezüge und in größeren Abständen oder einmalig zur Auszahlung gebrachte Entgelte&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Arbeitsrechtliche Besonderheiten bei Lehrverhältnissen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Lehrvertrag ist zwingend schriftlich zwischen Lehrling (bei Minderjährigkeit seinem gesetzlichen Vertreter) und dem/der Lehrberechtigten abzuschließen. Nichteinhaltung der Schriftlichkeit zieht jedoch keine Nichtigkeit nach sich.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Beendigung von Lehrverhältnissen&lt;/h4&gt;
&lt;h5&gt;Zeitablauf&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Das Lehrverhältnis endet in der Regel automatisch durch Zeitablauf. Im Normalfall ist dies mit Ablauf der im Lehrvertrag vereinbarten Dauer der Lehrzeit oder bei erfolgreich abgelegter Lehrabschlussprüfung mit Ende der Kalenderwoche, in der die Lehrabschlussprüfung bestanden wurde. Ab dem folgenden Tag beginnt die Behaltefrist mit dem erhöhten Facharbeiterlohn bzw. Angestelltengehalt. Die bzw. der Lehrberechtigte ist verpflichtet, den Lehrling nach Beendigung der Lehrzeit drei Monate in seinem erlernten Beruf im Betrieb weiter zu behalten (wenn mehr als die Hälfte der vorgesehenen Lehrzeit bei ihm absolviert wurde) und der Kollektivvertrag keine längere Behaltefrist vorsieht. Verbrachte der Lehrling weniger als die Hälfte der vorgesehenen Lehrzeit im Unternehmen, ist der Lehrling nur eineinhalb Monate in seinem erlernten Beruf im Betrieb zu behalten.&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Auflösung während der Probezeit&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Während der ersten drei Monate (sofern in dieser Zeit der Lehrling seine Schulpflicht in einer lehrgangsmäßigen Berufsschule erfüllt während der ersten sechs Wochen der Ausbildung im Lehrbetrieb) können sowohl der Lehrberechtigte als auch der Lehrling das Lehrverhältnis jederzeit einseitig ohne Angabe von Gründen schriftlich lösen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die vorzeitige Auflösung eines Lehrverhältnisses bedarf zu ihrer Rechtswirksamkeit der Schriftform. Bei der Auflösung durch einen minderjährigen Lehrling ist außerdem die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter notwendig.&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;&lt;strong&gt;Einseitige Auflösung des Lehrverhältnisses&lt;/strong&gt;&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Die Auflösung des Lehrverhältnisses bedarf der Schriftform. Bei einem minderjährigen Lehrling müssen die Eltern von der Auflösung verständigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h6&gt;Durch den Lehrberechtigten&lt;/h6&gt;
&lt;p&gt;Die einseitige Auflösung des Lehrverhältnisses durch die bzw. den Lehrberechtigten ist nur bei schwerwiegenden Verfehlungen seitens des Lehrlings (langes Fernbleiben von der Arbeit, wiederholte grobe Pflichtverletzung trotz Ermahnung, Diebstahl etc.) möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Auflösungsgründe werden durch die Rechtsprechung sehr restriktiv gehandhabt, sodass diese Art der Auflösung in der Praxis bei schwerwiegenden Fällen mangelnder Eignung oder Motivation des Lehrlings zur Erlernung des Lehrberufes kaum zur Anwendung kommt.&lt;/p&gt;
&lt;h6&gt;&lt;strong&gt;Durch den Lehrling&lt;/strong&gt;&lt;/h6&gt;
&lt;p&gt;Wenn dem Lehrling die Fortsetzung der Ausbildung unzumutbar wird (Vorenthaltung der Lehrlingsentschädigung, massive Arbeitszeitüberschreitung, grob mangelhafte Ausbildung, Gesundheitsschädigung, Misshandlung etc.), kann dieser das Lehrverhältnis berechtigt vorzeitig auflösen. Bei minderjährigen Lehrlingen bedarf die vorzeitige Auflösung der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Außerordentliche Auflösung des Lehrverhältnisses&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Sowohl die bzw. der Lehrberechtigte als auch der Lehrling können das Lehrverhältnis einseitig auflösen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Zum Ablauf des letzten Tages des ersten Lehrjahres&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bei Lehrberufen mit einer festgelegten Dauer der Lehrzeit von drei, dreieinhalb oder vier Jahren zum Ablauf des letzten Tages des zweiten Lehrjahres &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Dabei ist die Frist von einem Monat einzuhalten. Die außerordentliche Auflösung des Lehrverhältnisses durch einen minderjährigen Lehrling bedarf der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die außerordentliche Auflösung durch den Lehrberechtigten ist nur dann wirksam, wenn vor der Auflösung ein Mediationsverfahren durchgeführt wurde. Dabei müssen verschiedene Fristen eingehalten werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch den Lehrberechtigten ist die außerordentliche Auflösung des Lehrverhältnisses nur dann wirksam, wenn der Lehrberechtigte die beabsichtigte außerordentliche Auflösung und die geplante Aufnahme eines Mediationsverfahrens dem Lehrling, der Lehrlingsstelle, der regionalen Geschäftsstelle des Arbeitsmarktservice, der Arbeiterkammer und gegebenenfalls dem Betriebsrat sowie dem Jugendvertrauensrat spätestens am Ende des neunten oder einundzwanzigsten Lehrmonats mitgeteilt hat.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Einvernehmliche Auflösung des Lehrverhältnisses&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Bei einer einvernehmlichen Auflösung muss eine Bescheinigung eines Arbeits- und Sozialgerichtes oder der Kammer für Arbeiter und Angestellte vorliegen, aus der hervorgeht, dass der Lehrling über die Bestimmungen betreffend die Endigung und die vorzeitige Auflösung des Lehrverhältnisses belehrt wurde. Diese Bescheinigung ist der Auflösungsanzeige an die Lehrlingsstelle anzuschließen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Arbeitsrechtliche Besonderheiten bei freien Dienstverhältnissen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Eine freie Dienstnehmerin bzw. ein freier Dienstnehmer schuldet ihre bzw. seine Arbeitskraft gegen Entgelt, ohne jedoch hinsichtlich Arbeitszeit, Arbeitsort und Arbeitsablauf gebunden zu sein. In der Praxis ist die Abgrenzung zwischen freiem und echtem Dienstnehmer nicht immer leicht, darum sollte jeder Fall spezifisch geprüft werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Sozialversicherung sind auch für freie Dienstnehmer Beiträge an die zuständige Österreichische Gesundheitskasse abzurechnen und abzuführen. Hierzu wird bei der Österreichischen Gesundheitskasse eine eigene Beitragskontonummer für freie Dienstnehmer benötigt. Weiters ist auch für freie Dienstnehmer der sozialversicherungsrechtliche Teil des Jahreslohnzettels an die Österreichische Gesundheitskasse zu übermitteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Steuerrecht sind freie Dienstnehmer wie Selbstständige zu behandeln und umsatzsteuer- und einkommensteuerpflichtig. Der Auftraggeber hat daher anstatt des Lohnzettels (L16) eine Jahresmeldung (Formular E109a) zu übermitteln, in welcher die geleisteten Entgelte inkl. Umsatzsteuer zu melden sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das allgemeine Arbeitsrecht ist auf freie Dienstverhältnisse nicht anwendbar. Es gelten nur folgende arbeitsrechtliche Regelungen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Die Kündigungsfrist nach ABGB beträgt grundsätzlich 14 Tage, außer es handelt sich um Dienste höherer Art und das Dienstverhältnis dauert schon drei Monate, dann ist eine Frist von vier Wochen einzuhalten. Kündigungstermin gibt es hier keinen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Dienstnehmerhaftpflichtgesetz (DNHG) ist auch auf arbeitnehmerähnliche freie Dienstnehmer anwendbar, weshalb die Schadenersatzpflicht des freien Dienstnehmers beschränkt ist.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Freie Dienstnehmer haben Anspruch auf Ausstellung eines Dienstzettels.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_kollektivvertragliche_abweichungen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Kollektivvertragliche Abweichungen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die beschriebenen arbeitsrechtsrechtlichen Regelungen geben die aktuelle Gesetzlage wieder. Ist ein Kollektivvertrag vorhanden, so können die darin enthaltenen Bestimmungen von den gesetzlichen Regelungen abweichen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>auslandsgeschaefte</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Auslandsgeschäfte</title>
                <content>
    

    

    

    
        


    

        

            &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
                &lt;p&gt;Sie können die Seite &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;Externe Inhalte&lt;/span&gt; auch als PDF speichern.&lt;/p&gt;
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                &lt;/a&gt;
            &lt;/div&gt;
        

    


    

    
        
            
            &lt;p&gt;Im Folgenden wird ein Überblick über einige umsatzsteuerliche Fragestellungen gegeben, die bei Auslandgeschäften auftreten. Auslandsgeschäfte können aber eine Vielzahl von anderen steuerlichen Themen betreffen und wären in einer individuellen Beratung abzuklären.&lt;/p&gt;
        
    



    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_lieferungen_in_die_eu-mitgliedstaaten&quot; id=&quot;lieferungen_in_die_eu-mitgliedstaaten&quot; title=&quot;Lieferungen in die EU-Mitgliedstaaten&quot;&gt;
                                Lieferungen in die EU-Mitgliedstaaten
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_innergemeinschaftlicher_versandhandel&quot; id=&quot;innergemeinschaftlicher_versandhandel&quot; title=&quot;Innergemeinschaftlicher Versandhandel&quot;&gt;
                                Innergemeinschaftlicher Versandhandel
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_einfuhr-versandhandel&quot; id=&quot;einfuhr-versandhandel&quot; title=&quot;Einfuhr-Versandhandel&quot;&gt;
                                Einfuhr-Versandhandel
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_grenzueberschreitende_dienstleistungen&quot; id=&quot;grenzueberschreitende_dienstleistungen&quot; title=&quot;Grenzüberschreitende Dienstleistungen&quot;&gt;
                                Grenzüberschreitende Dienstleistungen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_uid-bestaetigungsverfahren&quot; id=&quot;uid-bestaetigungsverfahren&quot; title=&quot;UID-Bestätigungsverfahren&quot;&gt;
                                UID-Bestätigungsverfahren
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_vorsteuerrueckerstattung_aus_eu-staaten&quot; id=&quot;vorsteuerrueckerstattung_aus_eu-staaten&quot; title=&quot;Vorsteuerrückerstattung aus EU-Staaten&quot;&gt;
                                Vorsteuerrückerstattung aus EU-Staaten
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_vorsteuerrueckerstattung_aus_einem_drittland&quot; id=&quot;vorsteuerrueckerstattung_aus_einem_drittland&quot; title=&quot;Vorsteuerrückerstattung aus einem Drittland&quot;&gt;
                                Vorsteuerrückerstattung aus einem Drittland
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_lieferungen_in_die_eu-mitgliedstaaten&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Lieferungen in die EU-Mitgliedstaaten&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Eine steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung liegt grundsätzlich vor, wenn&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;ein Gegenstand in andere Mitgliedstaaten der EU befördert oder versendet wird&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;der Erwerber ein Unternehmer ist, der den Gegenstand für sein Unternehmen erwirbt bzw. eine nicht unternehmerisch tätige juristische Person ist und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;der Erwerb bei dem Abnehmer im anderen Mitgliedstaat steuerbar ist.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Voraussetzungen sind buchmäßig nachzuweisen. Unternehmerinnen und Unternehmer müssen auf die Steuerfreiheit der Lieferung auf der Rechnung hinweisen, z. B. mit „Steuerfreie, innergemeinschaftliche Lieferung“ und zusätzlich zu ihrer eigenen UID-Nummer die UID-Nummer der Abnehmerin bzw. des Abnehmers vermerken. Der Versand, die Beförderungen oder die Abholung sind zu dokumentieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Eintrag in die Zusammenfassende Meldung und die UID-Nummer der Kundin bzw. des Kunden sind materiell-rechtliche Voraussetzungen, um eine innergemeinschaftliche Lieferung steuerfrei behandeln zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um die Empfangsbestätigungen oder Verbringungserklärungen zu vereinheitlichen, stellt die Finanzverwaltung Muster im Anhang zu den Umsatzsteuerrichtlinien zur Verfügung (Anhang 5 und 6 der UStR).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Downloads:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a title=&quot;Muster Empfangsbestätigung&quot; href=&quot;https://atikon.com/common/infolisten_download/Muster_Empfangsbestaetigung_AT.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Muster Empfangsbestätigung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title=&quot;Muster Verbringungserklärung&quot; href=&quot;https://www.atikon.com/common/infolisten_download/Muster_Verbringungserklaerung_AT.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Muster Verbringungserklärung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Verbringungsnachweis&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;a) Beförderungsnachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird der Gegenstand durch die Unternehmerin bzw. den Unternehmer oder durch die Abnehmerin bzw. den Abnehmer befördert, so werden folgende Nachweise benötigt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Durch- oder Abschrift der Rechnung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ein handelsüblicher Beleg, aus dem der Bestimmungsort hervorgeht (z. B. Lie­fer­schein)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Empfangsbestätigung des Abnehmers&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;b) Versendungsnachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird die Ware versendet, so bestehen die benötigten Nachweise aus einer Durch- oder Abschrift der Rechnung und einem Versendungsbeleg (z. B. Frachtbriefe, Postaufgabebescheinigungen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist es dem Unternehmer nicht möglich, den Versendungsnachweis in dieser Form zu er­bringen, kann er den Nachweis wie im Fall einer Beförderung erbringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;c) Abholbestätigung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird die Ware durch eine Beauftragte bzw. einen Beauftragten abgeholt, ist es die Aufgabe der Lieferantin bzw. des Lieferanten, sich darüber Gewissheit zu verschaffen, dass die mit ihr bzw. ihm in Kontakt tretende Person dazu berechtigt ist, die Ware abzuholen. Allein die Kopie eines Reisepasses reicht dazu nicht aus. Es müssen noch eine Reihe anderer Nachweise erbracht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Abholerin bzw. der Abholer muss eine schriftliche Erklärung, dass sie bzw. er den Gegenstand in das übrige Ge­mein­schafts­ge­biet befördern wird, sowie eine Spezialvollmacht vorlegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Spezialvollmacht muss beinhalten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;eine Erklärung, dass der Abholende dazu berechtigt ist, die Ware abzuholen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Identität des Abholenden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Funktion des Abholers in Bezug auf die konkrete Lieferung (Leistungsempfänger, unselbständiger Erfüllungsgehilfe oder selbständiger dritter Unternehmer) muss ein­deu­tig festgestellt werden können&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Eine Spe­zial­voll­macht wird in folgenden Fällen nicht benötigt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;bei Geschäftsbeziehungen, die über einen längeren Zeitraum gleich laufen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei Abholung durch einen Dienstnehmer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei Teillieferungen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;In diesen Fällen muss jedoch aus weiteren Unterlagen hervorgehen, dass der Lieferant über die bloße Vorlage von Geschäftspapieren beziehungsweise einer solchen all­ge­mei­nen Vollmacht hinausgehend mit dem Leistungsempfänger in Kontakt getreten ist und mit diesem die jeweiligen Modalitäten der Warenabholung vereinbart hat. Im Zweifel wird der konkrete Einzelfall geprüft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch eine EU-Durchführungsverordnung normiert ab 1.1.2020 wie zu dokumentieren ist, dass die Gegenstände der Lieferung tatsächlich ins EU-Ausland gelangt sind. Diese EU-Durchführungsverordnung gilt ab 1.1.2020 in jedem Mitgliedstaat, ohne dass sie in nationales Recht umgesetzt werden muss. Der österreichische Gesetzgeber hat in den erläuternden Bemerkungen zum Steuerreformgesetz 2020 nun darauf hingewiesen, dass der Nachweis der Beförderung oder Versendung gemäß der bestehenden Verordnung des österreichischen Finanzministers oder gemäß der neuen EU-Durchführungsverordnung erfolgen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Buchnachweis&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Voraussetzungen für die Steuerbefreiung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen und die UID-Nummer der Abnehmerin bzw. des Abnehmers müssen buchmäßig nachgewiesen werden. Diese Voraus­setzungen müssen leicht nachprüfbar aus der Buchhaltung ersichtlich sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der innergemeinschaftlichen Lieferung muss aufgezeichnet werden:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Name, Anschrift, UID–Nummer des Abnehmers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Name, Anschrift des Beauftragten (wenn die Ware abgeholt wird)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;handelsübliche Bezeichnung und Menge des gelieferten Gegenstandes&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Lieferdatum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;vereinbartes Entgelt oder bei der Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten das vereinnahmte Entgelt und den Tag der Vereinnahmung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Art und Umfang der Be- oder Verarbeitung vor der Beförderung oder Versendung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Beförderung und Versendung in andere EU-Mitgliedstaaten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bestimmungsort&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zusammenfassende Meldung (ZM)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jeder Unternehmer, der&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;innergemeinschaftliche Lieferungen durchführt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;in EU-Mitgliedstaaten steuerpflichtige sonstige Leistungen ausführt, für die der Leis­tungs­empfänger die Steuer schuldet, wenn sich der Leistungsort nach dem Em­pfän­ger­­ortprinzip laut Generalklausel richtet&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Dreiecksgeschäfte innerhalb der EU durchführt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;hat eine Zusammenfassende Meldung (ZM) zu erstellen. Sie ist elektronisch mittels FinanzOnline einzureichen. Die ZM ist monatlich abzugeben, wenn die Unternehmerin bzw. der Unternehmer ihre bzw. seine Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) ebenfalls monatlich übermittelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat der Unternehmer seine UVA quartalsweise abzugeben, bleibt es bei der quartalsweisen Übermittlung der ZM. Die Übermittlung hat in beiden Fällen &lt;strong&gt;bis zum Ende des Fol­ge­monats&lt;/strong&gt; zu erfolgen. Maßgeblich für die Meldung an die Finanz ist der Zeitpunkt der Leis­tungs­er­bringung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Inhalt der Zusammenfassenden Meldung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zusammenfassende Meldung (ZM) muss die UID der Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner und den Ge­samt­wert aller an sie aus­ge­führ­ten innergemeinschaftlichen Umsätze enthalten. In bestimmten Fällen sind noch weitere Angaben zu machen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_innergemeinschaftlicher_versandhandel&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Innergemeinschaftlicher Versandhandel&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Ein inngemeinschaftlicher Versandhandel (Regelung ab 1.7.2021) liegt vor bei Lieferungen von Gegenständen,&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;die durch den Lieferer oder für dessen Rechnung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;von einem anderen Mitgliedstaat als jenem, in dem die Beförderung oder Versendung (an den Abnehmer) endet, versandt oder befördert werden. Umfasst sind auch jene Lieferungen, an deren Beförderung oder Versendung der Lieferer indirekt beteiligt ist.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Dies gilt für Lieferungen an&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;private Abnehmer (bzw. Unternehmer, die sich nicht als solche zu erkennen geben),&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unternehmer, die nur unecht steuerbefreite Umsätze ausführen,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ein Kleinunternehmer, der nach dem Recht des für die Besteuerung zuständigen Mit­gliedstaates von der Steuer befreit ist oder auf andere Weise von der Besteuerung ausgenommen ist,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;pauschalierte Landwirte,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;juristische Personen, die nicht Unternehmer sind (z. B. Gemeinden) bzw. nicht für ihr Unternehmen tätig werden,&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Beim innergemeinschaftlichen Versandhandel gilt die Lieferung als dort ausgeführt, wo die Beförderung oder Versendung an den Abnehmer endet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Lieferschwelle gilt ab 1.7.2021 nicht mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unternehmerinnen und Unternehmer, die die Lieferung von Gegenständen innerhalb der EU durch einen Dritt­lands-Unternehmer an einen Nichtunternehmer durch die Nutzung einer elektronischen Schnittstelle (z. B. Marktplatz, Plattform, Portal u. ä.) unterstützen, werden behandelt, als ob sie diese Gegenstände selbst erhalten und geliefert hätten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kleinstunternehmerregelung:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Versandhandelsregelung ist nicht anzuwenden, wenn&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;a) der Unternehmer sein Unternehmen in einem Mitgliedstaat betreibt und außerhalb dieses Mitgliedstaates keine Betriebstätte hat,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;b) die Gegenstände in einen anderen Mitgliedstaat geliefert werden, und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;c) die maßgebliche Umsatzgrenze für bestimmte Lieferungen und sonstige Leistungen in Höhe von € 10.000,00 nicht überschreiten.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Die Umsatzgrenze berechnet sich aus dem Gesamtbetrag der innergemeinschaftlichen Versandhandelsumsätze ins übrige Gemeinschaftsgebiet zuzüglich der Umsätze für elektronisch erbrachte sonstige Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen an Nichtunternehmerinnen und Nichtunternehmer im übrigen Gemeinschaftsgebiet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kleinstunternehmerin bzw. der Kleinstunternehmer kann auf die Anwendung dieser Regelung verzichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sonderregelung EU-One-Stop-Shop (EU-OSS)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unternehmerinnen und Unternehmer, die sonstige Leistungen an Nichtunternehmerinnen und Nichtunternehmer oder bestimmte Lieferungen in der EU erbringen, können sich unter gewissen Voraussetzungen dazu entscheiden, Umsätze über den EU-One-Stop-Shop (EU-OSS) zu erklären. Der Unternehmer wird somit nur in einem EU-Mitgliedstaat umsatzsteuerlich erfasst und kann die in anderen Mitgliedstaaten geschuldete Umsatzsteuer von dort aus im EU-OSS erklären und abführen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der EU-OSS kann für die folgenden Umsätze verwendet werden:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Sonstige Leistungen an Nichtunternehmer, die in einem Mitgliedstaat ausgeführt werden, in dem der Unternehmer weder den Sitz der wirtschaftlichen Tätigkeit noch eine Betriebsstätte hat (d.h. nicht niedergelassen ist).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Innergemeinschaftliche Versandhandelsumsätze.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Innerstaatliche Lieferungen einer Plattform, deren Beginn und Ende im selben Mitgliedstaat liegen, und für die die Plattform Steuerschuldner ist.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Für die Anwendung der Sonderregelung EU-OSS ist die Beachtung bestimmter Voraussetzungen und weitere Regelungen erforderlich. Für Drittlandsunternehmer gelten abweichende Regelungen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_einfuhr-versandhandel&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Einfuhr-Versandhandel&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Ein Einfuhr-Versandhandel liegt vor bei Lieferungen an eine Abnehmerin bzw. einen Abnehmer, die bzw. der Nichtunternehmerin bzw. Nichtunternehmer ist, bei denen Gegenstände durch die Lieferin bzw. den Lieferer oder für dessen Rechnung vom Drittlandsgebiet in einen Mitgliedstaat versandt oder befördert werden. Umfasst sind auch jene Lieferungen, an deren Beförderung oder Versendung der Lieferer indirekt beteiligt ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies gilt nicht für die Lieferung neuer Fahrzeuge. Bei verbrauchsteuerpflichtigen Waren gilt dies nur für Lieferungen an Nichtunternehmer, die keine juristischen Personen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Einfuhr-Versandhandel gilt die Lieferung als dort ausgeführt, wo die Beförderung oder Versendung endet (Bestimmungsland), wenn&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;a) der Gegenstand in einem anderen Mitgliedstaat eingeführt wird, als jenem, in dem die Beförderung oder Versendung endet, oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;b) der Unternehmer die Sonderregelung für den Einfuhrversandhandel (I-OSS) in Anspruch nimmt.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;In diesem Zusammenhang entfällt auch die Steuerbefreiung für die Einfuhr von Gegenständen, deren Wert € 22,00 nicht übersteigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unternehmer, die Einfuhr-Versandhandelsumsätze, bei denen der Einzelwert der Waren je Sendung € 150,00 nicht übersteigt, durch die Nutzung einer elektronischen Schnittstelle (z. B. Marktplatz, Plattform, Portal u. ä.) unterstützen, werden behandelt, als ob sie diese Gegenstände selbst erhalten und geliefert hätten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sonderregelung für Einfuhr-Versandhandel (IOSS – Import-One-Stop-Shop) &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bestimmte Unternehmerinnen und Unternehmer können für Einfuhr-Versandhandel, bei dem der Einzelwert der Waren je Sendung € 150,00 nicht übersteigt, auf Antrag eine Sonderregelung in Anspruch nehmen, bei der alle entsprechenden Einfuhr-Versandhandelsumsätze innerhalb der EU in einem Mitgliedstaat erklärt werden können. Dies gilt nicht für verbrauchssteuerpflichtige Waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird diese Sonderregelung in Anspruch genommen, ist die Einfuhr von jenen Gegen­ständen von der Umsatzsteuer befreit, für die die Umsatzsteuer im Rahmen der Sonderregelung erklärt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Anwendung der Sonderregelung IOSS ist die Beachtung bestimmter Voraus­setzungen und weitere Regelungen erforderlich&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_grenzueberschreitende_dienstleistungen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Grenzüberschreitende Dienstleistungen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Neben grenzüberschreitenden Lieferungen lösen auch grenzüberschreitende Dienstleistungen unterschiedliche Registrierungs- und Steuerpflichten aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Umsatzsteuergesetz findet sich nur eine rein negative Abgrenzung der sonstigen Leistungen zu Lieferungen. Sonstige Leistungen sind danach alle Leistungen, die keine Lieferungen darstellen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Ort der Dienstleistung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bei Dienstleistungen mit Auslandsbezug ist es für den Fiskus wichtig festzustellen, wo tatsächlich der Ort der Dienstleistung ist. Daran geknüpft ist, welcher Staat die Umsatzsteuer aus dieser Leistung lukrieren kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um festzustellen, an welchen Staat nun eine etwaige Umsatzsteuer abzuführen ist, ist es notwendig, den Ort der sonstigen Leistung im Sinne des Umsatzsteuergesetzes zu definieren. Dabei muss man im Wesentlichen in zwei Schritten vorgehen:&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;1. Schritt: Ist mein Leistungsempfänger Unternehmer oder nicht?&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Bei sonstigen Leistungen ist zu unterscheiden, ob die Empfängerin bzw. der Empfänger der Leistung eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer oder eine Nichtunternehmerin bzw. ein Nichtunternehmer ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Frage, wann eine sonstige Leistung von einem Unternehmer an einen Unternehmer erbracht wird, wurde der Unternehmerbegriff ausgedehnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Unternehmer gilt u. a.,&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;wer eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausübt und eine Einnahmenerzielung verfolgt. Eine Gewinnerzielungsabsicht muss nicht vorliegen. Dazu zählen z. B. auch (USt-)pauschalierte Land- und Forstwirte.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ein Unternehmer, der ausschließlich steuerfreie Umsätze bewirkt, z. B. Kleinunternehmer, Arzt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine nicht unternehmerisch tätige juristische Person mit einer UID-Nummer, z. B. Gemeinde, Verein.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Unter diesen ausgedehnten Unternehmerbegriff können z. B. auch fallen: Körperschaften öffentlichen Rechts, Liebhaberei-Betriebe, Mittelstandsfinanzierungsgesellschaften, gemeinnützige Vereine und Privatstiftungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht unter diese Regelung fallen Dienstleistungen, die ausschließlich für den Privatbereich des Unternehmers oder für den Bedarf seines Personals erbracht werden und dies bereits im Zeitpunkt des Leistungsbezugs feststeht. In diesem Fall kommen die Regelungen für Nichtunternehmer zur Anwendung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonstige Leistungen, die ihrer Art nach mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht für das Unternehmen bestimmt sind, sind zum Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Krankenhausbehandlungen und ärztliche Heilbehandlungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;von Zahnärzten und Zahntechnikern erbrachte sonstige Leistungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;persönliche und häusliche Pflegeleistungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Betreuung von Kindern und Jugendlichen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4&gt;2. Schritt: Welche Leistung wurde erbracht?&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Im 2. Schritt ist zu klären, welche Leistung erbracht wird. Daraus bestimmt sich der Ort, an dem die sonstige Leistung steuerbar ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Generell gilt (Generalklausel):&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Unternehmer&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Nichtunternehmer&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Ort, an dem der Empfänger sein Unternehmen betreibt &lt;strong&gt;(Empfängerort)&lt;/strong&gt;.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ort, an dem der Unternehmer sein Unternehmen betreibt &lt;strong&gt;(Unternehmerort)&lt;/strong&gt;.&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;Diese Grundregel ist immer anzuwenden, außer es handelt sich um eine sonstige Leistung, für die eine Sonderregel vorhanden ist, wie zum Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Vermittlungsleistung&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Eine Vermittlung liegt vor, wenn eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer einen Leistungsaustausch zwischen einer Leistungsempfängerin bzw. einem Leistungsempfänger und einer bzw. einem Leistenden herbeiführt. Die Vermittlerin bzw. der Vermittler tätigt ihre bzw. seine Leistung in fremdem Namen und auf fremde Rechnung.&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Unternehmer&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Nichtunternehmer&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Empfängerort&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ort, an dem der vermittelte Umsatz ausgeführt wird.&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h5&gt;Grundstücksleistung&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Grundstücksleistungen sind z. B. auch die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken und von Wohn- und Schlafräumen, die Leistungen eines Grundstücksmaklers, Leistungen zur Vorbereitung oder zur Koordinierung von Bauleistungen mit Bezug auf ein konkretes Grundstück.&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Unternehmer&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Nichtunternehmer&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Grundstücksort&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Grundstücksort&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;Nur Dienstleistungen, die in einem hinreichend direkten Zusammenhang mit dem Grundstück stehen, werden als Grundstücksleistungen betrachtet: So fällt beispielsweise die Erstel­lung von Bauplänen für ein konkretes Grundstück unter die Kategorie Grund­stücksleistung, eine Planerstellung ohne Bezug auf ein konkretes Grundstück jedoch nicht. Ebenso sind Reparaturarbeiten an einem Gebäude eine Grundstücksleistung, die Reparatur oder Wartung von Maschinen, die kein fester Bestandteil des Grundstücks sind oder sein werden, jedoch nicht.&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;h5&gt;Personenbeförderung&lt;/h5&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Unternehmer&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Nichtunternehmer&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Ort, an dem die Beförderung stattfindet.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ort, an dem die Beförderung stattfindet.&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h5&gt;Güterbeförderung innerhalb der EU&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Zu einer Güterbeförderungsleistung gehören auch die Beförderungsnebenleistungen. Das sind z. B. das Be- und Entladen, die Lagerung und alle anderen Leistungen, die eng mit der Beförderungsleistung verbunden sind.&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Unternehmer&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Nichtunternehmer&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Empfängerort&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Abgangsort&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h5&gt;&lt;strong&gt;Leistungen in Zusammenhang mit kulturellen, künstlerischen, wissenschaftlichen, unterrichtenden, sportlichen und unterhaltenden Tätigkeiten&lt;/strong&gt;&lt;/h5&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger
ist Unternehmer&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger
ist Nichtunternehmer&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Empfängerortprinzip&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ort, an dem der Unternehmer ausschließlich oder zum wesentlichen Teil tätig wird.&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h5&gt;Eintrittsberechtigung&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Darunter fallen auch alle mit den Eintrittsberechtigungen zusammenhängenden sonstigen Leistungen für kulturelle, künstlerische und ähnliche Veranstaltungen&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger
ist Unternehmer&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger
ist Nichtunternehmer&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Ort, an dem die Veranstaltung tatsächlich stattfindet.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ort, an dem die Veranstaltung tatsächlich stattfindet.&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h5&gt;Kurzfriste Vermietung eines Beförderungsmittels&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kurzfristige Vermietung:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;nicht mehr als 90 Tage bei Wasserfahrzeugen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;nicht mehr als 30 Tage bei allen anderen Beförderungsmitteln&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger
ist Unternehmer&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger
ist Nichtunternehmer&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Ort, an dem das Beförderungsmittel dem Leistungsempfänger tatsächlich zur Verfügung gestellt wird.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ort, an dem das Beförderungsmittel dem Leistungsempfänger tatsächlich zur Verfügung gestellt wird.&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h5&gt;Langfristige Vermietung eines Beförderungsmittels&lt;/h5&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger
ist Unternehmer&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger
ist Nichtunternehmer&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Empfängerort&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Empfängerort (Ausnahme Sportboote: Ort, an dem das Boot zur Verfügung gestellt wird, wenn der leistende Unternehmer dort sein Unternehmen betreibt.)&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;Weiters gibt es Sonderregelungen für bestimmte Leistungen (Katalogleistungen), wenn der Empfänger der Leistung eine Privatperson im Drittland ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Telekommunikations- bzw. Rundfunkdienstleistungen und elektronische Dienstleistungen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für elektronisch erbrachte sonstige Leistungen oder Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen an Privatpersonen innerhalb der EU gilt: Die Steuerpflicht liegt am Empfängerort. Der Empfängerort ist dort, wo die bzw. der private Leistungsempfängerin bzw. Leistungsempfänger ihren bzw. seinen Wohnsitz bzw. gewöhnlichen Aufenthalt hat. Die leistende Unternehmerin bzw. der leistende Unternehmer muss bei jeder Leistung ermitteln, wo die Kundin bzw. der Kunde ansässig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der leistende Unternehmer muss daher grundsätzlich die ausländischen Steuerbeträge an die je­wei­li­gen ausländischen Finanzverwaltungen abführen. Für Unternehmen, deren Umsatz für diese Leistungen den Betrag von € 10.000,00 im vorangegangen Kalenderjahr nicht und im laufenden Kalenderjahr noch nicht überstiegen hat, gilt eine Ausnahme vom Empfängerortprinzip. In diesem Fall sind diese Leistungen am Unternehmerort steuerbar. Beim Vorliegen aller Voraussetzungen kann gegebenenfalls auch die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen werden und die Umsätze sind somit von der Umsatzsteuer befreit. Der Unternehmer kann auf diese Regelung verzichten und ist an diesen Verzicht für mindestens zwei Kalenderjahre gebunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Erleichterung für Kleinstunternehmer umfasst seit 1.7.2021 Umsätze aus innergemeinschaftlichen Versandhandel und elektronisch erbrachte sonstige Leistungen oder Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen an Privatpersonen innerhalb der EU. Voraussetzung ist unter anderem, dass die betroffenen Umsätze in andere Mitgliedstaaten insgesamt den Betrag von € 10.000,00 nicht übersteigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie oben beschrieben hat der leistende Unternehmer grundsätzlich ausländische Steuerbeträge an die jeweiligen ausländischen Finanzverwaltungen abzuführen. Die Umsätze aus obigen Leistungen können aber unter bestimmten Voraussetzungen zentral auf einem eigenen Webportal, dem sogenannten Mini-One-Stop-Shop (MOSS), über FinanzOnline erklärt werden. Wird rechtzeitig ein entsprechender Antrag gestellt und der MOSS genützt, entfällt die Verpflichtung sich in jedem EU-Mitgliedstaat, in dem diese Leistungen erbracht werden, für umsatzsteuerliche Zwecke registrieren zu lassen und dort Steuererklärungen einzureichen und Zahlungen zu tätigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit 1.7.2021 wird der MOSS auf alle B2C-Dienstleistungen eines Unternehmers, deren Leistungsort in einem Mitgliedstaat liegt, in dem er keine Niederlassung hat, ausgeweitet. Hier sind unterschiedliche Regelungen für EU-Unternehmer (EU-OSS) und Drittlandunternehmer (Nicht-EU-OSS) vorgesehen.&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;h3&gt;Sie erbringen eine grenzüberschreitende Dienstleistung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Erbringen Sie Dienstleistungen, deren Leistungsort im Ausland ist, so ist diese Leistung im Ausland der Umsatzsteuer zu unterwerfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ausgangsrechnung wäre grundsätzlich also auch mit ausländischer Umsatzsteuer auszustellen und diese Steuer ist an das ausländische Finanzamt abzuführen. Ist die Leistungsempfängerin bzw. der Leistungsempfänger eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer, geht diese Steuer in vielen Fällen aber auf den ausländischen Leistungsempfänger über (Reverse Charge) und man erspart sich als Leistungsbringerin bzw. Leistungserbringer damit die Steuererklärung im Ausland. Ausgangsrechnungen an Unternehmer sind in diesen Fällen daher ohne Umsatzsteuer auszustellen. Weisen Sie z. B. mit dem Text &quot;Übergang der Steuerschuld&quot; auf Ihrer Rechnung darauf hin und führen Sie beide UID-Nummern auf der Rechnung an. Die Rechnung muss spätestens am 15. Tag des auf die Leistung folgenden Monats ausgestellt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Beispiel: Die Leistung wird im Juni 2023 erbracht. Daher muss die Rechnung bis 15. Juli 2023 ausgestellt werden.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Meldungen an die Finanz&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Dienstleistungen mit Leistungsort in einem anderem EU-Mitgliedstaat, für welche es zum Übergang der Steuerschuld auf die Leistungsempfängerin bzw. den Leistungsempfänger kommt, sind auch in die &lt;strong&gt;Zusammenfassenden Meldungen&lt;/strong&gt; aufzunehmen, welche der österreichischen Finanz bis zum Ablauf des auf den Meldezeitraum (Monat/Quartal) folgenden Kalendermonates elektronisch zu übermitteln sind. Betroffen sind nur Dienstleistungen, die unter die Generalklausel (Empfängerortprinzip) fallen. Beachten Sie auch, dass Sie für diese Meldungen die gültigen und bestätigten UID-Nummern Ihrer Kundinnen und Kunden benötigen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Für Empfänger von Dienstleistungen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Alle Unternehmerinnen und Unternehmer, die sonstige Leistungen aus dem Ausland empfangen, deren Leistungsort Österreich ist, und auf die die Steuerschuld übergeht, brauchen eine &lt;strong&gt;UID-Nummer&lt;/strong&gt;. Dies gilt auch für Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer, unecht befreite Unternehmerinnen und Unternehmer und Landwirtinnen und Landwirte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eingangsrechnung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erhalten Sie eine Rechnung einer ausländischen Dienstleisterin bzw. eines ausländischen Dienstleisters mit Leistungsort Österreich, so wird Sie Ihre Lieferantin bzw. Ihr Lieferant in vielen Fällen auf den Übergang der Steuerschuld hinweisen. Sollte fälschlicherweise eine ausländische Umsatzsteuer ausgewiesen sein, so ist diese auch im Zuge einer Vorsteuerrückerstattung im Ausland meist nicht lukrierbar. Lassen Sie diese Rechnungen vom Lieferanten berichtigen und bezahlen Sie nur den Nettobetrag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Meldungen an die Finanz&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eingangsrechnungen, bei denen die Steuerschuld auf Sie übergeht, sind in Summe der Finanz in der Umsatzsteuervoranmeldung bzw. Umsatzsteuererklärung zu melden. Sofern Sie zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, wird in der gleichen UVA der gleiche Betrag als Vorsteuer aus Reverse Charge wieder abgezogen (ein Nullsummenspiel).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_uid-bestaetigungsverfahren&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;UID-Bestätigungsverfahren&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Damit sich Unternehmerinnen und Unternehmer von der Gültigkeit der UID-Nummer einer EU-Geschäftspartnerin bzw. eines EU-Geschäftspartners überzeugen können, wurde EU-weit das sogenannte Bestätigungsverfahren eingeführt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat ein Unternehmer eine Lieferung steuerfrei behandelt und stellt sich in der Folge heraus, dass die UID-Nummer nicht richtig ist, ist die Steuerbefreiung grundsätzlich verwirkt. Es sei denn, dass die Inanspruchnahme auf unrichtigen Angaben der Abnehmerin bzw. des Abnehmers beruht und der Unternehmer die Unrichtigkeit dieser Angaben trotz Anwendung der Sorgfalt einer ordentlichen Kauffrau bzw. eines ordentlichen Kaufmannes nicht erkennen konnte. In diesem Fall schuldet der Abnehmer die entgangene Steuer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch bei Inlandslieferungen muss von der Rechnungsempfängerin bzw. vom Rechnungsempfänger die UID-Nummer überprüft werden. Ist diese nicht gültig, geht für den Rechnungsempfänger das Recht auf einen Vorsteuerabzug ver­loren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Überprüfung ist am einfachsten mittels FinanzOnline möglich:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf &lt;a href=&quot;https://finanzonline.bmf.gv.at/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;finanzonline.bmf.gv.at&lt;/a&gt; können Sie nach Eingabe Ihrer Zugangsdaten diese Überprüfung im Menü „Eingaben“ unter „Anträge“ und „UID-Bestätigung“ durchführen. Durch Eingabe der eigenen UID und jener Ihrer Kundin bzw. Ihres Kunden bzw. Lieferantin bzw. Lieferanten erhalten Sie den gespeicherten Namen und die Adresse aus­gegeben (Stufe 2 Überprüfung). Diese Ausgabe ist als Ausdruck zu den Buchhaltungsunterlagen zu nehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die UID-Abfrage hat verpflichtend elektronisch zu erfolgen. Eine Anfrage nach Stufe 2 soll insbesondere dann angewendet werden,&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;wenn Zweifel an der Richtigkeit der Angaben des Warenempfängers bestehen,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;wenn mit einem Geschäftspartner erstmals Geschäftsbeziehungen aufgenommen werden,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei Gelegenheitskunden und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei Abholfällen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_vorsteuerrueckerstattung_aus_eu-staaten&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Vorsteuerrückerstattung aus EU-Staaten&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Österreichische Unternehmerinnen und Unternehmer, die zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, können sich auch Vorsteuern, die außerhalb Österreichs angefallen sind, erstatten lassen. Ebenso können sich ausländische Unternehmen die österreichische Vorsteuer rückerstatten lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Voraussetzung&lt;/strong&gt; für die Vorsteuererstattung ist, dass der Unternehmer&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;im EU-Mitgliedsstaat der Erstattung nicht ansässig ist,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;im EU-Mitgliedstaat keine Umsätze – ausgenommen bestimmte Beförderungsleistungen, bestimmte auf elektronischem Weg erbrachte Leistungen oder Reverse Charge Umsätze - getätigt hat und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;mit seinen Umsätzen im Ansässigkeitsstaat vorsteuerabzugsberechtigt ist.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Wie läuft nun das Verfahren ab?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Antrag ist elektronisch zu machen (in Österreich über FinanzOnline).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Nachweis der Vorsteuerabzugsberechtigung der Unternehmerin bzw. des Unternehmers ist nicht mehr notwendig (Unternehmerbescheinigung). Der Antrag wird bei Nichterfüllen der Voraussetzungen im Ansässigkeitsstaat einfach nicht weitergeleitet. Für jede Rechnung sind im elektronischen Antrag bestimmte Angaben zu machen: Name, Anschrift und UID-Nummer der bzw. des Leistenden, Rechnungsdatum und -nummer, Nettobetrag und Umsatzsteuerbetrag, hiervon der abzugsfähige Betrag, Art der er­wor­benen Gegenstände und Dienstleistungen, aufgeschlüsselt nach einer Kennziffer von 1 bis 10. Es müssen keine Originalbelege übermittelt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Übermittlung von Kopien jener Rechnungen, deren Steuerbemessungsgrundlage mindestens € 1.000,00 (bzw. € 250,00 bei Kraftstoffrechnungen) beträgt, kann verlangt werden. Der Mitgliedsstaat der Erstattung kann vom Antragsteller auch eine Beschreibung sei­ner Geschäftstätigkeit verlangen sowie die Sprache festlegen, in welcher die An­ga­ben im Erstattungsantrag zu erfolgen haben. Die Frist, bis zu der spätestens der Antrag gestellt werden muss, ist der 30.9. des folgenden Kalenderjahres.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Erstattungsantrag darf einen Betrag von € 400,00 (bzw. € 50,00 bei An­trag­stel­lung für ein ganzes Kalenderjahr oder den Rest eines Kalenderjahres) nicht unter­schreiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Antragstellung können zusätzliche Unterlagen angefordert wer­den, wie z. B. Rechnungskopien oder -originale.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei Monate nach Eingang von angeforderten Informationen, jedenfalls aber inner­halb von acht Monaten nach Eingang des Erstattungsantrages, wird die Entscheidung über eine vollständige oder teilweise Erstattung mitgeteilt. Der erstattungsfähige Be­trag wird daraufhin innerhalb von zehn Werktagen erstattet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Festsetzung einer Säumnisabgeltung unter bestimmten Voraussetzungen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_vorsteuerrueckerstattung_aus_einem_drittland&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Vorsteuerrückerstattung aus einem Drittland&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Mangels Anwendbarkeit des Gemeinschaftsrechts ist das nationale Recht des jeweiligen Erstattungsstaates maßgeblich. So gilt für diese Erstattungsanträge von Drittlandsunternehmern in Österreich insbesondere weiterhin eine Erstattungsfrist von sechs Monaten (bis 30. Juni des Folgejahres).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für eine Vorsteuerrückerstattung aus einem Drittland muss ein Antrag in Papierform gestellt und die Originalbelege mitgeschickt werden. Wir empfehlen Ihnen, die Originalbelege vorher zu kopieren. Dem Antrag ist weiters eine vom Finanzamt ausgestellte Unternehmerbestätigung beizulegen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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                <title_id>aussergewoehnliche_belastungen</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Außergewöhnliche Belastungen</title>
                <content>
    

    

    

    
        


    

        

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                &lt;/a&gt;
            &lt;/div&gt;
        

    

    
        
            
            &lt;p&gt;Ebenso wie Sonderausgaben handelt es sich bei außergewöhnlichen Belastungen um Aufwendungen, die mit der privaten Lebensführung in Zusammenhang stehen. Außergewöhnliche Belastungen sind in jenem Kalenderjahr zu berücksichtigen, in dem sie geleistet werden. Sie sind bei der Ermittlung des Einkommens nach Abzug der Sonderausgaben abzuziehen. Aufwendungen, welche Betriebsausgaben, Werbungskosten oder Sonderausgaben sind, können nicht als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit eine Aufwendung als außergewöhnliche Belastung die Steuerbemessungsgrundlage mindert, darf sie unter kein Abzugsverbot fallen und muss drei Voraussetzungen erfüllen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Belastung muss&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;außergewöhnlich sein,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;zwangsläufig erwachsen,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen wesentlich beeinträchtigen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Grundsätzlich werden außergewöhnliche Belastungen im Wege der Steuerveranlagung berücksichtigt. Ist das Einkommen der bzw. des Steuerpflichtigen so niedrig, dass es zu keiner Vorschreibung von Einkommensteuer kommt, können außergewöhnliche Belastungen steuerlich keine Abgeltung nach sich ziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiters können außergewöhnliche Belastungen grundsätzlich nur insoweit berücksichtigt wer­den, als der individuelle Selbstbehalt, der vom Einkommen, von der Anzahl der Kinder sowie vom Zustehen des Alleinverdiener- bzw. Allein­er­zie­her­ab­setz­be­trages (AVAB/AEAB) ab­hängt, über­schritten wird. Bestimmte außergewöhnliche Be­las­tungen können ohne Be­rück­sich­ti­gung des Selbstbehalts abgezogen werden (z. B. Katastrophenschäden).&lt;/p&gt;
        
    



    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_aussergewoehnlichkeit&quot; id=&quot;aussergewoehnlichkeit&quot; title=&quot;Außergewöhnlichkeit&quot;&gt;
                                Außergewöhnlichkeit
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_zwangslaeufigkeit&quot; id=&quot;zwangslaeufigkeit&quot; title=&quot;Zwangsläufigkeit&quot;&gt;
                                Zwangsläufigkeit
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_beeintraechtigung_der_wirtschaftlichen_leistungsfaehigkeit&quot; id=&quot;beeintraechtigung_der_wirtschaftlichen_leistungsfaehigkeit&quot; title=&quot;Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit&quot;&gt;
                                Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_kein_selbstbehalt_wird_bei_folgenden_aufwendungen_abgezogen_&quot; id=&quot;kein_selbstbehalt_wird_bei_folgenden_aufwendungen_abgezogen_&quot; title=&quot;Kein Selbstbehalt wird bei folgenden Aufwendungen abgezogen:&quot;&gt;
                                Kein Selbstbehalt wird bei folgenden Aufwendungen abgezogen:
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_nicht_abzugsfaehig_laufende_unterhaltszahlungen&quot; id=&quot;nicht_abzugsfaehig_laufende_unterhaltszahlungen&quot; title=&quot;Nicht abzugsfähig: laufende Unterhaltszahlungen&quot;&gt;
                                Nicht abzugsfähig: laufende Unterhaltszahlungen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_aussergewoehnlichkeit&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Außergewöhnlichkeit&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Außergewöhnlich ist eine Belastung, wenn sie höher ist als jene, die der Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverhältnisse erwächst. Dies ist nicht der Fall, wenn es sich um eine im täglichen Leben übliche Erscheinung bzw. „gewöhnliche“ Belastung handelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinsichtlich der Beurteilung des Begriffs „außergewöhnlich“ ist auf die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Steuerpflichtigen abzustellen: Während Aufwendungen bei niedrigen Einkommens- und Vermögensverhältnissen oft das Merkmal der Außergewöhnlichkeit aufweisen, können die gleichen Aufwendungen bei gehobenen Einkommens- und Vermögensverhältnissen durchaus im Bereich der normalen Lebensführung gelegen sein.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_zwangslaeufigkeit&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Zwangsläufigkeit&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Eine Belastung erwächst zwangsläufig, wenn sich die bzw. der Steuerpflichtige ihr aus tatsächlichen, rechtlichen oder sittlichen Gründen nicht entziehen kann. Der Tatbestand der Zwangsläufigkeit gilt als nicht erfüllt, wenn die Belastung vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt worden ist, oder Folge eines Verhaltens ist, zu dem sich der Steuerpflichtige freiwillig entschlossen hat.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_beeintraechtigung_der_wirtschaftlichen_leistungsfaehigkeit&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit wird daran gemessen, ob die Belastung den von der Steuerpflichtigen bzw. vom Steuerpflichtigen zu tragenden Selbstbehalt überschreitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bemessungsgrundlage für den Selbstbehalt ist der Gesamtbetrag der Einkünfte abzüglich Sonderausgaben. Abhängig von der Einkommenshöhe beträgt der Selbstbehalt bei einem Einkommen&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Einkommen&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Höchstbetrag jährlich&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;bis zu € 7.300,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;6 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;mehr als €  7.300,00 bis zu €  14.600,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;8 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;mehr als €  14.600,00 bis zu €  36.400,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;10 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;mehr als €  36.400,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;12 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Verringerter Selbstbehalt&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Dem Steuerpflichtigen steht der Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag zu&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Minus 1&amp;nbsp;%&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Für jedes Kind, für das mindestens sechs Monate der Kinder- oder Unterhaltsabsetzbetrag gewährt wird&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Minus 1&amp;nbsp;%&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Dem Steuerpflichtigen steht kein Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag zu, 
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;er ist aber mehr als sechs Monate im Kalenderjahr verheiratet oder eingetragener Partner, lebt vom (Ehe-) Partner nicht dauernd getrennt und 
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;der (Ehe-)Partner erzielt Einkünfte von höchstens € 6.937,00 (Wert ab 2024) jährlich.
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Minus 1&amp;nbsp;%&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_kein_selbstbehalt_wird_bei_folgenden_aufwendungen_abgezogen_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Kein Selbstbehalt wird bei folgenden Aufwendungen abgezogen:&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h3&gt;Katastrophenschäden&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Aufwendungen zur Beseitigung von Katastrophenschäden, insbesondere Hochwasser-, Erdrutsch-, Vermurungs-, Lawinen- und Sturmschäden. Absetzbar sind die Aufräumungsarbeiten und die Wiederbeschaffungskosten der zerstörten Wirtschaftsgüter, wenn diese den in- oder ausländischen Hauptwohnsitz betreffen. Aufwendungen für Katastrophenschäden, die einen Zweitwohnsitz betreffen, führen nicht zur Berücksichtigung einer außergewöhnlichen Belastung. Absetzbar sind nur Kosten der Beseitigung eines eingetretenen Katastrophenschadens. Aufwendungen, die hinsichtlich der Abwehr künftiger Katastrophen getätigt werden, sind nicht absetzbar.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Kosten einer auswärtigen Berufsausbildung von Kindern&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Solche Aufwendungen gelten insbesondere dann als außergewöhnliche Belastung, wenn im Einzugsbereich des Wohnortes keine entsprechende Ausbildungsmöglichkeit besteht. Die Berücksichtigung der tatsächlich nachgewiesenen Kosten ist nicht möglich. Vielmehr werden derartige Aufwendungen durch einen Pauschbetrag von € 110,00 monatlich berücksichtigt.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Erhalt der erhöhten Familienbeihilfe&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Mehraufwendungen der bzw. des Steuerpflichtigen für Personen, für die erhöhte Familienbeihilfe gewährt wird. Ohne Nachweis der tatsächlichen Kosten werden derartige Mehraufwendungen in Höhe von € 262,00 monatlich, vermindert um die Summe der pflegebedingten Geldleistungen, berücksichtigt. Daneben sind allenfalls folgende Kosten als außergewöhnliche Belastung abzugsfähig: Nicht regelmäßig anfallende Aufwendungen für Hilfsmittel, Kosten der Heilbehandlung sowie das Entgelt für die Unterrichtserteilung in einer Sonder- oder Pflegeschule oder für die Tätigkeit in einer Behindertenwerkstätte.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Behinderung: tatsächlicher Aufwand statt Pauschbeträge&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Aufwendungen, die an Stelle der Pauschbeträge geltend gemacht werden. Darunter sind Mehraufwendungen infolge einer längerfristigen körperlichen oder geistigen Behinderung der bzw. des Steuerpflichtigen selbst oder – bei Bestehen des Anspruchs auf den Alleinverdienerabsetzbetrag – seines (Ehe-)Partners zu verstehen. Eine Behinderung liegt vor, wenn das Ausmaß der Minderung der Erwerbsfähigkeit mindestens 25 % beträgt. Sie werden, wenn keine pflegebedingte Geldleistung (Pflegegeld, Pflegezulage oder Blindenzulage) bezogen wird, durch einen Freibetrag berücksichtigt. Gemäß dieser Gesetzesstelle werden folgende Freibeträge jährlich gewährt:&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            

            

            
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;Bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von:&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;ab der Veranlagung 2019 ein Freibetrag von:&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;25 % bis 34 %&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;€ 124,00&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;35 % bis 44 %&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;€ 164,00&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;45 % bis 54 %&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;€ 401,00&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;55 % bis 64 %&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;€ 486,00&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;65 % bis 74 %&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;€ 599,00&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;75 % bis 84 %&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;€ 718,00&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;85 % bis 94 %&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;€ 837,00&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;ab 95 %&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;€ 1.198,00&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h3&gt;Behinderung: Aufwendungen höher als pflegebedingte Geldleistung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Mehraufwendungen aus dem Titel der Behinderung, wenn die bzw. der Steuerpflichtige selbst (gegebenenfalls auch (Ehe-)Partner, Kind) pflegebedingte Geldleistungen wie Pflegegeld, Pflegezulage, Blindengeld oder Blindenzulage erhält, soweit sie die Summe dieser pflegebedingten Geldleistungen übersteigen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Außergewöhnliche Belastungen mit Selbstbehalt&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Beispiele für außergewöhnliche Belastungen, bei denen ein Selbstbehalt zu berücksichtigen ist:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Krankheitskosten: Arzt, Medikamente, Heilbehelfe usw.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kosten für ein Alters- oder Pflegeheim oder eine Hausbetreuung, wenn sie aufgrund von Krankheit, Pflege- oder besonderer Betreuungsbedürftigkeit entstehen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Begräbniskosten sowie Grabmal bis insgesamt maximal € 15.000,00, wenn sie den Nachlass übersteigen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kurkosten im Zusammenhang mit einer Krankheit&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_nicht_abzugsfaehig_laufende_unterhaltszahlungen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Nicht abzugsfähig: laufende Unterhaltszahlungen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Generell nicht als außergewöhnliche Belastungen abzugsfähig sind laufende Unterhaltszahlungen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;an den (geschiedenen) Ehegatten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;an den dauernd getrenntlebenden Ehepartner&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;an (un-)eheliche Kinder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;an Kinder aus geschiedenen Ehen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;an mittellose Angehörige (Eltern...) und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;an den Lebensgefährten, mit dem sie bzw. er mit mindestens einem Kind in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Unterhaltsleistungen für Kinder werden entweder durch die Familienbeihilfe und den Kinderabsetzbetrag oder durch den Unterhaltsabsetzbetrag abgegolten.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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                <title_id>beguenstigter_empfaengerkreis_fuer_spenden</title_id>
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                <title>Begünstigter Empfängerkreis für Spenden</title>
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            &lt;p&gt;Grundsätzlich gelten Spenden als freiwillige Zuwendungen. Im Hinblick auf diese Tatsache wären sie nicht als Sonder- oder als Betriebsausgabe abzugsfähig. Das &lt;strong&gt;Gesetz erlaubt&lt;/strong&gt; aber &lt;strong&gt;ausdrücklich&lt;/strong&gt; die &lt;strong&gt;Abzugsfähigkeit von Zahlungen an bestimmte Einrichtungen&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der begünstigte Empfängerkreis für Spenden wurde vom Gesetzgeber mit dem Gemeinnützigkeitsreformgesetz 2023 neu gefasst, welches mit 1. Jänner 2024 in Kraft getreten ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei spendenbegünstigten Empfängerinnen und Empfängern sind zwei Gruppen zu unterscheiden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1) Empfänger, die einen begünstigten Zweckverfolgen und einen Antrag auf Erteilung des Spendenbegünstigung stellen müssen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Begünstigte Zwecke im Sinne dieses Punktes sind gemeinnützige und mildtätige Zwecke entsprechend der Bundesabgabenordnung sowie die Durchführung von wissenschaftlichen Forschungsaufgaben, der Entwicklung und Erschließung der Künste oder von bestimmten der Erwachsenenbildung dienenden Lehraufgaben, und bestimmte damit verbundene wissenschaftliche und künstlerische Publikationen und Dokumentationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gesetz definiert auch jene Körperschaften die als begünstigte Einrichtungen in Frage kommen und eine Liste von Voraussetzungen, die von diesen Einrichtungen zu erfüllen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Spendenbegünstigung ist beim Finanzamt unter der Berücksichtig einer Reihe von Voraussetzungen von den Spendenorganisation zu beantragen. Die Organisationen finden sich dann in einer eigenen Liste auf der Homepage des BMF: &lt;a href=&quot;https://service.bmf.gv.at/service/allg/spenden/_start.asp&quot;&gt;Liste der begünstigten Spendenempfänger&lt;/a&gt;&lt;u&gt;.&lt;/u&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Bestätigung (z. B. auf einem Fol­der oder auf dem Erlagschein), dass „Ihre Spende steuerlich absetzbar“ ist, ersetzt die Ver­öffent­li­chung auf der Liste des BMF nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2) Empfänger, die bereits aufgrund&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt; des Gesetzes begünstigt sind&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Liste von bestimmten Empfängerorganisationen ist begünstigt, da diese explizit im Einkommensteuergesetz angeführt sind. Hier einige Beispiele daraus:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Universitäten und Fachhochschulen, öffentliche Kindergärten und öffentliche Schulen im Rahmen ihrer Teilrechtsfähigkeit, Kindergärten und Schulen mit Öffentlichkeitsrecht anderer Körperschaften des öffentlichen Rechts oder auch bestimmte Fonds und Stiftungen, die mit Aufgaben der Forschungsförderung betraut sind. Weiters ist unter anderem genannt die Österreichische Nationalbibliothek, die GeoSphere Austria, die OeAD GmbH, das Österreichische Filminstitut, bestimmte österreichische Museen, das Bundesdenkmalamt, der Denkmalfonds, die Internationale Anti-Korruptions-Akademie (IACA) und die Diplomatische Akademie sowie das Hochkommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch an freiwillige Feuerwehren unbeschadet ihrer rechtlichen Stellung und Landesfeuerwehrverbände und den Anerkennungsfonds für freiwilliges Engagement kann begünstigt gespendet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuwendungen zwecks ertragsbringender Vermögensausstattung an eine gemeinnützige privatrechtliche Stiftung (oder an eine vergleichbare Vermögensmasse) oder an die Innovationsstiftung für Bildung können unter ganz bestimmten Voraussetzungen auch abzugsfähig sein.&lt;/p&gt;
        
    



    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_abzug_als_sonder-_und_oder_betriebsausgabe&quot; id=&quot;abzug_als_sonder-_und_oder_betriebsausgabe&quot; title=&quot;Abzug als Sonder- und/oder Betriebsausgabe&quot;&gt;
                                Abzug als Sonder- und/oder Betriebsausgabe
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_abzug_als_sonder-_und_oder_betriebsausgabe&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Abzug als Sonder- und/oder Betriebsausgabe&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h3&gt;Betriebsausgaben&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Spenden sind insoweit als Betriebsausgabe abzugsfähig, als sie 10 % des Gewinns des aktuellen Wirtschaftsjahres nicht übersteigen. Maßgeblich ist der Gewinn vor Berücksichtigung eines Gewinnfreibetrages.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Sonderausgaben&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Alle freiwilligen Zuwendungen werden addiert. Übersteigen sie 10 % des Gewinns, können sie bis höchstens 10 % des Gesamtbetrags der Einkünfte als Sonderausgabe abgesetzt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spenden sind nur als Sonderausgaben abzusetzen, wenn der Empfängerin bzw. dem Empfänger der Vor- und Zuname und das Geburtsdatum der Spenderin bzw. des Spenders bekannt gegeben werden. Der Spendenempfänger ist verpflichtet, die Daten über Finanz Online an die Abgabenbehörden zu übermitteln. Kommt der übermittlungspflichtige Empfänger dieser Verpflichtung nicht gänzlich nach, wird er vom Finanzamt dazu aufgefordert. Übermittelt er die Daten trotzdem nicht, wird der Bescheid für die Anerkennung als spendenbegünstigte Körperschaft widerrufen und die Spendenorganisation von der Liste gestrichen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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                <title_id>betriebsausgaben</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Betriebsausgaben</title>
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                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_abc&quot; id=&quot;abc&quot; title=&quot;ABC&quot;&gt;
                                ABC
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_def&quot; id=&quot;def&quot; title=&quot;DEF&quot;&gt;
                                DEF
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_ghi&quot; id=&quot;ghi&quot; title=&quot;GHI&quot;&gt;
                                GHI
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_jkl&quot; id=&quot;jkl&quot; title=&quot;JKL&quot;&gt;
                                JKL
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_mno&quot; id=&quot;mno&quot; title=&quot;MNO&quot;&gt;
                                MNO
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_pqr&quot; id=&quot;pqr&quot; title=&quot;PQR&quot;&gt;
                                PQR
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_stu&quot; id=&quot;stu&quot; title=&quot;STU&quot;&gt;
                                STU
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_vwx&quot; id=&quot;vwx&quot; title=&quot;VWX&quot;&gt;
                                VWX
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_yz&quot; id=&quot;yz&quot; title=&quot;YZ&quot;&gt;
                                YZ
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_abc&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;ABC&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_abfindungszahlungen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Abfindungszahlungen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Übersteigen Abfindungszahlungen an eine lästige Gesellschafterin bzw. einen lästigen Gesellschafter den Wert ihrer bzw. seiner Anteile, so ist der den Wert der Anteile übersteigende Betrag als Betriebsausgabe abzugsfähig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als „lästig“ kann ein Gesellschafter (Mitunternehmer) bezeichnet werden, wenn er durch sein Verhalten den Betrieb wesentlich schädigt und es im betrieblichen Interesse liegt, ihn zu entfernen. Persönliche Motive für sein Entfernen dürfen nicht maßgeblich sein. Abgestellt wird vielmehr darauf, ob ein objektiver Dritter das Verhalten des Gesellschafters als „lästig“ empfinden würde.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_absetzung_fuer_abnutzung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Absetzung für Abnutzung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, können grundsätzlich nicht zur Gänze im Jahr der Anschaffung als Betriebsausgabe abgesetzt werden. Vielmehr werden die Anschaffungskosten des Wirtschaftsgutes über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer verteilt als Aufwand berücksichtigt. Diese Verteilung erfolgt in der Regel entweder linear.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternativ zur linearen Abschreibung ist für bestimmte Wirtschaftsgüterauch eine degressive Absetzung für Abnutzung (AfA) mit einem unveränderlichen Prozentsatz von höchstens 30 % möglich. Der Prozentsatz ist auf den jeweiligen Buchwert (Restbuchwert) anzuwenden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Ausnahme davon ist für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu € 1.000,00 (Wert ab 2023) vorgesehen. Sie können sich zur Gänze im Jahr der Anschaffung als Betriebsausgabe gewinnmindernd auswirken.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_aktenkoffer&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Aktenkoffer&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Bei ausschließlicher oder weitaus überwiegender betrieblicher Nutzung sind Aufwendungen in Zusammenhang mit der Anschaffung eines Aktenkoffers, einer Aktentasche oder Aktenmappe als Betriebsausgabe abzugsfähig.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_anlaufkosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Anlaufkosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Ingangsetzungskosten sind steuerlich sofort abzusetzen. Demgegenüber sind Geldbeschaffungskosten, die unmittelbar mit dem Eingehen von Verbindlichkeiten zusammenhängen, grundsätzlich auf die Laufzeit der Verbindlichkeit zu verteilen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_antiquitaeten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Antiquitäten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Antiquitäten sind nach Auffassung der Finanzverwaltung Gegenstände, die älter als 150 Jahre sind, bzw. denen ein besonderer Wert aufgrund der Herkunft aus einer besonderen Stilepoche zukommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Anschaffungskosten bis zu € 7.300,00 erfolgt grundsätzlich keine Angemessenheitsprüfung der Höhe nach. Bei teureren Antiquitäten wird mitunter ein Kostenvergleich mit zweckentsprechenden Gegenständen angestellt und der unangemessene Teil steuerlich nicht als Betriebsausgabe anerkannt.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_anwaltskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Anwaltskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;siehe &lt;/span&gt;&lt;a title=&quot;Prozesskosten&quot; href=&quot;#infolist_section_prozesskosten&quot;&gt;Prozesskosten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_arbeitskleidung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Arbeitskleidung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Nur typische Berufs- oder Arbeitsschutzkleidung sowie Bekleidungsstücke mit Uniformcharakter können als Betriebsausgabe abgezogen werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_arbeitszimmer&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Arbeitszimmer&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen für ein im Wohnungsverband gelegenes Arbeitszimmer und dessen Einrichtung zählen grundsätzlich zu den nichtabzugsfähigen Aufwendungen. Sofern ein im Wohnungsverband gelegenes Arbeitszimmer jedoch den Mittelpunkt einer betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit der bzw. des Steuerpflichtigen bildet, können unter bestimmten Umständen die mit dem Arbeitszimmer und seiner Einrichtung in Zusammenhang stehenden Ausgaben abzugsfähig sein.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_armbanduhr&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Armbanduhr&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Kosten einer Armbanduhr sind keine Betriebsausgabe, da es sich um einen Gegenstand handelt, welcher der privaten Lebensführung zuzurechnen ist.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_ausbildungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Ausbildungskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Es ist zwischen Ausbildungskosten (Aufwendungen zum Erlernen eines Berufes), Fortbildungskosten (Weiterbildung im erlernten Beruf) und Umschulungsmaßnahmen (Einstieg in eine neue berufliche Tätigkeit) zu unterscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Abzugsfähigkeit von Ausbildungskosten ist nur dann gegeben, wenn ein Zusammenhang zur konkret ausgeübten oder damit verwandten Tätigkeit (z. B. Friseurin und Kosmetikerin, Dachdecker und Spengler) vorliegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fortbildungskosten sind grundsätzlich unbeschränkt abzugsfähig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Umschulungsmaßnahmen sind dann abzugsfähig, wenn sie:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;derart umfassend sind, dass sie einen Einstieg in eine neue berufliche Tätigkeit ermöglichen, die mit der bisherigen Tätigkeit nicht verwandt ist und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;auf eine tatsächliche Ausübung eines anderen Berufes abzielen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Abzugsfähigkeit ist insbesondere für Aufwendungen im Zusammenhang mit Umschulungsmaßnahmen, die aus öffentlichen Mitteln (AMS) oder von Arbeitsstiftungen gefördert werden, gegeben.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_ausstellungen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Ausstellungen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen für die betrieblich veranlasste Teilnahme sowie der Besuch von Fachmessen, Ausstellungen u.Ä. können als Betriebsausgabe Berücksichtigung finden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_autobahnvignette&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Autobahnvignette&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p id=&quot;infolist_Abfindungszahlungen&quot;&gt;Werden die Kosten für ein Kfz durch das Kilometergeld berücksichtigt, so kann die Autobahnvignette nicht mehr gesondert abgegolten werden. Ansonsten handelt es sich um einen abzugsfähigen Aufwand im Ausmaß der betrieblichen Nutzung.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_ballbesuch&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Ballbesuch&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Für Aufwendungen in Zusammenhang mit Ballveranstaltungen und Ballbesuchen, z. B. Ballkleidung, Zuwendungen an das Komitee, Bewirtungskosten, besteht grundsätzlich ein Abzugsverbot.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_beitraege_an_berufs-_und_wirtschaftsverbaende&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Beiträge an Berufs- und Wirtschaftsverbände&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Jedenfalls als Betriebsausgabe abzuziehen sind Pflichtbeiträge an Körperschaften und Verbände, denen die bzw. der Steuerpflichtige als selbständig Erwerbstätige bzw. Erwerbstätiger angehören muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Freiwillige Mitgliedsbeiträge an Berufs- und Wirtschaftsverbände sind unter bestimmten Voraussetzungen abzugsfähig, wenn diese Verbände oder Interessensvertretungen Zusammenschlüsse von Personen sind, die dieselbe berufliche oder gewerbliche oder artverwandte Tätigkeit ausüben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beiträge für eine freiwillige Mitgliedschaft bei bestimmten Berufs- und Wirtschaftsverbänden sind nur insoweit abzugsfähig, als sie in angemessener, statutengemäßer Höhe geleistet werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_berufskleidung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Berufskleidung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Selbst, wenn Kleidung nahezu ausschließlich für die Berufsausübung benötigt wird, versagt die Finanzverwaltung – gestützt auf Entscheidungen des Verwaltungsgerichtshofs – dafür den Betriebsausgabenabzug (bzw. Werbungskostenabzug bei außerbetrieblichen Einkunftsarten).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur typische Berufs- bzw. Arbeitsschutzkleidung kann als Betriebsausgabe geltend gemacht werden, wie z. B. Schutzhelme, Asbestanzug, Fleischerschürze, Kochmütze.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unabhängig davon kann jedoch für jegliche Berufskleidung ein Betriebsausgabenabzug vorgenommen werden, wenn es sich um die Anschaffung von Kleidung für Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer handelt. Allerdings wird bei diesen dann der geldwerte Vorteil aus dieser Dienstkleidung als Sachbezug besteuert.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_betriebsausflug&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Betriebsausflug&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Aufwendungen für einen Betriebsausflug des Personals können im Rahmen des freiwilligen Sozialaufwands abgesetzt werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_betriebssteuern&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Betriebssteuern&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Betriebssteuern (z. B. Grundsteuer für ein Betriebsgrundstück, Kfz-Steuer für ein Betriebsfahrzeug) stellen Betriebsausgaben dar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_bewirtungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Bewirtungskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Für die Behandlung von Bewirtungskosten kann keine allgemeine Aussage über die Abzugsfähigkeit getroffen werden, vielmehr ist zwischen drei Fällen zu unterscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bewirtung von Geschäftsfreunden ist als Repräsentationsaufwand anzusehen und fällt grundsätzlich unter das Abzugsverbot.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Enthalten die Bewirtungskosten keine Repräsentationskomponente, so ist hingegen ein gänzlicher Betriebsausgabenabzug möglich (z. B. Verpflegungskosten anlässlich einer Schulung, Kostproben bei „Kundschaftstrinken&quot;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schließlich kann es auch zu einer 50%igen Kürzung der Bewirtungskosten, wenn es sich um werbewirksame Bewirtungsaufwendungen mit untergeordneter Repräsentationskomponente handelt (z. B. „Arbeitsessen“ im Vorfeld eines konkret angestrebten Geschäftsabschlusses, Bewirtung im Betriebsraum bei Geschäftsbesprechungen, Bewirtung von Geschäftsfreunden in der Kantine bzw. durch die Gastwirtin bzw. den Gastwirt im eigenen Gasthaus).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_blumengeschenke&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Blumengeschenke&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Unabhängig davon, aus welchen Gründen die bzw. der Steuerpflichtige Blumengeschenke macht, können Aufwendungen dafür nicht als Betriebsausgabe abgezogen werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_buergschaften&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Bürgschaften&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Sofern die Übernahme einer Bürgschaft betrieblich veranlasst ist, können Aufwendungen dafür grundsätzlich als Betriebsausgabe abgezogen werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_begraebnis&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Begräbnis&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Kosten, die für das Begräbnis der bzw. des Steuerpflichtigen anfallen, sind keine Betriebsausgaben. Aufwendungen, die für das Begräbnis einer bzw. eines im Dienst verunglückten Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmers getragen werden, sind jedoch als Betriebsausgabe abzugsfähig.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_computer&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Computer&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Aufwendungen für die Anschaffung eines Computers inklusive Zubehör sind bei betrieblicher Nutzung Betriebsausgaben. Wird der Computer in den Privaträumlichkeiten des Steuerpflichtigen aufgestellt, kommt es gegebenenfalls zur Berücksichtigung eines auszuscheidenden Privatanteils.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_def&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;DEF&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_damnum_abgeld_&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Damnum (Abgeld)&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Unter Abgeld (Damnum) versteht man den Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennbetrag (Rückzahlungsbetrag) und dem Verfügungsbetrag einer Verbindlichkeit. Das Steuerrecht sieht vor, dass das Abgeld zwingend auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt abzuschreiben ist. Ein sofortiger Betriebsausgabenabzug ist daher nicht möglich.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_depotgebuehren&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Depotgebühren&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Depotgebühren sind Betriebsausgaben, wenn sie für im Betriebsvermögen befindliche Wertpapiere anfallen, deren Erträge nicht der Endbesteuerung unterliegen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_eintreibungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Eintreibungskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Kosten, die für die Einbringung betrieblicher Forderungen entstehen, sind Betriebsausgaben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_erbauseinandersetzung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Erbauseinandersetzung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Aufwendungen in Zusammenhang mit einer Erbauseinandersetzung sind keine Betriebsausgabe. Sie betreffen die Privatsphäre des Steuerpflichtigen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_erhaltungsaufwendungen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Erhaltungsaufwendungen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen, die für die Erhaltung des Betriebsgebäudes anfallen und nicht unter die auf 15 Jahre zu verteilenden Instandsetzungskosten fallen, sind sofort abzugsfähig.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_fachliteratur&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Fachliteratur&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Berufsbezogene Fachliteratur kann als Betriebsausgabe abgesetzt werden, wenn sie hinreichend spezifisch auf die betrieblichen Bedürfnisse der bzw. des Steuerpflichtigen eingeht.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_fahrrad&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Fahrrad&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Ein Fahrrad kann - gleich einem Kfz - grundsätzlich Betriebsvermögen darstellen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_fahrtkosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Fahrtkosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen für die Fahrten zwischen Wohnsitz und Betriebsstätte sind Betriebsausgaben, sofern der Wohnsitz nicht aus persönlichen Gründen außerhalb der üblichen Entfernung vom Betriebsort liegt. Als außerhalb der üblichen Entfernung ist ein Ort anzusehen, der weiter als 120 km entfernt liegt. Aufwendungen für sonstige Betriebsfahrten sind bei nachgewiesener oder glaubhaft gemachter betrieblicher Veranlassung ebenfalls Betriebsausgaben.&lt;br /&gt;Grundsätzlich keine Betriebsausgaben sind Aufwendungen für untertägige Heimfahrten, wie z. B. zum Mittagessen. Ausgenommen davon sind untertägige Heimfahrten aufgrund beruflich bedingter großer Intervalle zwischen den Arbeitszeiten.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_finanzierungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Finanzierungskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Ob Finanzierungsaufwand als Betriebsausgabe abzugsfähig ist, hängt davon ab, ob die aufgenommenen Mittel mit der privaten oder betrieblichen Sphäre zusammenhängen. Im ersten Fall ist kein Betriebsausgabenabzug möglich, im zweiten Fall stellt der Finanzierungsaufwand eine Betriebsausgabe dar. Die Beurteilung, ob die aufgenommenen Finanzmittel mit Privat- oder Betriebssphäre in Zusammenhang stehen, erfolgt nicht aus betriebswirtschaftlicher Sichtweise: So stellen Zinsen für aufgenommene Fremdmittel beispielsweise auch dann einen abzugsfähigen Aufwand dar, wenn der Steuerpflichtige in der Lage gewesen wäre, den betrieblich veranlassten Aufwand anstatt der Fremdmittel durch Eigenmittel zu finanzieren.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_fortbildungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Fortbildungskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;siehe &lt;/span&gt;&lt;a title=&quot;Ausbildungskosten&quot; href=&quot;#infolist_section_ausbildungskosten&quot;&gt;Ausbildungskosten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_fortbildungsreisen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Fortbildungsreisen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;siehe &lt;a href=&quot;#infolist_section_studien-_und_fortbildungsreisen&quot;&gt;Studien- und Fortbildungsreisen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_fotoapparat&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Fotoapparat&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Für die Abzugsfähigkeit eines Fotoapparats ist die ausschließliche oder ganz überwiegende betriebliche Nutzung Voraussetzung.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_ghi&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;GHI&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_garagierungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Garagierungskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Aufwendungen für eine Garage am Betriebsort sind abzugsfähige Betriebsausgaben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_geschenke&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Geschenke&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Ein Betriebsausgabenabzug für Geschenke, deren Gewährung überwiegend Entgeltcharakter hat, kann ausnahmsweise möglich sein. Geschenke an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind als freiwilliger Sozialaufwand abzugsfähig, können aber bei diesen Lohnsteuer auslösen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_gewinn-_und_umsatzbeteiligung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Gewinn- und Umsatzbeteiligung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;An Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oder betriebsfremde Personen ausbezahlte Gewinn- und Umsatzbeteiligungen sind abzugsfähig.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_gruendungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Gründungskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;siehe&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;#infolist_section_anlaufkosten&quot;&gt;Anlaufkosten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_hallenbad&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Hallenbad&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Zählt das Hallenbad zum Betriebsvermögen eines Beherbergungsbetriebes, sind die damit in Zusammenhang stehenden Aufwendungen Betriebsausgaben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_incentive-reisen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Incentive-Reisen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Reisen, die Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartnern als Belohnung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gewährt werden, sind üblicherweise Betriebsausgaben, außer es kann nicht nachgewiesen werden, dass sich die Reise auf Kundenwerbung richtet.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_instandsetzungsaufwendungen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Instandsetzungsaufwendungen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Instandsetzungsaufwendungen stellen grundsätzlich sofort abzugsfähige Betriebsausgaben dar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Vermietung an Dritte zu Wohnzwecken müssen sie zwingend auf 15 Jahre verteilt werden. Diese Änderung ist auch für bereits laufende Zehntelabsetzungen von Instandsetzungsaufwendungen anzuwenden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_jkl&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;JKL&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_jagd&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Jagd&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Die Aufwendungen für eine Jagd oder Jagdpacht sind dem privaten Lebensbereich zuzuordnen und nicht abzugsfähig. Auch die Argumentation, dass sich Jagdeinladungen positiv auf Geschäftsabschlüsse auswirken, kann nicht zur Anerkennung als Betriebsausgaben führen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_kammerbeitraege&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Kammerbeiträge&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Pflichtbeiträge an Körperschaften und Verbände, denen die bzw. der Steuerpflichtige als selbständig Erwerbstätige bzw. Erwerbstätiger angehören muss, sind in Höhe der vorgeschriebenen Beträge abzugsfähig.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_kilometergeld&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Kilometergeld&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;siehe&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;#infolist_section_personenkraftwagen_im_privatvermoegen&quot;&gt;Personenkraftwagen im Privatverm&amp;ouml;gen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_kinderbetreuung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Kinderbetreuung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen für die Kinderbetreuung stellen nichtabzugsfähige Aufwendungen als Betriebsausgaben dar, weil sie in Zusammenhang mit der Privatsphäre der bzw. des Steuerpflichtigen stehen. Selbst, wenn die Berufstätigkeit eines Steuerpflichtigen erst durch die Kinderbetreuung möglich wird, ist ein Abzug der Kinderbetreuungskosten ausgeschlossen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_kirchenbeitrag&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Kirchenbeitrag&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Der Kirchenbeitrag steht in Zusammenhang mit der privaten Lebensführung der bzw. des Steuerpflichtigen. Der Abzug als Betriebsausgabe ist daher ausgeschlossen. Im Rahmen der Sonderausgaben kann der Kirchenbeitrag jedoch bis zu einer Höhe von € 400,00 berücksichtigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Kirchenbeitrag wird automatisch in der Veranlagung berücksichtigt - durch einen Datenaustauch zwischen der Kirchenbeitragsstelle und der Finanzverwaltung.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_konventionalstrafen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Konventionalstrafen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Konventionalstrafen im Sinne von Vertragsstrafen gelten als pauschalierter Schadenersatz und sind als Betriebsausgabe abzugsfähig.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_kosmetika&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Kosmetika&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Kosmetika können nur dann als Betriebsausgabe abgesetzt werden, wenn der Friseur- und Kosmetikaufwand in Zusammenhang mit der Anpassung des Äußeren an eine Bühnenrolle steht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_kraftfahrzeug&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Kraftfahrzeug&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;siehe &lt;a href=&quot;#infolist_section_personenkraftwagen_im_betriebsvermoegen&quot;&gt;Personenkraftwagen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_krankheitskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Krankheitskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Aufwendungen sind nur dann als Betriebsausgabe abzugsfähig, wenn entweder eine typische Berufskrankheit (z. B. Staublunge) vorliegt oder der Zusammenhang zwischen Erkrankung und Beruf eindeutig feststeht (z. B. Arbeitsunfall im Betrieb).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_kranzspenden&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Kranzspenden&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Sofern es sich um Kranzspenden anlässlich verstorbener Klientinnen und Klienten oder Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer handelt, können die Aufwendungen dafür abgezogen werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_kulanzleistungen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Kulanzleistungen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Aufwendungen für Kulanzleistungen sind abzugsfähig, wenn es sich um Garantie- und Versicherungsfälle handelt und die Kulanzleistung aus betrieblichen Gründen gewährt wird. Abzugsfähig sind auch Schadenersatzleistungen, die den guten Ruf des Unternehmens wahren sollen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_laestiger_gesellschafter&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Lästiger Gesellschafter&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;siehe&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;#infolist_section_abfindungszahlungen&quot;&gt;Abfindungszahlungen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_lebensversicherung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Lebensversicherung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Prämien zu freiwilligen Personenversicherungen sind grundsätzlich – auch bei einer gewissen betrieblichen Mitveranlassung – als Aufwendungen der privaten Lebensführung nicht als Betriebsausgaben absetzbar (Ausnahme kann unter bestimmten Umständen z. B. eine sog. Kreditrestschuldversicherung für einen betrieblichen Kredit sein).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_literatur&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Literatur&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;siehe&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;#infolist_section_fachliteratur&quot;&gt;Fachliteratur&lt;/a&gt;&lt;span&gt;, siehe&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;#infolist_section_zeitungen&quot;&gt;Zeitungen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_lohnaufwand&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Lohnaufwand&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen für Löhne und Gehälter, für sonstige geldwerte Vorteile sowie für freiwillige Sozialleistungen sind abzugsfähige Betriebsausgaben. Die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber hat als Voraussetzung für die Abzugsfähigkeit von Betriebsausgaben, die Identität der kurzfristig bei ihm beschäftigten Personen festzuhalten.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_mno&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;MNO&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_miete&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Miete&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Mietzahlungen sind Betriebsausgaben, wenn sie in Zusammenhang mit betrieblich genutzten Wirtschaftsgütern stehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_mitgliedsbeitraege&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Mitgliedsbeiträge&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;siehe&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;#infolist_section_beitraege_an_berufs-_und_wirtschaftsverbaende&quot;&gt;Beitr&amp;auml;ge an Berufs- und Wirtschaftsverb&amp;auml;nde&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_nachforderung_von_steuern&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Nachforderung von Steuern&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Nachforderung von Lohnsteuer, Dienstgeber- und Sozialversicherungsbeiträgen sind als Betriebsausgabe absetzbar, und zwar in jenem Jahr, in dem die Vorschreibung bzw. in dem die Bezahlung erfolgt.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_nebenansprueche&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Nebenansprüche&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Nebenansprüche (Abgabenerhöhungen, Verspätungszuschlag, im Verfahren auflaufende Kosten und Zwangs- und Ordnungsstrafen, Kosten der Ersatzvornahme, Nebengebühren wie Stundungszinsen, Aussetzungszinsen, Säumniszuschlag, Kosten des Vollstreckungs- und Sicherungsverfahrens) unterliegen der gleichen Regelung wie die zu Grunde liegende Steuer. Folglich hängt die Abzugsfähigkeit dieser Nebenansprüche von der Eigenschaft der Steuer – Betriebssteuer bzw. Personensteuer – ab.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_normverbrauchsabgabe_nova_&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Normverbrauchsabgabe (NoVA)&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Die NoVA gehört zu den Anschaffungskosten. Im Wege der Abschreibung kommt es zu einer Berücksichtigung der NoVA als Betriebsausgabe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_notarkosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Notarkosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Kosten für eine Notarin bzw. einen Notar sind grundsätzlich laufende Betriebsausgaben, außer sie stehen in Zusammenhang mit der Anschaffung eines zu aktivierenden Wirtschaftsgutes.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_oeffentlicher_verwalter&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Öffentlicher Verwalter&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Entlohnung des öffentlichen Verwalters einer Unternehmerin bzw. eines Unternehmens (z. B. Zwangsverwalter kraft behördlicher Anordnung) ist Ausgabe, auch wenn diese bzw. dieser zusätzlich Gesellschafterin bzw. Gesellschafter des (zwangsverwalteten) Unternehmens ist.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_pqr&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;PQR&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_pachtzins&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Pachtzins&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Der Pachtzins für betrieblich genutzte land- und forstwirtschaftliche Grundstücke stellt eine Ausgabe dar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_parteispenden&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Parteispenden&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Parteispenden sind keine Betriebsausgaben (auch nicht, wenn als „Gegenleistung“ eine unternehmerfreundliche Handlung der Empfängerin bzw. des Empfängers erwartet wird).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_personenkraftwagen_im_betriebsvermoegen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Personenkraftwagen im Betriebsvermögen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen für überwiegend betrieblich genutzte Kfz sind Betriebsausgaben, die sich im Wege der Absetzung für Abnutzung und den laufenden Betriebskosten auswirken. Der Umfang der betrieblichen Nutzung ist grundsätzlich nachzuweisen bzw. glaubhaft zu machen. Bei der Anschaffung von Personenkraftwagen kommt es zu einer Angemessenheitsüberprüfung der Höhe nach. Die Luxustangente beträgt € 40.000,00.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besteht für eine Arbeitnehmerin bzw. einen Arbeitnehmer die Möglichkeit ein Firmen-Kfz privat zu nutzen, so ist grundsätzlich ein Sachbezug von 2 % der Anschaffungskosten (einschließlich Umsatzsteuer und Normverbrauchsabgabe), maximal € 960,00 monatlich, als Vorteil aus dem Dienstverhältnis zu versteuern. Für Kraftfahrzeuge mit einem geringem CO2-Emissionswert (abhängig vom Grenzwert im Jahr der Anschaffung bzw. Erstzulassung) sind jedoch nur 1,5 % bzw. maximal € 720,00 anzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird das Fahrzeug im Jahresdurchschnitt für Privatfahrten von höchstens 500 km monatlich benützt, so ist der halbe Sachbezugswert anzusetzen. Er beträgt somit 1 % bzw. 0,75 % der Anschaffungskosten – maximal € 480,00 bzw. € 360,00.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kein Sachbezug ist anzusetzen bei Kraftfahrzeugen mit null Gramm CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-Emissionswert pro Kilometer (Elektroautos – keine Hybridmodelle).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_personenkraftwagen_im_privatvermoegen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Personenkraftwagen im Privatvermögen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Bei betrieblicher Verwendung eines nicht im Betriebsvermögen befindlichen Kraftfahrzeuges sind die Aufwendungen grundsätzlich in tatsächlicher Höhe als Betriebsausgaben zu berücksichtigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei betrieblichen Fahrten von nicht mehr als 30.000 km im Kalenderjahr kann das amtliche Kilometergeld an Stelle der tatsächlichen Kosten angesetzt werden. Bei betrieblichen Fahrten von mehr als 30.000 km im Kalenderjahr stehen – sofern nicht ohnedies die betriebliche Nutzung überwiegt und das Fahrzeug dem Betriebsvermögen zuzurechnen ist – als Betriebsausgaben nur tatsächlich nachgewiesene Kosten für die gesamten betrieblichen Fahrten zu. Wird das Kilometergeld abgesetzt, sind damit sämtliche Aufwendungen (auch Parkgebühren, Vignette und Mauten) abgegolten. Das amtliche Kilometergeld beträgt € 0,42.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Nachweis der Fahrtkosten ist durch ein Fahrtenbuch bzw. durch andere Aufzeichnungen, die eine verlässliche Beurteilung ermöglichen, zu erbringen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_provisionen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Provisionen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Betrieblich veranlasste Provisionszahlungen stellen Betriebsausgaben dar. Voraussetzung dafür ist unter anderem, dass die Empfängerin bzw. der Empfänger der Provisionszahlung benannt wird. Zu beachten ist darüber hinaus die erhöhte Mitwirkungspflicht der bzw. des Steuerpflichtigen in Zusammenhang mit Auslandssachverhalten.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_prozesskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Prozesskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Prozessgegenstand und dem Betrieb, so können die Kosten eines Zivilprozesses als Betriebsausgaben abgesetzt werden. Die Abzugsfähigkeit ist grundsätzlich unabhängig von der Art der Beendigung des Prozesses.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_radio&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Radio&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Die Kosten eines Radios können grundsätzlich nicht als Betriebsausgabe geltend gemacht werden, da es sich um Aufwendungen der privaten Lebensführung handelt. Eine ausschließliche betriebliche Nutzung, wie sie etwa bei Gaststätten anzunehmen ist, führt jedoch zur Abzugsfähigkeit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_rechtsberatungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Rechtsberatungskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Kosten einer Rechtsanwältin bzw. eines Rechtsanwalts sind Betriebsausgaben, soweit ein Zusammenhang mit dem Betriebsgeschehen nachgewiesen wird (z. B. Beratung im Bereich Arbeits-, Versicherungs-, Vertragsrecht, Einbringung betrieblicher Forderungen). Kosten für die Vertragserrichtung und Beratung, die der Anschaffung von Wirtschaftsgütern dienen, sind auf das Wirtschaftsgut zu aktivieren und entsprechend der Nutzungsdauer abzuschreiben.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_stu&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;STU&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_sachbezuege&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Sachbezüge&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Sachbezüge von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sind grundsätzlich Betriebsausgaben (Lohnbestandteil).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_schadenersatz&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Schadenersatz&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Schadenersatzleistungen, die auf ein Fehlverhalten der Betriebsinhaberin bzw. des Betriebsinhabers zurückzuführen sind, sind dann abzugsfähig, wenn das Fehlverhalten und die sich daraus ergebenden Folgen der betrieblichen Sphäre zuzuordnen sind. Davon kann dann ausgegangen werden, wenn der Betriebsinhaber in Ausübung seiner betrieblichen Tätigkeit aus Versehen oder einem sonstigen ungewollten Verhalten einen Schaden verursacht.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_schmiergelder&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Schmiergelder&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Die Abzugsfähigkeit von Schmiergeldern setzt neben der betrieblichen Veranlassung voraus, dass die Gewährung oder Annahme der Schmiergelder nicht gerichtlich strafbar ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_schuldzinsen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Schuldzinsen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;siehe&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;#infolist_section_finanzierungskosten&quot;&gt;Finanzierungskosten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_spenden&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Spenden&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Spenden sind als Betriebsausgabe unter bestimmten Voraussetzungen abzugsfähig, wenn sie:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;an eine Organisation geleistet werden, die ausdrücklich im Gesetz erwähnt werden oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;an eine Organisation geleistet werden, die aufgenommen wurde in der Liste der begünstigten Spendenempfänger des Bundesministeriums für Finanzen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Spenden dürfen unter anderem 10 % des Gewinns des aktuellen Wirtschaftsjahres, vor Berücksichtigung des Gewinnfreibetrages, nicht übersteigen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_sponsorzahlungen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Sponsorzahlungen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Sponsorzahlungen sind grundsätzlich nicht abzugsfähig. Erfolgt das Sponsoring auf wirtschaftlicher Grundlage, d. h. der Sponsor erhält eine angemessene Gegenleistung durch den Gesponserten in Form von Werbeleistungen, so kann eine Abzugsfähigkeit der Sponsorzahlungen unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_sprachkurs&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Sprachkurs&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Aufwendungen für einen Sprachkurs können als Fortbildungskosten abzugsfähig sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_steuerberatungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Steuerberatungskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Steuerberatungskosten sind bei betrieblicher Veranlassung als Betriebsausgaben abzugsfähig. Ansonsten können Steuerberatungskosten als Sonderausgaben steuerlich berücksichtigt werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_steuern&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Steuern&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Personensteuern wie z. B. die Einkommensteuer sind nicht als Betriebsausgabe abzugsfähig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz dazu gelten Betriebssteuern wie etwa die Grundsteuer, die für ein zum Betrieb gehöriges Grundstück bezahlt wird, oder die Kfz-Steuer für den Firmen-Pkw, als Betriebsausgaben.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_strafen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Strafen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Strafen sind grundsätzlich Kosten der privaten Lebensführung.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_strafverteidigung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Strafverteidigung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;siehe&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;#infolist_section_prozesskosten&quot;&gt;Prozesskosten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_studien-_und_fortbildungsreisen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Studien- und Fortbildungsreisen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Nur abzugsfähig, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Planung und Durchführung erfolgten im Rahmen einer lehrgangsmäßigen Organisation oder in einer Weise, die weitaus überwiegend betriebliche (berufliche) Bedingtheit erkennen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Reise muss die Möglichkeit bieten, Kenntnisse zu erwerben, die eine einigermaßen konkrete Verwertung im Unternehmen zulassen; das Reiseprogramm und die Durchführung müssen nahezu ausschließlich auf interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Tätigkeitsbereich der Unternehmerin bzw. des Unternehmers abstellen; allgemein interessierende Programmpunkte dürfen nicht mehr Zeit in Anspruch nehmen, als während einer regelmäßigen betrieblichen Betätigung als Freizeit verwendet wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei gemischt veranlassten Reisen muss sich die Reise &lt;strong&gt;eindeutig&lt;/strong&gt; in einen &lt;strong&gt;beruflichen (betrieblichen) Abschnitt&lt;/strong&gt; und in einen &lt;strong&gt;privaten Abschnitt aufteilen&lt;/strong&gt; lassen. Dann sind &lt;strong&gt;anteilig alle Aufwendungen&lt;/strong&gt; sowohl für die &lt;strong&gt;Verpflegung&lt;/strong&gt; als auch für die &lt;strong&gt;Unterkunft abzugsfähig&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Nachweispflicht, dass die Reise beruflich (betrieblich) mit veranlasst wurde, liegt allerdings beim Steuerpflichtigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Werden täglich berufliche (betriebliche) und private Termine gemischt, kann die Reise nicht eindeutig in einen privaten und beruflichen (betrieblichen) Teil aufgeteilt werden. Dadurch können sowohl Reiseaufwendungen als auch pauschale Tages- und Nächtigungsgelder nicht geltend gemacht werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_stundungszinsen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Stundungszinsen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;siehe&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;#infolist_section_nebenansprueche&quot;&gt;Nebenanspr&amp;uuml;che&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_tageszeitung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Tageszeitung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;siehe&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;#infolist_section_zeitungen&quot;&gt;Zeitungen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_telefonkosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Telefonkosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Kosten für Festnetz- und Mobilfunktelefonie sind abzugsfähig, sofern es sich um betrieblich veranlasste Telefonate handelt. Für mit betrieblichen Apparaten geführte private Telefongespräche ist gegebenenfalls ein Privatanteil auszuscheiden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_teppiche&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Teppiche&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Handgeknüpfte Teppiche unterliegen i. d. R. der Angemessenheitsprüfung. Die Anschaffungskosten eines solchen Teppichs dürfen € 730,00 pro Quadratmeter nicht übersteigen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_traueranzeigen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Traueranzeigen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Kosten für eine Traueranzeige sind Betriebsausgabe, wenn eine betriebliche Veranlassung gegeben ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_umgruendungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Umgründungskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Kosten in Zusammenhang mit einer Umgründung sind wie Gründungskosten sofort abzugsfähige Betriebsausgaben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_umzugskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Umzugskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Umzugskosten sind bei betrieblicher Veranlassung Betriebsausgaben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_umschulungsmassnahmen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Umschulungsmaßnahmen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;siehe&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;#infolist_section_ausbildungskosten&quot;&gt;Ausbildungskosten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_unternehmerlohn&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Unternehmerlohn&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Der Unternehmerlohn (Vergütung für die Einzelunternehmerin bzw. den Einzelunternehmer bzw. für Mitunternehmerinnen und Mitunternehmer einer Personengesellschaft) ist keine Betriebsausgabe. Erhält ein Mitunternehmer oder ein Einzelunternehmer für die Mitarbeit im Unternehmen aufgrund eines Dienstvertrages ein gesondertes Entgelt, dann ist dieses Entgelt als Gewinn aufzufassen, der beim Einzelunternehmer bzw. Mitunternehmer im Rahmen einer betrieblichen Einkunftsart steuerlich erfasst wird.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_vwx&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;VWX&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_verlust_privater_wirtschaftsgueter&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Verlust privater Wirtschaftsgüter&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Untergang oder Beschädigung privater Wirtschaftsgüter anlässlich der betrieblichen Nutzung kann zu Betriebsausgaben führen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_versicherungen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Versicherungen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Prämien für Sach- und Schadensversicherungen (z. B. Feuerversicherung, Einbruchsversicherung, Transportversicherung, Haftpflichtversicherung), die sich auf das Betriebsvermögen oder die Betriebsführung beziehen, sind als Betriebsausgaben abzugsfähig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beiträge zur gesetzlichen Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung sind aufgrund des Zwangscharakters der Versicherung als Betriebsausgabe abzugsfähig.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_verteidigerkosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Verteidigerkosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;siehe&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;#infolist_section_prozesskosten&quot;&gt;Prozesskosten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_vertragsstrafen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Vertragsstrafen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;siehe&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;#infolist_section_konventionalstrafen&quot;&gt;Konventionalstrafen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_verwaltung_des_unternehmens&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Verwaltung des Unternehmens&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;siehe &lt;span&gt;&lt;a href=&quot;#infolist_section_oeffentlicher_verwalter&quot;&gt;Öffentlicher Verwalter&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_waffen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Waffen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen in Zusammenhang mit Waffen stellen auch dann keine Betriebsausgaben dar, wenn die Waffe aufgrund der mit dem Betrieb in Zusammenhang stehenden Gefahr angeschafft wurde. Ein Betriebsausgabenabzug ist nur dann zulässig, wenn sich die Anschaffung der Waffe unmittelbar aus der Berufsausübung ergibt, wie dies z. B. bei einem Berufsjäger der Fall sein wird.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_werbung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Werbung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen für betrieblich veranlasste Werbung z. B. Inserate in Printmedien, Fernsehwerbung sind abzugsfähig. Siehe dazu auch das Stichwort „&lt;a href=&quot;#infolist_section_geschenke&quot;&gt;Geschenke&lt;/a&gt;“.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_wunschkennzeichen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Wunschkennzeichen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;Die Kosten für Wunschkennzeichen können dann als Betriebsausgaben abzugsfähig sein, wenn der Werbezweck der Wunschkennzeichen eindeutig im Vordergrund steht. Dies ist z. B. dann anzunehmen, wenn der gesamte Fuhrpark des Betriebs mit auch für einen Dritten verständlichen Wunschkennzeichen versehen wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_yz&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;YZ&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_zeitungen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Zeitungen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Literatur, die für einen nicht abgegrenzten Teil der Allgemeinheit bestimmt ist, unterliegt dem Abzugsverbot als Betriebsausgabe. Unter dieses Abzugsverbot fallen i. d. R. auch die Kosten von Tages- und Wochenzeitungen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_zinsen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Zinsen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;span&gt;siehe&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;#infolist_section_finanzierungskosten&quot;&gt;Finanzierungskosten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>checkliste_zum_jahreswechsel</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Checkliste zum Jahreswechsel</title>
                <content>
    

    

    

    
        


    

        

            &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
                &lt;p&gt;Sie können die Seite &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;Externe Inhalte&lt;/span&gt; auch als PDF speichern.&lt;/p&gt;
                &lt;a aria-label=&quot;Die Seite &amp;#39;Externe Inhalte&amp;#39; als PDF speichern&quot; class=&quot;button hideme_print&quot; href=&quot;/de/externe_inhalte/externe_inhalte_ger.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; role=&quot;button&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Die Seite &#39;Externe Inhalte&#39; als PDF speichern&quot;&gt;
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                &lt;/a&gt;
            &lt;/div&gt;
        

    


    

    
        
            
            &lt;h2&gt;Nicht ohne meine Checkliste!&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Alle Jahre wieder! Neigt sich das Jahr dem Ende zu, brechen aufgabenintensive Zeiten an. Wer jetzt eine strukturierte Checkliste hat, der übersieht weder Termine noch Aufgaben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In unserer Checkliste zum Jahreswechsel 2023/2024 geben wir Ihnen einen Überblick zu den wichtigsten To-Dos und Neuheiten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Mit der praktischen Steuerspar-Checkliste für Unternehmer bekommen Sie viele Tipps, wie Sie noch bis zum Jahresende Steuern sparen können.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Steuerspar-Bilanzvorbereitung hilft Ihnen bei der Aufbereitung der Unterlagen für die Bilanzerstellung.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Liste der voraussichtlichen Sozialversicherungswerte 2024 GSVG und ASVG erleichtert die Abschätzung der künftigen Kranken- und Pensionsversicherungsbeiträge.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Und ein kurzer Abriss der Neuerungen soll Ihnen eine optimale Vorbereitung auf das Jahr 2024 ermöglichen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Alles Gute für Ihre Aufgaben rund um den Jahreswechsel!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;P.S.:&lt;/strong&gt; Die Liste ist eine unvollständige Übersicht über die wichtigsten Themen. Für eine detaillierte Beratung zu Ihrer individuellen Situation oder wenn Sie mehr zu einem Thema erfahren wollen, kontaktieren Sie uns bitte. Unser Team informiert Sie gerne und freut sich auf ein Gespräch mit Ihnen!&lt;/p&gt;
        
    



    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_steuerspar-checkliste_unternehmer&quot; id=&quot;steuerspar-checkliste_unternehmer&quot; title=&quot;Steuerspar-Checkliste: Unternehmer&quot;&gt;
                                Steuerspar-Checkliste: Unternehmer
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_steuerspar-checkliste_bilanzvorbereitung&quot; id=&quot;steuerspar-checkliste_bilanzvorbereitung&quot; title=&quot;Steuerspar-Checkliste: Bilanzvorbereitung&quot;&gt;
                                Steuerspar-Checkliste: Bilanzvorbereitung
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_steuertipps_fuer_arbeitnehmer&quot; id=&quot;steuertipps_fuer_arbeitnehmer&quot; title=&quot;Steuertipps für Arbeitnehmer&quot;&gt;
                                Steuertipps für Arbeitnehmer
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_voraussichtliche_sozialversicherungswerte_2024&quot; id=&quot;voraussichtliche_sozialversicherungswerte_2024&quot; title=&quot;Voraussichtliche Sozialversicherungswerte 2024&quot;&gt;
                                Voraussichtliche Sozialversicherungswerte 2024
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_gibt_es_neues_2023_2024_&quot; id=&quot;was_gibt_es_neues_2023_2024_&quot; title=&quot;Was gibt es Neues 2023/2024?&quot;&gt;
                                Was gibt es Neues 2023/2024?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_steuerspar-checkliste_unternehmer&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Steuerspar-Checkliste: Unternehmer&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

        

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            &lt;/div&gt;
        

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Investitionen: Gewinnfreibetrag&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Jedenfalls steht Ihnen (nur natürlichen Personen, bei gewissen Einkunftsarten) der Grundfreibetrag in Höhe von 15 % des Gewinns zu – höchstens aber bis zu einem Gewinn von € 30.000,00. Daher beträgt der maximale Grundfreibetrag € 4.500,00. Nur natürliche Personen können den Gewinnfreibetrag geltend machen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Investitionsbedingter Gewinnfreibetrag&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Übersteigt nun der Gewinn € 30.000,00, kommt ein investitionsbedingter Gewinnfreibetrag hinzu. Dieser beträgt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;von € 30.000,00 bis € 175.000,00 Gewinn: 13 % Gewinnfreibetrag&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;für die nächsten € 175.000,00 (bis € 350.000,00) Gewinn: 7 % Gewinnfreibetrag&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;für die nächsten € 230.000,00 (bis € 580.000,00) Gewinn: 4,5 % Gewinnfreibetrag&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ab € 580.000,00 Gewinn: kein Gewinnfreibetrag (Höchstsumme Gewinnfreibetrag daher € 45.950,00)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Nicht vergessen:&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt; Beim investitionsbedingten Gewinnfreibetrag müssen Sie tatsächlich in bestimmte abnutzbare Wirtschaftsgüter mit einer Mindestnutzungsdauer von vier Jahren investieren – auch begünstigt ist die Investition in bestimmte Wertpapiere. Für Wirtschaftsgüter, die zur Deckung eines investitionsbedingten Gewinnfreibetrages herangezogen werden, kann kein Investitionsfreibetrag geltend gemacht werden. Eine erhöhte Anschaffung von Wertpapieren zur Deckung des investitionsbedingten Gewinnfreibetrages kann daher in bestimmten Situationen steuerliche Vorteile bringen (dazu ist eine individuelle Beratung jedenfalls empfehlenswert).&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
        
    

        

        
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            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Investitionsfreibetrag&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Bei der Anschaffung oder Herstellung von &lt;u&gt;bestimmten&lt;/u&gt; Wirtschaftsgütern des abnutzbaren Anlagevermögens kann zusätzlich zur Abschreibung ein Investitionsfreibetrag (IFB) in Höhe von 10 % bzw. 15 % der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten als Betriebsausgabe unter Beachtung einer Reihe von Voraussetzungen geltend gemacht werden. Insbesondere ist eine Behaltefrist von vier Jahren zu beachten. Der Investitionsfreibetrag kann auch von Kapitalgesellschaften geltend gemacht werden.&lt;/p&gt;
        
    

        

        
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                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
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                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Investitionen: Erwerb von geringwertigen Wirtschaftsgütern&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 1.000,00 können im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben werden. Daher sollten Sie diese noch bis zum Jahresende anschaffen, wenn eine Anschaffung für (Anfang) 2024 ohnehin geplant ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt; Bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnern ist die Verausgabung maßgeblich.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
        
    

        

        
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7868&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Investitionen: Halbjahresabschreibung&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Nehmen Sie angeschaffte Wirtschaftsgüter noch kurzfristig bis zum 31.12.2023 in Betrieb – nur dann steht noch eine Halbjahresabschreibung zu. Eine Absetzung für Abnutzung (AfA) kann erst ab der Inbetriebnahme des jeweiligen Wirtschaftsgutes geltend gemacht werden.&lt;/p&gt;
        
    

        

        
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
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                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Investitionen: Beschleunigte Abschreibung für Gebäude&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Für Gebäude, die nach dem 30. Juni 2020 angeschafft oder hergestellt worden sind, kann eine beschleunigte AfA in Anspruch genommen werden. Im Jahr, in dem die Absetzung für Abnutzung erstmalig zu berücksichtigen ist, kann die AfA nun höchstens das Dreifache des bisher gültigen Prozentsatzes, im darauffolgenden Jahr höchstens das Zweifache betragen. Die Halbjahresabschreibungsregelung ist hier nicht anzuwenden, sodass auch bei Anschaffung, Herstellung oder Einlage im zweiten Halbjahr der volle Jahres-AfA-Betrag aufwandswirksam ist. Eine ähnliche Regelung ist auch bei Überschussermittlung anwendbar.&lt;/p&gt;
        
    

        

        
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&lt;/svg&gt;

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                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7870&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Teuerungsprämie&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Zulagen und Bonuszahlungen, die der Arbeitgeber in 2023 aufgrund der Teuerung zusätzlich gewährt (Teuerungsprämie), sind&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;bis € 2.000,00 pro Jahr steuerfrei und zusätzlich&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bis € 1.000,00 pro Jahr steuerfrei, wenn die Zahlung aufgrund einer bestimmten lohngestaltenden Vorschrift erfolgt (für alle Arbeitnehmer oder bestimmte Arbeitnehmergruppen).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Weitere Voraussetzungen sind zu beachten.&lt;/p&gt;
        
    

        

        
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                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7871&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Bilanzierer: Steuerstundung (Zinsgewinn) durch Gewinnverlagerung&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Verlegen Sie (wenn möglich) die Auslieferung von Fertigerzeugnissen auf den Jahresbeginn 2024. Auch Arbeiten sollten dann erst mit Beginn des neuen Jahres beendet werden. Für das Finanzamt muss genau dokumentiert werden, wann die Fertigstellung erfolgt ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gewinnspanne wird erst mit der Auslieferung des Fertigerzeugnisses bzw. mit der Fertigstellung der Arbeit realisiert. Anzahlungen sind nicht ertragswirksam gebucht, sondern lediglich als Passivposten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zudem ist 2023 zu beachten, dass im Jahr 2024 der Körperschaftsteuersatz und der Einkommensteuersatz gesenkt werden.&lt;/p&gt;
        
    

        

        
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7872&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Einnahmen-Ausgaben-Rechner: Glättung der Progression durch Gewinnverlagerung&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Wenn der Gewinn mittels Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermittelt wird, können Sie den Gewinn verändern, indem Sie Zahlungen ins nächste Jahr verschieben. Bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnern gilt nämlich das Zufluss-Abfluss-Prinzip. Das heißt, nur Zahlungen sind ergebniswirksam (verändern den Gewinn) und nicht der Zeitpunkt des Entstehens der Forderung oder Verbindlichkeit, wie dies bei der doppelten Buchhaltung (= Bilanzierung) entscheidend ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Achtung:&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt; Hier ist bei bestimmten Voraussetzungen eine fünfzehntägige Zurechnungsfrist zu beachten – insbesondere für regelmäßig wiederkehrende Einnahmen und Ausgaben.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
        
    

        

        
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7873&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Umsatzgrenze für Kleinunternehmer&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Beachten Sie die Umsatzgrenze für Kleinunternehmer! Sie liegt bei einem Nettoumsatz von € 35.000,00. Für diese Grenze sind im Wesentlichen die steuerbaren Umsätze relevant, wobei bestimmte steuerfreie Umsätze nicht einzubeziehen sind. Einmal in fünf Jahren kann die Umsatzgrenze um 15 % überschritten werden.&lt;/p&gt;
        
    

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7874&quot; name=&quot;checkbox_e7874&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
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                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7874&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Forschungsprämie&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Wenn Sie in Forschung investieren, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Forschungsprämie pro Jahr in Höhe von 14 % der Forschungsaufwendungen geltend gemacht werden (soweit sie nicht durch steuerfreie Förderungen gedeckt ist).&lt;/p&gt;
        
    

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
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                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
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    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7875&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Mitarbeiter: (Weihnachts-)Geschenke und Feiern&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Betriebsveranstaltungen, z. B. Weihnachtsfeiern, sind bis zu € 365,00 pro Arbeitnehmer und Jahr lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei. Geschenke, wie z. B. auch Gutscheine, die nicht in Bargeld abgelöst werden können, sind innerhalb eines Freibetrags von € 186,00 jährlich lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei. Geldgeschenke sind jedoch immer steuerpflichtig.&lt;/p&gt;
        
    

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7876&quot; name=&quot;checkbox_e7876&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
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    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7876&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Registrierkasse&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Bei Verwendung einer Registrierkasse ist mit Ende des Kalenderjahres (auch bei abweichendem Wirtschaftsjahr) ein signierter Jahresbeleg (Monatsbeleg vom Dezember) auszudrucken, zu prüfen und aufzubewahren. Die Überprüfung des signierten Jahresbelegs ist verpflichtend (laut BMF-Info bis spätestens 15. Februar des Folgejahres) und kann manuell mit der BMF-Belegcheck-App oder automatisiert durch Ihre Registrierkasse durchgeführt werden. Zumindest quartalsweise ist das vollständige Datenerfassungsprotokoll extern zu speichern und aufzubewahren.&lt;/p&gt;
        
    

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7877&quot; name=&quot;checkbox_e7877&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
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    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7877&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    
        &lt;a class=&quot;button hideme_print print&quot; title=&quot;Checkliste drucken&quot; href=&quot;javascript:window.print();&quot;&gt;
            &lt;span&gt;
                &lt;span aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;icon hideme_print&quot;&gt;
                    &lt;svg viewBox=&quot;0 0 24 24&quot; xmlns=&quot;http://www.w3.org/2000/svg&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                &lt;/span&gt;
                &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;Checkliste drucken&lt;/span&gt;
            &lt;/span&gt;
        &lt;/a&gt;
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_steuerspar-checkliste_bilanzvorbereitung&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Steuerspar-Checkliste: Bilanzvorbereitung&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

        

            &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
                &lt;p&gt;Sie können die Seite &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;Externe Inhalte&lt;/span&gt; auch als PDF speichern.&lt;/p&gt;
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                &lt;/a&gt;
            &lt;/div&gt;
        

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;1. Buchhaltung Bilanzjahr: Sachkontensaldenliste zum Bilanzstichtag&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7880&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;2. Übermittlung der Buchhaltung des Bilanzjahres mittels Datenträger oder Ausdruck&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
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    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7881&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;3. Kopien sämtlicher Rechnungen von Anlagenzugängen/Investitionen, bei Lkw-Kauf auch Kopie des Zulassungsscheins&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7882&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;4. Kopie des Ankaufs/Verkaufs von Wertpapiere&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7883&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;5. Kopie des Depotauszugs vom WP-Bestand zum Bilanzstichtag&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7884&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;6. Durchsicht des bestehenden Anlagenverzeichnisses hinsichtlich Abgänge von Wirtschaftsgütern, bei Anlageverkäufen auch Kopie der Ausgangsrechnung&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7885&quot; name=&quot;checkbox_e7885&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
                            &lt;svg viewBox=&quot;0 0 24 24&quot; xmlns=&quot;http://www.w3.org/2000/svg&quot;&gt;
    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7885&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;7. Originalinventuraufstellung zum Bilanzstichtag&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
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                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
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    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7886&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;8. Aufstellung von sonstigen Vorräten zum Bilanzstichtag&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
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                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
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    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7887&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;9. Aufstellung von unfertigen/halbfertigen Aufträgen zum Bilanzstichtag&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7888&quot; name=&quot;checkbox_e7888&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
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    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7888&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;10. Aufstellung (Kopie der Ausgangsrechnungen des Folgejahres) für erbrachte noch nicht verrechenbare Leistungen&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7889&quot; name=&quot;checkbox_e7889&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
                            &lt;svg viewBox=&quot;0 0 24 24&quot; xmlns=&quot;http://www.w3.org/2000/svg&quot;&gt;
    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7889&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;11. Abgestimmte Debitorensaldenliste zum Bilanzstichtag&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;ol&gt;
&lt;li&gt;OP-Liste zum Bilanzstichtag und aktuelle OP-Liste zum Übergabezeitpunkt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aufstellung der dubiosen Forderungen mit Grund/Höhe der Wertberechtigung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aufstellung und Grund der uneinbringlichen Forderungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hinweise zu Fremdwährungsforderungen vornehmen (Kurse etc.)&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
        
    

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7890&quot; name=&quot;checkbox_e7890&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
                            &lt;svg viewBox=&quot;0 0 24 24&quot; xmlns=&quot;http://www.w3.org/2000/svg&quot;&gt;
    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7890&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;12. Kopien der Belege von sonstigen Forderungen zum Bilanzstichtag&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7891&quot; name=&quot;checkbox_e7891&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
                            &lt;svg viewBox=&quot;0 0 24 24&quot; xmlns=&quot;http://www.w3.org/2000/svg&quot;&gt;
    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7891&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;13. Kopie des Kassabuchsaldos zum Bilanzstichtag (letzte Kassabuchseite)&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
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                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
                            &lt;svg viewBox=&quot;0 0 24 24&quot; xmlns=&quot;http://www.w3.org/2000/svg&quot;&gt;
    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7892&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;14. Kopien von sämtlichen aktiven und passiven Bankkontoauszügen zum Bilanzstichtag&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
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                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
                            &lt;svg viewBox=&quot;0 0 24 24&quot; xmlns=&quot;http://www.w3.org/2000/svg&quot;&gt;
    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7893&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;15. Umsatzsteuervoranmeldungen und Zusammenfassende Meldungen des Bilanzjahres&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7894&quot; name=&quot;checkbox_e7894&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
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                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
                            &lt;svg viewBox=&quot;0 0 24 24&quot; xmlns=&quot;http://www.w3.org/2000/svg&quot;&gt;
    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7894&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;16. Offene Urlaube und Zeitguthaben sämtlicher Dienstnehmer zum Bilanzstichtag&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
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                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
                            &lt;svg viewBox=&quot;0 0 24 24&quot; xmlns=&quot;http://www.w3.org/2000/svg&quot;&gt;
    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7895&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;17. Unterlagen und Schriftverkehr für zu bildende Rückstellungen zum Bilanzstichtag (z. B. Schadenersatz, Prozess, Garantie, Drohverlustrückstellungen usw.)&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
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                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
                            &lt;svg viewBox=&quot;0 0 24 24&quot; xmlns=&quot;http://www.w3.org/2000/svg&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7896&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;18. Versicherungsmathematisches Pensionsgutachten zum Bilanzstichtag&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7897&quot; name=&quot;checkbox_e7897&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
                            &lt;svg viewBox=&quot;0 0 24 24&quot; xmlns=&quot;http://www.w3.org/2000/svg&quot;&gt;
    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7897&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;19. Abgestimmte Kreditorensaldenliste zum Bilanzstichtag&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Hinweise für noch vorzunehmende Korrekturen bei den Kreditoren&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hinweise auf Fremdwährungsverbindlichkeiten vornehmen&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
        
    

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7898&quot; name=&quot;checkbox_e7898&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
                            &lt;svg viewBox=&quot;0 0 24 24&quot; xmlns=&quot;http://www.w3.org/2000/svg&quot;&gt;
    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7898&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;20. Kopien von Eingangsrechnungen mit Lieferungen bis zum Bilanzstichtag, jedoch ER-Datum erst im Folgejahr&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7899&quot; name=&quot;checkbox_e7899&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
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    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7899&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;21. Kopien der Kredit-/Darlehensverträge, die im Bilanzjahr neu aufgenommen wurden&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7900&quot; name=&quot;checkbox_e7900&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
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    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7900&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;22. Kopien der im Bilanzjahr neu abgeschlossenen betrieblichen/privaten Verträge (z. B. Mietverträge, Leasingverträge, Lieferverträge, Serviceverträge, Sponsoring usw.)&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7901&quot; name=&quot;checkbox_e7901&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7901&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;23. Kopien der Versicherungspolizzen, die im Bilanzjahr neu abgeschlossen wurden&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
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                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7902&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;24. Kopien der Belege von sonstigen Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7903&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;25. Fahrtenbücher von Pkw im Betriebsvermögen oder geleasten Pkw&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7904&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;26. Aufstellung Eigenverbrauchsaufzeichnungen (z. B. Warenbezüge, Sachbezüge, umsatzsteuerpflichtige Werbeaufwendungen etc.)&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
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                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7905&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;27. Aufstellung und Hinweise über die Beurteilung von Privatanteilen&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7906&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;28. Aufstellung aktivierter Eigenleistungen (Personalstunden und Materialeinsatz)&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7907&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;29. Kopien der Eingangsrechnungen über ausbezahlte Provisionen&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7908&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;30. Kopien von Auslandszahlungen, für die Mitteilungspflicht besteht&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7909&quot; name=&quot;checkbox_e7909&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
                            &lt;svg viewBox=&quot;0 0 24 24&quot; xmlns=&quot;http://www.w3.org/2000/svg&quot;&gt;
    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7909&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;31. Aufstellung der Reisekosten des Einzelunternehmens bzw. Gesellschafters, sofern nicht bereits verbucht&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7910&quot; name=&quot;checkbox_e7910&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
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    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7910&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;32. Kopien von Aufwendungen, für die Versicherungsentschädigungen gewährt wurden&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7911&quot; name=&quot;checkbox_e7911&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
                            &lt;svg viewBox=&quot;0 0 24 24&quot; xmlns=&quot;http://www.w3.org/2000/svg&quot;&gt;
    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7911&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;33. Aufstellung über sonstige Einkünfte (z. B. Einkünfte aus Kapitalvermögen) im Bilanzjahr&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7912&quot; name=&quot;checkbox_e7912&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
                            &lt;svg viewBox=&quot;0 0 24 24&quot; xmlns=&quot;http://www.w3.org/2000/svg&quot;&gt;
    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7912&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;34. gegebenenfalls Hinweis für Meldeverpflichtung bei Schenkung unter Lebenden&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7913&quot; name=&quot;checkbox_e7913&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
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    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7913&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;35. Aufstellung von Sonderausgaben im Bilanzjahr:&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7914&quot; name=&quot;checkbox_e7914&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
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    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7914&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;36. Kopie der Inskriptionsbestätigung von Kindern bei Beginn des Studiums im Bilanzjahr.&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7915&quot; name=&quot;checkbox_e7915&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7915&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;37. Aufstellung von Aufwendungen für außergewöhnliche Belastungen (z. B. Krankheitskosten, Behinderung, Verlassenschaften, Unterhalt usw.)&lt;/h2&gt;

        

        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7916&quot; name=&quot;checkbox_e7916&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;erledigt&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
                            &lt;svg viewBox=&quot;0 0 24 24&quot; xmlns=&quot;http://www.w3.org/2000/svg&quot;&gt;
    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7916&quot;&gt;
                    Erledigt
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
        
    &lt;/div&gt;

    
        &lt;a class=&quot;button hideme_print print&quot; title=&quot;Checkliste drucken&quot; href=&quot;javascript:window.print();&quot;&gt;
            &lt;span&gt;
                &lt;span aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;icon hideme_print&quot;&gt;
                    &lt;svg viewBox=&quot;0 0 24 24&quot; xmlns=&quot;http://www.w3.org/2000/svg&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                &lt;/span&gt;
                &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;Checkliste drucken&lt;/span&gt;
            &lt;/span&gt;
        &lt;/a&gt;
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_steuertipps_fuer_arbeitnehmer&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Steuertipps für Arbeitnehmer&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

        

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            &lt;p&gt;Die Finanz führt unter gewissen Voraussetzungen eine automatische Arbeitnehmerveranlagung durch, wenn eine Steuergutschrift zu erwarten ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei werden Umstände, die der Finanz bereits bekannt sind, wie z. B. von Spendenorganisationen gemeldete Spenden oder ein von der Kirche gemeldeter Kirchenbeitrag, automatisch berücksichtigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie können aber auch selbst das Formular L1 zur Arbeitnehmerveranlagung (am besten elektronisch über FinanzOnline) einreichen. Sie haben noch bis Jahresende Zeit, die Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2018 zu erledigen. Danach ist die Fünf-Jahres-Frist für die Antragstellung abgelaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist beispielsweise dann lohnend, wenn Sie z. B. Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen geltend machen wollen, die der Finanz nicht schon automatisch übermittelt wurden, wie etwa:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Zu den Werbungskosten zählen z. B. Aus- und Fortbildungskosten, aber auch Umschulungsmaßnahmen, Arbeitskleidung, Arbeitsmittel und Werkzeuge, Fachliteratur, Gewerkschaftsbeiträge, Sprachkurse, Reisekosten, Fahrtkosten und bestimmte Ausgaben für die ergonomische Einrichtung des häuslichen Arbeitsplatzes.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Als Sonderausgaben sind neben automatisch gemeldeten Werten z. B. auch Steuerberatungskosten absetzbar.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Manche Werbungskosten, wie beispielsweise das Pendlerpauschale, können bereits vom Arbeitgeber geltend gemacht werden, wenn ihm die nötigen Daten bekannt gegeben werden. Sollte das versäumt worden sein, können Sie das in der Arbeitnehmerveranlagung nachholen. Auch als Teilzeitbeschäftigter steht Ihnen ein aliquotes Pendlerpauschale zu.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_voraussichtliche_sozialversicherungswerte_2024&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Voraussichtliche Sozialversicherungswerte 2024&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

        

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            &lt;/div&gt;
        

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;GSVG&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Krankenversicherung und Pensionsversicherung für Kammermitglieder&lt;/p&gt;
&lt;table&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt; &lt;/td&gt;
&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Krankenversicherung&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Pensionsversicherung&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Beitragssatz&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;6,80 %&lt;/td&gt;
&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;18,50 %&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Mindestbeitragsgrundlage&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot; colspan=&quot;2&quot;&gt;€ 518,44 / Monat&lt;br /&gt;€ 6,221,28 / Jahr&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Höchstbeitragsgrundlage&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot; colspan=&quot;2&quot;&gt;€ 7.070,00 / Monat&lt;br /&gt;€ 84.840,00 / Jahr&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
        
    

        

        
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;ASVG&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;table&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&lt;strong&gt;Geringfügigkeitsgrenze&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;monatlich&lt;br /&gt;Grenzwert für pauschalierte Dienstgeberabgabe&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;€ 518,44&lt;br /&gt;€ 777,66&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&lt;strong&gt;Höchstbeitragsgrundlage*&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;täglich&lt;br /&gt;monatlich&lt;br /&gt;jährlich für Sonderzahlungen&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;€ 202,00&lt;br /&gt;€ 6.060,00&lt;br /&gt;€ 12.120,00&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&lt;strong&gt;Höchstbeitragsgrundlage monatlich für freie Dienstnehmer ohne Sonderzahlung&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt; &lt;/td&gt;
&lt;td&gt; € 7.070,00&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt bleibt abzuwarten.&lt;/p&gt;
        
    

        

        
        
    &lt;/div&gt;

    
        &lt;a class=&quot;button hideme_print print&quot; title=&quot;Checkliste drucken&quot; href=&quot;javascript:window.print();&quot;&gt;
            &lt;span&gt;
                &lt;span aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;icon hideme_print&quot;&gt;
                    &lt;svg viewBox=&quot;0 0 24 24&quot; xmlns=&quot;http://www.w3.org/2000/svg&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                &lt;/span&gt;
                &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;Checkliste drucken&lt;/span&gt;
            &lt;/span&gt;
        &lt;/a&gt;
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_gibt_es_neues_2023_2024_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was gibt es Neues 2023/2024?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

        

            &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
                &lt;p&gt;Sie können die Seite &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;Externe Inhalte&lt;/span&gt; auch als PDF speichern.&lt;/p&gt;
                &lt;a aria-label=&quot;Die Seite &amp;#39;Externe Inhalte&amp;#39; als PDF speichern&quot; class=&quot;button hideme_print&quot; href=&quot;/de/externe_inhalte/externe_inhalte_ger.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; role=&quot;button&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Die Seite &#39;Externe Inhalte&#39; als PDF speichern&quot;&gt;
                    &lt;span aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;text&quot;&gt;Merkblatt speichern&lt;/span&gt;
                &lt;/a&gt;
            &lt;/div&gt;
        

    

    
        
            
            &lt;p&gt;Im Folgenden finden Sie eine (unvollständige) Auswahl von einigen wesentlichen Änderungen 2023/2024:&lt;/p&gt;
        
    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Progressionsabgeltung&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Mit dem Progressionsabgeltungsgesetz 2024 soll das Einkommensteuergesetz geändert werden. Neben der Anpassung der Tarifstufen und bestimmter Absetzbeträge an die Inflation sind auch weitere Änderungen für 2024 vorgesehen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Verlängerung der steuerlichen Regelungen zum Homeoffice.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2024 und 2025 sollen befristet für die ersten 18 Überstundenzuschläge im Monat bis zu € 200,00 steuerfrei ausbezahlt werden können. Auch die steuerfreien Beträge für Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulagen sowie Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit und mit diesen Arbeiten zusammenhängende Überstundenzuschläge sollen auf € 400,00 (bisher € 360,00) erhöht werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erhöhung des Kindermehrbetrages von € 550,00 auf € 700,00.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Zuschüsse des Arbeitgebers für die Betreuung von Kindern sollen bis höchstens € 2.000,00 pro Kind und Kalenderjahr von der Lohnsteuer befreit sein (bisher € 1.000,00).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;(Das Gesetz war bei Drucklegung eine Regierungsvorlage. Die Gesetzwerdung bleibt abzuwarten.)&lt;/p&gt;
        
    

        

        
        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
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                    Ja
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7927_2&quot;&gt;
                    Nein
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
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                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
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                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7927_3&quot;&gt;
                    Mit Steuerberater klären
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Kryptowährungen&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Kryptowährungsverordnung sieht unter anderem genauere Details zur Ermittlung und Einholung der Steuerdaten für die Abzugsverpflichteten vor.&lt;/p&gt;
        
    

        

        
        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7928_1&quot;&gt;
                    Ja
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7928_2&quot; name=&quot;checkbox_e7928_2&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;nein&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
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    &lt;polygon points=&quot;9,16.2 4.8,12 3.4,13.4 9,19 21,7 19.6,5.6 &quot;/&gt;
&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7928_2&quot;&gt;
                    Nein
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7928_3&quot;&gt;
                    Mit Steuerberater klären
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Senkung des Körperschaftsteuersatzes&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Körperschaftsteuer wird im Jahr 2024 von 24 % auf 23 % gesenkt.&lt;/p&gt;
        
    

        

        
        
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7929_1&quot;&gt;
                    Ja
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7929_2&quot;&gt;
                    Nein
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
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                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7929_3&quot;&gt;
                    Mit Steuerberater klären
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Flexible Kapitalgesellschaften geplant&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Im Entwurf des sogenannten Flexible Kapitalgesellschafts-Gesetz (FlexKapGG) soll eine neue Form der Kapitalgesellschaft geregelt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Das Gesetz war bei Drucklegung ein Ministerialentwurf. Die Gesetzwerdung bleibt abzuwarten.)&lt;/p&gt;
        
    

        

        
        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
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                    Ja
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7930_2&quot;&gt;
                    Nein
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7930_3&quot; name=&quot;checkbox_e7930_3&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;klaeren&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7930_3&quot;&gt;
                    Mit Steuerberater klären
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Absenkung des Mindeststammkapitals bei GmbHs geplant&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Das geplante Gesellschaftsrechts-Änderungsgesetz 2023 (GesRÄG 2023) umfasst nun unter anderem eine Absenkung des Mindeststammkapitals einer GmbH auf € 10.000,00 (Mindesteinlage € 5.000,00). Diese Änderung soll auch Auswirkung auf die Mindestkörperschaftsteuer haben (auch für bestehende GmbHs mit einem Stammkapital von € 35.000,00).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Das Gesetz war bei Drucklegung ein Ministerialentwurf. Die Gesetzwerdung bleibt abzuwarten.)&lt;/p&gt;
        
    

        

        
        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7931_1&quot; name=&quot;checkbox_e7931_1&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;ja&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7931_1&quot;&gt;
                    Ja
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
                    &lt;input id=&quot;checkbox_e7931_2&quot; name=&quot;checkbox_e7931_2&quot; type=&quot;checkbox&quot; value=&quot;nein&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7931_2&quot;&gt;
                    Nein
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7931_3&quot;&gt;
                    Mit Steuerberater klären
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Investitionsfreibetrag&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Ein neuer Investitionsfreibetrag (IFB) kann bei Anschaffung oder Herstellung von bestimmten Wirtschaftsgütern ab 1.1.2023 in Höhe von 10 % der Anschaffungs- oder Herstellkosten (gedeckelt mit insgesamt € 1 Mio. pro Wirtschaftsjahr) als Betriebsausgabe geltend gemacht werden. Dieser Investitionsfreibetrag erhöht sich um 5 % für bestimmte ökologische Unternehmensinvestitionen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Folgende Änderungen wurden im Laufe des Jahres 2023 normiert:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Durch eine Änderung des Einkommensteuergesetzes sind nun auch klimafreundliche Heizungssysteme IFB-fähig.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Öko-Investitionsfreibetrag-Verordnung nimmt eine ausdrückliche und abschließende Aufzählung jener Wirtschaftsgüter vor, die dem begünstigten 15%igen Investitionsfreibetrag zugänglich sind.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Anschaffung oder Herstellung von Anlagen, die der Förderung, dem Transport oder der Speicherung fossiler Energieträger dienen, sowie Anlagen, die fossile Energieträger direkt nutzen, sind vom IFB ausgenommen. Diese Anlagen wurden in der sogenannten Fossile- Energieträger-Anlagen-Verordnung taxativ aufgezählt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

        

        
        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7932_1&quot;&gt;
                    Ja
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7932_2&quot;&gt;
                    Nein
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7932_3&quot;&gt;
                    Mit Steuerberater klären
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Mitarbeiterbeteiligungen bei Start-ups und jungen KMUs geplant&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Mit einem eigenen steuerlichen Modell für Mitarbeiterbeteiligungen bei Start-ups und jungen KMUs soll entsprechend einem Gesetzesentwurf –  unter bestimmten Voraussetzungen –  ein Besteuerungsaufschub bis zur tatsächlichen Veräußerung der Anteile gewährt und die Komplexität der Bewertung des geldwerten Vorteils durch eine Pauschalregelung vermindert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Das Gesetz war bei Drucklegung ein Ministerialentwurf. Die Gesetzwerdung bleibt abzuwarten.)&lt;/p&gt;
        
    

        

        
        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7933_1&quot;&gt;
                    Ja
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
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                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7933_2&quot;&gt;
                    Nein
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
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                    &lt;div class=&quot;indicator&quot;&gt;
                        &lt;div class=&quot;icon&quot;&gt;
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&lt;/svg&gt;

                        &lt;/div&gt;
                    &lt;/div&gt;
                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7933_3&quot;&gt;
                    Mit Steuerberater klären
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
    &lt;/div&gt;

    


    &lt;div class=&quot;checkliste_jahreswechsel_entry&quot;&gt;
        &lt;h2&gt;Entwurf des Gemeinnützigkeitsreformgesetz 2023&lt;/h2&gt;

        
            
    
        
            
            &lt;p&gt;Mit dem geplanten Gemeinnützigkeitsreformgesetz 2023 soll unter anderem ab 2024 die Spendenabsetzbarkeit auf weitere gemeinnützige Organisationen ausgeweitet und das Verfahren der Spendenbegünstigung vereinfacht werden. Auch der Zugang zur Spendenbegünstigung soll vereinfacht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gemeinnützigkeitsreformgesetz 2023 lag bei Drucklegung als Ministerialentwurf vor. Änderungen sind möglich. Die weitere Gesetzgebung bleibt abzuwarten.&lt;/p&gt;
        
    

        

        
        
            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
                &lt;div class=&quot;indicator_wrapper&quot;&gt;
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                    Ja
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            &lt;div class=&quot;checkbox control&quot;&gt;
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                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7934_2&quot;&gt;
                    Nein
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
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                &lt;/div&gt;
                &lt;label class=&quot;text&quot; for=&quot;checkbox_e7934_3&quot;&gt;
                    Mit Steuerberater klären
                &lt;/label&gt;
            &lt;/div&gt;
        
    &lt;/div&gt;

    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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                <title_id>doing_business_in_austria</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Doing Business in Austria</title>
                <content>
    

    

    

    
        

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            &lt;/a&gt;
        

        
    &lt;/figure&gt;



    

        

            &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
                &lt;p&gt;Sie können die Seite &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;Externe Inhalte&lt;/span&gt; auch als PDF speichern.&lt;/p&gt;
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                &lt;/a&gt;
            &lt;/div&gt;
        

    



    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_business_start-ups&quot; id=&quot;business_start-ups&quot; title=&quot;Business Start-Ups&quot;&gt;
                                Business Start-Ups
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_legal_forms&quot; id=&quot;legal_forms&quot; title=&quot;Legal Forms&quot;&gt;
                                Legal Forms
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_taxes&quot; id=&quot;taxes&quot; title=&quot;Taxes&quot;&gt;
                                Taxes
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_social_security_system&quot; id=&quot;social_security_system&quot; title=&quot;Social security system&quot;&gt;
                                Social security system
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_accounting_principles_reporting_requirements&quot; id=&quot;accounting_principles_reporting_requirements&quot; title=&quot;Accounting principles / Reporting requirements&quot;&gt;
                                Accounting principles / Reporting requirements
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_austrian_business_culture&quot; id=&quot;austrian_business_culture&quot; title=&quot;Austrian business culture&quot;&gt;
                                Austrian business culture
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_business_start-ups&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Business Start-Ups&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h3&gt;Business Start-up Promotion Act (&lt;em&gt;Neugründungsförderungsgesetz&lt;/em&gt;)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;If you intend to set up a company, you will be expected to pay various fees. However, if your business start-up meets a number of requirements set forth by what is known in Austria as the &lt;em&gt;Neugründungsförderungsgesetz&lt;/em&gt; (which translates as Business Start-up Promotion Act), certain fee exemptions may apply.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Your start-up might be exempt from the following fees:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;stamp duty&lt;/strong&gt; (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Stempelgebühren&lt;/em&gt;)&lt;/strong&gt;,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;administrative fees&lt;/strong&gt; (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Bundesverwaltungsabgaben&lt;/em&gt;)&lt;/strong&gt;,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;real property transfer tax (&lt;em&gt;Grunderwerbsteuer&lt;/em&gt;),&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;court fees (&lt;em&gt;Gerichtsgebühren&lt;/em&gt;),&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;payroll fringe costs (&lt;em&gt;Lohnnebenkosten&lt;/em&gt;).&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Industrial law (&lt;em&gt;Gewerberecht&lt;/em&gt;)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In Austria, a number of trades require some sort of qualification certificate. You will need a &lt;strong&gt;business license&lt;/strong&gt;, especially if the nature of your work requires skilled labour (e.g., a mechanic or a carpenter)&lt;strong&gt;.&lt;/strong&gt; The qualification you need to provide depends on the type of business you intend to establish.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;To obtain a business licence you generally need to:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;have Austrian or EU/EEA citizenship;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;be a natural person aged 19 or older;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;have no reasons for exclusion in your records (e.g., financial offence, court sentence);&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;have a business location and, if required, hold an operating licence (&lt;em&gt;Betriebsanlagengenehmigung&lt;/em&gt;).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;If you intend to establish &lt;strong&gt;a corporation or a partnership&lt;/strong&gt;, you need to appoint &lt;strong&gt;one managing director&lt;/strong&gt; who &lt;strong&gt;holds the right to exercise this trade&lt;/strong&gt; (e.g., a carpentry business must have at least one fully qualified carpenter as its managing director).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sole proprietors are required to designate a licensed managing director if they do not meet the requirements themselves.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;There are a lot of unregulated trades for which you do not need any qualification (e.g., any kind of trading).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_legal_forms&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Legal Forms&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;strong&gt;In Austria there are a number of legal forms to choose from when starting a company:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;sole proprietorship&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;corporations:&lt;/strong&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;limited liability company (GmbH)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;joint stock corporation (AG)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;societas Europaea (SE)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;public or private foundations (&lt;em&gt;Öffentliche&lt;/em&gt; &lt;em&gt;Stiftung&lt;/em&gt; or &lt;em&gt;Private Stiftung&lt;/em&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;partnerships&lt;/strong&gt;:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;general partnership (&lt;em&gt;Offene Gesellschaft&lt;/em&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;limited partnership (&lt;em&gt;Kommanditgesellschaft&lt;/em&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;partnership under civil law (&lt;em&gt;Gesellschaft Bürgerlichen Rechts&lt;/em&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Sole proprietor (&lt;em&gt;Einzelunternehmer&lt;/em&gt;)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Sole proprietors have unlimited personal liability for all of their company’s debts and obligations, providing coverage with their business assets as well as personal property.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The law does &lt;strong&gt;not require any specific starting capital&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Legal forms&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In Austria, the legal forms are: joint stock corporation (AG), private company with limited liability (GmbH) or a European company (societas Europaea – SE).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;The legal forms typically share a number of characteristics:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The company itself is a legal entity and has its own legal identity. &lt;strong&gt;Proprietors are not personally liable for their company’s debts and obligations&lt;/strong&gt;. Their liability is limited to the amount of their capital contribution. The law requires some starting capital and the amount in starting capital required depends on the legal form of the entity. Once entered on the commercial register (known as the &lt;em&gt;Firmenbuch&lt;/em&gt;), a corporation comes into legal existence.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Limited liability company (GmbH - LLC)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In Austria the most popular corporation is the limited liability company known by its abbreviation &lt;em&gt;GmbH&lt;/em&gt;. Proprietors can be individuals as well as legal entities. A &lt;em&gt;GmbH&lt;/em&gt; can also be established by only one shareholder. Each shareholder is obliged to invest capital in the company. The designation &lt;em&gt;Gesellschaft mit beschränkter Haftung&lt;/em&gt; or &lt;em&gt;GmbH&lt;/em&gt; has to be added at the end of the company name.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A limited liability company’s &lt;strong&gt;share capital&lt;/strong&gt; amounts to € 10,000.00 (1.1.2024). At the time of incorporation, half of this amount or € 5,000.00 (1.1.2024) needs to have been paid in.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Joint stock corporation (AG)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;A joint stock corporation is known as an &lt;em&gt;Aktiengesellschaft&lt;/em&gt; (AG) and can be established either by natural or legal persons. The designation &lt;em&gt;Aktiengesellschaft&lt;/em&gt; or &lt;em&gt;AG&lt;/em&gt; must be added at the end of the company name. This legal form is typical for larger business companies.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The corporate bodies of joint stock corporation are the &lt;strong&gt;general meeting of shareholders&lt;/strong&gt; (&lt;em&gt;Hauptversammlung&lt;/em&gt;), the &lt;strong&gt;supervisory board&lt;/strong&gt; (&lt;em&gt;Aufsichtsrat&lt;/em&gt;) which needs to consist of at least three people and the &lt;strong&gt;board of directors&lt;/strong&gt; (&lt;em&gt;Vorstand&lt;/em&gt;). The shareholders get to elect the supervisory board, and the supervisory board gets to appoint the board of directors.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Setting up a joint stock corporation requires &lt;strong&gt;capital stock in the amount of € 70,000&lt;/strong&gt;. As opposed to the limited liability company, the capital stock of an AG is split into shares. Like the limited liability company, the joint stock corporation has to be entered on the commercial register. At least 25 percent of the stock capital must have been paid at the time of registration.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;European company (SE)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;The European company (societas Europaea, SE) is &lt;strong&gt;based on European law&lt;/strong&gt;. The advantage of this legal form is that the same law applies to it across Europe. A European company is formed by reorganising an existing company, for instance by way of a merger or by converting an AG. This explains why start-ups are usually not set up as an SE. The SE must have &lt;strong&gt;capital stock&lt;/strong&gt; of at least &lt;strong&gt;€ 120,000&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Foundation (Stiftung)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;There are two types of foundations: &lt;strong&gt;public foundations&lt;/strong&gt; (e.g., a charity) and &lt;strong&gt;private foundations&lt;/strong&gt;. Foundations need to be entered on the commercial register. They operate as holding companies and do not perform any trade or commercial activity themselves.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A private foundation must have &lt;strong&gt;assets of at least&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;€ 70,000&lt;/strong&gt;. Unlike other types of corporations, the private foundation does not have a proprietor. The foundation itself owns the assets.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Partnerships&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Partnerships include the &lt;strong&gt;general partnership (&lt;em&gt;Offene Gesellschaft&lt;/em&gt;), limited partnership (&lt;em&gt;Kommanditgesellschaft&lt;/em&gt;), partnership under civil law (&lt;em&gt;Gesellschaft Bürgerlichen Rechts&lt;/em&gt;)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Characteristics they share:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;All partnerships have in common that they must have at least one partner with unlimited liability. There are no formal requirements for a partnership.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In this case too, the designation of the legal form (i.e.: &lt;em&gt;offene Handelsgesellschaft&lt;/em&gt; or OG, &lt;em&gt;Kommanditgesellschaft&lt;/em&gt; or KG), has to be added after the company name.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;General partnerships (Offene Handelsgesellschaft, OG)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;To set up a general partnership, two or more natural or legal persons are needed. They must assume &lt;strong&gt;personally liability for their company’s debts and obligations&lt;/strong&gt;. In other words, the proprietors are not only liable with their business assets but also with their personal assets.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;No minimum capital stock is required. The proprietors are not required to contribute any cash. Any of the proprietors can take on the management of the business.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Partnerships are legalised once they are entered on the commercial register.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Limited partnerships (&lt;em&gt;Kommanditgesellschaft&lt;/em&gt;, KG)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;The structure of a limited partnership (&lt;em&gt;Kommanditgesellschaft&lt;/em&gt; or KG) is similar to that of a general partnership (OG). It also need to be entered on the commercial register.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The main difference is that &lt;strong&gt;general partners&lt;/strong&gt; (&lt;em&gt;Komplementär&lt;/em&gt;) have unlimited liability while &lt;strong&gt;limited partners&lt;/strong&gt; (&lt;em&gt;Kommanditist&lt;/em&gt;) are &lt;strong&gt;liable&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;only for the amount of their liability deposit&lt;/strong&gt;. The personally liable partner can also be an entity, usually a GmbH, which is then called a &lt;em&gt;GmbH &amp;amp; Co KG&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Partnership under civil law (&lt;em&gt;Gesellschaft Bürgerlichen Rechts&lt;/em&gt;)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;A partnership under civil law &lt;strong&gt;does not have its own legal identity.&lt;/strong&gt; Therefore, it cannot be entered on the commercial register. It is not a company in its own right. All the partners must meet the requirements set forth by industrial law and all of them have unlimited liability. This form is usually set up for short-term projects. &lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_taxes&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Taxes&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;The most important taxes are:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;income taxes&lt;/strong&gt;: income tax (&lt;em&gt;Einkommenssteuer&lt;/em&gt;) and corporate income tax (&lt;em&gt;Körperschaftsteuer&lt;/em&gt;), capital gains tax (&lt;em&gt;Kapitalertragsteuer&lt;/em&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;value-added tax &lt;/strong&gt;(Umsatzsteuer)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;real property transfer tax&lt;/strong&gt; (&lt;em&gt;Grunderwerbsteuer&lt;/em&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Income taxation&lt;/h3&gt;
&lt;h4&gt;Income tax (&lt;em&gt;Einkommenssteuer&lt;/em&gt;)&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Natural persons whose &lt;strong&gt;place of residence&lt;/strong&gt; (&lt;em&gt;Wohnsitz&lt;/em&gt;) or &lt;strong&gt;habitual place of residence&lt;/strong&gt; (&lt;em&gt;gewöhnlicher Aufenthalt&lt;/em&gt;) &lt;strong&gt;is in Austria&lt;/strong&gt; are obliged to pay income tax. Basically, they are subject to income tax on their &lt;strong&gt;worldwide income&lt;/strong&gt;. &lt;strong&gt;Non-resident taxpayers&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;only&lt;/strong&gt; need to pay&lt;strong&gt; income tax for&lt;/strong&gt; their &lt;strong&gt;Austrian income&lt;/strong&gt;. Generally, earnings are subject to income tax if they fall into one of the seven income categories under fiscal law, which are:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;income from agriculture and forest economy;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;income from independent services;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;income from trade and business;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;income from employment;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;income from capital investments;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;income from rent and leasing;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;other earnings.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;In a first step, these seven items are added up. Once any special and extraordinary expenses have been subtracted, you have the basis for income tax calculation. Income tax is a &lt;strong&gt;progressive tax ranging from 0 to 55 percent.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Annual income of up to &lt;strong&gt;€ 12,816 (in 2024) does not require the payment of any income tax&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Austria, employees receive 14 monthly salaries a year. The 13&lt;sup&gt;th&lt;/sup&gt; and 14&lt;sup&gt;th&lt;/sup&gt; salaries are subject to tax privileges.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Companies and income tax&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Sole proprietors and partners in partnerships are likewise subject to income tax.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Taxation of partnerships:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;The partnership itself is not subject to taxation. The profit is directly attributed to the partners and they are subject to income tax.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Corporate income tax (&lt;em&gt;Körperschaftsteuer&lt;/em&gt;)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The profits of corporations are subject to corporate income tax. Corporate income tax is &lt;strong&gt;23 percent &lt;/strong&gt;(non-progressive, in 2024).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Corporate income tax payers are required to pay a &lt;strong&gt;minimum tax amount&lt;/strong&gt; regardless of whether the corporation makes a profit or not. &lt;strong&gt;Limited liability companies (GmbH)&lt;/strong&gt; are required to pay € 500 (1.1.2024) a year. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Joint stock corporations&lt;/strong&gt; pay a minimum of € 3,500 in taxes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Capital gains tax (&lt;em&gt;Kapitalertragsteuer&lt;/em&gt;)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Capital gains tax is withheld for dividends paid and for interest on bank deposits as well as bonds. &lt;strong&gt;27.5 percent are withheld at source&lt;/strong&gt; so individuals are not obliged to pay capital gains tax themselves.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Value-added tax (&lt;em&gt;Umsatzsteuer&lt;/em&gt;)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The VAT rate is &lt;strong&gt;20 percent&lt;/strong&gt;. In some &lt;strong&gt;special cases&lt;/strong&gt; this rate has been reduced to &lt;strong&gt;10 or 13 percent.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Real property transfer tax (&lt;em&gt;Grunderwerbssteuer&lt;/em&gt;)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Land&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;acquisition&lt;/strong&gt; is subject to a &lt;strong&gt;3.5 %&lt;/strong&gt; real property transfer tax on the purchase price.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_social_security_system&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Social security system&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;The social security system in Austria is based on the principle of &lt;strong&gt;compulsory insurance&lt;/strong&gt; (&lt;em&gt;Pflichtversicherung&lt;/em&gt;). It includes &lt;strong&gt;accident insurance&lt;/strong&gt; (&lt;em&gt;Unfallversicherung&lt;/em&gt;), &lt;strong&gt;pension insurance &lt;/strong&gt;(&lt;em&gt;Pensionsversicherung&lt;/em&gt;) and &lt;strong&gt;health insurance &lt;/strong&gt;(&lt;em&gt;Krankenversicherung&lt;/em&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Both the employer and the employee pay towards social security. The insurance contribution is deducted by the employer from the employee’s total monthly earnings.&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            

            

            

            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;
                        
                            
                        
                            &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Contribution of the Employee&lt;/th&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Contribution of the Employer&lt;/th&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;Hourly wage (blue collar)&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;18.07 %&lt;/td&gt;
                        
                            
                            &lt;td&gt;20.98 %&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;Salary (white collar)&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;18.07 %&lt;/td&gt;
                        
                            
                            &lt;td&gt;20.98 %&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;The maximum monthly assessment base (&lt;em&gt;Höchstbeitragsgrundlage&lt;/em&gt;) is € 6,060 (2024).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_accounting_principles_reporting_requirements&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Accounting principles / Reporting requirements&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Accounting principles under tax law expand on the general bookkeeping obligations (&lt;em&gt;Buchführungspflicht&lt;/em&gt;) set forth by commercial law (&lt;em&gt;Unternehmensgesetz&lt;/em&gt;). Therefore, all taxpayers who are obliged to keep accounts under commercial law are also obliged to keep accounts for tax purposes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In&lt;strong&gt; corporations,&lt;/strong&gt; account records must be kept in accordance with general accounting principles. The same applies to &lt;strong&gt;sole proprietors and partnerships&lt;/strong&gt; with &lt;strong&gt;an annual profit of more than € 700,000.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;All companies that are &lt;strong&gt;not subject to the general accounting&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;obligations&lt;/strong&gt; can either prepare a &lt;strong&gt;statement of income and expenses&lt;/strong&gt; (&lt;em&gt;Einnahmen-Ausgabenrechnung&lt;/em&gt;) or &lt;strong&gt;opt for lump sum taxation&lt;/strong&gt; (&lt;em&gt;Pauschalierung&lt;/em&gt;).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_austrian_business_culture&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Austrian business culture&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;The business culture in Austria at a glance:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A &lt;strong&gt;typical working&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;day&lt;/strong&gt; in Austria is from &lt;strong&gt;8:00 am to 5:00 pm&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hierarchy and status are two important values in Austrian business culture. Make sure that you have any titles (professional, academic) you hold on your business card. When you meet business partners, you should always formally address them by their titles followed by their family names.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;If you wish to establish a strong business relationship, punctuality is very important. You should arrive at meetings well prepared.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;When engaging in business small talk you should not mention the role of the Austrians in World War II and it is advisable not to talk about money or religion. Make yourself familiar with facts that distinguish Austria from Germany, because Austrians are proud of the unique features of their country. They think of themselves as a ‘skiing nation’ and are very proud of their successful skiers. &lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Last updated: 01. January 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;While great care has been taken in compiling our data, we cannot accept responsibility for the accuracy of the information provided. Should you have any further questions, please do not hesitate to contact us. We will support you, subject to our professional qualifications, at any time.&lt;/p&gt;
        
    

    
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                <title>Einnahmen-Ausgaben-Rechner</title>
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            &lt;/div&gt;
        

    



    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_zeitpunkt_der_gewinnverwirklichung_zufluss-abfluss-prinzip&quot; id=&quot;zeitpunkt_der_gewinnverwirklichung_zufluss-abfluss-prinzip&quot; title=&quot;Zeitpunkt der Gewinnverwirklichung: Zufluss-Abfluss-Prinzip&quot;&gt;
                                Zeitpunkt der Gewinnverwirklichung: Zufluss-Abfluss-Prinzip
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_aufzeichnungspflicht&quot; id=&quot;aufzeichnungspflicht&quot; title=&quot;Aufzeichnungspflicht&quot;&gt;
                                Aufzeichnungspflicht
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_anlagevermoegen&quot; id=&quot;anlagevermoegen&quot; title=&quot;Anlagevermögen&quot;&gt;
                                Anlagevermögen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_anzahlungen&quot; id=&quot;anzahlungen&quot; title=&quot;Anzahlungen&quot;&gt;
                                Anzahlungen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_darlehen&quot; id=&quot;darlehen&quot; title=&quot;Darlehen&quot;&gt;
                                Darlehen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_gegenueberstellung_einnahmen-ausgaben-rechner_und_bilanzierer&quot; id=&quot;gegenueberstellung_einnahmen-ausgaben-rechner_und_bilanzierer&quot; title=&quot;Gegenüberstellung Einnahmen-Ausgaben-Rechner und Bilanzierer&quot;&gt;
                                Gegenüberstellung Einnahmen-Ausgaben-Rechner und Bilanzierer
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_zeitpunkt_der_gewinnverwirklichung_zufluss-abfluss-prinzip&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Zeitpunkt der Gewinnverwirklichung: Zufluss-Abfluss-Prinzip&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Bei der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (E-A-R) werden Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben nicht zum Zeitpunkt des Entstehens, sondern zum Zeitpunkt ihrer Vereinnahmung bzw. Verausgabung erfasst (Zufluss-Abfluss-Prinzip). Soweit daher der Geldfluss eine bereits früher entstandene Forderung oder Verbindlichkeit betrifft, kommt es zu einer Erfassung von Betriebseinnahmen oder Betriebsausgaben erst am Zeitpunkt des Geldflusses.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Beispiel: Ein Lebensmittelhändler bleibt im Jahr 2023 infolge Geldknappheit eine Rechnung eines Lieferanten schuldig. Er hat 2023 (im Unterschied zum Bilanzierer) noch keine Betriebsausgabe. Er bezahlt im Jahr 2024. Es liegt im Jahr 2024 eine Betriebsausgabe vor.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Zufluss-Abfluss-Prinzip sind jedoch für regelmäßig wiederkehrende Einnahmen und Ausgaben (z. B. Löhne, Mieten, Versicherungsprämien, Zinsen) die Regelungen fünfzehntägige Zurechnungsfrist zu beachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht aktivierungspflichtige Vorauszahlungen von Beratungs-, Bürgschafts-, Fremdmittel-, Garantie-, Miet-, Treuhand-, Vermittlungs-, Vertriebs- und Verwaltungs­kosten müssen gleichmäßig auf den Zeitraum der Vorauszahlung verteilt werden, außer sie betreffen lediglich das laufende und das folgende Jahr.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_aufzeichnungspflicht&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Aufzeichnungspflicht&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben sind aufzuzeichnen und zum Ende eines Jahres zusammenzurechnen.&lt;br /&gt; Betriebsausgaben müssen in einer Beilage zur Steuererklärung gruppenweise gegliedert dargestellt werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_anlagevermoegen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Anlagevermögen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen zur Anschaffung oder Herstellung von abnutzbaren und nicht abnutzbaren Anlagegütern dürfen nicht im Zeitpunkt der Bezahlung als Betriebsausgaben abgesetzt werden. Sie sind im Anlagenverzeichnis zu erfassen und bei Abnutzbarkeit im Wege der AfA abzusetzen. Bei Nichtabnutzbarkeit stellen sie bloß einen „Merkwert“ für ein späteres Ausscheiden dar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Veräußert ein E-A-R ein Anlagegut, so ist ebenso wie bei der Bilanzierung&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;der Veräußerungserlös als Betriebseinnahme zu erfassen und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;der Restbuchwert (nach Vornahme der AfA für das Jahr der Veräußerung) als Betriebsausgabe&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;abzusetzen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_anzahlungen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Anzahlungen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Erhaltene Anzahlungen sind Betriebseinnahmen, gegebene Anzahlungen sind (außer sie betreffen Anlagevermögen) Betriebsausgaben, ebenso werden Vorschüsse und A-conto-Zahlungen behandelt.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_darlehen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Darlehen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Weder die Hingabe noch der Empfang oder die Rückzahlung eines Gelddarlehens führen beim Darlehensnehmer bzw. Darlehensgeber zu Betriebseinnahmen bzw. Betriebsausgaben. Zinsen hierfür sind hingegen Betriebseinnahmen bzw. Betriebsausgaben. Der Verlust eines betriebsbedingt gewährten Darlehens ist Betriebsausgabe. Der Erlass eines aus betrieblichen Gründen aufgenommenen Darlehens führt trotz mangelndem Geldzufluss zu einer Betriebseinnahme.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_gegenueberstellung_einnahmen-ausgaben-rechner_und_bilanzierer&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Gegenüberstellung Einnahmen-Ausgaben-Rechner und Bilanzierer&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Es gibt einige wesentliche Unterschiede zwischen diesen Gewinnermittlungsarten, unter anderem:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Rechnungsabgrenzungsposten&lt;/strong&gt; können beim E-A-R nicht gebildet werden, da Betriebsausgaben erst am Zeitpunkt des Abflusses gewinnwirksam werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Rückstellungen&lt;/strong&gt; können beim E-A-R nicht gebildet werden. Eine Ausnahme bildet die Abfertigungsrückstellung in Form eines steuerfreien Betrages. Bei den zur Deckung der Abfertigungsrückstellung (steuerfreien Betrages) angeschafften Wertpapieren handelt es sich um (nicht abnutzbares) Anlagevermögen, dessen Anschaffungskosten auch beim Einnahmen-Ausgaben-Rechner nicht nach Maßgabe der Verausgabung als Aufwand abgesetzt werden können, sondern zu aktivieren sind.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Eine &lt;strong&gt;Teilwertabschreibung&lt;/strong&gt; ist beim E-A-R nicht zulässig, wohl aber eine Absetzung für außergewöhnliche technische und wirtschaftliche Abnutzung. Eine Wertminderung ohne Verkürzung der Nutzungsdauer führt zu keiner „vorzeitigen Abschreibung“.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einnahmen-Ausgaben-Rechner sind auch nicht dazu verpflichtet am Jahresende eine Inventur zu machen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
</content>
            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>faq_autos</title_id>
                <updated></updated>
                <title>FAQ – Autos</title>
                <content>
    

    

    

    
        


    

        

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                &lt;/a&gt;
            &lt;/div&gt;
        

    


    



    

    
        
    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_versteht_man_eigentlich_unter_der_luxustangente_&quot; id=&quot;was_versteht_man_eigentlich_unter_der_luxustangente_&quot; title=&quot;Was versteht man eigentlich unter der „Luxustangente“?&quot;&gt;
                                Was versteht man eigentlich unter der „Luxustangente“?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_ist_ein_fiskal-lkw_&quot; id=&quot;was_ist_ein_fiskal-lkw_&quot; title=&quot;Was ist ein Fiskal-Lkw?&quot;&gt;
                                Was ist ein Fiskal-Lkw?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_vorteile_bringt_ein_fiskal-lkw_&quot; id=&quot;welche_vorteile_bringt_ein_fiskal-lkw_&quot; title=&quot;Welche Vorteile bringt ein Fiskal-Lkw?&quot;&gt;
                                Welche Vorteile bringt ein Fiskal-Lkw?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_vorteile_bringt_ein_elektroauto_pkw_&quot; id=&quot;welche_vorteile_bringt_ein_elektroauto_pkw_&quot; title=&quot;Welche Vorteile bringt ein Elektroauto (Pkw)?&quot;&gt;
                                Welche Vorteile bringt ein Elektroauto (Pkw)?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_soll_ich_bei_meinem_auto_das_ich_in_meinem_unternehmen_benutze_das_kilometergeld_oder_die_tatsaechlichen_kosten_verrechnen_&quot; id=&quot;soll_ich_bei_meinem_auto_das_ich_in_meinem_unternehmen_benutze_das_kilometergeld_oder_die_tatsaechlichen_kosten_verrechnen_&quot; title=&quot;Soll ich bei meinem Auto, das ich in meinem Unternehmen benutze, das Kilometergeld oder die tatsächlichen Kosten verrechnen?&quot;&gt;
                                Soll ich bei meinem Auto, das ich in meinem Unternehmen benutze, das Kilometergeld oder die tatsächlichen Kosten verrechnen?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_steuerlichen_einschraenkungen_muss_ich_beachten_wenn_das_kfz_im_betriebsvermoegen_ist_&quot; id=&quot;welche_steuerlichen_einschraenkungen_muss_ich_beachten_wenn_das_kfz_im_betriebsvermoegen_ist_&quot; title=&quot;Welche steuerlichen Einschränkungen muss ich beachten, wenn das Kfz im Betriebsvermögen ist?&quot;&gt;
                                Welche steuerlichen Einschränkungen muss ich beachten, wenn das Kfz im Betriebsvermögen ist?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_steuerlichen_besonderheiten_sind_zu_beruecksichtigen_wenn_das_kfz_im_privatvermoegen_ist_&quot; id=&quot;welche_steuerlichen_besonderheiten_sind_zu_beruecksichtigen_wenn_das_kfz_im_privatvermoegen_ist_&quot; title=&quot;Welche steuerlichen Besonderheiten sind zu berücksichtigen, wenn das Kfz im Privatvermögen ist?&quot;&gt;
                                Welche steuerlichen Besonderheiten sind zu berücksichtigen, wenn das Kfz im Privatvermögen ist?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_kann_nachgewiesen_werden_zu_welchem_anteil_das_kfz_fuer_betriebliche_fahrten_einerseits_und_zu_privaten_fahrten_andererseits_verwendet_wird_&quot; id=&quot;wie_kann_nachgewiesen_werden_zu_welchem_anteil_das_kfz_fuer_betriebliche_fahrten_einerseits_und_zu_privaten_fahrten_andererseits_verwendet_wird_&quot; title=&quot;Wie kann nachgewiesen werden, zu welchem Anteil das Kfz für betriebliche Fahrten einerseits und zu privaten Fahrten andererseits verwendet wird?&quot;&gt;
                                Wie kann nachgewiesen werden, zu welchem Anteil das Kfz für betriebliche Fahrten einerseits und zu privaten Fahrten andererseits verwendet wird?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_ich_will_meinem_dienstnehmer_einen_firmen-pkw_zur_verfuegung_stellen_wie_stelle_ich_den_privatanteil_fest_&quot; id=&quot;ich_will_meinem_dienstnehmer_einen_firmen-pkw_zur_verfuegung_stellen_wie_stelle_ich_den_privatanteil_fest_&quot; title=&quot;Ich will meinem Dienstnehmer einen Firmen-Pkw zur Verfügung stellen. Wie stelle ich den Privatanteil fest?&quot;&gt;
                                Ich will meinem Dienstnehmer einen Firmen-Pkw zur Verfügung stellen. Wie stelle ich den Privatanteil fest?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_versteht_man_eigentlich_unter_der_luxustangente_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was versteht man eigentlich unter der „Luxustangente“?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen für Pkw werden steuerlich nur anerkannt, wenn sie betrieblich veranlasst und angemessen sind. Die Angemessenheitsgrenze für die Anschaffung eines Pkws beträgt € 40.000,00.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Angemessenheitsgrenze der Anschaffungskosten umfassen neben dem Nettopreis auch die USt, die NoVA und auch alle Kosten für Sonderausstattungen (Klimaanlage, Alufelgen, Sonderlackierungen, ABS, Airbag, Allradantrieb, serienmäßig eingebautes Autoradio, serienmäßig eingebautes Navigationsgerät usw.). Selbstständig bewertbare Sonderausstattungen gehören nicht zu den Anschaffungskosten (nachträglich eingebautes Navigationsgerät oder Computer-Fahrtenbuch). Anschaffungskostenabhängige Nutzungsaufwendungen (Kasko-Versicherung, usw.) sind im entsprechenden Ausmaß zu kürzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschaffungskostenunabhängige Nutzungsaufwendungen wie Treibstoffkosten sind in voller Höhe abzugsfähig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Gebraucht-Pkw ist für die Ermittlung der Luxustangente der Neupreis maßgeblich, sofern das Kfz nicht älter als fünf Jahre ist. Ist der Pkw älter als fünf Jahre, wird auf die tatsächlichen Anschaffungskosten abgestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Überschreiten der Angemessenheitsgrenze wirkt sich insofern auf den steuerlichen Gewinn aus, als die jährliche Abschreibung (in der Mehr-Weniger-Rechnung) zu kürzen ist. Die Kürzung ist um jenes prozentuelle Ausmaß vorzunehmen, in dem die tatsächlichen Anschaffungskosten die € 40.000,00 überschreiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Folgendes Beispiel zur Veranschaulichung:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Pkw wird um € 48.000,00 (inkl. USt und NoVA) angeschafft. Unter Anwendung der Angemessenheitsgrenze von € 40.000,00 beträgt die Luxustangente 16,67 %. Legt man als Abschreibungsdauer die steuerlich zwingenden acht Jahre zugrunde, beträgt die jährliche Abschreibung € 6.000,00. Diese wird nun um die Luxustangente von 16,67 % (= € 1.000,00) gekürzt, sodass sich der steuerliche Gewinn um € 1.000,00 erhöht. Betragen die anschaffungskostenabhängigen Nutzungsaufwendungen, z. B. € 3.600,00 pro Jahr, sind sie noch um 16,67 % (= € 600,00) zu kürzen, sodass sich der steuerliche Gewinn um € 600,00 erhöht.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_ist_ein_fiskal-lkw_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was ist ein Fiskal-Lkw?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Wenn Sie als Unternehmerin bzw. Unternehmer die Anschaffung eines Kraftfahrzeugs überlegen, gibt es die Möglichkeit, einen sogenannten Fiskal-Lkw zu erstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Fiskal-Lkw gelten Kastenwagen, Kleinlastkraftwagen, Pritschenwagen und Kleinbusse. Es gibt eine &lt;a title=&quot;Link&quot; href=&quot;https://www.bmf.gv.at/themen/steuern/kraftfahrzeuge/vorsteuerabzugsberechtigte-fahrzeuge.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Liste vom Bundesministerium für Finanzen (BMF)&lt;/a&gt;, in der alle Fiskal-Lkw verzeichnet sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird ein Fiskal-Lkw nach dem Kauf umgebaut, kann das zum Verlust der steuerlichen Vorteile führen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_vorteile_bringt_ein_fiskal-lkw_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Vorteile bringt ein Fiskal-Lkw?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Fiskal-Lkw bietet Ihnen verschiedene steuerliche Begünstigungen:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einerseits ist ein Vorsteuerabzug möglich, andererseits ist eine kürzere steuerrechtliche Abschreibungsdauer statt der zwingenden acht Jahre erlaubt. Der Fiskal-Lkw zählt auch zu den begünstigten Wirtschaftsgütern, die maßgeblich sind für den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darüber hinaus entfällt im Falle einer Anschaffung eines Fiskal-Lkw die Angemessenheitsprüfung, die normalerweise bei der Anschaffung eines Personenkraftwagens – so die Anschaffungskosten € 40.000,00 übersteigen – durchgeführt werden muss.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_vorteile_bringt_ein_elektroauto_pkw_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Vorteile bringt ein Elektroauto (Pkw)?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Anschaffung eines Pkw mit 0 Gramm Emission (Elektroauto) für Ihr Unternehmen bietet Ihnen im Vergleich zur Anschaffung eines Pkw mit Verbrennungsmotor bei Vorliegen diverser Voraussetzungen verschiedene steuerliche Begünstigungen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Anschaffungskosten bis brutto € 40.000,00 ist ein Vorsteuerabzug zur Gänze möglich. Zwischen € 40.000,00 und € 80.000,00 ist dies zum Teil möglich, ab € 80.000,00 steht kein Vorsteuerabzug zu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Elektroauto zählt auch zu den begünstigten Wirtschaftsgütern, die maßgeblich sind für den Investitionsfreibetrag (15%).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch entfällt bei Elektroautos die Normverbrauchsabgabe (NOVA) und die motorbezogene Versicherungssteuer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nutzt eine Dienstnehmerin bzw. ein Dienstnehmer einen Elektro-Firmenwagen zu privaten Zwecken, so fällt kein Sachbezug an.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_soll_ich_bei_meinem_auto_das_ich_in_meinem_unternehmen_benutze_das_kilometergeld_oder_die_tatsaechlichen_kosten_verrechnen_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Soll ich bei meinem Auto, das ich in meinem Unternehmen benutze, das Kilometergeld oder die tatsächlichen Kosten verrechnen?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Das Kilometergeld oder die tatsächlichen Kosten können dann verrechnet
    werden, wenn sich das Auto im Privatvermögen befindet. Wird das Auto dem
    Betriebsvermögen zugerechnet, können nur die tatsächlichen Aufwendungen
    angesetzt werden.&lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;Ob ein Kfz dem Privat- oder Betriebsvermögen zugerechnet wird, hängt
    vom Ausmaß der betrieblichen Nutzung ab. Wird das Fahrzeug zu mehr als 50
    % betrieblich genutzt, so zählt es zum Betriebsvermögen, bei einer
    betrieblichen Nutzung von weniger als 50 % ist es dem Privatvermögen
    zuzurechnen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_steuerlichen_einschraenkungen_muss_ich_beachten_wenn_das_kfz_im_betriebsvermoegen_ist_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche steuerlichen Einschränkungen muss ich beachten, wenn das Kfz im Betriebsvermögen ist?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Wird ein Kfz dem Betriebsvermögen zugerechnet, so sind als Aufwendungen für den Betrieb des Kfz neben den laufenden Betriebskosten (Benzin, Reparaturen, Versicherung) auch die Absetzung für Abnutzung (AfA) anzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Berechnung der Abschreibung und der anschaffungskostenabhängigen Nutzungsaufwendungen (Kasko Versicherung, Haftpflichtversicherungsprämie inkl. motorbezogener Versicherungssteuer, erhöhte Servicekosten, Zinsen, usw.) ist die Angemessenheitsgrenze von € 40.000,00 und die gesetzliche Mindestnutzungsdauer von acht Jahren zu berücksichtigen: Kostet der Pkw mehr als € 40.000,00, so sind die darüber hinausgehenden Anschaffungskosten steuerlich nicht absetzbar.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_steuerlichen_besonderheiten_sind_zu_beruecksichtigen_wenn_das_kfz_im_privatvermoegen_ist_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche steuerlichen Besonderheiten sind zu berücksichtigen, wenn das Kfz im Privatvermögen ist?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Für ein Kfz, das sich im Privatvermögen des Steuerpflichtigen befindet, besteht ein Wahlrecht, ob die auf den betrieblichen Anteil entfallenden tatsächlichen Kosten angesetzt werden oder das Kilometergeld von € 0,42 verrechnet wird. Das amtliche Kilometergeld kann höchstens für 30.000 Kilometer pro Kalenderjahr angesetzt werden. Liegt die Kilometerzahl für betriebliche Fahrten bei mehr als 30.000 Kilometer pro Kalenderjahr, wird in den meisten Fällen das Kfz ohnehin dem Betriebsvermögen zuzurechnen sein und folglich der tatsächliche Aufwand geltend zu machen sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird das Kilometergeld abgesetzt, sind damit sämtliche Aufwendungen (auch Maut- und Parkgebühren) abgegolten. Nur Schäden aufgrund höherer Gewalt (z. B. Unfallkosten) können gegebenenfalls zusätzlich zum Kilometergeld geltend gemacht werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_kann_nachgewiesen_werden_zu_welchem_anteil_das_kfz_fuer_betriebliche_fahrten_einerseits_und_zu_privaten_fahrten_andererseits_verwendet_wird_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie kann nachgewiesen werden, zu welchem Anteil das Kfz für betriebliche Fahrten einerseits und zu privaten Fahrten andererseits verwendet wird?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Der Nachweis der Fahrtkosten kann mittels eines Fahrtenbuches bzw. durch andere Aufzeichnungen, die eine verlässliche Beurteilung ermöglichen, erbracht werden. Aus dem laufend geführten Fahrtenbuch müssen das Datum der betrieblichen Fahrt, Ort, Zeit und Kilometerstand jeweils am Beginn und am Ende der betrieblichen Fahrt, Zweck jeder einzelnen betrieblichen Fahrt und die Anzahl der gefahrenen Kilometer, aufgegliedert in betrieblich und privat gefahrene Kilometer, ersichtlich sein. Anhand der Aufteilung auf betriebliche und private Fahrten wird bei Geltendmachung der tatsächlichen Kosten ein Privatanteil ausgeschieden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird kein Fahrtenbuch verwendet, steht es der bzw. dem Steuerpflichtigen frei, seinen Privatanteil selbst zu schätzen. Eigene Schätzungen werden allerdings grundsätzlich angezweifelt. Die Finanzbehörde muss in jedem Einzelfall möglichst alle Umstände berücksichtigen, die zu einem möglichst richtigen Ergebnis einer Schätzung kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Umstand, dass kein Fahrtenbuch geführt wurde, darf auch nicht zu einer „Strafschätzung“ führen bzw. rechtfertigt nicht die Annahme der Behörde, es habe überhaupt keine betriebliche Nutzung des Pkw stattgefunden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_ich_will_meinem_dienstnehmer_einen_firmen-pkw_zur_verfuegung_stellen_wie_stelle_ich_den_privatanteil_fest_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Ich will meinem Dienstnehmer einen Firmen-Pkw zur Verfügung stellen. Wie stelle ich den Privatanteil fest?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Besteht für einen Arbeitnehmer die Möglichkeit ein Firmen-Kfz privat zu nutzen, so ist grundsätzlich ein Sachbezug von 2 % der Anschaffungskosten (einschließlich Umsatzsteuer und Normverbrauchsabgabe), maximal€ 960,00 monatlich, als Vorteil aus dem Dienstverhältnis zu versteuern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für &lt;strong&gt;Kraftfahrzeuge mit einem geringem CO2-Emissionswert&lt;/strong&gt; sind jedoch nur 1,5 % bzw. maximal € 720,00 anzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Anschaffungen in 2020 gilt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Erstzulassung des Pkw bis zum 31.3.2020&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gilt die Grenze bei 118 g CO2/km bezogen auf das NEFZ-Prüfverfahren (alte Sachbezugswerteverordnung).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Erstzulassung des Pkw ab dem 1.4.2020&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist der WLTP-Emissionswert im Typen- bzw. Zulassungsschein ausgewiesen gilt die neue Grenze von 141 g CO2/km (neue Sachbezugswerteverordnung).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist der WLTP-Emissionswert im Typen- bzw. Zulassungsschein NICHT ausgewiesen gilt die Grenze von 118 g CO2/km entsprechend der alten Sachbezugswerteverordnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der CO2-Emissionswert von 141 g/km bezogen auf den WLTP-Emissionswert verringert sich beginnend ab dem 2021 bis 2025 um jährlich 3 Gramm. Die CO2-Emissionswert-Grenze bezieht sich auf das Jahr der erstmaligen Zulassung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Erstzulassungen des Pkw im Jahr 2024 gilt also ein Grenzwert von 129 g CO2/km bezogen auf den WLTP-Emissionswert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird das Fahrzeug im Jahresdurchschnitt für Privatfahrten von höchstens 500 km monatlich benützt, so ist der halbe Sachbezugswert anzusetzen. Er beträgt seit Jahresbeginn 1 % bzw. 0,75 % der Anschaffungskosten – maximal € 480,00 bzw. € 360,00.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kein Sachbezug ist anzusetzen bei Kraftfahrzeugen mit null Gramm CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-Emissionswert pro Kilometer (Elektroautos – keine Hybridmodelle).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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                <title_id>faq_buchhaltung</title_id>
                <updated></updated>
                <title>FAQ – Buchhaltung</title>
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            &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
                &lt;p&gt;Sie können die Seite &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;Externe Inhalte&lt;/span&gt; auch als PDF speichern.&lt;/p&gt;
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            &lt;/div&gt;
        

    



    

    
        
    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_belege_benoetigen_sie_fuer_die_erstellung_der_laufenden_buchhaltung_und_wie_muessen_diese_geordnet_sein_&quot; id=&quot;welche_belege_benoetigen_sie_fuer_die_erstellung_der_laufenden_buchhaltung_und_wie_muessen_diese_geordnet_sein_&quot; title=&quot;Welche Belege benötigen Sie für die Erstellung der laufenden Buchhaltung und wie müssen diese geordnet sein?&quot;&gt;
                                Welche Belege benötigen Sie für die Erstellung der laufenden Buchhaltung und wie müssen diese geordnet sein?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_merkmale_muss_eine_rechnung_beinhalten_&quot; id=&quot;welche_merkmale_muss_eine_rechnung_beinhalten_&quot; title=&quot;Welche Merkmale muss eine Rechnung beinhalten?&quot;&gt;
                                Welche Merkmale muss eine Rechnung beinhalten?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_sind_kleinbetragsrechnungen_&quot; id=&quot;was_sind_kleinbetragsrechnungen_&quot; title=&quot;Was sind Kleinbetragsrechnungen?&quot;&gt;
                                Was sind Kleinbetragsrechnungen?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_stelle_ich_bei_anzahlungen_alle_rechnungen_und_die_endabrechnung_richtig_aus_&quot; id=&quot;wie_stelle_ich_bei_anzahlungen_alle_rechnungen_und_die_endabrechnung_richtig_aus_&quot; title=&quot;Wie stelle ich bei Anzahlungen alle Rechnungen  und die Endabrechnung richtig aus?&quot;&gt;
                                Wie stelle ich bei Anzahlungen alle Rechnungen  und die Endabrechnung richtig aus?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_ich_will_den_steuerberater_wechseln_welche_unterlagen_benoetigen_sie_von_mir_&quot; id=&quot;ich_will_den_steuerberater_wechseln_welche_unterlagen_benoetigen_sie_von_mir_&quot; title=&quot;Ich will den Steuerberater wechseln, welche Unterlagen benötigen Sie von mir?&quot;&gt;
                                Ich will den Steuerberater wechseln, welche Unterlagen benötigen Sie von mir?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wann_bin_ich_zur_buchfuehrung_verpflichtet_&quot; id=&quot;wann_bin_ich_zur_buchfuehrung_verpflichtet_&quot; title=&quot;Wann bin ich zur Buchführung verpflichtet?&quot;&gt;
                                Wann bin ich zur Buchführung verpflichtet?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_formvorschriften_sind_beim_fuehren_von_buechern_zu_beachten_&quot; id=&quot;welche_formvorschriften_sind_beim_fuehren_von_buechern_zu_beachten_&quot; title=&quot;Welche Formvorschriften sind beim Führen von Büchern zu beachten?&quot;&gt;
                                Welche Formvorschriften sind beim Führen von Büchern zu beachten?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_unterlagen_muessen_aufbewahrt_werden_&quot; id=&quot;welche_unterlagen_muessen_aufbewahrt_werden_&quot; title=&quot;Welche Unterlagen müssen aufbewahrt werden?&quot;&gt;
                                Welche Unterlagen müssen aufbewahrt werden?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_lang_muss_ich_meine_unterlagen_aufbewahren_&quot; id=&quot;wie_lang_muss_ich_meine_unterlagen_aufbewahren_&quot; title=&quot;Wie lang muss ich meine Unterlagen aufbewahren?&quot;&gt;
                                Wie lang muss ich meine Unterlagen aufbewahren?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_muss_bei_der_erstellung_eines_fahrtenbuches_beachtet_werden_&quot; id=&quot;was_muss_bei_der_erstellung_eines_fahrtenbuches_beachtet_werden_&quot; title=&quot;Was muss bei der Erstellung eines Fahrtenbuches beachtet werden?&quot;&gt;
                                Was muss bei der Erstellung eines Fahrtenbuches beachtet werden?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_belege_benoetigen_sie_fuer_die_erstellung_der_laufenden_buchhaltung_und_wie_muessen_diese_geordnet_sein_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Belege benötigen Sie für die Erstellung der laufenden Buchhaltung und wie müssen diese geordnet sein?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Es ist zu unterscheiden, ob Sie ein Bilanzierer oder ob Sie ein Einnahmen-Ausgaben-Rechner sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie bilanzieren, müssen Sie folgende Unterlagen chronologisch ordnen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;die Ausgangsrechnungen getrennt von den Eingangsrechnungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Bankauszüge und die dazugehörigen Überweisungsbelege getrennt nach den jeweiligen Banken und Konten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Auszüge für Kreditkarten nach Kreditkartenunternehmen getrennt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Weiters benötigen wir einen Ausdruck bzw. Kopie des Kassabuches.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie ein Einnahmen-Ausgaben-Rechner sind, müssen die Bankauszüge bzw. Kreditkartenauszüge getrennt nach Banken und Konten bzw. Kreditkartenunternehmen chronologisch geordnet werden. Jedem Kontoauszug sind die betreffenden Ausgangs- und Eingangsrechnungen beizulegen. Ferner benötigen wir einen Ausdruck bzw. eine Kopie des Kassabuches.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_merkmale_muss_eine_rechnung_beinhalten_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Merkmale muss eine Rechnung beinhalten?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;em&gt;Hinweis: Zwischen den Rechnungsmerkmalen im Sinne des Umsatzsteuergesetzes und den Merkmalen, die Belege aufgrund der Belegerteilungspflicht ab 1.1.2016 enthalten müssen, gibt es Unterschiede.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Umsatzsteuerpflichtige Unternehmerinnen und Unternehmer sind verpflichtet, auf ihren Rechnungen grundsätzlich folgende Angaben zu machen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Name und Anschrift des liefernden oder leistenden Unternehmers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Name und Anschrift des Empfängers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Menge und handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Gegenstände oder Art und Umfang der Dienstleistung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Tag der Lieferung oder Zeitraum, über den sich die Dienstleistung erstreckt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nettobetrag, Steuersatz, Bruttobetrag, Steuerbetrag&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;besteht eine Steuerbefreiung, dann einen Hinweis darauf&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ausstellungsdatum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;einmalige fortlaufende Nummer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;UID-Nummer des liefernden/leistenden Unternehmers (sofern die Leistung/Lieferung zum Vorsteuerabzug berechtigt)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;UID-Nummer des Lieferungs- oder Leistungsempfängers, bei Rechnungen, deren Gesamtbetrag € 10.000,00 (brutto) übersteigt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Reverse-Charge-Fall: UID-Nummer des Leistungsempfänger und Hinweis auf den Übergang der Steuerschuld&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ein Hinweis auf die Differenzbesteuerung, wenn sie angewendet wird (z. B. Autohandel oder Antiquitätenhändler)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beispiel:&lt;/strong&gt; &lt;a title=&quot;Link&quot; href=&quot;https://www.atikon.com/common/infolisten_download/Rechnungsmuster.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Rechnungsmuster.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_sind_kleinbetragsrechnungen_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was sind Kleinbetragsrechnungen?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Kleinbetragsrechnungen sind Rechnungen, deren Gesamtbetrag € 400,00 nicht übersteigt. Folgende Angaben sind zu machen:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Name und Anschrift des Rechnungsausstellers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Menge und handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Gegenstände oder Art und Umfang der Dienstleistung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Tag der Lieferung oder Zeitraum, über den sich die Dienstleistung erstreckt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bruttobetrag, Steuersatz&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ausstellungsdatum&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Bei Kleinbetragsrechnungen muss die Vorsteuer mit dem angegebenen Steuersatz herausgerechnet werden und kann bei entsprechender Vorsteuerabzugsberechtigung geltend gemacht werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_stelle_ich_bei_anzahlungen_alle_rechnungen_und_die_endabrechnung_richtig_aus_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie stelle ich bei Anzahlungen alle Rechnungen  und die Endabrechnung richtig aus?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Damit Ihre Kundinnen und Kunden sich auch schon bei Anzahlungen die Vorsteuer vom Finanzamt zurückholen können, müssen Sie die Umsatzsteuer auf einer Anzahlungsrechnung ebenfalls ausweisen. Auch in diesem Fall müssen die gesetzlichen Rechnungsmerkmale in der Rechnung vorhanden sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bei der Endabrechnung müssen Sie jedoch vorsichtig sein:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird über die tatsächlich erbrachte Leistung insgesamt abgerechnet („Endrechnung“), so sind in ihr die vor Ausführung der Leistung vereinnahmten Anzahlungen und die auf sie entfallenden Steuerbeträge abzusetzen (wenn Sie über diese Anzahlungen Rechnungen mit gesondertem Steuerausweis ausgestellt haben). Sie erstellen also eine ganz „normale“ Rechnung über das Gesamtprojekt und ziehen dann die einzelnen vereinnahmten Anzahlungen mit den jeweils darauf entfallenden Steuerbeträgen ab. Es genügt aber auch, wenn der Gesamtbetrag der Anzahlungen und die darauf entfallenden Steuerbeträge in einer Summe angeführt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder in der Endabrechnung wird die Umsatzsteuer nicht vom Gesamtentgelt, sondern nur hinsichtlich des Restentgelts ausgewiesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Beispiel:&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            

            

            

            

            
                &lt;thead&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Gesamtentgelt netto&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;9.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    
                        
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Anzahlungen&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;-6.500,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Restentgelt netto&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2.500,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Umsatzsteuer 20 %&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;500,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;strong&gt;Gesamt&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;strong&gt;€&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;&lt;strong&gt;3.000,00&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                &lt;/tbody&gt;
            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_ich_will_den_steuerberater_wechseln_welche_unterlagen_benoetigen_sie_von_mir_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Ich will den Steuerberater wechseln, welche Unterlagen benötigen Sie von mir?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Zuallererst benötigen wir die aktuellen Belege und die letzte Saldenliste, um die laufende Buchhaltung fortzuführen und um die Steuern, wie z. B. die Umsatzsteuervorauszahlung, berechnen zu können. Weiters benötigen wir die Kontenausdrucke für das laufende Geschäftsjahr sowie die zurückliegenden Geschäftsjahre bis zu jenem, in dem der letzte Jahresabschluss erstellt worden ist.&lt;br /&gt;Des Weiteren sind notwendig:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;bei Gesellschaften der Gesellschaftsvertrag&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sonstige wichtige Verträge wie Mietverträge, Leasingverträge, Kredit- und Darlehensverträge&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die bisher erstellten Jahresabschlüsse&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Gewerbeberechtigung(en)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wann_bin_ich_zur_buchfuehrung_verpflichtet_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wann bin ich zur Buchführung verpflichtet?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Rechnungslegungspflichten im Steuerrecht knüpfen an die Rechnungslegungspflichten im Unternehmensgesetzbuch an. Daher sind &lt;strong&gt;alle Unternehmen&lt;/strong&gt;, die nach dem &lt;strong&gt;Unternehmensgesetzbuch buchführungspflichtig&lt;/strong&gt; sind, &lt;strong&gt;auch steuerrechtlich&lt;/strong&gt; zur &lt;strong&gt;Buchführung verpflichtet&lt;/strong&gt;. Wenn von einer Buchführungspflicht die Rede ist, ist das die Pflicht, eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung zu erstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis die unten beschriebenen Umsatzgrenzen überschritten werden, können eine Basispauschalierung oder eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erstellt werden. Keine Wahlfreiheit bei der Gewinnermittlung haben Kapitalgesellschaften und eine GmbH &amp;amp; Co KG (bei dieser ist der einzige unbeschränkt haftende Gesellschafter eine GmbH). Sie sind kraft Rechtsform an die Buchführungspflicht gebunden, unabhängig vom Umsatz.&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            

            

            

            

            
                &lt;thead&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;strong&gt;Einzelunternehmen und Personengesellschaften (OG, KG)&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    
                        
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Umsatzgrenze&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Art des Rechnungswesen&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Vorjahresumsatz bis € 220.000,00&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;möglich sind wahlweise:&lt;br/&gt;
Basispauschalierung, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, doppelte Buchführung&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Vorjahresumsatz bis € 700.000,00&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;möglich sind wahlweise:&lt;br/&gt;
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, doppelte Buchführung&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;zweimaliges Überschreiten der Umsatzgrenze von € 700.000,00 oder einmaliges Überschreiten von € 1.000.000,00&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;verpflichtend:&lt;br/&gt;
doppelte Buchführung&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                &lt;/tbody&gt;
            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            

            

            

            

            
                &lt;thead&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;strong&gt;Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) und
GmbH &amp;amp; Co KG&lt;/strong&gt;
&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        
                    
                        
                    
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    
                        
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Umsatzgrenze&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Art des Rechnungswesen&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Keine&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;verpflichtend:&lt;br/&gt;
doppelte Buchführung&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                &lt;/tbody&gt;
            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;Die Rechnungslegungspflicht entfällt, wenn der Schwellenwert von € 700.000,00 zweimal unterschritten wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese &lt;strong&gt;Umsatzschwellenwerte gelten nicht für freie Berufe&lt;/strong&gt; (z. B. Ärztinnen und Ärzte, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Künstlerinnen und Künstler, Notarinnen und Notare) sowie Land- und Forstwirtinnen und Land- und Forstwirte. Es besteht jedoch die Möglichkeit, freiwillig Bücher zu führen. Weiters gelten die Werte nicht für Unternehmerinnen und Unternehmer, die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder aus Kapitalvermögen erzielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Land- und Forstwirte&lt;/strong&gt; sind nach dem Unternehmensgesetzbuch nicht buchführungspflichtig. Jedoch ergibt sich aus der Bundesabgabenordnung eine Buchführungspflicht, wenn der &lt;strong&gt;Umsatz&lt;/strong&gt; in &lt;strong&gt;zwei aufeinanderfolgenden Jahren&lt;/strong&gt; jeweils &lt;strong&gt;€ 700.000,00&lt;/strong&gt;  übersteigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Buchführungspflicht ist unabhängig von der Eintragung ins Firmenbuch.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Betriebsgründung&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Die Gewinnermittlung bei Gründung eines Betriebs richtet sich nach der Rechtsform. Eine Rechnungslegungspflicht besteht daher nur für Kapitalgesellschaften. Einzelunternehmen und Personengesellschaften haben die Wahlfreiheit zwischen einer Pauschalierung, einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und einer freiwilligen Buchführung. Übersteigen die Einnahmen im Gründungsjahr € 220.000,00 so kann keine Pauschalierung in Anspruch genommen werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_formvorschriften_sind_beim_fuehren_von_buechern_zu_beachten_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Formvorschriften sind beim Führen von Büchern zu beachten?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Bücher und Aufzeichnungen (auch die ohne gesetzliche Verpflichtung geführten Bücher) sind so zu führen, dass sie einem sachverständigen Dritten innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle vermitteln können. Die einzelnen Geschäftsvorfälle sollen sich in ihrer Entstehung und Abwicklung nachverfolgen lassen. Die Eintragungen müssen unter anderem&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;in einer lebenden Sprache geführt werden. Sofern es nicht die Amtssprache ist, kann die Behörde eine beglaubigte Übersetzung der Unterlagen verlangen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;chronologisch, vollständig, richtig und zeitnah erfolgen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bereits durch ihre Bezeichnung die in diesem Konto oder in diesen Aufzeichnungen erfassten Geschäftsvorgänge erkennen lassen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Blatt für Blatt mit einer fortlaufenden Nummer gekennzeichnet werden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;geordnet aufbewahrt werden, sodass die Überprüfung der Eintragungen jederzeit möglich ist&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sich bei Änderungen nachvollziehen lassen (sie dürfen nicht mit leicht entfernbaren Schreibmitteln erfolgen).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Grundsätzlich dürfen die Bücher von inländischen Betrieben auch im Ausland geführt werden. Auf Verlangen der Finanzverwaltung sind sie jedoch ins Inland zu bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Werden Geschäftsfälle maschinell festgehalten bzw. auf Datenträger erfasst so gelten weitere Bestimmungen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_unterlagen_muessen_aufbewahrt_werden_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Unterlagen müssen aufbewahrt werden?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Bewahren Sie immer die Originale auf!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aufzubewahren sind unter anderem:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Bücher, Aufzeichnungen, Kontoauszüge&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aufstellungen der Einnahmen und Ausgaben&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Belege&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;alle Geschäftspapiere, die für die Abgabenerhebung wichtig sind&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_lang_muss_ich_meine_unterlagen_aufbewahren_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie lang muss ich meine Unterlagen aufbewahren?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Laut Bundesabgabenordnung müssen &lt;strong&gt;Buchhaltungsunterlagen und Aufzeichnungen für steuerliche Zwecke grundsätzlich sieben Jahre&lt;/strong&gt; lang aufbewahrt werden. Die Frist beginnt zu laufen am Ende des Jahres, für das die Buchungen vorgenommen wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einem abweichenden Wirtschaftsjahr läuft die Frist am Ende des Jahres weg, in dem das Wirtschaftsjahr endet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Informationen geben einen grundlegenden Überblick zu Aufbewahrungsfristen in Steuergesetzen. Weitere Normen sind zu beachten (wie z. B. für die digitale Belegaufbewahrung).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Verlängerte Aufbewahrungspflicht&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für bestimmte Unterlagen gibt es eigene Aufbewahrungsfristen. Beispiele für verlängerte Aufbewahrungsfristen sind:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Nach dem Umsatzsteuergesetz müssen Unterlagen, die bestimmte Grundstücke betreffen, 22 Jahre aufbewahrt werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;10 Jahre Aufbewahrungsfrist gilt z. B. für alle Aufzeichnungen, die bei Inanspruchnahme der sogenannten One-Stop-Shops zu führen sind.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unterlagen, die in einem anhängigen Berufungsverfahren, gerichtlichen oder behördlichen&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;Verfahren als Beweismittel dienen. Hier verlängert sich die Frist auf &lt;strong&gt;unbestimmte Zeit&lt;/strong&gt;. Auch Unterlagen über Eigentums- oder Bestandsrechte und Arbeitsverträge sollten länger aufgehoben werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Haben Sie Förderungen in Anspruch genommen, so sind auch die Bestimmungen zur Aufbewahrung der entsprechenden Förderrichtlinie zu beachten (z. B. zehn Jahre bei Investitionsprämie oder Kurzarbeitsbeihilfe).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Für bestimmte Unterlagen und Belege (z. B. für sogenannte steuerliche Dauersachverhalte wie z. B. Verlustabzüge) empfiehlt sich eine Aufbewahrung über die oben genannten Fristen hinaus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Betriebsprüfungen zehn Jahre zurück&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bitte beachten Sie, dass Betriebsprüfungen bis zehn Jahre zurück möglich sind. Daher kann es sinnvoll sein, Unterlagen auch so lange aufzuheben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Elektronische Rechnungen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei elektronischen Rechnungen müssen die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit ihres Inhalts und ihre Lesbarkeit vom Zeitpunkt der Rechnungsausstellung bis zum Ende der Aufbewahrungsfrist gewährleistet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kauf eines Grundstücks bzw. einer Immobilie&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Kauf eines Grundstücks bzw. einer Immobilie im Privatvermögen sollten alle Unterlagen, die mit dem Kauf, einem Zu- und Umbau oder einer Großreparatur in Zusammenhang stehen, für Zwecke der Berechnung der Immobilienertragsteuer bei einem späteren Verkauf unbefristet aufbewahrt werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_muss_bei_der_erstellung_eines_fahrtenbuches_beachtet_werden_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was muss bei der Erstellung eines Fahrtenbuches beachtet werden?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Ein Fahrtenbuch muss geführt werden, um Fahrtkosten als Betriebsausgaben oder Werbungskosten absetzen zu können, wenn die Dienstreisen mit einem privaten Kraftfahrzeug unternommen werden. Verfügt der Arbeitnehmer über einen Dienstwagen, so wird das Fahrtenbuch benötigt, um den bei der Sozialversicherungs- und bei der Lohnsteuerbeitragsgrundlage anzusetzenden Sachbezugswert ermitteln zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem Fahrtenbuch werden alle beruflichen und privaten Fahrten erfasst. So kann der Anteil der beruflichen Fahrten ermittelt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Inhalt des Fahrtenbuchs&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Aufgezeichnet werden müssen sowohl Dienstreisen als auch private Fahrten. Es sollte beinhalten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Datum der Fahrt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ausgangs- und Zielpunkt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zeitdauer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zweck der Fahrt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kilometerstand am Beginn und am Ende der Fahrt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hinweis, ob berufliche oder private Fahrt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Für den Nachweis zur Inanspruchnahme von steuerfreien Tagesgeldern sind lt. Lohnsteuerrichtlinien auch der Beginn und das Ende der Fahrt (Uhrzeit) aufzuzeichnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Folgende Regeln sollten weiters beachtet werden:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Gestalten Sie das Fahrtenbuch übersichtlich.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Tragen Sie die Fahrten fortlaufend in das Fahrtenbuch ein.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Aufzeichnungen sollten vollständig und genau sein.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Im Nachhinein vorgenommene Änderungen müssen erkennbar und nachvollziehbar sein.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Je genauer die Aufzeichnungen geführt werden, desto glaubwürdiger sind sie für die Finanzverwaltung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Alternativen zum althergebrachten Fahrtenbuch sind ein Nachweis der gefahrenen Kilometer über ein Computerprogramm. In diesem Fall muss aber ein spezielles Programm verwendet werden, da es keine nachträglichen Änderungen zulassen darf. Das Computerprogramm Excel ist zum Beispiel kein zulässiges Programm.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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                <title_id>faq_lohnverrechnung</title_id>
                <updated></updated>
                <title>FAQ – Lohnverrechnung</title>
                <content>
    

    

    

    
        


    

        

            &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
                &lt;p&gt;Sie können die Seite &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;Externe Inhalte&lt;/span&gt; auch als PDF speichern.&lt;/p&gt;
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                &lt;/a&gt;
            &lt;/div&gt;
        

    



    

    
        
    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_hoch_ist_der_steuersatz_&quot; id=&quot;wie_hoch_ist_der_steuersatz_&quot; title=&quot;Wie hoch ist der Steuersatz?&quot;&gt;
                                Wie hoch ist der Steuersatz?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_sind_sonderausgaben_aussergewoehnliche_belastungen_und_absetzbetraege_&quot; id=&quot;was_sind_sonderausgaben_aussergewoehnliche_belastungen_und_absetzbetraege_&quot; title=&quot;Was sind Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen und Absetzbeträge?&quot;&gt;
                                Was sind Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen und Absetzbeträge?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_inwieweit_sind_der_urlaubszuschuss_und_die_weihnachtsremuneration_steuerlich_beguenstigt_&quot; id=&quot;inwieweit_sind_der_urlaubszuschuss_und_die_weihnachtsremuneration_steuerlich_beguenstigt_&quot; title=&quot;Inwieweit sind der Urlaubszuschuss und die Weihnachtsremuneration steuerlich begünstigt?&quot;&gt;
                                Inwieweit sind der Urlaubszuschuss und die Weihnachtsremuneration steuerlich begünstigt?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_sind_steuerpflichtige_sachbezuege_&quot; id=&quot;was_sind_steuerpflichtige_sachbezuege_&quot; title=&quot;Was sind steuerpflichtige Sachbezüge?&quot;&gt;
                                Was sind steuerpflichtige Sachbezüge?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_sind_die_wichtigsten_sachbezuege_zu_bewerten_&quot; id=&quot;wie_sind_die_wichtigsten_sachbezuege_zu_bewerten_&quot; title=&quot;Wie sind die wichtigsten Sachbezüge zu bewerten?&quot;&gt;
                                Wie sind die wichtigsten Sachbezüge zu bewerten?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_gibt_es_auch_steuerbefreite_bezuege_&quot; id=&quot;gibt_es_auch_steuerbefreite_bezuege_&quot; title=&quot;Gibt es auch steuerbefreite Bezüge?&quot;&gt;
                                Gibt es auch steuerbefreite Bezüge?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_berechnet_man_das_tag-_und_naechtigungsgeld_bei_inlandsreisen_&quot; id=&quot;wie_berechnet_man_das_tag-_und_naechtigungsgeld_bei_inlandsreisen_&quot; title=&quot;Wie berechnet man das Tag- und Nächtigungsgeld bei Inlandsreisen?&quot;&gt;
                                Wie berechnet man das Tag- und Nächtigungsgeld bei Inlandsreisen?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_berechnet_man_das_tag-_und_naechtigungsgeld_bei_auslandsreisen_&quot; id=&quot;wie_berechnet_man_das_tag-_und_naechtigungsgeld_bei_auslandsreisen_&quot; title=&quot;Wie berechnet man das Tag- und Nächtigungsgeld bei Auslandsreisen?&quot;&gt;
                                Wie berechnet man das Tag- und Nächtigungsgeld bei Auslandsreisen?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_hoch_ist_der_steuersatz_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie hoch ist der Steuersatz?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Tarifstufen 2023&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Steuersätze 2023&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;bis € 12.816,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;0 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über € 12.816,00 bis € 20.818,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über € 20.818,00 bis € 34.513,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;30 %
&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über € 34.513,00 bis € 66.612,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;40 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über € 66.612,00 bis € 99.266,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;48 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über € 99.266,00 bis € 1 Mio.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;50 %

&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über € 1 Mio.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;55 %*&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;sup&gt;* zeitlich befristet  bis 2025&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_sind_sonderausgaben_aussergewoehnliche_belastungen_und_absetzbetraege_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was sind Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen und Absetzbeträge?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sonderausgaben&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;außergewöhnliche Belastungen&lt;/strong&gt; haben hinsichtlich der Steuerersparnis denselben Effekt wie die Werbungskosten und Betriebsausgaben. Sie vermindern grundsätzlich nur die Bemessungsgrundlage, von der sich die Einkommensteuer progressiv berechnet. Allerdings gibt es vielfach Einschränkungen (z. B. bei Beiträgen zu Personenversicherungen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz dazu vermindern die &lt;strong&gt;Absetzbeträge&lt;/strong&gt; unmittelbar die Einkommensteuerschuld.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_inwieweit_sind_der_urlaubszuschuss_und_die_weihnachtsremuneration_steuerlich_beguenstigt_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Inwieweit sind der Urlaubszuschuss und die Weihnachtsremuneration steuerlich begünstigt?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Bei einem Jahressechstel von höchstens € 2.100,00 (Freigrenze) sind die innerhalb des Jahressechstels liegenden sonstigen Bezüge (das sind in der Regel der Urlaubszuschuss und die Weihnachtsremuneration) steuerfrei. Ist das Jahressechstel höher als € 2.100,00, kommt nach Abzug der auf die sonstigen Bezüge entfallenden Sozialversicherungsbeiträge folgende Besteuerung zur Anwendung:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;für die ersten € 620,00: 0 %&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;für die nächsten € 24.380,00: 6 %&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;für die nächsten € 25.000,00: 27 %&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;für die nächsten € 33.333,00: 35,75 %&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Betragen die sonstigen Bezüge mehr als das Jahressechstel oder mehr als € 83.333,00 (nach Abzug von Sozialversicherungsbeiträgen, Gewerkschaftsbeiträgen usw.), sind diese übersteigenden Beträge wie die laufenden Bezüge zu versteuern.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Berechnung des Jahressechstels&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Das Jahressechstel ermittelt sich wie folgt:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(im Kalenderjahr zugeflossene laufende Bruttobezüge x 2) / &lt;/em&gt;&lt;em&gt;Anzahl der abgelaufenen Kalendermonate (seit Jahresbeginn)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;bzw. bei Austritt im Laufe eines Kalendermonats (für alle vollen Monate sind 30 Tage anzusetzen):&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;(im Kalenderjahr zugeflossene laufende Bruttobezüge x 60) / &lt;/em&gt;&lt;em&gt;Anzahl der abgelaufenen Lohnsteuertage&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Demnach sind das 15. und 16. Gehalt (z. B. Prämien und Bilanzgelder) nicht mehr steuerbegünstigt. Werden sie steuerbegünstigt ausbezahlt, weil sie noch vor Auszahlung des Urlaubszuschusses und der Weihnachtsremuneration anfallen, kann dafür das Urlaubs- und Weihnachtsgeld nicht mehr steuerbegünstigt behandelt werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_sind_steuerpflichtige_sachbezuege_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was sind steuerpflichtige Sachbezüge?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Entlohnung einer Arbeitnehmerin bzw. eines Arbeitnehmers besteht normalerweise in Geldleistungen. Daneben kann sie auch (teilweise) in Form von Sachleistungen erfolgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lediglich nicht mehr messbare Aufmerksamkeiten (z. B. Blumenstrauß zum Geburtstag des Arbeitnehmers) Hilfsmittel, die dem Arbeitnehmer zur Ausübung seines Berufes zur Verfügung gestellt werden, stellen keine geldwerten Vorteile dar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geldwerte Vorteile sind in Geld umzurechnen. Die Grundregel lautet, dass geldwerte Vorteile mit den üblichen Mittelpreisen des Verbrauchsortes anzusetzen sind. Einige Sachbezüge sind auch in einer Verordnung geregelt und müssen daher nicht individuell ermittelt werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_sind_die_wichtigsten_sachbezuege_zu_bewerten_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie sind die wichtigsten Sachbezüge zu bewerten?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h3&gt;Dienstwagen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Besteht für eine Arbeitnehmerin bzw. einen Arbeitnehmer die Möglichkeit ein Firmen-KFZ privat zu nutzen, so ist grundsätzlich ein Sachbezug von 2 % der Anschaffungskosten (einschließlich Umsatzsteuer und Normverbrauchsabgabe), maximal € 960,00 monatlich, als Vorteil aus dem Dienstverhältnis zu versteuern. Für Kraftfahrzeuge mit einem geringem CO2-Emissionswert sind jedoch nur 1,5 % bzw. maximal € 720,00 anzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Anschaffungen in 2020 gilt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Erstzulassung des Pkw bis zum 31.3.2020&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gilt die Grenze bei 118 g CO2/km bezogen auf das NEFZ-Prüfverfahren (alte Sachbezugswerteverordnung).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Erstzulassung des Pkw ab dem 1.4.2020&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist der WLTP-Emissionswert im Typen- bzw. Zulassungsschein ausgewiesen gilt die neue Grenze von 141 g CO2/km (neue Sachbezugswerteverordnung).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist der WLTP-Emissionswert im Typen- bzw. Zulassungsschein NICHT ausgewiesen gilt die Grenze von 118 g CO2/km entsprechend der alten Sachbezugswerteverordnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der CO2-Emissionswert von 141 g/km bezogen auf den WLTP-Emissionswert verringert sich beginnend ab dem 2021 bis 2025 um jährlich 3 Gramm. Die CO2-Emissionswert-Grenze bezieht sich auf das Jahr der erstmaligen Zulassung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird das Fahrzeug im Jahresdurchschnitt für Privatfahrten von höchstens 500 km monatlich benützt, so ist der halbe Sachbezugswert anzusetzen. Er beträgt seit Jahresbeginn 1 % bzw. 0,75 % der Anschaffungskosten – maximal € 480,00 bzw. € 360,00.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinweis: Ein Fahrtenbuch ist verpflichtend zu führen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kein Sachbezug ist anzusetzen bei Kraftfahrzeugen mit 0 Gramm CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-Emissionswert pro Kilometer (Elektroautos – keine Hybridmodelle).&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Mobiltelefon&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bei nur fallweiser Privatnutzung ist kein Sachbezug zu berechnen; bei umfangreicher Privatnutzung sind anteilige Kosten zu verrechnen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Parkplatz&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Stellt die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber während der Arbeitszeit einen Kfz-Abstell- oder Garagenplatz zur Verfügung, sind als Sachbezug € 14,53/Monat zuzurechnen. Die Zurechnung hat nur für Parkplätze zu erfolgen, die im Bereich einer flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung liegen. Eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung liegt vor, wenn sich die Parkraumbewirtschaftung über mehrere, zusammenhängende Straßenzüge erstreckt.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Freie oder verbilligte Mahlzeiten&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Übersteigt der Wert der abgegebenen Essensbons € 8,00 pro Arbeitstag, liegt nur hinsichtlich des übersteigenden Wertes ein steuerpflichtiger Sachbezug vor (gilt nur wenn die Gutscheine nur am Arbeitsplatz oder in einer Gaststätte zur dortigen Konsumation eingelöst werden können).&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Gehaltsvorschüsse und Arbeitnehmerdarlehen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Sachbezug beträgt 4,5 % im Jahr 2024 p. a. des aushaftenden Kapitals. Nur wenn der Vorschuss bzw. das Darlehen den Freibetrag von € 7.300,00 übersteigt, ist von dem übersteigenden Betrag ein Sachbezug zu ermitteln.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Wohnung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der monatliche Sachbezugswert einer der Arbeitnehmerin bzw. dem Arbeitnehmer kostenlos oder verbilligt zur Verfügung gestellten Wohnung der Arbeitgeberin bzw. des Arbeitgebers errechnet sich grundsätzlich mit Hilfe des jeweils am 31. Oktober des Vorjahres geltenden Richtwertes bezogen auf die Wohn­fläche. Die Richtwerte, die per 1.4.2024 neu festgelegt wurden, sind also für die Sach­bezugs­bewertung von Dienstwohnungen ab 1.1.2024 maßgeblich. Dieser Wert vermindert sich z. B. durch Kos­tenbeiträge des Arbeitnehmers, bei Übernahme der Be­triebs­kos­ten durch den Arbeit­nehmer oder wenn der Wohnraum den Standard der so genann­ten mietrechtlichen Norm­wohnung (Zimmer, Küche oder Kochnische, Vorraum, WC und eine zeitgemäße Ba­de­gelegenheit) nicht erreicht. Für vom Arbeitgeber angemietete Woh­nungen be­steht eine eigene Son­der­regelung.&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Richtwert pro m² Wohnflächenausmaß&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Bundesland&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Neu ab 1.4.2023
für Sachbezugswerte 
ab 2024&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Alt seit 1.4.2022
für Sachbezugswerte 
2023&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Burgenland&lt;/td&gt;&lt;td&gt;6,09&lt;/td&gt;&lt;td&gt;5,61&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Kärnten&lt;/td&gt;&lt;td&gt;7,81&lt;/td&gt;&lt;td&gt;7,20&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Niederösterreich&lt;/td&gt;&lt;td&gt;6,85&lt;/td&gt;&lt;td&gt;6,31&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Oberösterreich&lt;/td&gt;&lt;td&gt;7,23&lt;/td&gt;&lt;td&gt;6,66&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Salzburg&lt;/td&gt;&lt;td&gt;9,22&lt;/td&gt;&lt;td&gt;8,50&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Steiermark&lt;/td&gt;&lt;td&gt;9,21&lt;/td&gt;&lt;td&gt;8,49&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Tirol&lt;/td&gt;&lt;td&gt;8,14&lt;/td&gt;&lt;td&gt;7,50&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Vorarlberg&lt;/td&gt;&lt;td&gt;10,25&lt;/td&gt;&lt;td&gt;9,44&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Wien&lt;/td&gt;&lt;td&gt;6,67&lt;/td&gt;&lt;td&gt;6,15&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;Für arbeitsplatznahe Unterkünfte, die der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer verbilligt oder kostenlos zur Verfügung stellt, und diese arbeitsplatznahe Unterkunft nicht den Mittel­punkt der Lebensinteressen bildet, gilt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Kein Ansatz eines steuerlichen Sachbezugs bei einer Unterkunft, die bis zu 30 m² groß ist.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ist die Unterkunft größer als 30 m², ist ein Sachbezug anzusetzen. Allerdings darf bei einer Größe von maximal 40 m² ein Abschlag von 35 % berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Voraussetzung:&lt;/em&gt; Die Unterkunft muss vom selben Arbeitgeber für maximal zwölf Monate zur Verfügung gestellt werden.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Es ist nicht die Wohnungs- bzw. Zimmergröße maßgebend, sondern die tatsächlich genutzte Fläche pro Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer. Das ist zum Beispiel relevant, wenn mehrere Arbeitnehmer sich in Form einer Wohnungsgemeinschaft eine Wohnung teilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wohnung darf aber nicht den Mittelpunkt der Lebensinteressen bilden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_gibt_es_auch_steuerbefreite_bezuege_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Gibt es auch steuerbefreite Bezüge?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Bestimmte Geld- oder Sachbezüge sind vom Gesetz ausdrücklich von der Steuerpflicht ausgenommen. Bei der Arbeitgeberin bzw. beim Arbeitgeber bleiben diese Bezüge Betriebsausgaben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die wichtigsten lohnsteuerbefreiten Bezüge sind:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Reisevergütungen (Fahrtkostenvergütungen, Kilometergelder), Tages- und Nächtigungsgelder, die aus Anlass einer Dienstreise gezahlt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ferner steuerbefreit sind vom Arbeitgeber unentgeltlich überlassene typische Berufskleidung wie z. B. Uniformen oder Arbeitsschutzausrüstungen wie Sehhilfen bei Bildschirmarbeit aufgrund des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mitarbeiterrabatte sind bis zu einer gewissen Höhe und unter bestimmten Voraussetzungen steuerfrei. Der Mitarbeiterrabatt ist steuerfrei, wenn er im Einzelfall 20 % nicht übersteigt. Wird diese Grenze überschritten, hat der Arbeitgeber die Rabatte aufzuzeichnen. Ist die Summe der aufgezeichneten Rabatte im Kalenderjahr größer als € 1.000,00 (Freibetrag), so ist der übersteigende Anteil zu versteuern.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_berechnet_man_das_tag-_und_naechtigungsgeld_bei_inlandsreisen_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie berechnet man das Tag- und Nächtigungsgeld bei Inlandsreisen?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Für die Berechnung des Tagesgeldes ist grundsätzlich die 24-Stunden-Regel vorgesehen. Es kann allerdings unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Berechnung nach Kalendertagen erfolgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es sind jedenfalls die Bestimmungen des anzuwendenden Kollektivvertrages zu beachten und es ist immer zu unterscheiden, wieviel Taggeld einer Arbeitnehmerin bzw. einem Arbeitnehmer arbeitsrechtlich zusteht und wieviel davon steuerpflichtig ist.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Taggeld&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das Taggeld für Inlandsreisen beträgt ab einer Reisedauer &lt;strong&gt;von mehr als 3 Stunden für jede angebrochene Reisestunde&lt;/strong&gt; ein Zwölftel von &lt;strong&gt;€ 26,40&lt;/strong&gt;, d. h. &lt;strong&gt;€ 2,20 pro angebrochene Stunde&lt;/strong&gt;. Dauert eine Reise mehr als 11 Stunden, so steht der volle Tagessatz von € 26,40 zu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das lohnsteuerfreie Taggeld für Inlandsdienstreisen beträgt unter bestimmten Voraussetzungen ab einer Reisedauer &lt;strong&gt;von mehr als 3 Stunden für jede angebrochene Reisestunde&lt;/strong&gt; ein Zwölftel von &lt;strong&gt;€ 26,40&lt;/strong&gt;, d. h. &lt;strong&gt;€ 2,20 pro angebrochene Stunde&lt;/strong&gt;. Dauert eine Reise mehr als 11 Stunden, so steht der volle Tagessatz von € 26,40 zu.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Nächtigungsgeld&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Lohnsteuerfreies Nächtigungsgeld steht unter bestimmten Voraussetzungen nur dann steuerfrei zu, wenn tatsächlich genächtigt wird. Der Umstand der Nächtigung ist grundsätzlich belegmäßig nachzuweisen. Bei Entfernungen von mindestens 120 Kilometern können ohne Nachweis pauschal &lt;strong&gt;€ 15,00 pro Nacht&lt;/strong&gt; als steuerfrei behandelt werden. Werden die &lt;strong&gt;Nächtigungskosten&lt;/strong&gt; sowie die Kosten des Frühstücks &lt;strong&gt;nachgewiesen&lt;/strong&gt;, so können diese vom Arbeitgeber voll lohnsteuerfrei ersetzt werden. Sieht bei Dienstnehmerinnen und Dienstnehmern der &lt;strong&gt;Kollektivvertrag&lt;/strong&gt; höhere Tag- oder Nächtigungsgelder vor, sind diese zur Gänze Betriebsausgaben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beispiel zur Veranschaulichung:&lt;br /&gt;Eine Dienstreise beginnt um 8 Uhr des ersten Tages und endet um 16:30 Uhr des zweiten Tages. Neben dem Taggeld von € 26,40 für 24 Stunden und von € 19,80 (= 9/12 von € 26,40) ist ein nachgewiesener Nächtigungsaufwand einschließlich Frühstück Betriebsausgabe bzw. steuerfrei. Wird der Nächtigungsaufwand nicht nachgewiesen, so sind € 15,00 Betriebsausgabe bzw. steuerfrei.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_berechnet_man_das_tag-_und_naechtigungsgeld_bei_auslandsreisen_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie berechnet man das Tag- und Nächtigungsgeld bei Auslandsreisen?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Als Taggelder für Auslandsdienstreisen können die &lt;strong&gt;Auslandsreisesätze der Bundesbediensteten&lt;/strong&gt; geltend gemacht werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Taggeld&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Aliquotierung der Taggelder bei Auslandsdienstreisen erfolgt wie bei Inlandsreisen (ab drei Stunden je 1/12 pro angefangene Stunde, maximal 12/12).&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Nächtigungsgeld&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Können die tatsächlichen Kosten für Nächtigung inkl. Frühstück nicht nachgewiesen werden, kann das den Bundesbediensteten zustehende Nächtigungsgeld berücksichtigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Auslandsreisesätze der Bundesbediensteten sind für jedes Land unterschiedlich.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Gemischte Reise&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ab dem &lt;strong&gt;Grenzübertritt&lt;/strong&gt; stehen die Auslandsreisesätze zu. Für die &lt;strong&gt;Gesamtreisezeit abzüglich Auslandsreisezeit&lt;/strong&gt; steht das &lt;strong&gt;Inlandstaggeld&lt;/strong&gt; zu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Beispiel:&lt;br /&gt;Die Reise Wien – Frankfurt erfolgt mit dem Pkw bzw. mit der Bahn. Beginn der Reise 7 Uhr, Grenzübertritt Salzburg 11:15 Uhr, Grenzübertritt bei Rückfahrt 15 Uhr nächster Tag, Ende der Reise 18:10 Uhr, 24-Stundenregel.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;data&quot;&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;em&gt;Taggeld Auslandsanteil:&lt;/em&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;em&gt;11:15 Uhr – 15:00 Uhr des nächsten Tages = 27 Stunden 45 Minuten&lt;br /&gt;= 16 Zwölftel für Deutschland&lt;/em&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;em&gt;Taggeld Inlandsanteil:&lt;/em&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;em&gt;Gesamtreisedauer 7:00 Uhr –18:10 Uhr des nächsten Tages&lt;br /&gt;36 Stunden (für jede angebrochene Stunde wird eine volle verrechnet)&lt;br /&gt;24 Zwölftel abzüglich 16 Zwölftel Auslandstaggeld= 8/12 Inlandstaggeld&lt;/em&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>faq_rechtsformgestaltung</title_id>
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                <title>FAQ – Rechtsformgestaltung</title>
                <content>
    

    

    

    
        


    

        

            &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
                &lt;p&gt;Sie können die Seite &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;Externe Inhalte&lt;/span&gt; auch als PDF speichern.&lt;/p&gt;
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                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_rechtsformen_gibt_es_&quot; id=&quot;welche_rechtsformen_gibt_es_&quot; title=&quot;Welche Rechtsformen gibt es?&quot;&gt;
                                Welche Rechtsformen gibt es?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
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                                Was sind wesentliche steuerliche Fragen für die Rechtsformwahl?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
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                                Ich will gemeinsam mit einem Partner ein Unternehmen gründen. Welche Rechtsformen bieten sich an?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_arten_der_personengesellschaft_gibt_es_&quot; id=&quot;welche_arten_der_personengesellschaft_gibt_es_&quot; title=&quot;Welche Arten der Personengesellschaft gibt es?&quot;&gt;
                                Welche Arten der Personengesellschaft gibt es?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
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                                Wie muss ich den Gewinnanteil als Gesellschafter einer Personengesellschaft versteuern?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
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                                Welche Steuern fallen an, wenn ich an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) beteiligt bin?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wer_kann_den_gewinnfreibetrag_beantragen_&quot; id=&quot;wer_kann_den_gewinnfreibetrag_beantragen_&quot; title=&quot;Wer kann den Gewinnfreibetrag beantragen?&quot;&gt;
                                Wer kann den Gewinnfreibetrag beantragen?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_ist_der_gewinnfreibetrag_&quot; id=&quot;was_ist_der_gewinnfreibetrag_&quot; title=&quot;Was ist der Gewinnfreibetrag?&quot;&gt;
                                Was ist der Gewinnfreibetrag?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_ist_der_investitionsfreibetrag_&quot; id=&quot;was_ist_der_investitionsfreibetrag_&quot; title=&quot;Was ist der Investitionsfreibetrag?&quot;&gt;
                                Was ist der Investitionsfreibetrag?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_worin_besteht_meine_persoenliche_haftung_als_geschaeftsfuehrer_einer_gmbh_&quot; id=&quot;worin_besteht_meine_persoenliche_haftung_als_geschaeftsfuehrer_einer_gmbh_&quot; title=&quot;Worin besteht meine persönliche Haftung als Geschäftsführer einer GmbH?&quot;&gt;
                                Worin besteht meine persönliche Haftung als Geschäftsführer einer GmbH?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_ist_eine_flexible_kapitalgesellschaft_&quot; id=&quot;was_ist_eine_flexible_kapitalgesellschaft_&quot; title=&quot;Was ist eine flexible Kapitalgesellschaft?&quot;&gt;
                                Was ist eine flexible Kapitalgesellschaft?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_rechtsformen_gibt_es_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Rechtsformen gibt es?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;In Österreich gültige Rechtsformen für Ihr Unternehmen sind:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Einzelunternehmen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Personengesellschaften wie zum Beispiel
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;offene Gesellschaft (OG)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kommanditgesellschaft (KG)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;stille Gesellschaft&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kapitalgesellschaften wie zum Beispiel
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Flexible Kapitalgesellschaft (FlexKapG)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aktiengesellschaft (AG)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_sind_wesentliche_steuerliche_fragen_fuer_die_rechtsformwahl_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was sind wesentliche steuerliche Fragen für die Rechtsformwahl?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Für die Auswahl der optimalen Rechtsform sind jedenfalls Haftungsfragen sowie organisatorische und betriebswirtschaftliche Fragestellungen zu bedenken. Zentrales Entscheidungskriterium ist aber auch immer wieder die steuerliche Optimierung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wesentliche Entscheidungskriterien, ob eine Personengesellschaft oder eine GmbH das bessere „steuerliche Kleid“ für Ihr Unternehmen in der Zukunft ist, sind daher folgende Fragen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wie hoch wird der Gewinn der Personengesellschaft bzw. der GmbH sein?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wie hoch werden die Investitionen sein, die für den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag verwendet werden können?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wie hoch werden die Geschäftsführerbezüge bei der GmbH sein?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wie hoch werden die Ausschüttungen bzw. Privatentnahmen sein?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Für die Beantwortung dieser Fragen wird es erforderlich sein, die Entwicklung Ihres Unternehmens für die kommenden Jahre möglichst genau zu planen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispielrechnungen zeigen, dass GmbHs daher bei hohem Einkommen und wenig Ausschüttungen Vorteile bieten. Einzelunternehmen bzw. Personengesellschaften hingegen haben bei geringerem Einkommen oder bei hohen Entnahmen und bei voller Nutzung des Gewinnfreibetrags die Nase vorne.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine pauschale Aussage, bei welcher Rechtsform weniger an Steuern und Abgaben in den kommenden Jahren zu entrichten sein wird, ist nicht machbar. Die individuelle Situation muss genau beleuchtet werden und es müssen vor allem auch alle nicht-steuerlichen Entscheidungskriterien berücksichtigt werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_ich_will_gemeinsam_mit_einem_partner_ein_unternehmen_gruenden_welche_rechtsformen_bieten_sich_an_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Ich will gemeinsam mit einem Partner ein Unternehmen gründen. Welche Rechtsformen bieten sich an?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Wenn mehrere Personen gemeinsam ein Unternehmen betreiben wollen, so können sie dies als Kapitalgesellschaft (wie zum Beispiel eine GmbH) oder Personengesellschaft.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Kapitalgesellschaft&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Am häufigsten wird die GmbH gegründet. Der wesentliche Vorteil ist, dass keine Gesellschafterin bzw. kein Gesellschafter mit dem Privatvermögen haftet.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Flexible Kapitalgesellschaft&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Diese Rechtsform kann in Anlehnung an das Aktienrecht möglichst flexibel gestaltet werden. Das GmbH-Gesetz gilt subsidiär.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Personengesellschaft&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Egal, welche Form der Personengesellschaft gegründet wird, mindestens eine Gesellschafterin bzw. ein Gesellschafter haftet immer voll mit dem gesamten Privatvermögen. Die Gründung einer Personengesellschaft erfordert keinen notariell beglaubigten Vertrag. Gesetzlich wird auch kein Mindestkapital gefordert.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_arten_der_personengesellschaft_gibt_es_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Arten der Personengesellschaft gibt es?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Im Rahmen der steuerlichen Betrachtung gibt es neben der natürlichen und juristischen Person auch noch die Mitunternehmerschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die wichtigsten Beispiele für Mitunternehmerschaften sind die&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;offene Gesellschaft (OG),&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kommanditgesellschaft (KG) und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;atypische (= unechte stille) Gesellschaft.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_muss_ich_den_gewinnanteil_als_gesellschafter_einer_personengesellschaft_versteuern_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie muss ich den Gewinnanteil als Gesellschafter einer Personengesellschaft versteuern?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Bei allen Formen von Personengesellschaften hat die Gesellschaft ihren Gewinn zu ermitteln. Dieser Gewinn ist jedoch nicht von der Gesellschaft zu versteuern, sondern ist entsprechend den Beteiligungsverhältnissen ihrer Gesellschafterinnen und Gesellschafter (das Steuerrecht verwendet für diese den Begriff „Mitunternehmer“) aufzuteilen und unterliegt bei den einzelnen Mitunternehmerinnen und Mitunternehmern der Einkommensbesteuerung.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_steuern_fallen_an_wenn_ich_an_einer_gesellschaft_mit_beschraenkter_haftung_gmbh_beteiligt_bin_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Steuern fallen an, wenn ich an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) beteiligt bin?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Eine GmbH unterliegt mit ihrem Einkommen der Körperschaftsteuer. Diese beträgt 23 % (ab 2024).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gewinnausschüttungen (Dividenden) der Kapitalgesellschaft an eine an ihr beteiligte, natürliche Person werden wiederum mit der Kapitalertragsteuer (KESt) endbesteuert. Sie beträgt 27,5 %. Die KESt ist von der Kapitalgesellschaft an das Finanzamt abzuführen. Die natürliche Person hat jedoch die Möglichkeit, die KESt-pflichtigen Kapitalerträge zu veranlagen, wenn die Einkommensteuer geringer ist als die KESt. Die KESt wird in diesem Fall auf die Einkommensteuer angerechnet und mit dem übersteigenden Betrag erstattet.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wer_kann_den_gewinnfreibetrag_beantragen_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wer kann den Gewinnfreibetrag beantragen?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Der Gewinnfreibetrag steht natürlichen Personen bei allen betrieblichen Einkunftsarten offen. Auch, wenn der Gewinn von natürlichen Personen durch Bilanzierung ermittelt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Mitunternehmerschaften (OG, KG, unechte stille Gesellschaft) wird der sich ergebende Freibetrag den Gesellschafterinnen und Gesellschaftern anteilig entsprechend ihrer Gewinnbeteiligungsquote zugeordnet. Ist eine Kapitalgesellschaft beteiligt, so verfällt der zurechenbare Gewinnanteil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von juristischen Personen, wie z. B. GmbHs, kann der Freibetrag nicht in Anspruch genommen werden. Ist die Geschäftsführerin bzw. der Geschäftsführer am Unternehmen wesentlich beteiligt (mehr als 25 %), so kann sie bzw. er selbst den Freibetrag in Anspruch nehmen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_ist_der_gewinnfreibetrag_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was ist der Gewinnfreibetrag?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Der Gewinnfreibetrag besteht aus zwei Teilfreibeträgen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Grundfreibetrag&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Investitionsbedingter Gewinnfreibetrag&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt kann der Gewinnfreibetrag ab 2024 maximal € 46.400,00  betragen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Grundfreibetrag&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wird nicht investiert, so steht dem Steuerpflichtigen (natürliche Person mit betrieblichen Einkünften) jedenfalls der Grundfreibetrag zu. Er beträgt 15 %  des Gewinns. Ist der Gewinn höher als € 33.000,00 (ab 2024), dürfen nur 15 % von € 33.000,00 geltend gemacht werden. Daraus ergibt sich ein maximaler Grundfreibetrag von € 4.950,00 (Wert für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2023 beginnen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Grundfreibetrag steht auch bei mehreren Betrieben des Steuerpflichtigen pro Veranlagungsjahr nur einmal zu. Bei mehreren Betrieben mit positivem Betriebsergebnis werden die Gewinne für den Grundfreibetrag zusammengerechnet. Eine Schmälerung durch Ausgleich mit allfälligen betrieblichen Verlusten findet nicht statt.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Zusätzlich: Investitionsbedingter Gewinnfreibetrag&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bei € 33.000,00 (ab 2024) übersteigenden Gewinnen steht einerseits der Grundfreibetrag in Höhe von € 4.950,00 (ab 2024) zu, andererseits kommt ein investitionsbedingter Gewinnfreibetrag hinzu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Gewinnfreibetrag ist gestaffelt und beträgt für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2023 beginnen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;bis € 33.000,00 Gewinn: 15 % Gewinnfreibetrag&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;für die nächsten € 145.000,00 Gewinn: 13 % Gewinnfreibetrag&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;für die nächsten € 175.000,00 Gewinn: 7 % Gewinnfreibetrag&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;für die nächsten € 230.000,00 Gewinn: 4,5 % Gewinnfreibetrag&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;für den € 580.000,00 übersteigenden Gewinn: kein Gewinnfreibetrag&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Der errechnete investitionsbedingte Gewinnfreibetrag kann in weiterer Folge in dem Ausmaß, in dem er durch begünstigte Investitionen im jeweiligen Betrieb gedeckt ist, steuerlich geltend gemacht werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Begünstige Investitionen&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;neue, abnutzbare, körperliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens (z. B. aber kein Pkw) mit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von mindestens vier Jahren&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bestimmte Wertpapiere, die dem Anlagevermögen eines inländischen Betriebes ab dem Anschaffungszeitpunkt mindestens vier Jahre gewidmet werden, gehören zu den begünstigten Investitionen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Investitionen in Gebäude und Mieterinvestitionen sind ebenfalls begünstigungsfähig.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_ist_der_investitionsfreibetrag_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was ist der Investitionsfreibetrag?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Bei der Anschaffung oder Herstellung von Wirtschaftsgütern des abnutzbaren Anlagevermögens kann ab 2023 ein Investitionsfreibetrag (IFB) als Betriebsausgabe unter Beachtung folgender Regelungen geltend gemacht werden:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Der IFB beträgt 10 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Für Wirtschaftsgüter, deren Anschaffung oder Herstellung dem Bereich Ökologisierung zuzuordnen ist, erhöht sich der IFB um 5 % der Anschaffungs- oder Her­stellungs­kosten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der IFB kann insgesamt höchstens von Anschaffungs- oder Herstellungskosten in Höhe von € 1.000.000,00 im Wirtschaftsjahr geltend gemacht werden (Aliquotierung bei Rumpf­wirtschaftsjahren).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Absetzung für Abnutzung wird durch den Investitionsfreibetrag nicht berührt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wird der Gewinn mittels Pauschalierung (nach § 17 EstG oder einer entsprechenden Verordnung) ermittelt, steht der IFB nicht zu.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der IFB kann auch von Kapitalgesellschaften geltend gemacht werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ein IFB kann nur für Wirtschaftsgüter geltend gemacht werden, die eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von mindestens vier Jahren haben und inländischen Betrieben oder inländischen Betriebsstätten zuzurechnen sind, wenn der Betrieb oder die Betriebsstätte der Erzielung von betrieblichen Einkünften dient. Dabei gelten Wirtschaftsgüter, die aufgrund einer entgeltlichen Überlassung überwiegend außer­halb eines Mitgliedstaates der EU oder des EWR eingesetzt werden, als nicht einem inländischen Betrieb oder einer inländischen Betriebsstätte zugerechnet.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Für folgende Wirtschaftsgüter kann der IFB nicht geltend gemacht werden:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wirtschaftsgüter, die zur Deckung eines investitionsbedingten Gewinnfreibetrages heran­gezogen werden,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wirtschaftsgüter, für die in § 8 des EstG ausdrücklich eine Sonderform der Absetzung für Abnutzung vorgesehen ist. Ausgenommen von diesem Punkt sind aber Kraftfahrzeuge mit einem CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-Emissionswert von 0 g/km sowie Wärmepumpen, Biomassekessel, Fernwärme- bzw. Kältetauscher, Fernwärmeübergabestationen und Mikronetze zur Wärme- und Kältebereitstellung in Zusammenhang mit Gebäuden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Geringwertige Wirtschaftsgüter, die sofort abgesetzt werden,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;unkörperliche Wirtschaftsgüter, die nicht den Bereichen Digitalisierung, Ökologisierung oder Gesundheit/Life-Science zuzuordnen sind. Ausgenommen vom IFB bleiben jedoch stets jene unkörperlichen Wirtschaftsgüter, die zur entgeltlichen Überlassung bestimmt sind oder von einem konzernzugehörigen Unternehmen bzw. von einem einen beherrschenden Einfluss ausübenden Gesellschafter erworben werden,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;gebrauchte Wirtschaftsgüter,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Anlagen, die der Förderung, dem Transport oder der Speicherung fossiler Energieträger dienen, sowie Anlagen, die fossile Energieträger direkt nutzen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Diese Anlagen wurden nun in der sogenannten Fossile Energieträger-Anlagen-Verordnung taxativ aufgezählt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Scheiden Wirtschaftsgüter, für die der IFB geltend gemacht worden ist, vor Ablauf der Frist von vier Jahren aus dem Betriebsvermögen aus oder werden sie ins Ausland – ausgenommen im Falle der entgeltlichen Überlassung in einen Mitgliedstaat der EU/des EWR – verbracht, ist der IFB im Jahr des Ausscheidens oder des Verbringens insoweit gewinnerhöhend an­zusetzen (außer bei höherer Gewalt oder behördlichen Eingriffs).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_worin_besteht_meine_persoenliche_haftung_als_geschaeftsfuehrer_einer_gmbh_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Worin besteht meine persönliche Haftung als Geschäftsführer einer GmbH?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Haftung der Geschäftsführerin bzw. des Geschäftsführers ist in einer Fülle von unterschiedlichen Gesetzen geregelt. Daher können wir hier nur die wichtigsten Haftungsfälle darstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Geschäftsführer hat seine Arbeit mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns auszuführen. Dies ist ein objektiver Maßstab – Unerfahrenheit und Unkenntnis schützen daher nicht.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Haftung des unternehmensrechtlichen Geschäftsführers&lt;/h3&gt;
&lt;h4&gt;Gegenüber der Gesellschaft&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Gegenüber der Gesellschaft haftet die Geschäftsführerin bzw. der Geschäftsführer z. B., wenn&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;die Bestimmungen im GmbH-Gesetz und im Gesellschaftsvertrag nicht eingehalten werden,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;gegen die Vorschriften des GmbH-Gesetzes oder des Gesellschaftsvertrages Gesellschaftsvermögen verteilt wird, namentlich Stammeinlagen oder Nachschüsse an Gesellschafter gänzlich oder teilweise zurückgegeben, Zinsen oder Gewinnanteile ausgezahlt, für die Gesellschaft eigene Geschäftsanteile erworben, zum Pfande genommen oder eingezogen werden,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei Entscheidungen nicht auf das Wohl des Unternehmens geachtet wird,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;nicht alle außerordentlichen Maßnahmen der Geschäftsführung den Gesellschaftern zum Beschluss vorgelegt wurden,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;der Offenlegungsgrundsatz missachtet wurde,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;nicht unverzüglich eine Generalversammlung einberufen wurde, obwohl ein Verlust der Hälfte des Stammkapitals gegeben war oder die Eigenkapitalquote weniger als 8 % und die fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre betragen haben oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Insolvenz nicht rechtzeitig beantragt wurde.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Haftung des Geschäftsführers besteht grundsätzlich gegenüber der Gesellschaft. Wird allerdings ein Gesetz verletzt, das zum Schutz des Gesellschafters besteht, kommt es zu einer unmittelbaren Haftung der Geschäftsführer gegenüber den Gesellschaftern. Dies ist z. B. der Fall, wenn Rechnungslegungs- und Auskunftspflichten nicht eingehalten wurden.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Gegenüber Dritten und Gläubigern&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Haftungsfragen treten z. B. auf bei:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Verletzung der Verpflichtung zur rechtzeitigen Insolvenzanmeldung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zahlungen, die nach der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens geleistet werden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nichteinhaltung von vorvertraglichen Aufklärungspflichten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unlauterem Wettbewerb (Verstöße gegen das Unlauterer-Wettbewerbs-Gesetz (UWG))&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4&gt;Gegenüber Behörden&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Eine persönliche Haftung gegenüber Behörden kann sich ergeben bei:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;nicht entrichteten Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Verstößen gegen arbeitnehmerschutzrechtliche Bestimmungen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zum unternehmensrechtlichen Geschäftsführer ist der &lt;strong&gt;gewerberechtliche Geschäftsführer&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;dem Gewerbetreibenden für die fachlich einwandfreie Ausübung des Gewerbes sowie&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;der Behörde für die Einhaltung der gewerberechtlichen Vorschriften verantwortlich.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_ist_eine_flexible_kapitalgesellschaft_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was ist eine flexible Kapitalgesellschaft?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Im &lt;strong&gt;Flexible Kapitalgesellschafts-Gesetz&lt;/strong&gt; (FlexKapGG) wurde per 1.1.2024 eine neue Form der Kapitalgesellschaft geregelt. Diese Rechtsform kann in Anlehnung an das Aktienrecht möglichst flexibel gestaltet werden. Das GmbH-Gesetz gilt subsidiär. Als Bezeichnung für die neue Kapitalgesellschaft ist „Flexible Kapitalgesellschaft“ (abgekürzt „FlexKapG“) oder alternativ der englische Ausdruck „Flexible Company“ (abgekürzte „FlexCo“). Hier einige (unvollständige) Eckpunkte zur Flexiblen Kapitalgesellschaft:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Durch eine Regelung im Gesellschaftsvertrag einer FlexCo können Umlaufbeschlüsse auch ohne individuelles Einverständnis aller Gesellschafter gefasst werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Für Anteilsübertragungen sowie für Übernahmeerklärungen ist eine Alternative zur Formpflicht des Notariatsakts möglich.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Ausgabe von sogenannten „Unternehmenswert-Anteilen“ ist möglich. Unternehmenswert-Beteiligte (z. B. Investoren, Mitarbeitende) haben Anspruch auf ihren Anteil am Bilanzgewinn und am Liquidationserlös, sie haben jedoch keine Stimmrechte (mit Ausnahmen). Das Ausmaß aller Unternehmenswert-Anteile muss geringer als 25 % des Stammkapitals sein. Im Gesellschaftsvertrag ist vorzusehen, dass die Unternehmenswert-Beteiligten ein Mitverkaufsrecht haben, wenn die Gründungsgesellschafter ihre Geschäftsanteile mehrheitlich veräußern.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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            </infolist>
        
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                <title_id>faq_steuern_und_sozialversicherung</title_id>
                <updated></updated>
                <title>FAQ – Steuern und Sozialversicherung</title>
                <content>
    

    

    

    
        


    

        

            &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
                &lt;p&gt;Sie können die Seite &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;Externe Inhalte&lt;/span&gt; auch als PDF speichern.&lt;/p&gt;
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                &lt;/a&gt;
            &lt;/div&gt;
        

    



    

    
        
    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_gehoert_zu_den_betriebsausgaben_&quot; id=&quot;was_gehoert_zu_den_betriebsausgaben_&quot; title=&quot;Was gehört zu den Betriebsausgaben?&quot;&gt;
                                Was gehört zu den Betriebsausgaben?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_kann_ich_bewirtungskosten_als_betriebsausgabe_absetzen_&quot; id=&quot;kann_ich_bewirtungskosten_als_betriebsausgabe_absetzen_&quot; title=&quot;Kann ich Bewirtungskosten als Betriebsausgabe absetzen?&quot;&gt;
                                Kann ich Bewirtungskosten als Betriebsausgabe absetzen?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_bis_wann_muss_ich_einen_neuen_mitarbeiter_zur_sozialversicherung_anmelden_&quot; id=&quot;bis_wann_muss_ich_einen_neuen_mitarbeiter_zur_sozialversicherung_anmelden_&quot; title=&quot;Bis wann muss ich einen neuen Mitarbeiter zur Sozialversicherung anmelden?&quot;&gt;
                                Bis wann muss ich einen neuen Mitarbeiter zur Sozialversicherung anmelden?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_kann_ich_sanierungskosten_eines_gebaeudes_schon_vor_der_beabsichtigten_vermietung_geltend_machen_&quot; id=&quot;kann_ich_sanierungskosten_eines_gebaeudes_schon_vor_der_beabsichtigten_vermietung_geltend_machen_&quot; title=&quot;Kann ich Sanierungskosten eines Gebäudes schon vor der beabsichtigten Vermietung geltend machen?&quot;&gt;
                                Kann ich Sanierungskosten eines Gebäudes schon vor der beabsichtigten Vermietung geltend machen?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_kann_ein_arbeitszimmer_steuerlich_geltend_gemacht_werden_&quot; id=&quot;wie_kann_ein_arbeitszimmer_steuerlich_geltend_gemacht_werden_&quot; title=&quot;Wie kann ein Arbeitszimmer steuerlich geltend gemacht werden?&quot;&gt;
                                Wie kann ein Arbeitszimmer steuerlich geltend gemacht werden?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_ist_das_arbeitsplatzpauschale_bei_betrieblicher_taetigkeit_&quot; id=&quot;was_ist_das_arbeitsplatzpauschale_bei_betrieblicher_taetigkeit_&quot; title=&quot;Was ist das Arbeitsplatzpauschale bei betrieblicher Tätigkeit?&quot;&gt;
                                Was ist das Arbeitsplatzpauschale bei betrieblicher Tätigkeit?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_muss_ich_belege_aufheben_und_wenn_ja_wie_lange_&quot; id=&quot;muss_ich_belege_aufheben_und_wenn_ja_wie_lange_&quot; title=&quot;Muss ich Belege aufheben und wenn ja, wie lange?&quot;&gt;
                                Muss ich Belege aufheben und wenn ja, wie lange?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wo_erhalte_ich_naehere_informationen_ueber_mein_pensionskonto_&quot; id=&quot;wo_erhalte_ich_naehere_informationen_ueber_mein_pensionskonto_&quot; title=&quot;Wo erhalte ich nähere Informationen über mein Pensionskonto?&quot;&gt;
                                Wo erhalte ich nähere Informationen über mein Pensionskonto?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_gehoert_zu_den_betriebsausgaben_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was gehört zu den Betriebsausgaben?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Betriebsausgaben sind Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind, und kürzen den Gewinn. Eine Überprüfung unter dem Aspekt der Notwendigkeit und Angemessenheit ist grundsätzlich nicht vorzunehmen, auch unzweckmäßige oder vermeidbare Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Betrieb sind grundsätzlich abzugsfähig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur ausnahmsweise ist bei folgenden Luxusgütern eine Angemessenheitsprüfung vorzunehmen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Personen- und Kombinationskraftwagen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Personenluftfahrzeugen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sport- und Luxusbooten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Jagden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;geknüpfte Teppiche&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Tapisserien&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Antiquitäten&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Aufwendungen, die typischerweise die private Lebensführung des Unternehmers betreffen, können nur dann abgesetzt werden, wenn im konkreten Fall die betriebliche oder berufliche Veranlassung eindeutig im Vordergrund steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch Ausgaben vor der Betriebseröffnung können steuerlich abzugsfähig sein. Solche Ausgaben und Aufwendungen fallen unter den Begriff der vorbereitenden Betriebsausgaben. Als Beispiele gelten Reisekosten, Beratungskosten oder Telefonkosten.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_kann_ich_bewirtungskosten_als_betriebsausgabe_absetzen_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Kann ich Bewirtungskosten als Betriebsausgabe absetzen?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Für die Behandlung von Bewirtungskosten kann keine allgemeine Aussage über die Abzugsfähigkeit getroffen werden, vielmehr ist zwischen drei Fällen - zur Gänze abzugsfähig, 50%iges Abzugsverbot, zur Gänze nicht abzugsfähig - zu unterscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zur Gänze abzugsfähig&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die gesamten Kosten sind abzugsfähig, wenn&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;die Bewirtung unmittelbarer Bestandteil der Leistung ist oder unmittelbar im Zu­sam­men­hang mit einer Leistung steht,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Bewirtung Entgeltcharakter hat und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Bewirtungen nahezu keine Repräsentationskomponente aufweisen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Beispiele:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unmittelbarer Bestandteil der Leistung: Verpflegung während einer Schulung, wenn die Ver­pfle­gungs­kosten im Schulungspreis inkludiert sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entgeltcharakter: Freiberufliche Geschäftsvermittlerinnen und Geschäftsvermittler erhalten für eine erfolgreiche Ge­schäfts­­­vermittlung eine Reise als Anerkennung (Incentive-Reise).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ohne Repräsentationskomponente: Bewirtung in Zusammenhang mit Betriebsbesichtigung, wobei fast ausschließlich be­trieb­liche Grün­de oder Werbung für den Betrieb aus­schlag­gebend sind (man will aus der Be­su­cher­gruppe künftige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werben; der Be­trieb will vor der Be­sucher­gruppe mit sei­nen Pro­dukten, seinem Know-how werben und durch die Bewirtung eine ange­nehme Atmosphäre schaffen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;50%ige Kürzung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es kommt zu einer 50%igen Kürzung der Bewirtungskosten, wenn es sich um werbewirksame Bewirtungsaufwendungen mit untergeordneter Repräsentationskomponente handelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiel: Arbeitsessen im Vorfeld eines konkret angestrebten Geschäftsabschlusses. Obwohl das Arbeitsessen nur zu 50 % als Betriebsausgabe abgesetzt werden kann, ist jedoch der volle Vorsteuerabzug bei Geschäftsessen möglich. Der Unternehmer muss allerdings nachweisen können, dass die Bewirtung fast ausschließlich Werbezwecken diente.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zur Gänze nicht abzugsfähig&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bewirtung von Geschäftsfreundinnen und Geschäftsfreunden ist als Repräsentationsaufwand anzusehen und fällt grundsätzlich zur Gänze unter das Abzugsverbot.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Beispiele:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bewirtung im Haushalt der Unternehmerin bzw. des Unternehmers, Bewirtung in Zusammenhang mit dem nicht absetzbaren Besuch von Vergnügungsetablissements, Casinos, gesellschaft­li­chen Ver­an­stal­tungen (Bälle, Essen nach Konzerten, Theater).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_bis_wann_muss_ich_einen_neuen_mitarbeiter_zur_sozialversicherung_anmelden_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Bis wann muss ich einen neuen Mitarbeiter zur Sozialversicherung anmelden?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer müssen noch vor Arbeitsantritt&lt;/strong&gt; – auch bei fallweiser Beschäftigung – beim zuständigen Sozialversicherungsträger (Österreichische Gesundheitskasse) via ELDA (elektronischer Datenaustausch mit den österreichischen Sozialversicherungsträgern) angemeldet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur in Ausnahmefällen ist es möglich, eine sogenannte Vor-Ort-Anmeldung vor Arbeitsantritt zu erstatten. Dabei ist allerdings die Voraussetzung, dass&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;nachweisbar ein wesentlicher Teil der Datenfernübertragungseinrichtung für längere Zeit ausgefallen ist oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die meldepflichtige Stelle nachweisbar über keinen PC und keinen Internetzugang verfügt und auch die Lohnverrechnung nicht von anderer Stelle wie z. B. einem Steuerberater mit entsprechender Ausstattung durchgeführt wird oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die meldepflichtige Stelle die Lohnverrechnung von einer anderen Stelle (z. B. Steuerberater) durchführen lässt und diese nicht mehr erreichbar ist (z. B. bei Arbeitsaufnahme außerhalb der Bürozeiten des Steuerberaters) oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;der Beschäftigte in einer Betriebsstätte des Dienstgebers aufgenommen wird und dort keine entsprechende EDV-Ausstattung zur Verfügung steht.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Erfolgte eine Vor-Ort-Anmeldung aufgrund einer kurzfristigen Ausnahmesituation ist die Anmeldung jedenfalls binnen sieben Tagen nach dem Beginn der Pflichtversicherung in elektronischer Form nachzuholen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Verstoß gegen die Meldebestimmung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Liegt keine korrekte Anmeldung von Dienstnehmerinnen und Dienstnehmern vor, kommt es im Falle einer Kontrolle der Prüforgane des Bundes oder der Sozialversicherung zu einer Anzeige. Die Geldstrafen rei­chen von € 730,00 bis zu € 2.180,00, im Wiederholungsfall bis zu € 5.000,00 pro Vergehen. Ist diese Geldstrafe uneinbringlich, droht eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Wochen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei erstmaligem Verstoß, geringfügigen Abweichungen und unbedeutenden Folgen kann die Geldstrafe auf € 365,00 herabgesetzt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ferner können bei Nichteinhaltung der Meldefristen Beitragszuschläge, Ordnungsbeiträge oder Verzugszinsen angelastet werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_kann_ich_sanierungskosten_eines_gebaeudes_schon_vor_der_beabsichtigten_vermietung_geltend_machen_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Kann ich Sanierungskosten eines Gebäudes schon vor der beabsichtigten Vermietung geltend machen?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Es können auch dann schon steuerlich abzugsfähige Werbungskosten vorliegen, wenn zum Zahlungszeitpunkt noch keine Einnahmen zufließen (Vorwerbungskosten). Die künftige Vermietung muss jedoch mit ziemlicher Sicherheit feststehen (z. B. mit der bzw. dem zukünftigen Mieterin bzw. Mieter ist bereits ein bindender Vertrag abgeschlossen worden).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_kann_ein_arbeitszimmer_steuerlich_geltend_gemacht_werden_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie kann ein Arbeitszimmer steuerlich geltend gemacht werden?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Kosten für ein im Wohnungsverband gelegenes Arbeitszimmer und dessen Einrichtung sind nur ausnahmsweise dann als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abzugsfähig, wenn dieses Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit bildet. Die Beurteilung dessen, erfolgt im Einzelfall nach dem typischen Berufsbild und einer wertenden Gewichtung aller Tätigkeitskomponenten. Beispiele für Tätigkeiten, deren Mittelpunkt (Schwerpunkt) jedenfalls außerhalb eines häuslichen Arbeitszimmers liegt: Lehrerinnen und Lehrer, Vortragende, darstellende Künstlerinnen und Künstler, Richterinnen und Richter, Politikerinnen und Politiker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht unter die „“steuerliche“ Definition von einem Arbeitszimmer fallen alle Räume, die aufgrund der funktionellen Zweckbestimmung und Ausstattung von vornherein der Betriebs- bzw. Berufssphäre des Steuerpflichtigen zugeordnet werden können. Darunter fallen z. B. schallgeschützte Musikproberäume, Film- und Tonaufnahmestudios.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_ist_das_arbeitsplatzpauschale_bei_betrieblicher_taetigkeit_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was ist das Arbeitsplatzpauschale bei betrieblicher Tätigkeit?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Ein Arbeitsplatzpauschale kann für Aufwendungen aus der betrieblichen Nutzung der Wohnung als Betriebsausgabe steuerlich geltend gemacht werden. Dabei sind folgende Voraussetzungen und Bestimmungen zu beachten:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Arbeitsplatzpauschale steht nur zu, wenn zur Ausübung der betrieblichen Tätigkeit kein anderer Raum zur Verfügung steht. Die Berücksichtigung von Aufwendungen entsprechend den bestehenden steuerlichen Regelungen für ein Arbeitszimmer schließt das Arbeitsplatzpauschale aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei mehreren Betrieben steht das Arbeitsplatzpauschale nur einmal zu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Arbeitsplatzpauschale beträgt für ein Wirtschaftsjahr:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;€ 1.200,00 pro Jahr, wenn im Kalenderjahr keine anderen Einkünfte aus einer aktiven Erwerbstätigkeit (aktives Dienstverhältnis oder betriebliche Tätigkeit) von mehr als € 12.816,00 (Wert 2024, in 2023 € 11.693,00) erzielt werden, für die außerhalb der Wohnung ein anderer Raum zur Verfügung steht. Mit diesem Arbeitsplatzpauschale werden sämtliche Aufwendungen, die aus der betrieblichen Nutzung der Wohnung entstehen, berücksichtigt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;€ 300,00 pro Jahr, wenn im Kalenderjahr andere Einkünfte aus einer aktiven Erwerbstätigkeit von mehr als € 12.816,00 (Wert 2024, in 2023 € 11.693,00) erzielt werden, für die außerhalb der Wohnung ein anderer Raum zur Verfügung steht. Neben diesem Arbeitsplatzpauschale sind nur Aufwendungen und Ausgaben für ergonomisch geeignetes Mobiliar (insbesondere Schreibtisch, Drehstuhl, Beleuchtung) eines in der Wohnung eingerichteten Arbeitsplatzes bis zu insgesamt € 300,00 (Höchstbetrag pro Kalenderjahr) abzugsfähig. Stehen derartige Ausgaben auch mit Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit in Zusammenhang, sind sie zur Gänze entweder als Werbungskosten oder als Betriebsausgaben zu berücksichtigen (keine Aufteilung).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Bei einem Rumpfwirtschaftsjahr oder bei Wegfall einer Voraussetzung ist für jeden Monat ein Zwölftel des maßgebenden Pauschalbetrags anzusetzen. Eine Kombination mit der gesetzlichen Basispauschalierung bzw. mit der Kleinunternehmerpauschalierung ist möglich.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_muss_ich_belege_aufheben_und_wenn_ja_wie_lange_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Muss ich Belege aufheben und wenn ja, wie lange?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Laut Bundesabgabenordnung müssen &lt;strong&gt;Buchhaltungsunterlagen und Aufzeichnungen für steuerliche Zwecke grundsätzlich sieben Jahre&lt;/strong&gt; lang aufbewahrt werden. Die Frist beginnt zu laufen am Ende des Jahres, für das die Buchungen vorgenommen wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einem abweichenden Wirtschaftsjahr läuft die Frist am Ende des Jahres weg, in dem das Wirtschaftsjahr endet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Informationen geben einen grundlegenden Überblick zu Aufbewahrungsfristen in Steuergesetzen. Weitere Normen sind zu beachten (wie z. B. für die digitale Belegaufbewahrung).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Verlängerte Aufbewahrungspflicht&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für bestimmte Unterlagen gibt es eigene Aufbewahrungsfristen. Beispiele für verlängerte Aufbewahrungsfristen sind:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Nach dem Umsatzsteuergesetz müssen Unterlagen, die bestimmte Grundstücke betreffen, 22 Jahre aufbewahrt werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;10 Jahre z. B. für alle Aufzeichnungen, die bei Inanspruchnahme der sogenannten One-Stop-Shops zu führen sind.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unterlagen, die in einem anhängigen Berufungsverfahren, gerichtlichen oder behördlichen&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;Verfahren als Beweismittel dienen. Hier verlängert sich die Frist auf &lt;strong&gt;unbestimmte Zeit&lt;/strong&gt;. Auch Unterlagen über Eigentums- oder Bestandsrechte und Arbeitsverträge sollten länger aufgehoben werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Haben Sie Förderungen in Anspruch genommen, so sind auch die Bestimmungen zur Aufbewahrung der entsprechenden Förderrichtlinie zu beachten (z. B. zehn Jahre bei Investitionsprämie oder Kurzarbeitsbeihilfe).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Für bestimmte Unterlagen und Belege (z. B. für sogenannte steuerliche Dauersachverhalte wie etwa Verlustabzüge) empfiehlt sich eine Aufbewahrung über die oben genannten Fristen hinaus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Betriebsprüfungen zehn Jahre zurück&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bitte beachten Sie, dass Betriebsprüfungen bis zehn Jahre zurück möglich sind. Daher kann es sinnvoll sein, Unterlagen auch so lange aufzuheben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Elektronische Rechnungen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei elektronischen Rechnungen müssen die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit ihres Inhalts und ihre Lesbarkeit vom Zeitpunkt der Rechnungsausstellung bis zum Ende der Aufbewahrungsfrist gewährleistet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kauf eines Grundstücks bzw. einer Immobilie&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Kauf eines Grundstücks bzw. einer Immobilie im Privatvermögen sollten alle Unterlagen, die mit dem Kauf, einem Zu- und Umbau oder einer Großreparatur in Zusammenhang stehen, für Zwecke der Berechnung der Immobilienertragsteuer bei einem späteren Verkauf unbefristet aufbewahrt werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wo_erhalte_ich_naehere_informationen_ueber_mein_pensionskonto_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wo erhalte ich nähere Informationen über mein Pensionskonto?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Mit Stichtag 1. Jänner 2014 wurde eine fiktive Pension berechnet. Die Grundlage dafür bilden alle Versicherungszeiten, die bis zum Ende des Jahres 2013 erworben wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese sogenannte Konto-Erst-Gutschrift wird in das neue Pensionskonto übertragen. Seit Juni 2014 werden die Konto-Erst-Gutschriften an alle Versicherten versendet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genauere Informationen über Ihr persönliches Pensionskonto erhalten Sie hier: &lt;a title=&quot;Neues Pensionskonto&quot; href=&quot;https://www.neuespensionskonto.at/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;www.neuespensionskonto.at&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>faq_unternehmensgruendung</title_id>
                <updated></updated>
                <title>FAQ – Unternehmensgründung</title>
                <content>
    

    

    

    
        


    

        

            &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
                &lt;p&gt;Sie können die Seite &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;Externe Inhalte&lt;/span&gt; auch als PDF speichern.&lt;/p&gt;
                &lt;a aria-label=&quot;Die Seite &amp;#39;Externe Inhalte&amp;#39; als PDF speichern&quot; class=&quot;button hideme_print&quot; href=&quot;/de/externe_inhalte/externe_inhalte_ger.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; role=&quot;button&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Die Seite &#39;Externe Inhalte&#39; als PDF speichern&quot;&gt;
                    &lt;span aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;text&quot;&gt;Merkblatt speichern&lt;/span&gt;
                &lt;/a&gt;
            &lt;/div&gt;
        

    



    

    
        
    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_sie_moechten_ein_unternehmen_gruenden_welche_schritte_zur_selbstaendigkeit_muessen_sie_beachten_&quot; id=&quot;sie_moechten_ein_unternehmen_gruenden_welche_schritte_zur_selbstaendigkeit_muessen_sie_beachten_&quot; title=&quot;Sie möchten ein Unternehmen gründen, welche Schritte zur Selbständigkeit müssen Sie beachten?&quot;&gt;
                                Sie möchten ein Unternehmen gründen, welche Schritte zur Selbständigkeit müssen Sie beachten?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_in_welcher_hoehe_und_wie_kann_am_besten_das_kapital_fuer_die_unternehmensgruendung_aufgebracht_werden_&quot; id=&quot;in_welcher_hoehe_und_wie_kann_am_besten_das_kapital_fuer_die_unternehmensgruendung_aufgebracht_werden_&quot; title=&quot;In welcher Höhe und wie kann am besten das Kapital für die Unternehmensgründung aufgebracht werden?&quot;&gt;
                                In welcher Höhe und wie kann am besten das Kapital für die Unternehmensgründung aufgebracht werden?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_muss_bei_der_kreditaufnahme_beachtet_werden_&quot; id=&quot;was_muss_bei_der_kreditaufnahme_beachtet_werden_&quot; title=&quot;Was muss bei der Kreditaufnahme beachtet werden?&quot;&gt;
                                Was muss bei der Kreditaufnahme beachtet werden?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_rechtsformen_gibt_es_&quot; id=&quot;welche_rechtsformen_gibt_es_&quot; title=&quot;Welche Rechtsformen gibt es?&quot;&gt;
                                Welche Rechtsformen gibt es?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_haftungen_treffen_den_unternehmer_bzw_gesellschafter_fuer_verbindlichkeiten_der_gesellschaft_&quot; id=&quot;welche_haftungen_treffen_den_unternehmer_bzw_gesellschafter_fuer_verbindlichkeiten_der_gesellschaft_&quot; title=&quot;Welche Haftungen treffen den Unternehmer bzw. Gesellschafter für Verbindlichkeiten der Gesellschaft?&quot;&gt;
                                Welche Haftungen treffen den Unternehmer bzw. Gesellschafter für Verbindlichkeiten der Gesellschaft?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_rechtsform_ist_die_richtige_&quot; id=&quot;welche_rechtsform_ist_die_richtige_&quot; title=&quot;Welche Rechtsform ist die richtige?&quot;&gt;
                                Welche Rechtsform ist die richtige?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_haftungen_koennen_gmbh-geschaeftsfuehrer_treffen_&quot; id=&quot;welche_haftungen_koennen_gmbh-geschaeftsfuehrer_treffen_&quot; title=&quot;Welche Haftungen können GmbH-Geschäftsführer treffen?&quot;&gt;
                                Welche Haftungen können GmbH-Geschäftsführer treffen?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_viel_kapital_muss_bei_einer_gmbh_aufgebracht_werden_&quot; id=&quot;wie_viel_kapital_muss_bei_einer_gmbh_aufgebracht_werden_&quot; title=&quot;Wie viel Kapital muss bei einer GmbH aufgebracht werden?&quot;&gt;
                                Wie viel Kapital muss bei einer GmbH aufgebracht werden?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_viel_kapital_muss_bei_der_gruendung_einer_personengesellschaft_bzw_einem_einzelunternehmen_aufgebracht_werden_&quot; id=&quot;wie_viel_kapital_muss_bei_der_gruendung_einer_personengesellschaft_bzw_einem_einzelunternehmen_aufgebracht_werden_&quot; title=&quot;Wie viel Kapital muss bei der Gründung einer Personengesellschaft bzw. einem Einzelunternehmen aufgebracht werden?&quot;&gt;
                                Wie viel Kapital muss bei der Gründung einer Personengesellschaft bzw. einem Einzelunternehmen aufgebracht werden?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_ist_eine_flexible_kapitalgesellschaft_&quot; id=&quot;was_ist_eine_flexible_kapitalgesellschaft_&quot; title=&quot;Was ist eine flexible Kapitalgesellschaft?&quot;&gt;
                                Was ist eine flexible Kapitalgesellschaft?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_sie_moechten_ein_unternehmen_gruenden_welche_schritte_zur_selbstaendigkeit_muessen_sie_beachten_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Sie möchten ein Unternehmen gründen, welche Schritte zur Selbständigkeit müssen Sie beachten?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Fragen und administrativen Probleme, die Sie sich auf dem Weg zur Selbständigkeit stellen, sind vielfältig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An erster Stelle steht die Formulierung der Geschäftsidee. Daran knüpft eine Reihe von Fragen, die sowohl von rechtlicher als auch finanzieller Natur sind. Die rechtlichen Fragen ergeben sich vor allem aus dem Steuer-, dem Sozialversicherungs-, dem Gesellschaftsrecht und der Gewerbeordnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinsichtlich des Gewerberechts stellt sich die Frage, ob Sie für diese Tätigkeit eine Gewerbeberechtigung benötigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine ganz wichtige Entscheidung ist aber auch die Wahl der richtigen Rechtsform. Das heißt, wollen Sie als Einzelunternehmerin bzw. Einzelunternehmer auftreten oder soll eine Gesellschaft gegründet werden. Dies hängt zum einen davon ab, ob Sie mit einem Partner zusammenarbeiten wollen, zum anderen auch von den rechtlichen Rahmenbedingungen. Den Rahmen stecken hier vor allem das Steuer-, das Sozialversicherungs- und das Gesellschaftsrecht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wollen Sie eine Gesellschaft gründen und sind anfangs eher niedrige Gewinne oder gar Verluste zu erwarten, sollten Sie sich aus steuerlicher Sicht eher für eine Personengesellschaft und nicht für eine Kapitalgesellschaft entscheiden. Personengesellschaften sind die offene Gesellschaft (OG) und die Kommanditgesellschaft (KG).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits darf man hier nicht den haftungsrechtlichen Aspekt außer Acht lassen. Eine Kapitalgesellschaft in Form einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) bietet den Vorteil, dass man als Gesellschafter grundsätzlich nur bis zur Stammeinlage haftet. Diese beträgt mindestens € 10.000,00 (ab 2024) und muss zur Hälfte in das Vermögen der Gesellschaft einbezahlt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinsichtlich der Finanzierungsfrage benötigen Sie bei einer Kreditaufnahme einen Finanzplan für die Bank.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_in_welcher_hoehe_und_wie_kann_am_besten_das_kapital_fuer_die_unternehmensgruendung_aufgebracht_werden_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;In welcher Höhe und wie kann am besten das Kapital für die Unternehmensgründung aufgebracht werden?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;In der Anlaufphase eines Betriebs können unerwartet hohe Kosten entstehen. Um in dieser Phase die Liquidität und den Fortbestand des Unternehmens zu sichern, ist es notwendig, den Kapitalbedarf genau zu ermitteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Investitionen, die im Zuge einer Betriebsgründung zu leisten sind, betreffen in erster Linie das Anlagevermögen (z. B. Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Fahrzeuge und Büroausstattung). Bei der Ermittlung des Kapitalbedarfs müssen Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Notariatskosten, Gebühren und Kosten der Kapitalbeschaffung beinhaltet sein. Weiters sollte eine Reserve berücksichtigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Produktionsbetrieben sollten Sie den notwendigen jährlichen Materialverbrauch für einen angestrebten Jahresumsatz ermitteln. In diesem Zusammenhang dürfen die Kosten der Lagerung nicht vergessen werden. Bei Einzelhandelsgeschäften ist es wichtig, den Umfang der Ladenausstattung festzustellen. Über die von den Lieferantinnen und Lieferanten erfragten Einkaufspreise ist der Wert des notwendigen Warenbestandes zu ermitteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein wichtiger Tipp:&lt;/em&gt; Planen Sie eine ausreichende Reserve ein. Denken Sie an möglicherweise „Unvorhersehbares“. Reduzieren Sie Ihren Betriebsmittelbedarf durch sofortige Rechnungslegung, rationale Lagerhaltung, konsequente Zahlungsüberwachung und durch ein geordnetes Mahnwesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Ermittlung des Kapitalbedarfs berechnen Sie, welchen Teil Sie davon selbst aufbringen können. Es gibt keine allgemein gültige Regel, wie viel Eigenkapital Sie aufbringen sollen. Dies ist stark branchenabhängig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Differenzsumme zwischen Ihrem ermittelten Kapitalbedarf und dem Eigenkapital muss durch Fremdkapital aufgebracht werden. Fremdkapital wird in erster Linie durch Kredite bereitgestellt.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_muss_bei_der_kreditaufnahme_beachtet_werden_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was muss bei der Kreditaufnahme beachtet werden?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Folgende Hauptgruppen von Krediten sind zu unterscheiden: Investitionskredit, Leasing, Kontokorrentkredit, Lieferantenkredit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Investitionskredite dienen zur Finanzierung des Anlagevermögens (z. B. Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Fahrzeuge, Büromöbel). Diese Kredite werden langfristig gewährt, d. h. sie haben eine Laufzeit von etwa 4 bis 20 Jahren. Annuitätendarlehen haben den Vorteil, dass die Rückzahlungsbeträge über die gesamte Laufzeit gleich bleiben und so die Aufwendungen in den ersten Jahren niedriger als bei Ratendarlehen sind. Damit können etwaige Anlaufschwierigkeiten besser überbrückt werden. Bei Ratendarlehen ist der Betrag, den Sie pro Jahr für Zinsen aufbringen müssen, in den ersten Jahren höher als beim Annuitätendarlehen, nimmt dann aber stetig ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Tipp: Beurteilen Sie die Kosten eines Kredits nie ausschließlich nach der Höhe der Zinsen! Um die tatsächlichen Kosten eines Kredits richtig abschätzen zu können, benötigen Sie genaue Informationen über: Zinssatz, Laufzeit des Kredits, Anzahl der Raten und deren Fälligkeit, Nebenkosten des Kredits, Auszahlungs- und Bearbeitungsgebühren, Art der Zinsverrechnung (Termin, zu dem die Höhe des Zinsanteils der Rate bestimmt wird) und Art der Tilgungsverrechnung (Zeitpunkt, zu dem die Tilgung von der Restschuld abgezogen wird).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Noch ein wichtiger Hinweis:&lt;/em&gt; Überprüfen Sie, ob Sie einen geförderten Kredit in Anspruch nehmen können.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_rechtsformen_gibt_es_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Rechtsformen gibt es?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;In Österreich gültige Rechtsformen für Ihr Unternehmen sind grundsätzlich:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Einzelunternehmen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Personengesellschaften wie zum Beispiel
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;offene Gesellschaft (OG)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kommanditgesellschaft (KG)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;stille Gesellschaft&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kapitalgesellschaften wie zum Beispiel
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Flexible Kapitalgesellschaft (FlexKapG)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aktiengesellschaft (AG)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_haftungen_treffen_den_unternehmer_bzw_gesellschafter_fuer_verbindlichkeiten_der_gesellschaft_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Haftungen treffen den Unternehmer bzw. Gesellschafter für Verbindlichkeiten der Gesellschaft?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Haftungsfrage hängt davon ab, ob ein Unternehmen in Form eines Einzelunternehmens, einer Personengesellschaft oder einer Kapitalgesellschaft betrieben wird. Personengesellschaften sind die offene Gesellschaft (OG) und die Kommanditgesellschaft (KG).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die am häufigsten vorkommende Form der Kapitalgesellschaft ist die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Als Einzelunternehmerin bzw. Einzelunternehmer haftet man persönlich und unbeschränkt. Persönliche Haftung bedeutet, dass man mit dem gesamten Firmen- und Privatvermögen für die Schulden einzustehen hat. Unter der Unbeschränktheit versteht man, dass die Haftung nicht auf einen bestimmten Betrag begrenzt werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Errichtet man eine OG, haften die Gesellschafterinnen und Gesellschafter ebenfalls persönlich und unbeschränkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einer KG haftet wenigstens ein Gesellschafter (Komplementär) persönlich und unbeschränkt für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Kommanditisten haften grundsätzlich nur mit dem Betrag ihrer Hafteinlage. Die Höhe der Hafteinlage ist frei wählbar und wird im Firmenbuch eingetragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einem Wechsel der Gesellschafter einer OG haften ausscheidende Gesellschafter für Schulden, die vor dem Ausscheiden entstanden sind, noch fünf Jahre nach dem Ausscheiden. Tritt man in eine schon bestehende OG ein, haftet man auch für alle zu diesem Zeitpunkt bestehenden Verbindlichkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einer Kapitalgesellschaft (gleichermaßen GmbH wie AG) ist grundsätzlich eine Haftung der Gesellschafter mit ihrem Privatvermögen ausgeschlossen. Vorsicht ist jedoch bei eigenkapitalersetzenden Leistungen (Gesellschafterkredite an nicht kreditwürdige Kapitalgesellschaft) geboten.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_rechtsform_ist_die_richtige_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Rechtsform ist die richtige?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Entscheidung, welche Rechtsform gewählt werden soll, ist äußerst komplex. Dabei sind nicht nur steuerliche Überlegungen maßgeblich, sondern unter anderem auch sozialversicherungs-, zivil- und gesellschaftsrechtliche. Bei der Wahl der richtigen Rechtsform sollte daher unbedingt ein Experte zurate gezogen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wesentliche Entscheidungskriterien&lt;/strong&gt;, ob eine Personengesellschaft oder eine GmbH das bessere „steuerliche Kleid“ für Ihr Unternehmen in der Zukunft ist, sind daher folgende Fragen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wie hoch wird der Gewinn der Personengesellschaft bzw. der GmbH sein?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wie hoch werden die Investitionen sein, die für den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag verwendet werden können?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wie hoch werden die Geschäftsführerbezüge bei der GmbH sein?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wie hoch werden die Ausschüttungen bzw. Privatentnahmen sein?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_haftungen_koennen_gmbh-geschaeftsfuehrer_treffen_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Haftungen können GmbH-Geschäftsführer treffen?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Nach dem GmbHG sind die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der Gesellschaft gegenüber verpflichtet, bei ihrer Geschäftsführung die Sorgfalt einer ordentlichen Geschäftsfrau bzw. eines ordentlichen Geschäftsmannes anzuwenden. Geschäftsführer, die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, haften gegenüber der Gesellschaft zur ungeteilten Hand für den daraus entstandenen Schaden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Einige der Haftungsfälle im Überblick&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Geschäftsführer haften gegenüber der Gesellschaft z. B. wenn,&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;gegen die Vorschriften des GmbH-Gesetzes oder des Gesellschaftsvertrages Gesellschaftsvermögen verteilt wird, namentlich Stammeinlagen oder Nachschüsse an Gesellschafter gänzlich oder teilweise zurückgegeben, Zinsen oder Gewinnanteile ausgezahlt, für die Gesellschaft eigene Geschäftsanteile erworben, zum Pfande genommen oder eingezogen werden,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens noch Zahlungen geleistet wurden oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;nicht unverzüglich eine Generalversammlung einberufen wurde, obwohl ein Verlust der Hälfte des Stammkapitals gegeben war oder die Eigenkapitalquote weniger als 8 % und die fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre betragen hat.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Haftung des Geschäftsführers besteht grundsätzlich gegenüber der Gesellschaft. Wird allerdings ein Gesetz verletzt, das zum Schutz des Gesellschafters besteht, kommt es zu einer unmittelbaren Haftung der Geschäftsführer gegenüber den Gesellschaftern. Dies ist der Fall, wenn z. B. Rechnungslegungs- und Auskunftspflichten nicht eingehalten wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haftungen gegenüber Dritten und Gläubigern treten auf z. B. bei&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Verletzung der Verpflichtung zur rechtzeitigen Insolvenzanmeldung,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nichteinhaltung von vorvertraglichen Aufklärungspflichten,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unlauterem Wettbewerb (Verstöße gegen das Unlauterer-Wettbewerbs-Gesetz (UWG)) und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei Zahlungen, die geleistet wurden, nachdem die Eröffnung eines Konkurses beantragt hätte werden müssen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ferner können sich Haftungsfälle auch gegenüber Behörden ergeben, z. B. für nicht entrichtete Steuern, Abgaben oder Sozialversicherungsbeiträge.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_viel_kapital_muss_bei_einer_gmbh_aufgebracht_werden_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie viel Kapital muss bei einer GmbH aufgebracht werden?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die GmbH braucht bei der Gründung ein Mindestkapital von € 10.000,00 (ab 2024). Dieses muss wenigstens zur Hälfte vor Registrierung im Firmenbuch bar eingezahlt werden, wenn nicht Sondervorschriften vorliegen (z. B. bei Unternehmenseinbringung).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über die Einzahlung des Stammkapitals stellt die Bank eine Bestätigung aus, die dem Firmenbuchantrag beizulegen ist.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_viel_kapital_muss_bei_der_gruendung_einer_personengesellschaft_bzw_einem_einzelunternehmen_aufgebracht_werden_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie viel Kapital muss bei der Gründung einer Personengesellschaft bzw. einem Einzelunternehmen aufgebracht werden?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Sowohl Personengesellschaften als auch Einzelunternehmen sind schnell und einfach gegründet. Vom Gesetz wird bei beiden kein Mindestkapital gefordert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einer Personengesellschaft besteht bei der Vertragsgestaltung Formfreiheit. Der Gesellschaftsvertrag kann schriftlich oder mündlich gemacht werden. Ein Notariatsakt ist nicht verpflichtend. Aus Beweisgründen ist ein schriftlicher Vertrag empfehlenswert. Die Gründung ist wesentlich günstiger als die Gründung einer GmbH.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_ist_eine_flexible_kapitalgesellschaft_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was ist eine flexible Kapitalgesellschaft?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Im &lt;strong&gt;Flexible Kapitalgesellschafts-Gesetz&lt;/strong&gt; (FlexKapGG) wurde per 1.1.2024 eine neue Form der Kapitalgesellschaft geregelt. Diese Rechtsform ist in Anlehnung an das Aktienrecht möglichst flexibel gestaltet werden. Das GmbH-Gesetz gilt subsidiär. Als Bezeichnung für die neue Kapitalgesellschaft ist „Flexible Kapitalgesellschaft“ (abgekürzt „FlexKapG“) oder alternativ der englische Ausdruck „Flexible Company“ (abgekürzte „FlexCo“). Hier einige (unvollständige) Eckpunkte zur Flexiblen Kapitalgesellschaft:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Durch eine Regelung im Gesellschaftsvertrag einer FlexCo können Umlaufbeschlüsse auch ohne individuelles Einverständnis aller Gesellschafterinnen gefasst werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Für Anteilsübertragungen sowie für Übernahmeerklärungen ist eine Alternative zur Formpflicht des Notariatsakts möglich.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Ausgabe von sogenannten „Unternehmenswert-Anteilen“ ist möglich. Unternehmenswert-Beteiligte (z.B. Investoren, Mitarbeitende) haben Anspruch auf ihren Anteil am Bilanzgewinn und am Liquidationserlös, sie haben jedoch keine Stimmrechte (mit Ausnahmen). Das Ausmaß aller Unternehmenswert-Anteile muss geringer als 25% des Stammkapitals sein. Im Gesellschaftsvertrag ist vorzusehen, dass die Unternehmenswert-Beteiligten ein Mitverkaufsrecht haben, wenn die Gründungsgesellschafterinnen ihre Geschäftsanteile mehrheitlich veräußern.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>foerderstellen</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Förderstellen</title>
                <content>
    

    

    

    
        


    

        

            &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
                &lt;p&gt;Sie können die Seite &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;Externe Inhalte&lt;/span&gt; auch als PDF speichern.&lt;/p&gt;
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                &lt;/a&gt;
            &lt;/div&gt;
        

    

    
        
            
            &lt;p&gt;Hier finden Sie Links zu den wichtigsten Förderstellen aufgelistet!&lt;/p&gt;
        
    


    &lt;div class=&quot;lexikon_bereich&quot;&gt;
        &lt;h3&gt;
            &lt;a aria-hidden=&quot;true&quot; id=&quot;lexikon_bereich_foerderungen_der_bundeslaender&quot; tabindex=&quot;-1&quot;&gt;&lt;/a&gt;
            &lt;span&gt;Förderungen der Bundesländer&lt;/span&gt;
        &lt;/h3&gt;
    &lt;/div&gt;

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            

            

            

            

            
                &lt;thead&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;https://www.burgenland.at/foerderungen/&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.burgenland.at&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Burgenland&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    
                        
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;http://www.kwf.at/&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.kwf.at&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Kärnten&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;http://www.noe.gv.at/Formulare-Foerderungen/Foerderungen.html&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.noe.gv.at&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Niederösterreich&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;https://www.land-oberoesterreich.gv.at/foerderungen.htm&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.land-oberoesterreich.gv.at&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Oberösterreich&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;https://www.salzburg.gv.at&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.salzburg.gv.at&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Salzburg&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;http://www.sfg.co.at/&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.sfg.co.at&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Steiermark&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;https://www.tirol.gv.at/buergerservice/foerderungen/&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.tirol.gv.at&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Tirol&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;https://vorarlberg.at/-/wirtschaftsfoerderungen-des-landes-vorarlberg&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.vorarlberg.at&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Vorarlberg&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;http://www.wirtschaftsagentur.at/&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.wirtschaftsagentur.at&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Wien&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                &lt;/tbody&gt;
            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;


    &lt;div class=&quot;lexikon_bereich&quot;&gt;
        &lt;h3&gt;
            &lt;a aria-hidden=&quot;true&quot; id=&quot;lexikon_bereich_allgemeine_foerderstellen&quot; tabindex=&quot;-1&quot;&gt;&lt;/a&gt;
            &lt;span&gt;Allgemeine Förderstellen&lt;/span&gt;
        &lt;/h3&gt;
    &lt;/div&gt;

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            

            

            

            

            
                &lt;thead&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;https://www.ams.at/&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.ams.at&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;AMS 
(Arbeitsmarktservice)&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    
                        
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;http://www.awsg.at/&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.awsg.at&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Austria 
Wirtschaftsservice 
(früher Bürges &amp;amp; FGG)&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;http://www.austria.gv.at/&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.austria.gv.at&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Bundeskanzleramt&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;http://europa.eu/index_de.htm&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.europa.eu&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Europäische Union&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;http://www.exportcenter.at/&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.exportcenter.at&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Export Center 
Oberösterreich&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;http://www.foerderkompass.at/&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.foerderkompass.at&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Förder Kompass&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;http://www.ffg.at/&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.ffg.at&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Forschungsförderungsgesellschaft&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;http://www.gruenderservice.net/&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.gruenderservice.net&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Gründungsfahrplan&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;http://www.kommunalkredit.at/&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.kommunalkredit.at&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Kommunalkredit Austria 
AG&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;http://www.oeht.at/&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.oeht.at&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Österreichische Hotel- 
und Tourismusbank 
GesmbH&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;http://www.oekb.at/&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.oekb.at&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Österreichische 
Kontrollbank AG&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;http://www.wko.at/foerderungen&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.wko.at/foerderungen&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Portal der 
Wirtschaftskammer&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;a 
href=&quot;https://www.burgenland.at/foerderungen/&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;www.burgenland.at&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;WiBAG - 
Wirtschaftsservice 
Burgenland AG&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                &lt;/tbody&gt;
            
        &lt;/table&gt;
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            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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                <title_id>gruendung_einer_gmbh</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Gründung einer GmbH</title>
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                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_gesellschaftsrecht&quot; id=&quot;gesellschaftsrecht&quot; title=&quot;Gesellschaftsrecht&quot;&gt;
                                Gesellschaftsrecht
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_gewerberecht&quot; id=&quot;gewerberecht&quot; title=&quot;Gewerberecht&quot;&gt;
                                Gewerberecht
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_steuerrecht&quot; id=&quot;steuerrecht&quot; title=&quot;Steuerrecht&quot;&gt;
                                Steuerrecht
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_gesellschaftsrecht&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Gesellschaftsrecht&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h3&gt;Verfahrensschritte&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Eine GmbH-Gründung lässt sich in folgende Schritte gliedern:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Abschluss des Gesellschaftsvertrages&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bestellung der Organe&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Leistung der Einlagen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Anmeldung zur Eintragung ins Firmenbuch (über einen Notar)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Prüfung durch das Firmenbuchgericht&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Eintragung ins Firmenbuch&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Der Abschluss des Gesellschaftsvertrages ist notariatsaktpflichtig. Sollten in weiterer Folge Geschäftsanteile der GmbH übertragen werden, ist es gesetzlich verpflichtend, dafür einen notariellen Vertrag abzuschließen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Gesellschaftsvertrag enthält die Satzung der GmbH. Folgende Inhalte müssen unbedingt enthalten sein:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Firma und Sitz der GmbH&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Gegenstand des Unternehmens&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Höhe des Stammkapitals&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Betrag der von den einzelnen Gesellschaftern übernommenen Stammeinlagen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Noch vor Anmeldung zur Eintragung ins Firmenbuch müssen die &lt;strong&gt;Organe&lt;/strong&gt; der GmbH bestellt werden. Das sind die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer und – soweit gesetzlich oder satzungsmäßig vorgeschrieben  der Aufsichtsrat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ebenfalls vor der Anmeldung ins Firmenbuch müssen die &lt;strong&gt;Mindesteinlagen&lt;/strong&gt; auf das Stammkapital erbracht werden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Mindeststammkapital einer GmbH beträgt ab 2024 € 10.000,00. Die Hälfte davon muss in bar eingezahlt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als nächster Schritt wird die GmbH von den Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern zur &lt;strong&gt;Eintragung ins Firmenbuch&lt;/strong&gt; angemeldet. Der Antrag auf Eintragung in das Firmenbuch ist beim zuständigen Firmenbuchgericht zu stellen. Das ist grundsätzlich jenes Landesgericht, in dessen Sprengel die einzutragende Gesellschaft ihren Sitz hat – davon gibt es zwei Ausnahmen: das zuständige Firmenbuchgericht in Wien ist das Handelsgericht Wien, in Graz das Landesgericht für Zivilrechtssachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Antrag auf Eintragung ins Firmenbuch muss zumindest folgende Punkte enthalten:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Name der Firma: Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung kann als Sachfirma, Namensfirma oder auch als gemischte Firma geführt werden. Jedenfalls muss die Firma den Zusatz „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ führen. Beispiele: Sachfirma: Computerhandel GmbH; Namensfirma: Huber GmbH; gemischte Firma: Huber Computerhandel GmbH&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Rechtsform&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sitz (politische Gemeinde)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Geschäftsanschrift&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Geschäftszweig&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Datum des Abschlusses des Gesellschaftsvertrages&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vor- und Zuname, Geburtsdatum, Anschrift der Gesellschafter und die Höhe der von ihnen übernommenen und geleisteten Einlagen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Höhe des Stammkapitals&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vor- und Zuname, Geburtsdatum der Geschäftsführer sowie Art und Beginn ihrer Vertretungsbefugnis&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Stichtag des Rechnungsabschlusses („Jahresabschluss zum ...“)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;allenfalls – wenn bestellt – Vor- und Zuname, Geburtsdatum der Aufsichtsratsmitglieder und ihre Funktion&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erklärung der Geschäftsführer über die ordnungsgemäße Aufbringung des Stammkapitals&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;gegebenenfalls die Inanspruchnahme der Gründungsprivilegierung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Antrag muss von allen Geschäftsführern unterschrieben werden und folgende Dokumente beinhalten:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;den Gesellschaftsvertrag in notarieller Ausfertigung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine Liste der Gesellschafter&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine Liste der Geschäftsführer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nachweis über die Einzahlung der Stammeinlagen (Bank-Bestätigung)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;allenfalls – sofern Geschäftsführer außerhalb des Gesellschaftsvertrages bestellt werden - Nachweis über deren Bestellung (von allen Gesellschaftern)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Musterfirmazeichnung, öffentlich (notariell oder gerichtlich) beglaubigt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;allenfalls – wenn bestellt – Liste der Aufsichtsratsmitglieder&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Allenfalls eine Bestätigung der zuständigen Wirtschaftskammer über die Erfüllung der Voraussetzungen nach dem Neugründungsförderungsgesetz (NeuFÖG).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Firmenbuchgericht prüft die Anmeldung auf Vollständigkeit und Gesetzmäßigkeit. Die GmbH entsteht durch die Eintragung ins Firmenbuch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vertretung nach außen:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die GmbH wird nach außen durch mindestens eine unternehmensrechtliche Geschäftsführerin bzw. einen unternehmensrechtlichen Geschäftsführer vertreten. Diese bzw. dieser kann für Schäden, die sie bzw. er verursacht, haftbar gemacht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vereinfachte GmbH-Gründung mit Bürgerkarte, Handysignatur oder ID-Austria&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine vereinfachte Gesellschaftsgründung ohne Notarin bzw. Notar ist zugelassen. Im Folgenden die Eckpunkte dazu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Voraussetzungen sind:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Standard-GmbH mit Mustersatzung mit natürlicher Person als einzigem Gesellschafter, der auch einziger Geschäftsführer werden soll.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Auf das Stammkapital (ab 2024 € 10.000,00) erfolgt eine Bareinzahlung in Höhe von € 5.000,00 (ab 2024).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Errichtungserklärung beschränkt sich auf einen Mindestinhalt (Firma und Sitz der Gesellschaft, Gegenstand des Unternehmens, Höhe des Stammkapitals, Höhe der zu leistenden Stammeinlage), Bestellung des Geschäftsführers, die Gründungs­privi­le­gierung, Vereinbarung des Gründungskostenersatzes bis maximal € 500,00 und be­stimmten Regelungen zur Verteilung des Bilanzgewinns.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Identität des Gesellschafters muss im Zuge der Gründung in elektronischer Form zweifelsfrei festgestellt werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Kreditinstitut prüft die Identität des zukünftigen Gesellschafters und Geschäfts­führers anhand von Lichtbildausweis und Musterzeichnung anlässlich der Einzahlung der in bar zu leistenden Stammeinlage.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Kreditinstitut übermittelt Bankbestätigung, Kopie des Lichtbildausweises und Musterzeichnung elektronisch an das Firmenbuch.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Erleichterung:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Statt eines Notariatsaktes reicht für die Errichtung der Gesellschaft die elektronische Erklärung des Gesellschafters über die Errichtung der Gesellschaft via USP (Unter­nehmerserviceportal) unter Verwendung der elektronischen Signatur (Bürgerkarte, Handysignatur, ID-Austria) und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Anmeldung der Gesellschaft zur Eintragung im Firmenbuch in elektronischer Form ohne Beglaubigung.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;GmbH-Gründung via Fern-Notariatsakt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei können nicht physisch anwesende Personen durch die Notarin bzw. den Notar über Video identifiziert werden. Es erfolgen elektronische Unterfertigungen mittels Handysignatur und Fern-Beglaubigungen der Musterzeichnung der Geschäftsführerin bzw. des Geschäftsführers.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_gewerberecht&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Gewerberecht&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Wenn die GmbH gewerblich tätig ist, ist dafür ein Gewerbeschein erforderlich. Die Gewerbeberechtigung muss auf die GmbH lauten. Aus diesem Grund kann die Anmeldung des Gewerbes erst nach Eintragung ins Firmenbuch erfolgen. Dann erst ist der für die Gewerbeanmeldung notwendige Firmenbuchauszug verfügbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Erlangung einer Gewerbeberechtigung muss bei der Gewerbebehörde eine gewerberechtliche Geschäftsführerin bzw. ein gewerberechtlicher Geschäftsführer namhaft gemacht werden. Dieser muss neben den allgemeinen persönlichen Voraussetzungen auch die Voraussetzungen für die Erlangung der jeweiligen Gewerbeberechtigung erfüllen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erfüllt der im Firmenbuch eingetragene Geschäftsführer nicht diese Voraussetzungen, kann ein bei der Österreichischen Gesundheitskasse angemeldeter Dienstnehmer als gewerberechtlicher Geschäftsführer eingesetzt werden. Dieser muss aber mindestens die halbe wöchentliche Normalarbeitszeit im Betrieb beschäftigt sein.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_steuerrecht&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Steuerrecht&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h3&gt;Allgemeine Besteuerung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist ein eigenes Steuersubjekt, das der Körperschaftsteuer unterliegt. Gewinne, die von der GmbH erwirtschaftet werden, unterliegen auf Ebene der GmbH der Körperschaftsteuer. Diese beträgt 23 % (ab 2023). Sofern Gewinne von der GmbH an natürliche Personen ausgeschüttet werden, unterliegen die ausgeschütteten Gewinnanteile auf Ebene der Gesellschafterinnen und Gesellschafter der Kapitalertragsteuer in Höhe von 27,5 %.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollte die GmbH Verluste erzielen, können diese nur auf Ebene der GmbH verwertet (in Folgejahren abgezogen) werden. Die Verluste können aber grundsätzlich nicht auf den Gesellschafter übergehen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Mindestkörperschaftsteuer&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Auch in wirtschaftlich nicht erfolgreichen Jahren muss eine GmbH Körperschaftsteuer abführen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie beträgt für alle GmbHs ab 2024 € 500,00 p.a..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Mindestkörperschaftsteuer wird in späteren Jahren, in denen der Gewinn linear mit 23 % (ab 2024) besteuert wird, auf die dann zu entrichtende Körperschaftsteuer angerechnet. Somit kann sie als Vorauszahlung angesehen werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Beziehung zwischen Gesellschafter und Gesellschaft&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Gesellschafterinnen und Gesellschafter mit einem Anteil von bis zu 25 % am Stammkapital der GmbH können in einem steuerlichen Dienstverhältnis zur GmbH stehen. Das heißt, die Vergütungen, die sie für ihre Arbeitsleistungen an die Gesellschaft erhalten, unterliegen der Lohnsteuer. Bei einer Beteiligung von mehr als 25 % unterliegen die Vergütungen für Tätigkeiten der Einkommensteuer. Der Gesellschafter bezieht Einkünfte aus selbständiger Arbeit.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Kommunalsteuer&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Gesellschafter, die mit der Gesellschaft ein Dienstverhältnis eingehen oder eine Beschäftigung ausüben, die bis auf die Weisungsgebundenheit alle Merkmale eines Dienstverhältnisses aufweist, unterliegen zusätzlich der Kommunalsteuer.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Sozialversicherung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die bloße Gesellschafterstellung führt noch zu keiner Sozialversicherungspflicht. Wenn ein Gesellschafter gleichzeitig als Geschäftsführer der GmbH tätig ist, sind mehrere Fälle zu unterscheiden: Bei einer Beteiligung bis zu 25 % besteht ASVG-Versicherungspflicht (Versicherungspflicht nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz), und ab 50 % grundsätzlich GSVG-Versicherungspflicht (Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen). Bei einer Beteiligung zwischen 25 % und 50 % kann ASVG- oder GSVG-Pflicht vorliegen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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                <title_id>gruendung_einer_personengesellschaft</title_id>
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                <title>Gründung einer Personengesellschaft</title>
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                &lt;/a&gt;
            &lt;/div&gt;
        

    



    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_offene_gesellschaft_og_&quot; id=&quot;offene_gesellschaft_og_&quot; title=&quot;Offene Gesellschaft (OG)&quot;&gt;
                                Offene Gesellschaft (OG)
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_kommanditgesellschaft_kg_&quot; id=&quot;kommanditgesellschaft_kg_&quot; title=&quot;Kommanditgesellschaft (KG)&quot;&gt;
                                Kommanditgesellschaft (KG)
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_offene_gesellschaft_og_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Offene Gesellschaft (OG)&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h3&gt;Grundlagen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Eine OG besteht aus mindestens zwei Gesellschaftern, die alle für die Schulden der Gesellschaft unmittelbar und persönlich (also auch mit ihrem Privatvermögen) haften.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Rechtsform der OG wird gerne für kleine und mittlere Unternehmen gewählt, bei denen die Gesellschafter bereit sind, Arbeit und Kapital einzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Gründung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Eine OG entsteht durch einen Gesellschaftsvertrag, der zwischen den Gesellschaftern (mindestens zwei) abgeschlossen wird. Als Gesellschafter kommen sowohl natürliche als auch juristische Personen in Frage.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den Gesellschaftsvertrag gibt es grundsätzlich keine gesetzlichen Formvorschriften. Auch ein mündlicher Gesellschaftsvertrag ist möglich, wenngleich die Schriftform empfohlen wird. Im Gesellschaftsvertrag werden die Rechte und Pflichten der einzelnen Gesellschafter geregelt: Geschäftsführung, Gewinn- und Verlustbeteiligung, Vereinbarungen für den Fall des Ablebens oder Ausscheidens eines Gesellschafters oder die Auflösung der Gesellschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zum GmbH-Gesellschaftsvertrag ist der OG-Gesellschaftsvertrag nicht notariatsaktpflichtig.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Firma&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Firma einer OG kann auf dreierlei Art gebildet werden:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Personenfirma: Die Firma kann den Namen eines oder aller Gesellschafter enthalten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sachfirma: Die Sachbezeichnung muss einen beschreibenden oder charakteristischen Bezug zu einer unternehmerischen Tätigkeit haben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fantasiefirma: Die Verwendung eines Fantasiewortes ist dann zulässig, wenn sie zur Kennzeichnung des Unternehmers geeignet ist, Unterscheidungskraft besitzt und keine Angaben enthält, die zur Irreführung geeignet sind.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Alle drei Arten haben die Gemeinsamkeit, dass sie zwingend den Zusatz „offene Gesellschaft“ oder eine allgemein verständliche Abkürzung dieser Bezeichnung, insbesondere „OG“, führen müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei freien Berufen kann der Zusatz „Partnerschaft“ gewählt werden, wobei ein Hinweis auf den ausgeübten Beruf enthalten sein muss. Bereits vor dem 1.1.2007 gegründete OHGs können den Rechtformzusatz OHG beibehalten.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Firmenbuch&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die OG ist von den Gesellschaftern zur Eintragung in das Firmenbuch anzumelden. Zuständig ist jenes Gericht, in dessen Sprengel die OG ihren Sitz hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Anmeldung hat folgende Angaben zu enthalten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Name und Geburtsdatum jedes Gesellschafters, allenfalls seine Firmenbuchnummer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Name und Geburtsdatum der vertretungsbefugten Personen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Beginn und Art der Vertretungsbefugnis&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Firma und Rechtsform der Gesellschaft&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;den Ort ihres Sitzes und die Geschäftsanschrift&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Geschäftszweig&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;den Stichtag für den Jahresabschluss&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;den Zeitpunkt des Abschlusses des Gesellschaftsvertrages und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;den Zeitpunkt, an dem die Gesellschaft ihren Betrieb aufgenommen hat.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Weiters ist der Anmeldung eine Musterzeichnungserklärung, die von den Gesellschaftern beglaubigt zu unterfertigen ist, beizulegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gericht hat die Anmeldung zu prüfen und nimmt dann die Eintragung in das Firmenbuch vor.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Vertretung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wenn der Gesellschaftsvertrag keine anderen Bestimmungen enthält, ist aufgrund des Gesetzes jeder Gesellschafter berechtigt und verpflichtet, die Gesellschaft zu vertreten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn ein Gesellschafter von Vertretungs- oder Geschäftsführungsbefugnissen per Gesellschaftsvertrag ausgeschlossen wird, kommt es zu keiner Haftungsbeschränkung dieses Gesellschafters gegenüber den Gläubigern.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Gewerberecht&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Für die erforderliche Gewerbeberechtigung (diese muss auf die Gesellschaft lauten) bedarf es einer gewerblichen Geschäftsführerin bzw. eines gewerberechtlichen Geschäftsführers. Der gewerberechtliche Geschäftsführer kann entweder eine Gesellschafterin bzw. ein Gesellschafter der OG sein oder eine vollversicherungspflichtige Arbeitnehmerin bzw. ein voll versicherungspflichtiger Arbeitnehmer, die bzw. der in einem Arbeitsverhältnis zur Gesellschaft steht, welches mindestens die Hälfte der wöchentlichen Normalarbeitszeit ausmacht.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Sozialversicherung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Alle Gesellschafter einer gewerblich tätigen OG sind grundsätzlich GSVG-pflichtversichert.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Steuern&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die OG selbst ist weder körperschaftsteuerpflichtig noch einkommensteuerpflichtig. Ertragsteuerlich ist sie kein eigenes Steuersubjekt. Es wird bloß der Gewinn der OG auf Ebene der Gesellschaft ermittelt und den einzelnen Gesellschaftern direkt zugerechnet. Einkommensteuerpflichtig sind somit die Gesellschafter mit ihrem Gewinnanteil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erhält der Gesellschafter von der OG Vergütungen – z. B. für seine Mitarbeit oder die Überlassung von Wirtschaftsgütern –, so gelten diese als Gewinn, der dem Gesellschafter vorab ausgeschüttet wird. Solche Vergütungen zählen beim Gesellschafter zu den betrieblichen Einkünften und sind bei ihm steuerpflichtig. Für Zwecke der steuerlichen Gewinnermittlung wird ein Dienstverhältnis zwischen Gesellschafter und Gesellschaft nicht akzeptiert.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_kommanditgesellschaft_kg_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Kommanditgesellschaft (KG)&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h3&gt;Grundlagen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Eine Kommanditgesellschaft besteht aus mindestens zwei Gesellschafterinnen bzw. Gesellschaftern, von denen mindestens eine bzw. einer für die Schulden der Gesellschaft unmittelbar und persönlich (also auch mit ihrem bzw. seinem Privatvermögen) (= Komplementär) und mindestens eine bzw. einer nur beschränkt in der Höhe ihrer bzw. seiner Vermögenseinlage haftet (= Kommanditist). Kommanditistinnen und Kommanditisten sind von der Geschäftsführung ausgeschlossen und haben grundsätzlich kein laufendes Informationsrecht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kommanditgesellschaft stellt gewissermaßen eine Sonderform der offenen Gesellschaft dar. Außer den Sonderregelungen für den Kommanditisten kommen daher im Wesentlichen dieselben Vorschriften wie für die OG zur Anwendung. Beachten Sie deshalb auch die allgemeinen Ausführungen zur Gesellschaftsgründung einer OG.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Gründung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Für den Gesellschaftsvertrag gelten dieselben Regeln wie für die OG. Ist der Komplementär eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, so entsteht eine sogenannte GmbH &amp;amp; Co KG. Damit soll über die Rechtsform einer GmbH neben der Haftungsbeschränkung des Kommanditisten auch eine beschränkte Haftung beim Komplementär erreicht werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Firmenbuch&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Firma einer KG kann auf dreierlei Art gebildet werden:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Personenfirma: Die Firma kann den Namen eines unbeschränkt haftenden Gesellschafters oder aller unbeschränkt haftenden Gesellschafter enthalten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sachfirma: Die Sachbezeichnung muss einen beschreibenden oder charakteristischen Bezug zu einer unternehmerischen Tätigkeit haben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fantasiefirma: Die Verwendung eines Fantasiewortes ist dann zulässig, wenn sie Leistungen oder Produkte des Unternehmens bezeichnet, die sich unter dem gewählten Namen im Geschäftsverkehr schon durchgesetzt haben.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Alle drei Arten haben die Gemeinsamkeit, dass sie zwingend den Zusatz „Kommanditgesellschaft“ oder eine allgemein verständliche Abkürzung dieser Bezeichnung, insbesondere „KG“, führen müssen. Wenn keine natürliche Person unbeschränkt haftet, muss dieser Umstand aus der Firma erkennbar sein. In diesem Fall handelt es sich um eine GmbH &amp;amp; Co KG.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei freien Berufen kann der Zusatz Partnerschaft gewählt werden, wobei ein Hinweis auf den ausgeübten Beruf enthalten sein muss.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Geschäftsführung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Das Gesetz sieht vor, dass jede unbeschränkt haftende Gesellschafterin bzw. jeder unbeschränkt haftende Gesellschafter berechtigt und verpflichtet ist, die Gesellschaft zu vertreten. Im Falle mehrerer unbeschränkt haftender Gesellschafter können im Gesellschaftsvertrag ein oder mehrere Gesellschafter von der Geschäftsführung ausgeschlossen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kommanditisten sind nach dem Gesetz zur Geschäftsführung nicht berechtigt. Ihnen stehen bestimmte Kontrollrechte zu, die durch den Gesellschaftsvertrag abgeändert werden können.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Gewerberecht&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Für die erforderliche Gewerbeberechtigung (diese muss auf die Gesellschaft lauten) bedarf es einer gewerberechtlichen Geschäftsführerin bzw. eines gewerberechtlichen Geschäftsführers. Der gewerberechtliche Geschäftsführer kann entweder ein voll haftender Gesellschafter der KG sein oder ein voll versicherungspflichtiger Arbeitnehmer, der in einem Arbeitsverhältnis zur Gesellschaft steht, welches mindestens die Hälfte der wöchentlichen Normalarbeitszeit ausmacht.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Sozialversicherung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Handelt es sich um eine KG, die Mitglied der Wirtschaftskammer ist, so unterliegen alle persönlich haftenden Gesellschafterinnen und Gesellschafter der Pflichtversicherung nach dem GSVG (Gewerbliche Sozialversicherung).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Kommanditist einer KG kann ASVG-pflichtversichert sein, wenn er mit der Gesellschaft ein Dienstverhältnis eingeht. Ist ein Gesellschafter nach dem 30. Juni 1998 Kommanditist einer KG geworden und in der Gesellschaft mittätig, ohne jedoch ein echtes oder ein freies Dienstverhältnis eingegangen zu sein, ist er GSVG-versicherungspflichtig, unabhängig davon, ob die KG einen Gewerbeschein hat oder nicht.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Steuern&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die KG selbst ist weder körperschaftsteuerpflichtig noch einkommensteuerpflichtig. Ertragsteuerlich ist sie kein eigenes Steuersubjekt. Es wird bloß der Gewinn der KG auf Ebene der Gesellschaft ermittelt und den einzelnen Gesellschafterinnen und Gesellschaftern direkt zugerechnet. Einkommensteuerpflichtig sind somit die Gesellschafter mit ihrem Gewinnanteil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erhält der Gesellschafter von der KG Vergütungen – z. B. für seine Mitarbeit oder die Überlassung von Wirtschaftsgütern –, so gelten diese als Gewinn, der dem Gesellschafter vorab ausgeschüttet wird. Sie zählen beim Gesellschafter zu den betrieblichen Einkünften und sind bei ihm steuerpflichtig.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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                <title_id>gruendung_einzelunternehmen</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Gründung Einzelunternehmen</title>
                <content>
    

    

    

    
        


    

        

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            &lt;/div&gt;
        

    

    
        
            
            &lt;p&gt;Inhaberin bzw. Inhaber eines Einzelunternehmens ist eine einzige Person, die das Unternehmen betreibt. Diese Person führt das Unternehmen allein und trägt das Risiko allein. Zwischen dem Inhaber und dem Unternehmen besteht beim Einzelunternehmen eine sehr enge Verbindung. Dies äußert sich unter anderem dadurch, dass die Einzelunternehmerin bzw. der Einzelunternehmer nicht nur mit dem gesamten Betriebsvermögen, sondern auch mit dem Privatvermögen für die Schulden des Unternehmens in unbeschränkter Höhe haftet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gründung:&lt;/strong&gt; Ein Einzelunternehmen entsteht prinzipiell mit der Aufnahme der Tätigkeit, ohne dass es eines speziellen Gründungsaktes oder Vertrages bedarf. Beachten Sie jedoch allenfalls folgende Erfordernisse:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Gewerbeanmeldung bzw. Bewilligungsansuchen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Betriebsanlagengenehmigung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Eventuell Eintragung im Firmenbuch&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    



    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_gewerbeberechtigung&quot; id=&quot;gewerbeberechtigung&quot; title=&quot;Gewerbeberechtigung&quot;&gt;
                                Gewerbeberechtigung
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_firmenbuch&quot; id=&quot;firmenbuch&quot; title=&quot;Firmenbuch&quot;&gt;
                                Firmenbuch
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_firma&quot; id=&quot;firma&quot; title=&quot;Firma&quot;&gt;
                                Firma
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_sozialversicherung&quot; id=&quot;sozialversicherung&quot; title=&quot;Sozialversicherung&quot;&gt;
                                Sozialversicherung
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_einkommensteuer&quot; id=&quot;einkommensteuer&quot; title=&quot;Einkommensteuer&quot;&gt;
                                Einkommensteuer
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_umsatzsteuer&quot; id=&quot;umsatzsteuer&quot; title=&quot;Umsatzsteuer&quot;&gt;
                                Umsatzsteuer
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_gewerbeberechtigung&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Gewerbeberechtigung&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Sofern im Rahmen des Einzelunternehmens eine gewerbliche Tätigkeit ausgeführt wird, ist dafür eine Gewerbeberechtigung erforderlich. In diesem Fall sind vom Einzelunternehmer die für die Erlangung der Gewerbeberechtigung erforderlichen Voraussetzungen zu erfüllen. Können die besonderen Voraussetzungen nicht nachgewiesen werden, besteht die Möglichkeit der Bestellung einer gewerberechtlichen Geschäftsführerin bzw. eines gewerberechtlichen Geschäftsführers. Der gewerberechtliche Geschäftsführer  muss sich im Betrieb betätigen und als voll versicherungspflichtiger Arbeitnehmer mindestens die Hälfte der wöchentlichen Normalarbeitszeit im Betrieb beschäftigt sein.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_firmenbuch&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Firmenbuch&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Einzelunternehmerinnen bzw. Einzelunternehmer (ausgenommen Angehörige freier Berufe, Land- und Forstwirtinnen bzw. Land- und Forstwirte – hier gelten eigene Regelungen) sind aufgrund des Unternehmensgesetzbuches (UGB) ab einer gewissen Umsatzgrenze zur Rechnungslegung verpflichtet. Sie müssen sich dann auch in das Firmenbuch eintragen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Umsatzgrenze berechnet sich wie folgt: Wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als € 1.000.000,00 Umsatz erzielt, tritt ab dem folgenden Geschäftsjahr die Rechnungslegungspflicht ein. Liegt der Umsatz zwei Geschäftsjahre lang über € 700.000,00, setzt die Buchführungspflicht im zweitfolgenden Geschäftsjahr ein.&lt;br /&gt;Eine freiwillige Eintragung in das Firmenbuch ist immer möglich, diese zieht keine Rechnungslegungspflicht nach sich.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_firma&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Firma&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Firma einer bzw. eines im Firmenbuch eingetragenen Einzelunternehmerin bzw. Einzelunternehmers ist der Name, unter dem die Kauffrau bzw. der Kaufmann das Unternehmen betreibt.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Personenfirma: Die Firma kann den Namen des Einzelunternehmers enthalten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sachfirma: Die Sachbezeichnung muss einen beschreibenden oder charakteristischen Bezug zu einer unternehmerischen Tätigkeit haben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fantasiefirma: Die Verwendung eines Fantasiewortes ist dann zulässig, wenn sie zur Kennzeichnung des Unternehmers geeignet ist, Unterscheidungskraft besitzt und keine Angaben enthält, die zur Irreführung geeignet sind.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Firma kann auf dreierlei Art gebildet werden. Alle drei Arten haben die Gemeinsamkeit, dass sie zwingend den Zusatz „eingetragene Unternehmerin“, „eingetragener Unternehmer“ oder eine allgemein verständliche Abkürzung dieser Bezeichnung, insbesondere „e. U.“ führen müssen. Angehörige eines freien Berufes, soweit die berufsrechtlichen Vorschriften für die Firma nicht anders lauten, müssen einen Hinweis auf den ausgeübten Beruf in den Firmennamen aufnehmen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_sozialversicherung&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Sozialversicherung&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Eine gewerblich tätige Einzelunternehmerin bzw. ein gewerblich tätiger Einzelunternehmer ist aufgrund einer Gewerbe- oder anderen Berufsberechtigung Mitglied der Wirtschaftskammer und folglich grundsätzlich GSVG-versichert. (Pflichtversicherung nach dem gewerblichen Sozialversicherungsgesetz bei der Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einzelunternehmer, die nicht Mitglied der Wirtschaftskammer sind, sind abhängig von der Höhe ihres Einkommens ebenfalls grundsätzlich nach dem GSVG versichert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der GSVG-Versicherungsumfang enthält die Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bemessungsgrundlage für die Sozialversicherungsbeiträge ist – unter Berücksichtigung der Mindest- und Höchstbeitragsgrundlage – das im jeweiligen Kalenderjahr erzielte Einkommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;GSVG-Pflichtversicherte sind grundsätzlich nicht arbeitslosenversichert. Sie können sich allerdings freiwillig versichern lassen. Personen, die vor ihrer selbständigen Tätigkeit arbeitslosen versichert waren, behalten unbefristet den Anspruch auf Arbeitslosengeld.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_einkommensteuer&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Einkommensteuer&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Innerhalb eines Monats ab Aufnahme der Tätigkeit hat die Einzelunternehmerin bzw. der Einzelunternehmer eine Steuernummer beim Betriebssitzfinanzamt zu beantragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Einzelunternehmer unterliegt mit seinem Einkommen der progressiv ausgestalteten Einkommensteuer. Die Erhebung dieser Steuer erfolgt durch laufende Vorauszahlungen. Nach Ablauf des Wirtschaftsjahres ist eine Steuererklärung abzugeben. Auf dieser Grundlage ergeht ein Einkommensteuerbescheid, der entweder eine Nachzahlung oder eine Gutschrift vorsieht. Die Einkommensteuer-Vorauszahlungen sind jeweils am 15.2., 15.5., 15.8. und 15.11. des Jahres fällig. Bis zur erstmaligen Festsetzung der Einkommensteuer aufgrund der Steuererklärung wird die Vorauszahlung vom Finanzamt nach den erwarteten Gewinnen berechnet. In den nächsten Jahren werden die Vorauszahlungen nach den tatsächlichen Gewinnen mit Bescheid vorgeschrieben.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_umsatzsteuer&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Umsatzsteuer&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Für „Kleinunternehmer“, die ihr Unternehmen im Inland betreiben, besteht bis zu einem Jahresumsatz von € 35.000,00 netto eine Umsatzsteuerbefreiung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kann die Kleinunternehmerregelung nicht zur Anwendung kommen, unterliegen alle Lieferungen und sonstigen Leistungen, die die Unternehmerin bzw. der Unternehmer im Rahmen ihres bzw. seines Unternehmens im Inland gegen Entgelt ausführt, der Umsatzsteuer. Der Normalsteuersatz beträgt 20 % des Entgelts. Auf die Lieferung von Lebensmitteln, die Vermietung von Wohnraum und einige andere Umsätze ist der ermäßigte Steuersatz von 10 % anzuwenden. Seit 1.1.2016 werden einige Umsätze auch mit 13 % besteuert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dem Ziel der Umsatzbesteuerung, innerhalb der Unternehmenskette keine Belastung zu verursachen, wird durch den Vorsteuerabzug entsprochen. Der Unternehmer (nicht z. B. die Kleinunternehmerin bzw. der Kleinunternehmer) kann grundsätzlich jene Umsatzsteuer, die er selbst an andere Unternehmen bezahlt hat, als sogenannte Vorsteuer von der Umsatzsteuer abziehen, die er abzuführen hat. Daraus ergibt sich die Umsatzsteuerzahllast, die bis zum 15. des zweitfolgenden Monats an das Finanzamt zu überweisen ist.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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                <title_id>infos_ums_auto</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Infos ums Auto</title>
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                &lt;p&gt;Sie können die Seite &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;Externe Inhalte&lt;/span&gt; auch als PDF speichern.&lt;/p&gt;
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                &lt;/a&gt;
            &lt;/div&gt;
        

    



    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_geltendmachung_der_kosten_des_laufenden_betriebes_&quot; id=&quot;geltendmachung_der_kosten_des_laufenden_betriebes_&quot; title=&quot;Geltendmachung der Kosten des laufenden Betriebes?&quot;&gt;
                                Geltendmachung der Kosten des laufenden Betriebes?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_vorteile_bringt_ein_fiskal-lkw_&quot; id=&quot;welche_vorteile_bringt_ein_fiskal-lkw_&quot; title=&quot;Welche Vorteile bringt ein Fiskal-Lkw?&quot;&gt;
                                Welche Vorteile bringt ein Fiskal-Lkw?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_vorteile_bringt_ein_elektroauto_pkw_&quot; id=&quot;welche_vorteile_bringt_ein_elektroauto_pkw_&quot; title=&quot;Welche Vorteile bringt ein Elektroauto (Pkw)?&quot;&gt;
                                Welche Vorteile bringt ein Elektroauto (Pkw)?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_leasing&quot; id=&quot;leasing&quot; title=&quot;Leasing&quot;&gt;
                                Leasing
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_privatnutzung_des_betriebs-pkws_durch_dienstnehmer_sind_steuerpflichtige_sachbezuege&quot; id=&quot;privatnutzung_des_betriebs-pkws_durch_dienstnehmer_sind_steuerpflichtige_sachbezuege&quot; title=&quot;Privatnutzung des Betriebs-Pkws durch Dienstnehmer sind steuerpflichtige Sachbezüge&quot;&gt;
                                Privatnutzung des Betriebs-Pkws durch Dienstnehmer sind steuerpflichtige Sachbezüge
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_geltendmachung_der_kosten_des_laufenden_betriebes_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Geltendmachung der Kosten des laufenden Betriebes?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Ob ein Kfz dem Privat- oder Betriebsvermögen zugerechnet wird, hängt vom Ausmaß der betrieblichen Nutzung ab. Wird das Fahrzeug zu mehr als 50 % betrieblich genutzt, so zählt es zum Betriebsvermögen, bei einer betrieblichen Nutzung von weniger als 50 % ist es dem Privatvermögen zuzurechnen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Kfz im Betriebsvermögen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wird ein Kfz dem Betriebsvermögen zugerechnet, so sind als Aufwendungen für den Betrieb des Kfz neben den laufenden Betriebskosten (Benzin, Reparaturen, Versicherung) auch die Absetzung für Abnutzung (AfA) anzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Berechnung der Abschreibung und der anschaffungskostenabhängigen Nutzungsaufwendungen (Kasko Versicherung, erhöhte Servicekosten, Zinsen, usw.) ist die Angemessenheitsgrenze von € 40.000,00 und die gesetzliche Mindestnutzungsdauer von acht Jahren zu berücksichtigen: Kostet der Pkw mehr als € 40.000,00, so sind die darüber hinausgehenden Anschaffungskosten steuerlich nicht absetzbar.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Kfz im Privatvermögen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Für ein Kfz, das sich im Privatvermögen der bzw. des Steuerpflichtigen befindet, besteht ein Wahlrecht, ob die auf den betrieblichen Anteil entfallenden tatsächlichen Kosten angesetzt oder das Kilometergeld von € 0,42 verrechnet werden. Das amtliche Kilometergeld kann höchstens für 30.000 Kilometer pro Kalenderjahr angesetzt werden. (Liegt die Kilometerzahl für betriebliche Fahrten bei mehr als 30.000 Kilometer pro Kalenderjahr wird in den meisten Fällen das Kfz ohnehin dem Betriebsvermögen zuzurechnen sein und folglich der tatsächliche Aufwand geltend zu machen sein.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird das Kilometergeld abgesetzt, sind damit sämtliche Aufwendungen (auch Maut- und Parkgebühren) abgegolten. Nur Schäden aufgrund höherer Gewalt (z. B. Unfallkosten) können gegebenenfalls zusätzlich zum Kilometergeld geltend gemacht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie kann nachgewiesen werden, zu welchem Anteil das Kfz für betriebliche Fahrten einerseits und zu privaten Fahrten andererseits verwendet wird?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Nachweis der Fahrtkosten kann mittels eines Fahrtenbuches bzw. durch andere Aufzeichnungen, die eine verlässliche Beurteilung ermöglichen, erbracht werden. Aus dem laufend geführten Fahrtenbuch müssen das Datum der betrieblichen Fahrt, Ort, Zeit und Kilometerstand jeweils am Beginn und am Ende der betrieblichen Fahrt, Zweck jeder einzelnen betrieblichen Fahrt und die Anzahl der gefahrenen Kilometer, aufgegliedert in betrieblich und privat gefahrene Kilometer, ersichtlich sein. Anhand der Aufteilung auf betriebliche und private Fahrten wird bei Geltendmachung der tatsächlichen Kosten ein Privatanteil ausgeschieden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_vorteile_bringt_ein_fiskal-lkw_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Vorteile bringt ein Fiskal-Lkw?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Wenn Sie als Unternehmerin bzw. Unternehmer die Anschaffung eines Kraftfahrzeugs überlegen, gibt es die Möglichkeit, einen sogenannten Fiskal-Lkw zu erstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Fiskal-Lkw gelten Kastenwagen, Kleinlastkraftwagen, Pritschenwagen und Kleinbusse. Es gibt eine &lt;a href=&quot;https://www.bmf.gv.at/themen/steuern/kraftfahrzeuge/vorsteuerabzugsberechtigte-fahrzeuge.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Liste vom Bundesministerium für Finanzen (BMF)&lt;/a&gt;, in der alle Fiskal-Lkw verzeichnet sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Fiskal-Lkw bietet Ihnen verschiedene steuerliche Begünstigungen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einerseits ist ein Vorsteuerabzug möglich, andererseits ist eine kürzere steuerrechtliche Abschreibungsdauer statt der zwingenden acht Jahre erlaubt. Der Fiskal-Lkw zählt auch zu den begünstigten Wirtschaftsgütern, die maßgeblich sind für den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darüber hinaus entfällt im Falle einer Anschaffung eines Fiskal-Lkw die Angemessenheitsprüfung, die normalerweise bei der Anschaffung eines Personenkraftwagens – so die Anschaffungskosten € 40.000,00 übersteigen – durchgeführt werden muss.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_vorteile_bringt_ein_elektroauto_pkw_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Vorteile bringt ein Elektroauto (Pkw)?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Anschaffung eines Pkw mit 0 Gramm Emission (Elektroauto) für Ihr Unternehmen bietet Ihnen im Vergleich zur Anschaffung eines Pkw mit Verbrennungsmotor bei Vorliegen diverser Voraussetzungen verschiedene steuerliche Begünstigungen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Anschaffungskosten bis brutto € 40.000,00 ist ein Vorsteuerabzug zur Gänze möglich. Zwischen € 40.000,00 und € 80.000,00 ist dies zum Teil möglich, ab € 80.000,00 steht kein Vorsteuerabzug zu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Elektroauto zählt auch zu den begünstigten Wirtschaftsgütern, die maßgeblich sind für den Investitionsfreibetrag (15 %).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch entfällt bei Elektroautos die Normverbrauchsabgabe (NOVA) und die motorbezogene Versicherungssteuer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nutzt eine Dienstnehmerin bzw. ein Dienstnehmer einen Elektro-Firmenwagen zu privaten Zwecken, so fällt kein Sachbezug an.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_leasing&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Leasing&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Wird ein Fahrzeug geleast, ist zu unterscheiden: Liegt tatsächlich Miete vor (= Operating Leasing) oder handelt es sich um eine verdeckte Anschaffung (=Finanzierungsleasing).&lt;br /&gt;Liegt Operating-Leasing vor, sind die Leasingraten in voller Höhe als Betriebsausgabe abzugsfähig.&lt;br /&gt;In den Fällen des „klassischen“ Finanzierungsleasings ist davon auszugehen, dass die Amortisation der Anschaffungskosten des Fahrzeuges konkret in der Leasingrate einkalkuliert ist. In diesem Fall ist ein „Aktivposten“ zu bilden. Dieser soll verhindern, dass die Mindestnutzungsdauer und die Angemessenheitsgrenze für Pkw dadurch umgangen werden, dass ein Fahrzeug geleast wird.&lt;br /&gt;Im Ausmaß des Aktivpostens sind die Leasingraten vorerst nicht absetzbar.&lt;br /&gt;Konkret errechnet sich der steuerliche Aktivposten wie folgt:&lt;/p&gt;
&lt;table&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt; &lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Anschaffungskosten des Leasinggebers (max. die Angemessenheitsgrenze)&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;-&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;abzgl. Restwert&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt; &lt;/td&gt;
&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Zwischensumme&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt; &lt;/td&gt;
&lt;td&gt;dividiert durch Laufzeit des Leasingvertrages in Monaten&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;= &lt;/td&gt;
&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Tilgungskomponente&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt; &lt;/td&gt;
&lt;td&gt; &lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt; &lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Tilgungskomponente x Anzahl der Monate&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;-&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;abzgl. Abschreibung im Falle des Kaufes&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;= &lt;/td&gt;
&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Aktivposten jährlich&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Der Aktivposten ist nicht endgültig verloren. Wird der Pkw am Ende der Leasingdauer dem Leasinggeber zurückgestellt, kann die Summe der in der Leasingzeit angesammelten Aktivposten beim Leasingnehmer als Betriebsausgabe abgesetzt werden. Wird er gekauft, ist der Aktivposten als Teil der Anschaffungskosten zu behandeln und auf die Restnutzungsdauer abzuschreiben.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_privatnutzung_des_betriebs-pkws_durch_dienstnehmer_sind_steuerpflichtige_sachbezuege&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Privatnutzung des Betriebs-Pkws durch Dienstnehmer sind steuerpflichtige Sachbezüge&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Besteht für eine Arbeitnehmerin bzw. einen Arbeitnehmer die Möglichkeit, ein Firmen-Kfz privat zu nutzen, so ist grundsätzlich ein Sachbezug von 2 % der Anschaffungskosten (einschließlich Umsatzsteuer und Normverbrauchsabgabe), maximal € 960,00 monatlich, als Vorteil aus dem Dienstverhältnis zu versteuern. Für Kraftfahrzeuge mit einem geringem CO2-Emissionswert (abhängig vom Grenzwert im Jahr der Anschaffung bzw. Erstzulassung) sind jedoch nur 1,5 % bzw. maximal € 720,00 anzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird das Fahrzeug im Jahresdurchschnitt für Privatfahrten von höchstens 500 km monatlich benützt, so ist der halbe Sachbezugswert anzusetzen. Er beträgt seit Jahresbeginn 1 % bzw. 0,75 % der Anschaffungskosten – maximal € 480,00 bzw. € 360,00.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kein Sachbezug ist anzusetzen bei Kraftfahrzeugen mit null Gramm CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-Emissionswert pro Kilometer (Elektroautos – keine Hybridmodelle).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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                <title_id>rechnungsmerkmale</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Rechnungsmerkmale</title>
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            &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
                &lt;p&gt;Sie können die Seite &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;Externe Inhalte&lt;/span&gt; auch als PDF speichern.&lt;/p&gt;
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                &lt;/a&gt;
            &lt;/div&gt;
        

    


    



    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_1_merkmale_einer_rechnung&quot; id=&quot;1_merkmale_einer_rechnung&quot; title=&quot;1. Merkmale einer Rechnung&quot;&gt;
                                1. Merkmale einer Rechnung
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_2_kleinbetragsrechnungen&quot; id=&quot;2_kleinbetragsrechnungen&quot; title=&quot;2. Kleinbetragsrechnungen&quot;&gt;
                                2. Kleinbetragsrechnungen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_3_belegerteilungspflicht&quot; id=&quot;3_belegerteilungspflicht&quot; title=&quot;3. Belegerteilungspflicht&quot;&gt;
                                3. Belegerteilungspflicht
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_4_dauerrechnung&quot; id=&quot;4_dauerrechnung&quot; title=&quot;4. Dauerrechnung&quot;&gt;
                                4. Dauerrechnung
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_5_fahrausweise_reisegepaeckverkehr&quot; id=&quot;5_fahrausweise_reisegepaeckverkehr&quot; title=&quot;5. Fahrausweise, Reisegepäckverkehr&quot;&gt;
                                5. Fahrausweise, Reisegepäckverkehr
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_6_rechnungen_in_zusammenhang_mit_innergemeinschaftlichen_lieferungen&quot; id=&quot;6_rechnungen_in_zusammenhang_mit_innergemeinschaftlichen_lieferungen&quot; title=&quot;6. Rechnungen in Zusammenhang mit innergemeinschaftlichen Lieferungen&quot;&gt;
                                6. Rechnungen in Zusammenhang mit innergemeinschaftlichen Lieferungen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_7_rechnungen_bei_grenzueberschreitenden_dienstleistungen&quot; id=&quot;7_rechnungen_bei_grenzueberschreitenden_dienstleistungen&quot; title=&quot;7. Rechnungen bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen&quot;&gt;
                                7. Rechnungen bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_8_voraus-_und_anzahlungsrechnung_endrechnung&quot; id=&quot;8_voraus-_und_anzahlungsrechnung_endrechnung&quot; title=&quot;8. Voraus- und Anzahlungsrechnung, Endrechnung&quot;&gt;
                                8. Voraus- und Anzahlungsrechnung, Endrechnung
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_1_merkmale_einer_rechnung&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;1. Merkmale einer Rechnung&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Eine Rechnung berechtigt nur dann zum Vorsteuerabzug, wenn sie den Formvorschriften des Umsatzsteuergesetzes entspricht. Um diesen Formvorschriften zu genügen, muss eine Rechnung folgende Merkmale aufweisen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Name und Anschrift des liefernden/leistenden und des empfangenden Unternehmers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Menge und Bezeichnung der gelieferten Gegenstände bzw. Art und Umfang der sonstigen Leistung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Tag der Lieferung oder der sonstigen Leistung oder den Zeitraum über den sich die sonstige Leistung erstreckt. Bei Lieferungen oder sonstigen Leistungen, die abschnittsweise abgerechnet werden, genügt die Angabe des Abrechnungszeitraumes (wenn dieser einen Kalendermonat nicht übersteigt), wie z. B. bei mehrtägigen Übernachtungen in einem Hotel.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;das Entgelt für die Lieferung oder sonstige Leistung und den anzuwendenden Steuersatz; wird die Rechnung nicht in Euro ausgestellt, ist der Steuerbetrag zusätzlich in Euro anzugeben. Steht der Betrag in Euro im Zeitpunkt der Rechnungsausstellung noch nicht fest, hat der Unternehmer nachvollziehbar anzugeben, welche Umrechnungsmethode angewendet wird. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;den auf das Entgelt entfallenden Steuerbetrag&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;falls eine Steuerbefreiung besteht oder die Steuerschuld übergeht: ein Hinweis darauf, dass die Lieferung oder sonstige Leistung steuerbefreit ist bzw. Hinweis auf einen Übergang der Steuerschuld&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;das Ausstellungsdatum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine fortlaufende Nummer zur Identifizierung der Rechnung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die UID-Nummer des liefernden/leistenden Unternehmers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die UID-Nummer des empfangenden Unternehmers, wenn der Rechnungsbruttobetrag € 10.000,00 übersteigt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ein Hinweis auf die Differenzbesteuerung, wenn sie angewendet wird (z. B. Autohandel oder Antiquitätenhändler)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Achtung: In das Firmenbuch eingetragene Unternehmerinnen und Unternehmer haben zusätzlich die Vorschriften nach dem UGB, wie z. B. Rechtsform, Firmenbuchgericht, Sitz, Firmenbuchnummer, zu beachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit 1.1.2016 sind bei Barumsätzen noch weitere Vorschriften zu beachten - aufgrund der neuen Belegerteilungspflicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beispiel:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;figure aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;zms_graphic left&quot;&gt;
        &lt;img src=&quot;/content/e4/e5/e55/e5979/e8564/e8566/img/ger/infoliste_rechnungsmerkmale_2022.png?checksum=c6004017289b638c048512e6841a65f3cdcb9488&quot; style=&quot;width: 450px; &quot; alt=&quot;Rechnungsmuster&quot; title=&quot;Rechnungsmuster&quot; loading=&quot;lazy&quot; /&gt;
        
        
    &lt;/figure&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Download:&lt;/strong&gt; &lt;a title=&quot;Link&quot; href=&quot;https://www.atikon.com/common/infolisten_download/Rechnungsmuster.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Rechnungsmuster.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unternehmerinnen und Unternehmer sind generell verpflichtet, Rechnungen über Lieferungen und Leistungen an andere Unternehmerinnen und Unternehmer oder Körperschaften auszustellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Unternehmer ist bei Erbringung von steuerpflichtigen Werklieferungen oder Werkleistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück auch gegenüber Privaten verpflichtet, eine Rechnung auszustellen. Die Rechnungsausstellung muss innerhalb von sechs Monaten nach Ausführung des Umsatzes erfolgen (gilt nicht bei Reverse Charge).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Folgendes ist noch zu beachten:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Die Bestimmungen zur Rechnungslegung gelten sowohl für Anzahlungsrechnungen als auch für Teilrechnungen und Gutschriften.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hinsichtlich der fortlaufenden Nummer der Rechnung ist durch den Leistungsempfänger keine Überprüfung vorzunehmen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In die fortlaufende Nummerierung können auch die Kleinbetragsrechnungen einbezogen werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unternehmer, die nur Umsätze ausführen, für welche die Steuer nach § 22 Abs. 1 UStG mit 10 % bzw. 13 % der Bemessungsgrundlage festgesetzt wird (das sind nichtbuchführungspflichtige land- und forstwirtschaftliche Unternehmer), erhalten keine UID-Nummer und können daher in ihren Rechnungen auch die UID-Nummer nicht angeben. Derartige Rechnungen berechtigen trotz Fehlens der UID-Nummer des leistenden Unternehmers zum Vorsteuerabzug, vorausgesetzt, der leistende Unternehmer weist in der Rechnung an einen anderen Unternehmer darauf hin, dass der Umsatz nach § 22 Abs. 1 UStG dem Durchschnittssteuersatz von 13 % unterliegt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_2_kleinbetragsrechnungen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;2. Kleinbetragsrechnungen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Übersteigt der Rechnungsbetrag € 400,00 nicht, handelt es sich um eine Kleinbetragsrechnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier genügen folgende Angaben:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Name und Anschrift des liefernden oder leistenden Unternehmers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Menge und handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Gegenstände bzw. Art und Umfang der sonstigen Leistung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Tag der Lieferung oder Leistung oder Zeitraum, über den sich die Leistung erstreckt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Entgelt und Steuerbetrag für die Lieferung oder sonstige Leistung in einer Summe&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Steuersatz&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Rechnungsdatum&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_3_belegerteilungspflicht&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;3. Belegerteilungspflicht&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Unternehmerinnen und Unternehmer müssen für jede empfangene Barzahlung einen Beleg ausstellen. Dieser Beleg kann grundsätzlich auch elektronisch übermittelt werden. Zu den Barumsätzen zählen auch Zahlungen mit Bankomatkarte, Kreditkarte oder mit Gutscheinen. Diese Verpflichtung gilt grundsätzlich unabhängig von der Höhe des Jahresumsatzes und vom Betrag der Barzahlung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Angaben, die ein Beleg aufgrund der Belegerteilungspflicht enthalten muss, weichen von den Bestimmungen im Umsatzsteuergesetz ab.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Mindestangaben am Beleg laut Belegerteilungspflicht&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Beleg muss mindestens folgende Angaben enthalten:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;eindeutige Bezeichnung des liefernden oder leistenden Unternehmers oder desjenigen der statt dem Unternehmen einen Beleg erteilen kann,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung des Geschäftsvorfalles einmalig vergeben wird,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;den Tag der Belegausstellung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Menge und handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Gegenstände oder die Art und den Umfang der sonstigen Leistungen und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;den Betrag der Barzahlung, wobei es genügt, dass dieser Betrag aufgrund der Belegangaben rechnerisch ermittelbar ist.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Die Punkte 1 und 4 können auch durch Symbole oder Schlüsselzahlen ausgedrückt werden, wenn ihre eindeutige Bestimmung aus dem Beleg oder anderen Unterlagen ersichtlich ist. Ist der Empfänger der Leistung bzw. Lieferung Unternehmer, können die im 4. Punkt geforderten Angaben auch in anderen Unterlagen enthalten sein, wenn auf diese Unterlagen im Beleg hingewiesen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Verwendung von elektronischen Registrierkassen hat der Beleg seit 1.4.2017 zusätzliche Angaben zu enthalten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;die Kassenidentifikationsnummer,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Datum und Uhrzeit der Belegausstellung,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Betrag der Barzahlung getrennt nach Steuersätzen,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Inhalt des maschinenlesbaren Codes; das kann ein QR-Code sein oder ein Link in maschinenlesbarer Form, z. B. als Barcode.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Unternehmerin bzw. der Unternehmer muss eine Durchschrift oder eine sonstige Zweitschrift anfertigen und aufbewahren.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Ausnahmen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Von der Belegerteilungspflicht ausgenommen sind z. B.:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Umsätze bis jeweils € 30.000,00 pro Jahr, die ausgeführt werden
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;außerhalb von festen Räumlichkeiten (z. B. von Haus zu Haus oder auf öffentlichen Orten),&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;in unmittelbarem Zusammenhang mit Hütten (z. B. Alm-, Berg-, Schi- und Schutzhütten),&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;in einer Buschenschank, wenn der Betrieb an nicht mehr als 14 Tagen im Jahr geöffnet ist,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;durch eine von einem gemeinnützigen Verein geführte Kantine, die nicht mehr als 52 Tage im Jahr betrieben wird,&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;unentbehrliche Hilfsbetriebe von abgabenrechtlich begünstigten Körperschaften,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Automaten, die vor dem 1.1.2016 in Betrieb genommen wurden, insofern der Einzelumsatz € 20,00 nicht übersteigt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_4_dauerrechnung&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;4. Dauerrechnung&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Dauerrechnungen findet man zum Beispiel bei Miet-, Pacht-, oder Wartungsverträgen. Hier wird nicht für jedes Abrechnungsintervall eine neue Rechnung ausgestellt. Eine Dauerrechnung kann zum Beispiel für ein Kalenderjahr gelten. Allerdings muss sie genauso den Vorschriften des Umsatzsteuergesetzes entsprechen, wie jede andere Rechnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Dauerrechnung sollte zusätzlich hingewiesen werden auf:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;den Stichtag ab dem die Rechnung gilt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;den Zeitraum für den die Rechnung gilt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fehlen Rechnungsmerkmale (wie z. B. der Leistungszeitraum) sind diese in anderen Dokumenten (wie z. B. auf Zahlungsbelegen) anzuführen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_5_fahrausweise_reisegepaeckverkehr&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;5. Fahrausweise, Reisegepäckverkehr&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Fahrausweise, die für die Beförderung im Personenverkehr ausgegeben werden, und Belege im Reisegepäckverkehr müssen mindestens folgende Angaben enthalten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Name und Anschrift des Unternehmers, der die Beförderung ausführt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Entgelt und Steuerbetrag in einer Summe&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Steuersatz (kann im Eisenbahn-Personenverkehr entfallen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ausstellungsdatum&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_6_rechnungen_in_zusammenhang_mit_innergemeinschaftlichen_lieferungen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;6. Rechnungen in Zusammenhang mit innergemeinschaftlichen Lieferungen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Innergemeinschaftliche Lieferungen sind von der Umsatzsteuer befreit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unternehmerinnen und Unternehmer, die eine steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung ausführen, sind zur Ausstellung einer Rechnung verpflichtet. Diese Rechnung muss ergänzend folgende Angaben enthalten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;einen Hinweis auf die Steuerfreiheit&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die eigene UID-Nummer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die UID-Nummer des Abnehmers&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Damit eine Lieferung als steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung anerkannt wird, sind neben bestimmten Voraussetzungen auch noch weitere Nachweise nötig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um diese Nachweise zu ver­ein­heit­lichen, hat die Finanzverwaltung Muster für Empfangsbestätigungen oder Verbringungserklärungen zur Verfügung gestellt. Die Muster befinden sich im &lt;a title=&quot;Verbringungserklärung&quot; href=&quot;https://www.atikon.com/common/infolisten_download/Muster_Verbringungserklaerung_AT.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Anhang 5&lt;/a&gt; (Verbringungserklärung) und &lt;a title=&quot;Empfangsbestätigung&quot; href=&quot;https://atikon.com/common/infolisten_download/Muster_Empfangsbestaetigung_AT.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Anhang 6&lt;/a&gt; (Empfangsbestätigung) zu den Um­satz­steuerrichtlinien.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Verbringungsnachweis&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;a) Beförderungsnachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird der Gegenstand durch den Unternehmer oder durch den Abnehmer befördert, so werden folgende Nachweise benötigt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Durch- oder Abschrift der Rechnung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ein handelsüblicher Beleg, aus dem der Bestimmungsort hervorgeht (z. B. Lie­fer­schein)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Empfangsbestätigung des Abnehmers&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;b) Versendungsnachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird die Ware versendet, so bestehen die benötigten Nachweise in&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;einer Durch- oder Abschrift der Rechnung und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;einem Versendungsbeleg (z. B. Frachtbriefe, Postaufgabebescheinigungen).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ist es dem Unternehmer nicht möglich, den Versendungsnachweis in dieser Form zu er­bringen, kann er den Nachweis wie im Fall einer Beförderung erbringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist der Gegenstand der Lieferung vor der Beförderung oder Versendung in das übrige Gemein­schaftsgebiet durch einen Beauftragten bearbeitet oder verarbeitet worden, gelten weitere Vorschriften.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;c) Abholbestätigung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird die Ware durch einen Beauftragten abgeholt, ist es die Aufgabe des Lieferanten, sich darüber Gewissheit zu verschaffen, dass die mit ihm in Kontakt tretende Person dazu berechtigt ist, die Ware abzuholen. Allein die Kopie eines Reisepasses reicht dazu nicht aus. Es müssen noch eine Reihe anderer Nachweise erbracht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Abholer muss eine schriftliche Erklärung, dass er den Gegenstand in das übrige Gemein­schafts­ge­biet befördern wird, und eine Spezialvollmacht vorlegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Spezialvollmacht muss beinhalten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;eine Erklärung, dass der Abholende dazu berechtigt ist, die Ware abzuholen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Identität des Abholenden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Funktion des Abholers in Bezug auf die konkrete Lieferung (Leistungsempfänger, unselbständiger Erfüllungsgehilfe oder selbständiger dritter Unternehmer) muss eindeu­tig festgestellt werden können&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Eine Spe­zial­voll­macht wird nicht mehr benötigt, z. B.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;wenn Geschäftsbeziehungen über einen längeren Zeitraum gleich laufen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei Abholung durch einen Dienstnehmer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei Teillieferungen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;In diesen Fällen muss jedoch aus weiteren Unterlagen hervorgehen, dass der Lieferant über die bloße Vorlage von Geschäftspapieren beziehungsweise einer solchen all­gemeinen Vollmacht hinausgehend mit dem Leistungsempfänger in Kontakt getreten ist und mit diesem die jeweiligen Modalitäten der Warenabholung vereinbart hat. Im Zweifel wird der konkrete Einzelfall geprüft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;d) EU-Durchführungsverordnung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch eine EU-Durchführungsverordnung normiert seit 1.1.2020 wie zu dokumentieren ist, dass die Gegenstände der Lieferung tatsächlich ins EU-Ausland gelangt sind. Diese EU-Durchführungsverordnung gilt ab 1.1.2020 in jedem Mitgliedstaat, ohne dass sie in nationales Recht umgesetzt werden muss. Der österreichische Gesetzgeber hat in den erläuternden Bemerkungen zum Steuerreformgesetz 2020 aber darauf hingewiesen, dass der Nachweis der Beförderung oder Versendung gemäß der bestehenden Verordnung des österreichischen Finanzministers oder gemäß der EU-Durch­führungs­ver­ordnung erfolgen kann.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Buchnachweis&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Voraussetzungen für die Steuerbefreiung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen und die UID-Nummer der Abnehmerin bzw. des Abnehmers müssen buchmäßig nachgewiesen werden. Diese Voraus­setzungen müssen leicht nachprüfbar aus der Buchhaltung ersichtlich sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der innergemeinschaftlichen Lieferung muss aufgezeichnet werden:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Name, Anschrift, UID–Nummer des Abnehmers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Name, Anschrift des Beauftragten (wenn die Ware abgeholt wird)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;handelsübliche Bezeichnung und Menge des gelieferten Gegenstands&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Lieferdatum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;vereinbartes Entgelt oder bei der Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten das vereinnahmte Entgelt und den Tag der Vereinnahmung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Art und Umfang der Be- oder Verarbeitung vor der Beförderung oder Versendung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Beförderung und Versendung in andere EU-Mitgliedstaaten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bestimmungsort&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Download:&lt;/strong&gt; &lt;a title=&quot;Muster Innergemeinschaftliche Lieferung&quot; href=&quot;https://www.atikon.com/common/infolisten_download/Rechnungsmuster_AT_innergemeinschaftliche_Lieferung.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Muster Innergemeinschaftliche Lieferung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_7_rechnungen_bei_grenzueberschreitenden_dienstleistungen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;7. Rechnungen bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Erbringen Sie Dienstleistungen, deren &lt;strong&gt;Leistungsort im Ausland&lt;/strong&gt; gelegen ist, so ist diese Leistung grundsätzlich &lt;strong&gt;im Ausland der Umsatzsteuer&lt;/strong&gt; zu unter­werfen. Die Aus­gangs­rechnung wäre grundsätzlich also auch mit ausländischer Um­satz­steuer aus­zu­stel­len, und diese Steuer ist an das ausländische Finanzamt abzuführen. Ist die Leistungsempfängerin bzw. der Leis­tungsem­pfänger eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer, geht diese Steuer in vielen Fällen &lt;strong&gt;auf den ausländischen Leis­tungs­empfänger über&lt;/strong&gt; (Reverse Charge) und man erspart sich als Leistungserbringerin bzw. Leis­tungs­erbringer da­mit die Steuer­erklärung im Ausland. Ausgangsrechnungen an Unternehmer sind in diesen Fällen daher ohne Umsatzsteuer auszustellen. Weisen Sie mit dem Text „Über­gang der Steuer­schuld“ auf Ihrer Rechnung darauf hin und führen Sie beide UID-Nummern auf der Rech­nung an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Rechnung muss nach den österreichischen Vorschriften ausgestellt werden (gilt nicht für Gutschriften und Kleinbetragsrechnungen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Frist bei Rechnungsausstellung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Rechnung muss spätestens am 15. Tag des auf die Leistung folgenden Monats ausgestellt werden. Beispiel: Leistung wird im Juni 2024 erbracht. Die Rechnung muss bis 15. Juli 2024 ausgestellt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Download:&lt;/strong&gt; &lt;a title=&quot;Muster Reverse Charge Rechnung&quot; href=&quot;https://www.atikon.com/common/infolisten_download/Rechnungsmuster_AT_Reverse_Charge.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Muster Reverse Charge Rechnung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_8_voraus-_und_anzahlungsrechnung_endrechnung&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;8. Voraus- und Anzahlungsrechnung, Endrechnung&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Damit Ihre Kundinnen und Kunden sich auch schon bei Anzahlungen die Vorsteuer vom Finanzamt holen können, müssen Sie die Umsatzsteuer auf einer Anzahlungsrechnung ebenfalls aus­wei­sen. Sonst gelten hier die üblichen Rechnungsmerkmale.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch für Vorauszahlungs- und Anzahlungsrechnungen gelten grundsätzlich die allgemeinen Rechnungsmerkmale (vgl. dazu Punkt 1 dieser Information). Daneben sind folgende Besonderheiten zu berücksichtigen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Als Zeitpunkt der Lieferung gilt der (vereinbarte) voraussichtliche Zeitpunkt oder Zeitraum. Für den Fall, dass der Zeitpunkt oder Zeitraum der Leistung noch nicht feststeht, genügt der Hinweis, dass diesbezüglich noch keine Vereinbarung getroffen wurde.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;An die Stelle des Entgelts und des darauf entfallenden Steuerbetrages für die Leistung treten das vor der Ausführung der Leistung vereinnahmte oder angeforderte Entgelt (Teilentgelt) sowie der darauf entfallende Steuerbetrag.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aus der vor Ausführung der Leistung erstellten Abrechnungsurkunde muss zweifelsfrei ersichtlich sein, dass damit über eine Voraus- oder Anzahlung abgerechnet wird. Daher empfiehlt sich eine entsprechende Bezeichnung der Abrechnung (z. B. Anzahlungsrechnung über die am... fällig werdende Abschlagszahlung) unter Angabe des Ausstellungsdatums sowie eine ergänzende und klarstellende Formulierung im Abrechnungstext der Vorauszahlungsrechnung (Hinweis auf den in der Zukunft liegenden Leistungszeitpunkt).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wird über die bereits tatsächlich erbrachte Leistung insgesamt abgerechnet (Endrechnung), so sind in ihr die vor Ausführung der Leistung vereinnahmten Teilentgelte und die auf sie entfallenden Steuerbeträge abzusetzen, wenn über diese Teilentgelte Voraus- oder Anzahlungsrechnungen mit gesonderten Steuerausweis erteilt worden sind. Es genügt auch, wenn der Gesamtbetrag der vorausgezahlten Teilentgelte und die hierauf entfallenden Steuerbeträge in einer Summe abgesetzt werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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                <title_id>rechtsformvergleich</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Rechtsformvergleich</title>
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                &lt;p&gt;Sie können die Seite &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;Externe Inhalte&lt;/span&gt; auch als PDF speichern.&lt;/p&gt;
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            &lt;/div&gt;
        

    

    
        
            
            &lt;h2&gt;Rechtsformunterschiede zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Entscheidung, welche Rechtsform gewählt werden soll, ist äußerst komplex. Dabei sind nicht nur steuerliche Überlegungen maßgeblich, sondern unter anderem auch sozialversicherungs-, zivil- und gesellschaftsrechtliche. Bei der Wahl der richtigen Rechtsform sollte daher unbedingt eine Expertin bzw. ein Experte zurate gezogen werden.&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Personengesellschaft (OG, KG)&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Kapitalgesellschaft (GmbH)&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Gründungskosten&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Geringe Kosten;&lt;br/&gt;
Gesellschaftsvertrag ist formfrei;&lt;br/&gt;
Firmenbuch-Eintragungsgebühr ist zu entrichten&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Höhere Kosten;&lt;br/&gt;
Gesellschaftsvertrag ist notariatsaktpflichtig;&lt;br/&gt;
Firmenbuch-Eintragungsgebühr ist zu entrichten;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Kapital&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Gesellschafter leistet eine Kapitaleinlage in frei wählbarer Höhe;&lt;br/&gt;
Einlage einer Arbeitsleistung ist möglich&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Mindestkapital einer GmbH beträgt €&amp;nbsp;10.000,00; (ab 2024);&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Haftung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;OG: alle Gesellschafter haften unbeschränkt;&lt;br/&gt;
KG: zumindest einer der Gesellschafter muss unbeschränkt haften (Komplementär);&lt;br/&gt;
die restlichen Gesellschafter haften grundsätzlich beschränkt mit ihrer Hafteinlage (Kommanditisten);&lt;br/&gt;
Höhe der Hafteinlage ist frei wählbar und im Firmenbuch einzutragen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Gesellschafter haften beschränkt;&lt;br/&gt;
Vorsicht bei eigenkapitalersetzenden Leistungen (Gesellschafterkredite an nicht kreditwürdige Kapitalgesellschaften);&lt;br/&gt;
verschuldensabhängige Geschäftsführer-Haftung u. a. für Steuern, Sozialversicherungsbeiträge und verspätete Anmeldung der Insolvenz&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Entnahmen/ Ausschüttung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Entnahme durch den Komplementär prinzipiell immer möglich;&lt;br/&gt;
Kommanditist hat nur ein Gewinnentnahmerecht&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ausschüttung des Bilanzgewinnes nur mit einem Gesellschafterbeschluss möglich&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Steuersubjekt/ Besteuerungssystematik&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Gesellschaft hat ihren Gewinn/Verlust zu ermitteln;&lt;br/&gt;
der ermittelte Gewinn ist entsprechend den Beteiligungsverhältnissen auf die Gesellschafter aufzuteilen;&lt;br/&gt;
Gewinn-/Verlustanteil unterliegt bei den natürlichen Personen als Gesellschafter der Einkommensteuer, bei juristischen Personen der Körperschaftsteuer;&lt;br/&gt;
Sonderbilanzen der Gesellschafter (z.&amp;nbsp;B. für Firmenwert bei Beteiligungserwerb) ergänzen die Ergebnisermittlung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Die Gesellschaft selbst ist Steuersubjekt;&lt;br/&gt;
unterliegt mit ihrem Gewinn der Körperschaftsteuer;&lt;br/&gt;
Gewinnausschüttungen (Dividenden) der Kapitalgesellschaft unterliegen der Kapitalertragsteuer (KESt) und sind bei natürlichen Personen endbesteuert;&lt;br/&gt;
KESt ist von der Kapitalgesellschaft an das Finanzamt abzuführen&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Verlustausgleich&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Verluste werden den Gesellschaftern direkt zugerechnet (Transparenzprinzip)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Verluste bleiben bei der Gesellschaft (Trennungsprinzip);&lt;br/&gt;
Abmilderung durch Gruppenbesteuerung&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Gewinnfreibetrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Natürliche Personen können bei betrieblichen Einkünften einen Grundfreibetrag von 15 % des Gewinns geltend machen; maximal jedoch 15 % von € 33.000,00 (ab 2024); darüber hinaus steht ein investitionsbedingter Gewinnfreibetrag zu (gestaffelte Prozentsätze); der Freibetrag kann allerdings in Summe maximal € 46.400,00 betragen; der Grundfreibetrag steht auch Basispauschalierern zu&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Kapitalgesellschaften können keinen Gewinnfreibetrag geltend machen&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Thesaurierung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Nicht entnommene Gewinne werden nicht begünstigt besteuert&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Nicht ausgeschüttete Gewinne werden nur mit Körperschaftsteuer belastet;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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            </infolist>
        
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                <title_id>reisekosten_bei_externen_inhalten_</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Reisekosten (Bei externen Inhalten)</title>
                <content>
    

    

    

    
        


    

        

            &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
                &lt;p&gt;Sie können die Seite &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;Externe Inhalte&lt;/span&gt; auch als PDF speichern.&lt;/p&gt;
                &lt;a aria-label=&quot;Die Seite &amp;#39;Externe Inhalte&amp;#39; als PDF speichern&quot; class=&quot;button hideme_print&quot; href=&quot;/de/externe_inhalte/externe_inhalte_ger.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; role=&quot;button&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Die Seite &#39;Externe Inhalte&#39; als PDF speichern&quot;&gt;
                    &lt;span aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;text&quot;&gt;Merkblatt speichern&lt;/span&gt;
                &lt;/a&gt;
            &lt;/div&gt;
        

    

    
        
            
            &lt;p&gt;Bei der Berechnung der Reisekosten sind die unterschiedlichen
    Tages-/Nächtigungssätze sowie Reisekostenersätze zu berücksichtigen.&lt;/p&gt;
        
    



    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_europa&quot; id=&quot;europa&quot; title=&quot;Europa&quot;&gt;
                                Europa
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_afrika&quot; id=&quot;afrika&quot; title=&quot;Afrika&quot;&gt;
                                Afrika
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_amerika&quot; id=&quot;amerika&quot; title=&quot;Amerika&quot;&gt;
                                Amerika
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_asien&quot; id=&quot;asien&quot; title=&quot;Asien&quot;&gt;
                                Asien
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_australien&quot; id=&quot;australien&quot; title=&quot;Australien&quot;&gt;
                                Australien
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_europa&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Europa&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h3&gt;Österreich&lt;/h3&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Kilometergeld Pkw&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 0,42&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Kilometergeld Fahrrad/zu Fuß&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 0,38&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Motorfahrräder und Motorräder&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 0,24&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Mitfahrer&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 0,05&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Tagesgebühr&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 26,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Nächtigungsgebühr&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 15,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h3&gt;Europa&lt;/h3&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Land&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;Tagesgebühr&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;Nächtigungsgebühr&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Albanien&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 27,90&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 20,90&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Belarus&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 36,80&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 31,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Belgien&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 35,30&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 22,70&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;- Brüssel&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 41,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 32,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Bosnien - Herzegowina&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 31,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 23,30&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Bulgarien&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 31,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 22,70&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Dänemark&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 41,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 41,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Deutschland und österreichische Zollausschlussgebiete&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 35,30&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 27,90&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;- Grenzorte&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 30,70&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 18,10&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Estland&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 36,80&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 31,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Finnland&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 41,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 41,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Frankreich&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 32,70&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 24,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;- Paris und Straßburg&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 35,80&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 32,70&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Griechenland&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 28,60&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 23,30&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Großbritannien und Nordirland&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 36,80&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 36,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;- London&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 41,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 41,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Irland&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 36,80&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 33,10&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Island&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 37,90&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 31,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Italien&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 35,80&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 27,90&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;- Rom und Mailand&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 40,60&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 36,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
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                        &lt;td&gt;Portugal&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 27,90&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 22,70&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
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                        &lt;td&gt;Russische Föderation&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 36,80&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 31,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
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                        &lt;td&gt;- Moskau&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 40,60&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 31,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
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                        &lt;td&gt;Burkina Faso&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 39,20&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 21,10&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
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                        &lt;td&gt;Malaysia&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 43,60&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 45,10&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
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                        &lt;td&gt;Mongolei&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 29,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 29,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Myanmar&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 29,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 29,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Nepal&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 31,80&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 34,20&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Oman&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 54,10&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 37,50&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Pakistan&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 27,70&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 25,10&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Philippinen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 32,50&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 32,50&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Saudi-Arabien&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 54,10&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 37,50&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Singapur&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 43,60&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 44,70&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Sri Lanka&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 31,80&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 32,70&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Syrien&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 32,70&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 29,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Tadschikistan&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 36,80&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 31,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Taiwan&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 39,20&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 37,50&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Thailand&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 39,20&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 42,10&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Turkmenistan&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 36,80&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 31,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Usbekistan&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 36,80&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 31,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Vereinigte Arabische Emirate&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 54,10&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 37,50&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Vietnam&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 31,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 31,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_australien&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Australien&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Land&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;Tagesgebühr&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;Nächtigungsgebühr&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Australien&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 47,30&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 39,90&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Neuseeland&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 32,50&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;€ 36,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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            </infolist>
        
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                <title_id>schenkungsmeldegesetz</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Schenkungsmeldegesetz</title>
                <content>
    

    

    

    
        


    

        

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                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_1_anzeigepflicht_an_das_finanzamt&quot; id=&quot;1_anzeigepflicht_an_das_finanzamt&quot; title=&quot;1. Anzeigepflicht an das Finanzamt&quot;&gt;
                                1. Anzeigepflicht an das Finanzamt
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_2_grundstuecksschenkungen_grunderwerbsteuerpflicht_fuer_unentgeltliche_grundstueckserwerbe&quot; id=&quot;2_grundstuecksschenkungen_grunderwerbsteuerpflicht_fuer_unentgeltliche_grundstueckserwerbe&quot; title=&quot;2. Grundstücksschenkungen: Grunderwerbsteuerpflicht für unentgeltliche Grundstückserwerbe&quot;&gt;
                                2. Grundstücksschenkungen: Grunderwerbsteuerpflicht für unentgeltliche Grundstückserwerbe
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_1_anzeigepflicht_an_das_finanzamt&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;1. Anzeigepflicht an das Finanzamt&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Anzeigepflicht besteht für Schenkungen und Zweckzuwendungen unter Lebenden, wenn zum Zeitpunkt des Erwerbes mindestens eine Beteiligte bzw. ein Beteiligter einen Wohnsitz, den gewöhnlichen Aufenthalt, den Sitz oder die Geschäftsleitung im Inland hatte. Zu melden sind insbesondere Schenkungen von:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Bargeld, Kapitalforderungen, Gesellschaftsanteilen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Betrieben oder Teilbetrieben&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;beweglichen körperlichen Vermögen (wie z. B. Schmuck, Kraftfahrzeuge)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;immateriellen Vermögensgegenständen (wie z. B. Fruchtgenussrechte, Urheberrechte)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ausgenommen&lt;/strong&gt; von der Anzeigepflicht sind u. a.:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Erwerbe zwischen &lt;strong&gt;Angehörigen&lt;/strong&gt; bis &lt;strong&gt;insgesamt € 50.000,00&lt;/strong&gt; innerhalb eines Jahres&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erwerbe zwischen &lt;strong&gt;anderen Personen&lt;/strong&gt; bis &lt;strong&gt;€ 15.000,00&lt;/strong&gt; innerhalb von fünf Jahren&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;„&lt;strong&gt;Hauptwohnsitzschenkung&lt;/strong&gt;“ einer Nutzfläche bis 150 m² zwischen Ehegatten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;übliche Gelegenheitsgeschenke&lt;/strong&gt; bis € 1.000,00, Hausrat inkl. Bekleidung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Grundstücksschenkungen&lt;/strong&gt; (jedoch Anzeigepflicht nach dem Grund­er­werb­steuer­ge­setz)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zuwendungen, die unter das &lt;strong&gt;Stiftungseingangssteuergesetz&lt;/strong&gt; fallen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anzeigepflichtig&lt;/strong&gt; sind die&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;beteiligten Personen,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;am Vertrag mitwirkende Rechtsanwälte und Notare.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Anzeige ist zu erledigen binnen einer Frist von drei Monaten ab Erwerb.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sanktionen&lt;/strong&gt; gemäß dem Finanzstrafgesetz:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das vorsätzliche Unterlassen der Anzeige ist eine Finanzordnungswidrigkeit, die mit einer Geldstrafe bis zu &lt;strong&gt;10 % des gemeinen Wertes&lt;/strong&gt; der nicht angezeigten Erwerbe geahndet wird, mit der &lt;strong&gt;einjährig befristeten&lt;/strong&gt; Möglichkeit zur &lt;strong&gt;Selbstanzeige&lt;/strong&gt;. Alle zur Meldung verpflichteten Personen können gestraft werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_2_grundstuecksschenkungen_grunderwerbsteuerpflicht_fuer_unentgeltliche_grundstueckserwerbe&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;2. Grundstücksschenkungen: Grunderwerbsteuerpflicht für unentgeltliche Grundstückserwerbe&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die wesentlichen Bestimmungen zur Berechnung der Grunderwerbsteuer bei Grundstücksschenkungen sind:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei allen Übertragungen ist grundsätzlich der Wert der Gegenleistung, mindestens der Grundstückswert die Bemessungsgrundlage.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ermittlung des Grundstückswerts&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Grundstückswert ist ein eigener Wert, der nur zur Berechnung der Grunderwerbsteuer benötigt wird. Er kann entweder nach dem&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Pauschalwertmodell berechnet oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;aus einem Immobilienpreisspiegel abgeleitet werden.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Statt dieser beiden Methoden ist auch der Nachweis eines niedrigeren gemeinen Werts möglich.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Pauschalwertmethode&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Damit die Ermittlung nach dem Pauschalwertmodell vereinfacht wird, hat das Bundesministerium für Finanzen (BMF) ein Berechnungsprogramm auf &lt;a title=&quot;Link&quot; href=&quot;https://service.bmf.gv.at/service/allg/gwb/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;https://service.bmf.gv.at/service/allg/gwb/&lt;/a&gt; zur Verfügung gestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das BMF weist darauf hin, dass das Ergebnis des Rechners den Unterlagen zur Berechnung der Grunderwerbsteuer beigelegt werden soll. Die Unterschrift bestätigt die Richtigkeit und Vollständigkeit der angegebenen Daten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Grundstückswert-Rechner vom BMF muss nicht verwendet werden. Der Grundstückswert kann auch selbst berechnet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Berechnung gilt grundsätzliche folgende Formel:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Grundwert: (anteilige) Grundfläche x Bodenwert/m² x 3 x Hochrechnungsfaktor der jeweiligen Gemeinde&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;+ Gebäudewert: (anteilige) Nutzfläche bzw. um 30 % gekürzte (anteilige) Bruttogrund­rissfläche x Baukostenfaktor (vermindert um die Bauweise-/Nutzungsminderung so­wie Altersminderung)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Immobilienpreisspiegel&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ab 2017 muss der Immobilienpreisspiegel der Statistik Austria verwendet werden. Hier ist jeweils noch ein Abschlag von 28,75 % zu rechnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Immobiliendurchschnittspreise der Statistik Austria dürfen nicht verwendet werden, wenn die Vorgaben für die jeweilige Grundstücks- oder Gebäudekategorie mit den Eigenschaften des Grundstücks nicht übereinstimmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Stufentarif&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für unentgeltliche Erwerbe gilt der Grundstückswert als Bemessungsgrundlage. Es gilt folgender Stufentarif:&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;table&quot;&gt;
&lt;table&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Wert der Immobilie&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Steuersatz neu&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;für die ersten € 250.000,00&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,5 %&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;für die nächsten € 150.000,00&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;2 %&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;darüber hinaus&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;3,5 %&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Für die Ermittlung des anzuwendenden Steuersatzes sind Erwerbe zwischen denselben natürlichen Personen innerhalb der letzten fünf Jahre zusammenzurechnen.&lt;br /&gt;Erwerbe innerhalb der Familie gelten immer als unentgeltlich.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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            </infolist>
        
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                <title_id>sonderausgaben</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Sonderausgaben</title>
                <content>
    

    

    

    
        


    

        

            &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
                &lt;p&gt;Sie können die Seite &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;Externe Inhalte&lt;/span&gt; auch als PDF speichern.&lt;/p&gt;
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                &lt;/a&gt;
            &lt;/div&gt;
        

    

    
        
            
            &lt;p&gt;Bei Sonderausgaben handelt es sich grundsätzlich um Aufwendungen, die nicht mit der Erzielung von Einkünften zusammenhängen, sondern der privaten Lebensführung zuzuordnen sind. Prinzipiell sind Sonderausgaben immer in jenem Veranlagungsjahr zu berücksichtigen, in dem sie bezahlt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonderausgaben sind u. a. Beiträge für eine freiwillige Weiter­versicherung einschließlich des Nachkaufs von Versicherungszeiten in der gesetzlichen Pensions­versicherung.&lt;/p&gt;
        
    



    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_1_renten_und_dauernde_lasten&quot; id=&quot;1_renten_und_dauernde_lasten&quot; title=&quot;1. Renten und dauernde Lasten&quot;&gt;
                                1. Renten und dauernde Lasten
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_2_automatische_beruecksichtigung_von_sonderausgaben&quot; id=&quot;2_automatische_beruecksichtigung_von_sonderausgaben&quot; title=&quot;2. Automatische Berücksichtigung von Sonderausgaben&quot;&gt;
                                2. Automatische Berücksichtigung von Sonderausgaben
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_3_kirchenbeitrag&quot; id=&quot;3_kirchenbeitrag&quot; title=&quot;3. Kirchenbeitrag&quot;&gt;
                                3. Kirchenbeitrag
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_4_steuerberatungskosten&quot; id=&quot;4_steuerberatungskosten&quot; title=&quot;4. Steuerberatungskosten&quot;&gt;
                                4. Steuerberatungskosten
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_5_spenden&quot; id=&quot;5_spenden&quot; title=&quot;5. Spenden&quot;&gt;
                                5. Spenden
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_6_thermisch-energetische_sanierung_von_gebaeuden_und_ersatz_von_fossilen_heizungssystemen&quot; id=&quot;6_thermisch-energetische_sanierung_von_gebaeuden_und_ersatz_von_fossilen_heizungssystemen&quot; title=&quot;6. Thermisch-energetische Sanierung von Gebäuden und Ersatz von fossilen Heizungssystemen&quot;&gt;
                                6. Thermisch-energetische Sanierung von Gebäuden und Ersatz von fossilen Heizungssystemen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_7_verlustabzug&quot; id=&quot;7_verlustabzug&quot; title=&quot;7. Verlustabzug&quot;&gt;
                                7. Verlustabzug
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_8_hoechstbetragsbeschraenkung&quot; id=&quot;8_hoechstbetragsbeschraenkung&quot; title=&quot;8. Höchstbetragsbeschränkung&quot;&gt;
                                8. Höchstbetragsbeschränkung
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_1_renten_und_dauernde_lasten&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;1. Renten und dauernde Lasten&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Renten und dauernde Lasten können nur dann Sonderausgaben sein, wenn sie nicht bereits als Betriebsausgabe (betriebliche Einkunftsarten) oder als Werbungskosten (außerbetriebliche Einkunftsarten) berücksichtigt wurden. Eine weitere Einschränkung besteht darin, dass die Rente aufgrund besonderer Verpflichtungsgründe geleistet wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Handelt es sich um Renten, welche Gegenleistungen für die Übertragung von Wirtschaftsgütern sind, so sind sie nur in jener Höhe Sonderausgaben, als die Summe der gezahlten Beträge den Barwert der Rentenverpflichtung übersteigt. Die Berechnung des Barwerts der Rentenverpflichtung wird nach finanz- bzw. versicherungsmathematischen Grundsätzen vorgenommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Renten, die aus Anlass der Übertragung eines Betriebes, Teilbetriebes oder Mitunternehmeranteil vereinbart werden, gelten besondere Bestimmungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ebenso Sonderausgaben sind u. a. Beiträge für eine freiwillige Weiter­versicherung einschließlich des Nachkaufs von Versicherungszeiten in der gesetzlichen Pensions­versicherung.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_2_automatische_beruecksichtigung_von_sonderausgaben&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;2. Automatische Berücksichtigung von Sonderausgaben&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Bestimmte Zahlungen für Sonderausgaben getätigt werden, werden automatisch für die Steuererklärung erfasst.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Welche Sonderausgaben betrifft das im Wesentlichen?&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;verpflichtende Kirchenbeiträge bzw. Beiträge an Religionsgesellschaften&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Spenden an begünstigte Spendenempfänger und Feuerwehren (keine Spenden, die als Betriebsausgaben berücksichtigt werden)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Beiträge für freiwillige Weiterversicherungen, Nachkauf von Versicherungszeiten in der gesetzlichen Pensionsversicherung und vergleichbare Beiträge an Versorgungs- und Unterstützungseinrichtungen der Kammern der selbständig Erwerbstätigen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Thermisch-energetische Sanierung von Gebäuden und Ersatz von fossilen Heizungssystemen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Alle empfangenden Organisationen müssen eine feste örtliche Einrichtung im Inland haben. Zahlungen an bestimmte vergleichbare ausländische Organisation, die bisher abzugsfähig waren, bleiben das auch weiterhin, aber sie werden nicht automatisch erfasst. Nicht automatisch übermittelt werden z. B. auch Steuerberatungskosten, Rentenzahlungen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Was muss der Zahler beachten?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Soll eine entsprechende Zahlung als Sonderausgabe berücksichtigt werden, muss bei der Zahlung Vor-/Zuname und das Geburtsdatum exakt so angegeben werden, wie dies am Meldezettel ersichtlich ist, da für die Finanz sonst keine Zuordnung der Sonderausgaben zur Steuererklärung möglich ist. Sogenannte „Spendenerlagscheine“ stellen strukturierte Eingabefelder für die Identifikationsdaten zur Verfügung.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Achtung: Wenn diese Daten nicht bekannt gegeben werden, kann die Zahlung grundsätzlich nicht als Sonderausgabe berücksichtigt werden. Es ist auch nicht möglich den Betrag bei der Steuererklärung einzugeben. &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Betriebliche Spenden&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bei betrieblichen Spenden sind die Identifikationsdaten (Name, Geburtsdatum) der Spendenorganisation nicht bekannt zu geben. Die Spende wird dann auch nicht automatisch als Sonderausgabe berücksichtigt. Betriebliche Spenden sind wie bisher in der Steuererklärung als Betriebsausgaben anzugeben, ein allfälliger Überschreitungsbetrag als Sonderausgabe.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Kirchenbeiträge&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ausgaben für Kirchenbeiträge und auch z. B. Zahlungen für die freiwillige Weiterversicherung und den Nachkauf von Versicherungszeiten können abgesetzt werden, wenn diese für die (Ehe-)Partnerin bzw. den (Ehe-)Partner oder für die Kinder der bzw. des Steuerpflichtigen geleistet werden. Die Kirche kann diese Möglichkeit jedoch nicht für den Steuerpflichtigen bei der Übermittlung berücksichtigen. Eine von der Übermittlung abweichende Zuordnung kann in der Steuererklärung beantragt werden (neues Formular).&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Überprüfung und Fehlerbehebung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In FinanzOnline wird die Zahlerin bzw. der Zahler überprüfen können, ob und in welcher Höhe Zahlungen zu Sonderausgaben übermittelt wurden. Wenn eine Organisation eine Zahlung erhalten hat, aber keine oder falsche Beträge an die Finanzverwaltung übermittelt, muss der Zahler die Organisation kontaktieren, damit der Fehler behoben wird. Nur wenn die betreffende Organisation trotzdem keine Korrektur vornimmt, kann die Sonderausgabe beim Finanzamt geltend gemacht werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_3_kirchenbeitrag&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;3. Kirchenbeitrag&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Hierbei handelt es sich um Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften. Die steuerliche Abzugsfähigkeit des Kirchenbeitrags ist begrenzt mit einem Höchstbetrag von € 400,00 jährlich. Höhere Beiträge können steuerlich nicht berücksichtigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Kirchenbeitrag muss obligatorisch sein. Die Kirche kann ihren Sitz auch im EU/EWR-Raum haben sie muss aber in Österreich anerkannt sein.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_4_steuerberatungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;4. Steuerberatungskosten&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Steuerberatungskosten, die an berufsrechtlich befugte Personen geleistet werden, sind Sonderausgaben, wenn sie nicht bereits als Betriebsausgabe oder Werbungskosten berücksichtigt wurden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_5_spenden&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;5. Spenden&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Der begünstigte Empfängerkreis für Spenden wurde vom Gesetzgeber mit dem Gemeinnützigkeitsreformgesetz 2023 neu gefasst, welches mit 1. Jänner 2024 in Kraft getreten ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei spendenbegünstigten Empfängerinnen bzw. Empfängern sind zwei Gruppen zu unterscheiden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1) Empfänger, die einen begünstigten Zweck verfolgen und einen Antrag auf Erteilung des Spendenbegünstigung stellen müssen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Begünstigte Zwecke im Sinne dieses Punktes sind gemeinnützige und mildtätige Zwecke entsprechend der Bundesabgabenordnung sowie die Durchführung von wissenschaftlichen Forschungsaufgaben, der Entwicklung und Erschließung der Künste oder von bestimmten der Erwachsenenbildung dienenden Lehraufgaben, und bestimmte damit verbundene wissenschaftliche und künstlerische Publikationen und Dokumentationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gesetz definiert auch jene Körperschaften, die als begünstigte Einrichtungen in Frage kommen, und eine Liste von Voraussetzungen, die von diesen Einrichtungen zu erfüllen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Spendenbegünstigung ist beim Finanzamt unter der Berücksichtig einer Reihe von Voraussetzungen von den Spendenorganisation zu beantragen. Die Organisationen finden sich dann in einer eigenen Liste auf der Homepage des BMF: &lt;a href=&quot;https://service.bmf.gv.at/service/allg/spenden/_start.asp&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Liste der begünstigten Spendenempfänger&lt;/a&gt;&lt;u&gt;.&lt;/u&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2) Empfänger, die bereits aufgrund des Gesetzes begünstigt sind&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier ist eine umfangreiche Liste von Organisationen angeführt. Hier einige Beispiele daraus:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Universitäten und Fachhochschulen, öffentliche Kindergärten und öffentliche Schulen im Rahmen ihrer Teilrechtsfähigkeit, Kindergärten und Schulen mit Öffentlichkeitsrecht anderer Körperschaften des öffentlichen Rechts; bestimmte Fonds und Stiftungen, die mit Aufgaben der Forschungsförderung betraut sind. Weiters ist unter anderem genannt die Österreichische Nationalbibliothek, die GeoSphere Austria, die OeAD GmbH, das Österreichische Filminstitut, bestimmte österreichische Museen, das Bundesdenkmalamt, der Denkmalfonds, die Internationale Anti-Korruptions-Akademie (IACA) und die Diplomatische Akademie sowie das Hochkommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch an freiwillige Feuerwehren unbeschadet ihrer rechtlichen Stellung und Landesfeuerwehrverbände und den Anerkennungsfonds für freiwilliges Engagement kann begünstigt gespendet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Spenden dürfen zusammen mit den Zuwendungen aus dem Betriebsvermögen 10 % des sich nach Verlustausgleich ergebenden Gesamtbetrags der Einkünfte des aktuellen Jahres nicht überschreiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht abzugsfähig sind echte &lt;strong&gt;Mitgliedsbeiträge&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spenden sind grundsätzlich nur als Sonderausgaben ab­zu­setzen, wenn der Empfängerin bzw. dem Empfänger der Vor- und Zuname und der Geburtstag Spenderin bzw. des Spenders be­kannt gegeben wer­­den und von der empfangenden Organisation eine Datenübermittlung an die Finanz erfolgt. Der Spender kann die Übermittlung der Daten auch verweigern, in diesem Fall ist die Zahlung nicht als Sonderausgabe abzuziehen. Der Spen­den­em­­pfänger ist verpflichtet, die Daten über FinanzOnline an die Ab­ga­benbehörden zu übermitteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuwendungen zwecks ertragsbringender Vermögensausstattung an eine gemeinnützige privatrechtliche Stiftung (oder an eine vergleichbare Vermögensmasse) oder Zuwendungen an die Innovationsstiftung für Bildung können unter ganz bestimmten Voraussetzungen auch abzugsfähig sein.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_6_thermisch-energetische_sanierung_von_gebaeuden_und_ersatz_von_fossilen_heizungssystemen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;6. Thermisch-energetische Sanierung von Gebäuden und Ersatz von fossilen Heizungssystemen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Ausgaben für&lt;/p&gt;
&lt;ol style=&quot;list-style-type: lower-alpha;&quot;&gt;
&lt;li&gt;die thermisch-energetische Sanierung von Gebäuden oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;den Ersatz eines fossilen Heizungssystems durch ein klimafreundliches Heizungs­system&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;sind unter folgenden Voraussetzungen als Sonderausgaben zu berücksichtigen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Förderung des Bundes entsprechend dem Umweltförderungsgesetz (3. Abschnitt)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die entsprechende Datenübermittlung ist erfolgt,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Ausgaben abzüglich ausbezahlter Förderungen aus öffentlichen Mitteln übersteigen €  4.000,00 (für lit. a) bzw. €  2.000,00 (für lit. b).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Ausgaben werden bei der Empfängerin bzw. beim Empfänger der Förderung im Jahr der Auszahlung der Förderung und in den folgenden vier Kalenderjahren durch einen Pauschbetrag von € 800,00 (für lit a.) bzw. € 400,00 jährlich (für lit b.) berücksichtigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Sonderausgaben sind erstmalig bei der Veranlagung für das Kalenderjahr 2022 anzuwenden für Ausgaben,&lt;/p&gt;
&lt;ol style=&quot;list-style-type: lower-alpha;&quot;&gt;
&lt;li&gt;für welche nach dem 30.6.2022 eine bestimmte Förderung des Bundes ausbezahlt wurde,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sofern das Förderungsansuchen nach dem 31.3.2022 eingebracht wurde.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_7_verlustabzug&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;7. Verlustabzug&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Der Verlustabzug (Verlustvortrag) stellt im Unterschied zu den übrigen Sonderausgaben keine „Ausgabe&quot;, sondern eine periodenübergreifende Ergänzung der Gewinnermittlung dar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er ist auf Verluste aus betrieblichen Einkunftsarten (Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Einkünfte aus selbständiger Arbeit, Einkünfte aus Gewerbebetrieb) beschränkt. Voraussetzung für die Abzugs- und Vortragsfähigkeit des Verlustes ist eine ordnungsgemäße Buchführung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie können zeitlich unbegrenzt vorgetragen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verluste aus Vorjahren können bis zur Höhe der Einkünfte des laufenden Jahres verrechnet werden. Bei Kapitalgesellschaften ist der Verlustabzug eingeschränkt durch eine Verrechnungs- und Vortragsgrenze von 75 % des Gesamtbetrags der Einkünfte. Sie müssen somit zu­mindest ein Viertel des Ge­winnes versteuern.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_8_hoechstbetragsbeschraenkung&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;8. Höchstbetragsbeschränkung&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Sonderausgaben können hinsichtlich der Höchstbetragsbeschränkung in folgende Gruppen eingeteilt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Sonderausgaben ohne Höchstbetrag&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Steuerberatungskosten sowie die Beiträge für eine freiwillige Weiterversicherung einschließlich des Nachkaufs von Versicherungszeiten in der gesetzlichen Pensionsversicherung können ohne Berücksichtigung des Höchstbetrages geltend gemacht werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Sonderausgaben mit jeweils eigenem Höchstbetrag&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Dazu zählen die Kirchenbeiträge, Spenden und der Verlustabzug:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Kirchenbeiträge können jährlich maximal in Höhe von € 400,00 als Sonderausgabe Berücksichtigung finden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Spenden an begünstigte Empfänger sind im Ausmaß von höchstens 10 % der Einkünfte des aktuellen Jahres berücksichtigungsfähig. Für Zuwendungen zwecks ertragsbringender Vermögensausstattung an eine gemeinnützige privatrechtliche Stiftung (oder an eine vergleichbare Vermögensmasse) oder Zuwendungen an die Innovationsstiftung für Bildung gelten eigene Bestimmungen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Verluste aus Vorjahren sind unter den oben angeführten Voraussetzungen abzugsfähig.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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                <title_id>sozialversicherungs-beitragswerte</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Sozialversicherungs-Beitragswerte</title>
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                &lt;p&gt;Sie können die Seite &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;Externe Inhalte&lt;/span&gt; auch als PDF speichern.&lt;/p&gt;
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            &lt;/div&gt;
        

    



    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_asvg&quot; id=&quot;asvg&quot; title=&quot;ASVG&quot;&gt;
                                ASVG
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_angestellte_ueber_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot; id=&quot;angestellte_ueber_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot; title=&quot;Angestellte über der Geringfügigkeitsgrenze&quot;&gt;
                                Angestellte über der Geringfügigkeitsgrenze
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_arbeiter_ueber_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot; id=&quot;arbeiter_ueber_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot; title=&quot;Arbeiter über der Geringfügigkeitsgrenze&quot;&gt;
                                Arbeiter über der Geringfügigkeitsgrenze
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_freie_dienstnehmer_ueber_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot; id=&quot;freie_dienstnehmer_ueber_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot; title=&quot;Freie Dienstnehmer über der Geringfügigkeitsgrenze&quot;&gt;
                                Freie Dienstnehmer über der Geringfügigkeitsgrenze
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_angestellte_arbeiter_freie_dienstnehmer_unter_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot; id=&quot;angestellte_arbeiter_freie_dienstnehmer_unter_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot; title=&quot;Angestellte + Arbeiter, freie Dienstnehmer unter der Geringfügigkeitsgrenze&quot;&gt;
                                Angestellte + Arbeiter, freie Dienstnehmer unter der Geringfügigkeitsgrenze
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_gsvg&quot; id=&quot;gsvg&quot; title=&quot;GSVG&quot;&gt;
                                GSVG
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_asvg&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;ASVG&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
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                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;ASVG&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2024&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2023&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2022&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Geringfügigkeitsgrenze monatlich&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 518,44&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 500,91&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 485,85&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Grenze für die DG Abgabe bei geringfügig Beschäftigten
&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 777,66&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 751,37&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 728,78&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Höchstbeitragsgrundlage monatlich laufend&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 6.060,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 5.850,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 5.670,00&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Höchstbeitragsgrundlage Sonderzahlung (2 Mal)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 12.120,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 11.700,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 11.340,00&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Höchstbeitragsgrundlage jährlich&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 84.840,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 81.900,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 79.380,00&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_angestellte_ueber_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Angestellte über der Geringfügigkeitsgrenze&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h3&gt;Dienstnehmer-Beitrag&lt;/h3&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
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                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;ASVG&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2024&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2023&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2022&lt;/th&gt;
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            &lt;h3&gt;Dienstnehmer-Beitrag&lt;/h3&gt;
        
    

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                            &lt;h2&gt;GSVG&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h3&gt;für Wirtschaftskammermitglieder&lt;/h3&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
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                        &lt;td&gt;Krankenversicherung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;6,80 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 518,44/M&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 7.070,00/M&lt;/td&gt;
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                        &lt;td&gt;Pensionsversicherung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,50 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 518,44/M&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 7.070,00/M&lt;/td&gt;
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        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;Beitrag zu Selbständigenvorsorge: 1,53 %&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unfallversicherung € 136,20/Jahr bzw. € 11,35/Monat&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Krankenversicherung:&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;im 1. und 2. Jahr der Erwerbstätigkeit fixe Bemessungsgrundlage (BMGrl) ohne Nachbemessung, wenn in letzten 120 Kalendermonaten keine GSVG-Pflichtversicherung (PflV)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;im 3. Jahr der Erwerbstätigkeit: Nachbemessung nach ESt Bescheid&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Selbständige mit kleinem Einkommen (bis maximal € 2.900,00 monatliche Bei­trags­grundlage) erhalten eine einkommensabhängige gestaffelte Gutschrift von Kranken­versicherungsbeiträgen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Pensionsversicherung:&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bei erstmaliger GSVG PflV.: Nachbemessung nach ESt Bescheid.&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;h3&gt;Freiberuflich Selbstständige&lt;/h3&gt;
    &lt;p&gt;(A)=ASVG, (G)=GSVG, (F)=FSVG&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;PV in %&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;KV in %&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;UV in EUR&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;WT&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,50 (G)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;opt.out&lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;11,35/M&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Künstler&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,50 (G)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;6,8 (G)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;11,35/M&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Journalisten&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,50 (G)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;6,8 (G)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;11,35/M&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Tierärzte&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,50 (G)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;opt.out&lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;11,35/M&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Dentisten&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,50 (G)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;6,8 (G)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;11,35/M&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Wohnsitz(tier)ärzte&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,50 (G)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;opt.out&lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;11,35/M&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Ärzte&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,00 (F)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;opt.out&lt;sup&gt;2)&lt;/sup&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;11,35/M&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Patentanwälte&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,00 (F)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;opt.out&lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;11,35/M&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Apotheker&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,00 (F)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;opt.out&lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;11,35/M&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Vorstände&lt;/td&gt;&lt;td&gt;22,80 (A)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;6,8 (A)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,10 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Rechtsanwälte&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Kammer&lt;/td&gt;&lt;td&gt;opt.out&lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;-&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Ziviltechniker&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,00 (F)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;opt.out&lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;-&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Notare&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Kammer&lt;/td&gt;&lt;td&gt;opt.out&lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;-&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt; Opting out: keine Pflichtversicherung aufgrund freiberuflicher Tätigkeit, Wahlrecht zwischen Gruppenversicherung, Selbstversicherung oder Selbstversicherung nach GSVG;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;sup&gt;2)&lt;/sup&gt; Gruppenversicherung verpflichtend, zusätzlich Selbstversicherung ASVG oder GSVG möglich;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
</content>
            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>steuerlexikon</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Steuerlexikon</title>
                <content>
    

    

    

    
        


    

        

            &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
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            &lt;/div&gt;
        

    



    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_abc&quot; id=&quot;abc&quot; title=&quot;ABC&quot;&gt;
                                ABC
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_def&quot; id=&quot;def&quot; title=&quot;DEF&quot;&gt;
                                DEF
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_ghi&quot; id=&quot;ghi&quot; title=&quot;GHI&quot;&gt;
                                GHI
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_jkl&quot; id=&quot;jkl&quot; title=&quot;JKL&quot;&gt;
                                JKL
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_mno&quot; id=&quot;mno&quot; title=&quot;MNO&quot;&gt;
                                MNO
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_pqr&quot; id=&quot;pqr&quot; title=&quot;PQR&quot;&gt;
                                PQR
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_stu&quot; id=&quot;stu&quot; title=&quot;STU&quot;&gt;
                                STU
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_vwx&quot; id=&quot;vwx&quot; title=&quot;VWX&quot;&gt;
                                VWX
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_abc&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;ABC&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_abschreibungen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Abschreibungen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Investitionen in abnutzbare Wirtschaftsgüter, die Ihrem Betrieb über einen längeren Zeitraum dienen sollen, sind nicht sofort zur Gänze als Betriebsausgabe absetzbar: Das Wirtschaftsgut wird „aktiviert“, das heißt in das Anlagenverzeichnis aufgenommen. Das Anlagenverzeichnis ist eine Zusammenstellung des Inventars, aus dem unter anderem der Kaufpreis, die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und die jährliche Absetzung für Abnutzung (= AfA, Abschreibung) hervorgeht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu € 1.000,00 (Wert für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2022 beginnen) können sofort als Betriebsausgabe abgesetzt werden (als sogenannte „geringwertige Wirtschaftsgüter“).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beispiel: &lt;/strong&gt;Eine Büroeinrichtung kostet € 100.000,00 und wird im Mai 2024 in Verwendung genommen. Die Nutzungsdauer wird mit zehn Jahren angenommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die AfA errechnet sich bei linearer Abschreibung aus den Anschaffungskosten dividiert durch die Nutzungsdauer und ergibt im Beispiel somit € 10.000,00.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Jahr 2024 ist als Betriebsausgabe nur ein Zehntel der € 100.000,00 absetzbar, somit € 10.000,00. Dasselbe gilt für die nächsten neun Jahre, in denen jeweils ein Zehntel der Anschaffungskosten als Betriebsausgabe über die AfA geltend gemacht wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den Beginn der AfA ist das Datum der Inbetriebnahme ausschlaggebend. Das Datum, an dem die Rechnung ausgestellt wird, das Datum des Rechnungserhalts oder der Bezahlung spielt keine Rolle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternativ zur linearen Abschreibung ist für bestimmte Wirtschaftsgüter eine degressive AfA mit einem unveränderlichen Prozentsatz von höchstens 30 % möglich. Der Prozentsatz ist auf den jeweiligen Buchwert (Restbuchwert) anzuwenden ist. Muss ein Jahresabschluss entsprechend des Unternehmensrecht (UGB) erstellt werden, so ist man für die Ausübung des Wahlrechts (lineare oder degressive AfA) im steuerlichen Jahresabschluss ab 2023 grundsätzlich an den unternehmensrechtlichen Jahresabschluss gebunden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_alleinerzieher-_alleinverdienerabsetzbetrag&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Alleinerzieher-/Alleinverdienerabsetzbetrag&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Alleinverdienerin bzw. Alleinverdiener ist grundsätzlich jede Steuerpflichtige bzw. jeder Steuerpflichtige, die bzw. der&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;im betreffenden Kalenderjahr die Familienbeihilfe für mindestens ein Kind für mehr als sechs Monate bezogen hat,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;mehr als sechs Monate im Ka­len­derjahr verheiratet oder eingetragener Partner ist,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;von seinem unbeschränkt steuerpflichtigen Ehegatten oder eingetragenen Partner nicht dauernd getrennt lebt oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;mehr als sechs Monate mit einer unbeschränkt steuerpflichtigen Person in einer&lt;br /&gt;Par­tner­schaft lebt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Alleinerzieherin bzw. Alleinerzieher ist, wer mit mindestens einem Kind, für das mehr als sechs Monate Fami­lien­beihilfe bezogen wurde, seit mehr als sechs Monaten nicht in einer Gemeinschaft mit einer (Ehe-)Partnerin bzw. einem (Ehe-)Partner lebt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Alleinverdiener- bzw. Alleinerzieherabsetzbetrag beträgt für das Jahr 2024&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            

            

            

            

            
                &lt;thead&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;mit einem Kind&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€ 572,00 p. a.&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        
                    
                        
                    
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    
                        
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;mit zwei Kindern&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€ 774,00 p. a.&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;ab drei Kindern, zusätzlich zum Betrag von € 774,00 je Kind&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€ 255,00 p. a.&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                &lt;/tbody&gt;
            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;Die Zuverdienstgrenze für Alleinverdiener mit Kind beträgt beim (Ehe)Partner pro Kalenderjahr € 6.937,00 (Wert 2024).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Absetzbeträge inklusive der Kinderzuschläge kann die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber aufgrund der Erklärung der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers (Formular E 30) schon während des Jahres in der Lohnverrechnung berücksichtigen (ohne Erklärung mittels E 30: Geltendmachung in der Arbeitnehmerveranlagung).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_anlagevermoegen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Anlagevermögen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Unter dem Begriff „Anlagevermögen“ versteht man all jene Wirtschaftsgüter, die dazu bestimmt sind, dem Betrieb über einen längeren Zeitraum zu dienen. Dazu zählen zum Beispiel Gebäude und die Betriebsausstattung. Das Anlagevermögen lässt sich in abnutzbares und nicht abnutzbares Anlagevermögen untergliedern.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_ausfuhrlieferung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Ausfuhrlieferung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Steuerfreie Ausfuhrlieferungen im Sinne des Umsatzsteuergesetzes liegen vor,&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;wenn der Unternehmer den Liefergegenstand in das Drittlandsgebiet (nicht Gemeinschaftsgebiet) befördert oder versendet hat oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;wenn das Umsatzgeschäft mit einem ausländischen Unternehmer als Abnehmer abgeschlossen wurde, wobei der ausländische Abnehmer den Gegenstand ins Drittlandsgebiet befördert oder versendet oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;wenn das Umsatzgeschäft mit einer ausländischen Privatperson abgeschlossen wurde und diese die Ware im Reisegepäck ausführt, nur dann, wenn der Abnehmer keinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Gemeinschaftsgebiet hat, der Gegenstand der Lieferung binnen drei Monaten nach Lieferung ausgeführt wird und der Gesamtbetrag der Rechnung € 75,00 überschreitet.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die weiteren Voraussetzungen für die Steuerfreiheit sind streng formal. Dazu gehören der Ausfuhrnachweis und der Buchnachweis.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_aussergewoehnliche_belastung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Außergewöhnliche Belastung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Bestimmte Aufwendungen und Ausgaben sind bei Ermittlung des steuerpflichtigen Einkommens als außergewöhnliche Belastung zu berücksichtigen, wenn sie&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;außergewöhnlich sind&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;zwangsläufig erwachsen und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wesentlich beeinträchtigen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Eine außergewöhnliche Belastung kann grundsätzlich nur insoweit berücksichtigt werden, als der individuelle Selbstbehalt, der vom Einkommen, von der Anzahl der Kinder sowie vom Zustehen des Alleinverdiener- bzw. Alleinerzieherabsetzbetrages abhängt, überschritten wird. Für bestimmte außergewöhnliche Belastungen gibt es ein Pauschale ohne Anrechnung auf den Selbstbehalt. Die Berücksichtigung von außergewöhnlichen Belastungen kann immer nur im Kalenderjahr der Zahlung erfolgen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_betriebsausgaben&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Betriebsausgaben&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Als Betriebsausgaben definiert das Gesetz Aufwendungen oder Ausgaben, die durch den Betrieb veranlasst sind. Privat veranlasste Ausgaben kürzen den Gewinn nicht, sondern stellen Entnahmen dar, die eine Deckung im Gewinn finden sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch Ausgaben vor der Betriebseröffnung können steuerlich abzugsfähig sein. Solche Ausgaben und Aufwendungen fallen unter den Begriff der vorbereitenden Betriebsausgaben. Als Beispiele gelten Reisekosten, Beratungskosten, Telefon, Stempelmarken, Beiträge zu Ihrer Pflichtversicherung, Pflichtbeiträge zu Versorgungs- und Unterstützungseinrichtungen der Kammern der selbständig Erwerbstätigen, Leasingaufwand, Büroraummiete, Personalaufwand, Steuerberatungskosten, Werbung, Abschreibungen, bezogene Leistungen (Fremdarbeiten), Waren- und Materialeinkauf, Telefon, Fax, Porto, Spesen, Büromaterial, Fachliteratur und Zeitschriften, Zinsen für Fremdkapital etc.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_betriebseinnahmen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Betriebseinnahmen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Zu Ihren Betriebseinnahmen gehören alle Zugänge in Geld oder Geldeswert, die durch den Betrieb veranlasst sind. Daher zählen nicht nur Ihre Einnahmen aus der eigentlichen betrieblichen Tätigkeit, sondern auch z. B. Umsätze aus Hilfsgeschäften, wie etwa Verkäufe betriebszugehöriger Anlagen dazu.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_def&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;DEF&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_doppelbesteuerung_-_vermeidung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Doppelbesteuerung - Vermeidung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Um die doppelte Einkommensbesteuerung von Personen, die z. B. aufgrund eines Doppelwohnsitzes in zwei oder mehreren Staaten der Besteuerung unterliegen, zu vermeiden, stehen zwei Maßnahmen zur Verfügung: Unilateral sieht § 48 der Bundesabgabenordnung Methoden zur Vermeidung der Doppelbesteuerung vor. Multilateral wurden von Österreich mit zahlreichen Staaten Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen, durch welche die doppelte Besteuerung derselben Steuerpflichtigen bzw. desselben Steuerpflichtigen in zwei Staaten vermieden werden soll.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_eigenverbrauch&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Eigenverbrauch&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Eigenverbrauch liegt im Wesentlichen dann vor, wenn eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer im Inland Gegenstände, die dem eigenen Unternehmen dienen, für Zwecke verwendet oder verwenden lässt, die außerhalb des Unternehmens liegen. Der Eigenverbrauch ist umsatzsteuerbar.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_einkommen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Einkommen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Als Einkommen gilt in der Einkommensteuer der Gesamtbetrag der Einkünfte aus allen im Gesetz aufgezählten sieben Einkunftsarten unter Berücksichtigung des Verlustausgleichs, der sich aus einzelnen Einkunftsarten ergibt, abzüglich Sonderausgaben sowie außergewöhnlicher Belastungen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_einkunftsarten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Einkunftsarten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Das österreichische Einkommensteuergesetz kennt sieben Einkunftsarten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einkünfte aus selbständiger Arbeit&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einkünfte aus Gewerbebetrieb&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einkünfte aus Kapitalvermögen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sonstige Einkünfte&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Nur solche Einkünfte, die in eine dieser sieben Einkunftsarten fallen, sind steuerpflichtig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da der Begriff „sonstige“ Einkünfte keine Auffanggröße darstellt, sondern ebenfalls nur bestimmte Tatbestände aufzählt, gibt es Einkünfte, die nicht der Einkommensteuer unterliegen. Dazu zählen etwa Spiel- und Lotteriegewinne oder der Finderlohn.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_einnahmen-ausgaben-rechnung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Einnahmen-Ausgaben-Rechnung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Bei der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung werden – im Gegensatz zum Betriebsvermögensvergleich – die Geschäftsfälle dann wirksam, wenn es zu einem Zahlungsfluss kommt. Man spricht daher auch vom sogenannten „Zufluss-/Abflussprinzip“. Einnahmen sind erst dann steuerwirksam, wenn das Geld entweder bar vereinnahmt oder auf dem Bankkonto verfügbar ist. Dasselbe gilt im umgekehrten Sinn für die Ausgaben. Dementsprechend gilt etwa auch eine Anzahlung an Lieferantinnen und Lieferanten als gewinnmindernde Betriebsausgabe. Forderungen und Verbindlichkeiten werden erst durch die Bezahlung ergebniswirksam.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_fahrtkosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Fahrtkosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Als Fahrtkosten können Sie die Kosten des gewählten Verkehrsmittels ansetzen (Aufwendungen für Auto, Bahnkarte, Flugticket, Taxi etc.). Verwenden Sie für Ihre betrieblich veranlasste Reise jedoch Ihren Privat-Pkw, können Sie das Kilometergeld zum Ansatz bringen, wenn Sie nicht mehr als 30.000 km im Jahr fahren. Wenn Sie mehr als 30.000 km pro Jahr fahren, können Sie das amtliche Kilometergeld für 30.000 km oder die tatsächlich nachgewiesenen Kosten für die gesamten betrieblichen Fahrten absetzen. Vergessen Sie in diesem Fall nicht, ein Fahrtenbuch mit allen erforderlichen Angaben zu führen: Pro gefahrenem Kilometer können Sie € 0,42 ansetzen. Das Kilometergeld deckt alle Kosten im Zusammenhang mit Ihrem Auto ab: Benzin, Reparaturen, Service, Versicherungen, Mitgliedsbeiträge, Abschreibungen, Leasingraten, Park- und Mautgebühren etc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Ihr Auto zum Betriebsvermögen zählt, weil Sie es überwiegend betrieblich nutzen, müssen Sie alle Ausgabenbelege sammeln. Dann sind nämlich die tatsächlichen Kosten der Nutzung zu berücksichtigen. Wird das Kilometergeld im Rahmen von Werbungskosten oder Betriebsausgaben geltend gemacht, kann es nur bis zu einer Höhe von € 0,42 berücksichtigt werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_familienbonus_plus&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Familienbonus Plus&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Der Familienbonus Plus ist ein Absetzbetrag von der Einkommensteuer in Höhe von € 166,88 pro Monat und Kind bis zu einem Alter von 18 Jahren bei Anspruch auf Familienbeihilfe. Als Absetzbetrag vermindert er unmittelbar die Einkommensteuer, er kann jedoch nicht zu einer Negativsteuer führen (Alleinverdiener-, Alleinerzieher- oder Verkehrsabsetzbetrag jedoch schon). Wird für volljährige Kinder die Familienbeihilfe bezogen, so besteht Anspruch auf einen Absetzbetrag in Höhe von € 58,34 (ab 2024) pro Monat und Kind.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_firmenwert&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Firmenwert&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Firmenwert ist jener Wert eines Betriebes, der nicht den einzelnen Wirtschaftsgütern des Betriebes zugeordnet werden kann. Vielmehr ergibt sich der Firmenwert als Mehrwert, der z. B. mit dem Kundenstock oder der Reputation eines Betriebes zusammenhängt.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_freibetragsbescheid&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Freibetragsbescheid&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Wenn die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer nicht ausdrücklich darauf verzichtet, werden gemeinsam mit dem aufgrund der Arbeitnehmerveranlagung ergangenen Einkommensteuerbescheid ein Freibetragsbescheid und eine Mitteilung zur Vorlage bei der Arbeitgeberin bzw. beim Arbeitgeber ausgestellt. Dieser Freibetragsbescheid gilt für das dem Veranlagungszeitraum zweitfolgende Jahr. So werden etwa mit dem Einkommensteuerbescheid für das Kalenderjahr 2022 der Freibetragsbescheid und die Mitteilung an den Arbeitgeber für das Kalenderjahr 2024 zugesendet. Werden dann für das Kalenderjahr 2024 höhere oder geringere Aufwendungen getätigt, so wird dies bei der Arbeitnehmerveranlagung ausgeglichen. Bei einem Jahresfreibetrag von unter € 90,00 oder bei Festsetzung von Vorauszahlungen ergeht kein Freibetragsbescheid.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In jedem Kalenderjahr, in dem ein Freibetragsbescheid berücksichtigt wird, ist der Arbeitnehmer zur Veranlagung verpflichtet.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_frist_fuer_die_bescheidbeschwerde&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Frist für die Bescheidbeschwerde&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Erhebt eine Steuerpflichtige bzw. ein Steuerpflichtiger gegen einen Bescheid Beschwerde, so hat dies innerhalb der Beschwerdefrist zu geschehen. Diese endet einen Monat nach Zustellung des Bescheids.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_ghi&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;GHI&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_gewinnermittlungsarten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Gewinnermittlungsarten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Ermittlung des steuerlichen Gewinns kann grundsätzlich auf folgende Arten erfolgen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;mittels Betriebsvermögensvergleich (Buchhaltung, Bilanzierung)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;mittels Einnahmen-Ausgabenrechnung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;mittels der Pauschalierung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Gesetzliche Buchführungspflicht besteht in folgenden Fällen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;bei Kapitalgesellschaften und bei unternehmerisch tätigen Personengesellschaften, bei denen kein unbeschränkt haftender Gesellschafter eine natürliche Person ist (sogenannte GmbH &amp;amp; Co. KG)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei den anderen Unternehmern – ausgenommen Angehörige der freien Berufe und Überschussermittlern –, wenn:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;die Umsatzgrenze von € 700.000,00 zweimalig (hintereinander) überschritten wird oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Umsatzgrenze von € 1.000.000,00 einmalig überschritten wird.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben bestehen andere Grenzwerte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was versteht man unter Buchführungspflicht?&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Grob gesprochen ist unter Buchführungspflicht zu verstehen, dass die Grundsätze der doppelten Buchhaltung einzuhalten sind, Grund- und Hauptbuch sowie Nebenbücher zu führen sind, Bestände von Forderungen und Verbindlichkeiten zu erfassen sind und Aufwendungen und Erträge im Jahr ihrer wirtschaftlichen Verursachung zugeordnet werden müssen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die vereinfachte Form der Gewinnermittlung ist die Einnahmen-Ausgabenrechnung, in der Einnahmen und Ausgaben nach dem Zufluss- und Abflussprinzip aufgezeichnet werden, somit nach Zahlungsfluss erfasst werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die einfachste Form der Gewinnermittlung ist die Pauschalierung. Wenn keine Buchführungspflicht besteht und Sie auch nicht freiwillig Bücher führen, können Sie steuerlich von der Pauschalierung (in Form der Ausgaben- oder Gewinnpauschalierung) Gebrauch machen. Neben der „allgemeinen“ Pauschalierung (Basispauschalierung) besteht auch branchenspezifische Pauschalierungsvorschriften (z. B. für Gaststätten- und Beherbergungsunternehmen, Lebensmitteleinzel- und Gemischtwarenhändler, Drogisten, Handelsvertreter, Künstler und Schriftsteller).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_halbjahresabschreibung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Halbjahresabschreibung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Wird ein Wirtschaftsgut des abnutzbaren Anlagevermögens erst im zweiten Halbjahr des Wirtschaftsjahres in Betrieb genommen, ist im Jahr der Anschaffung nur die Hälfte der jährlichen AfA absetzbar.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_haelftesteuersatz&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Hälftesteuersatz&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Das Einkommensteuergesetz sieht für bestimmte Einkünfte (z. B. Veräußerungsgewinne, die in Zusammenhang mit der Veräußerung oder Aufgabe stehen, wenn die Steuerpflichtige bzw. der Steuerpflichtige erwerbsunfähig ist oder die Erwerbstätigkeit aufgrund Pensionierung einstellt) den Hälftesteuersatz vor.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_immobilienertragsteuer&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Immobilienertragsteuer&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Beim Verkauf eines Grundstücks wird der Gewinn grundsätzlich mit 30 % besteuert.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_inventur&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Inventur&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Unter Inventur versteht man die jährliche Aufstellung des gesamten Betriebsvermögens nach Art, Menge und Wert. Diese Bestandsaufnahme ist zusammen mit der Bewertung ein wesentlicher Bestandteil der Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_jkl&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;JKL&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_jahresabschluss&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Jahresabschluss&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Der Jahresabschluss setzt sich zusammen aus der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung. Bei Kapitalgesellschaften erweitert sich der Jahresabschluss um den Anhang samt Lagebericht.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_kapitalertragsteuer&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Kapitalertragsteuer&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Einkünfte aus Kapitalvermögen werden mit Kapitalertragsteuer besteuert. Unter diese Einkunftsart fallen Einkünfte aus der Überlassung von Kapital, realisierten Wertsteigerungen und aus Derivaten, wenn sie nicht zu den Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, selbständiger Arbeit, Gewerbebetrieb bzw. nicht selbständiger Arbeit zählen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kapitalertragsteuer beträgt&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;25 % für Einkünfte aus Geldeinlagen und nicht verbrieften sonstigen Forderungen bei Kreditinstituten (ausgenommen Ausgleichzahlungen und bestimmte Leihgebühren)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;27,5 % für alle anderen Einkünfte aus Kapitalvermögen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Wahlweise: Veranlagung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Steuerabzug der Bank kommt einer Endbesteuerung gleich. Auf diese kann verzichtet werden. Eine Veranlagung wäre zum Beispiel vorteilhaft, wenn der zur Anwendung kommende Einkommensteuersatz geringer ist als 27,5 % bzw. 25 %. Die Möglichkeit der Veranlagung besteht für alle Kapitaleinkünfte.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Gutschrift&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wird auf die Endbesteuerung verzichtet, so kommt es zwar vorerst zu einem Steuerabzug. Die Kapitalertragsteuer wird jedoch im Nachhinein gutgeschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Verlustausgleich durch die Bank&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Es werden alle Gewinne und Verluste aus allen Depots bei derselben Bank berücksichtigt. Jedoch nur für Depots bei einem Kreditinstitut. Eine bankenübergreifende Verlustverrechnung muss bei der Einkommensteuererklärung durchgeführt werden. Der Verlustausgleich durch die Bank kommt nur bei Einzeldepots zur Anwendung. Bei Gemeinschaftsdepots wird eine Verlustverrechnung nur auf Depotebene durchgeführt.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_kinderabsetzbetraege&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Kinderabsetzbeträge&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Für Kinder, für die einer Steuerpflichtigen bzw. einem Steuerpflichtigen Familienbeihilfe gewährt wird, steht im Wege der gemeinsamen Auszahlung mit der Familienbeihilfe ein Kinderabsetzbetrag von monatlich € 67,80 (Wert 2024) zu.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_kindermehrbetrag&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Kindermehrbetrag&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Voraussetzungen für den Kindermehrbetrag ab 2024 sind:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Anspruch auf Familienbeihilfe für die Kinder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Steuerpflichtige aktive Erwerbseinkünfte an zumindest 30 Tagen im Kalenderjahr oder im gesamten Kalenderjahr nur Bezug von Leistungen nach dem Kinderbetreuungsgeldgesetz, Wochengeld oder Pflegekarenzgeld.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag oder auch beim (Ehe)Partner, der steuerpflichtige aktive Erwerbseinkünfte erzielt, eine Einkommensteuer nach Tarif von unter € 700,00 (Wert ab 2024). In diesem Fall hat nur der Familienbeihilfeberechtigte Anspruch auf den Kindermehrbetrag.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ergibt sich eine Einkommensteuer von unter € 700,00 (Wert ab 2024), so wird die Differenz zwischen € 700,00 (Wert ab 2024) und der Einkommensteuer erstattet. Der Betrag erhöht sich für jedes weitere Kind um € 700,00 (Wert ab 2024).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_kleinbetragsrechnungen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Kleinbetragsrechnungen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Bei sogenannten Kleinbetragsrechnungen – das sind Rechnungen, deren Gesamtbetrag € 400,00 nicht übersteigt – genügen folgende Angaben:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Name und Anschrift des liefernden oder leistenden Unternehmers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Menge und Bezeichnung der gelieferten Gegenstände bzw. Art und Umfang der sonstigen Leistung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Tag der Lieferung oder Leistung oder Zeitraum, über den sich die Leistung erstreckt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;das Entgelt und der Steuerbetrag für die Lieferung oder sonstige Leistung in einer Summe&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;der Steuersatz&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Rechnungsdatum&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Beachten Sie jedoch, dass „Menge und handelsübliche Bezeichnung“ auch bei Kleinbetragsrechnungen angegeben werden müssen. Es reicht nicht, wenn z. B. „Speisen und Getränke“, „Diverses Material“, „Fachliteratur“ ausgewiesen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hinweis: Seit 1.1.2016 gilt auch die Belegerteilungspflicht lt. Bundesabgabenordnung für Barumsätze unabhängig von den Bestimmungen des Umsatzsteuergesetzes. Die Belegerteilungspflicht gilt grundsätzlich für jeden Unternehmer unabhängig vom Umsatz.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_kleinunternehmer&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Kleinunternehmer&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Ein Unternehmer, der im Inland sein Unternehmen betreibt und dessen Jahresumsatz € 35.000,00 nicht übersteigt, sind nicht umsatzsteuerpflichtig, können aber auch keinen Vorsteuerabzug geltend machen (Kleinunternehmer-Regelung). Umsatze aus Hilfsgeschäften und bestimmte steuerfreie Umsätze bleiben bei oben genannter Umsatzgrenze außer Betrachtung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unternehmerinnen und Unternehmer, die unterhalb dieser Umsatzgrenze liegen, haben jedoch die Möglichkeit, für die Besteuerung nach den allgemeinen Grundsätzen zu optieren. In diesem Fall müssen Sie Umsatzsteuer in ihren Rechnungen ausweisen und abführen, können im Gegenzug aber auch den Vorsteuerabzug geltend machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung ist dann empfehlenswert, wenn keine Vorsteuern anfallen und Leistungen an Letztverbraucher erbracht werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_kommunalsteuer&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Kommunalsteuer&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Kommunalsteuer ist eine Abgabe an jene Gemeinde, in der sich eine Betriebsstätte des Unternehmens befindet. Der Steuersatz beträgt 3 % der Bemessungsgrundlage. Die Kommunalsteuer ist bis zum 15. des Folgemonats an die Gemeinde (Stadtkasse) abzuführen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_koerperschaftsteuer&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Körperschaftsteuer&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Das Einkommen von Körperschaften – dazu zählen vor allem die Aktiengesellschaft und die Gesellschaft mit beschränkter Haftung – unterliegt der Körperschaftsteuer. Die Körperschaftsteuer sieht grundsätzlich einen konstanten Steuersatz von 23 %  ab 2024) des steuerpflichtigen Einkommens vor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Verlustfall oder bei einem geringen steuerpflichtigen Einkommen ist jedenfalls die sogenannte „Mindest-Körperschaftsteuer“ zu entrichten. Diese hat Vorauszahlungs-Charakter, das heißt, sie wird auf die Körperschaftsteuer in folgenden Jahren angerechnet. Die Mindestkörperschaftsteuer beträgt für eine GmbH ab 2024 € 500,00 und für eine AG € 3.500,00 pro Jahr. Für Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen besteht eine höhere Mindest-Körperschaftsteuer.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_liebhaberei&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Liebhaberei&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Liebhaberei ist eine Tätigkeit, der abgesprochen wird, dass sie auf Dauer ein positives Ergebnis erzielt. Wichtig ist somit die Gesamtbetrachtung dieser Tätigkeit über einen längeren Zeitraum. Wenn über den betrachteten Zeitraum in Summe kein Gewinn erwartet wird, kann es zur Qualifizierung der Tätigkeit als „Liebhaberei“ kommen. Eine Liebhabereitätigkeit ist steuerlich unbeachtlich: Verluste aus dieser Tätigkeit können weder mit anderen Einkünften ausgeglichen noch in Folgejahre vorgetragen werden. Sollte die Liebhabereitätigkeit ausnahmsweise zu einem Gewinn führen, so führt aber auch dieser Gewinn zu keiner steuerlichen Belastung.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_lohnsteuer&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Lohnsteuer&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Lohnsteuer ist eine besondere Erhebungsform der Einkommensteuer. Bei Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit (Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer, Pensionistinnen, Pensionisten) wird die Einkommensteuer durch Abzug vom Arbeitslohn (Lohnsteuer) erhoben. Einbehalten (und an das Finanzamt abgeführt) wird die Lohnsteuer durch die Arbeitgeberin bzw. den Arbeitgeber im Rahmen der Lohnzahlung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Steuertarif der Lohnsteuer unterscheidet sich – von der begünstigten Besteuerung des 13. und 14. Monatsgehalts abgesehen – nicht von jenem der Einkommensteuer.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_mno&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;MNO&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_mindest-koerperschaftsteuer&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Mindest-Körperschaftsteuer&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Erzielt eine Körperschaft ein sehr geringes steuerpflichtiges Einkommen oder erleidet sie einen Verlust, so wird sie trotzdem zu einem bestimmten Mindestmaß an Steuerleistung herangezogen, der sogenannten Mindest-Körperschaftsteuer. Diese hat Vorauszahlungs-Charakter, das heißt, sie wird auf die Körperschaftsteuer in folgenden Jahren angerechnet. Die Mindestkörperschaftsteuer beträgt ab 2024 € 500,00 (GmbH) bzw. € 3.500,00 (AG) pro Jahr. Für Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen besteht eine höhere Mindest-Körperschaftsteuer.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_mitunternehmerschaft&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Mitunternehmerschaft&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Der Begriff „Mitunternehmerschaft“ ist kein handelsrechtlicher, sondern ein rein steuerlicher Begriff. Als Mitunternehmerschaften gelten nur solche Personengesellschaften, die im Rahmen eines Betriebes unternehmerisch tätig sind. Ihre Gesellschafterinnen und Gesellschafter als Mitunternehmerinnen und Mitunternehmer erzielen daher betriebliche Einkünfte (Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, selbständiger Arbeit oder Gewerbebetrieb).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ermittlung des Gewinns einer Mitunternehmerschaft erfolgt nach den allgemeinen Gewinnermittlungsvorschriften und unter Beachtung der besonderen Leistungsbeziehungen. Der Gewinn wird nicht auf Ebene der Mitunternehmerschaft besteuert, sondern auf die einzelnen Mitunternehmerinnen und Mitunternehmer verteilt und bei diesen zur Einkommensbesteuerung erfasst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mitunternehmer ist nur, wer Unternehmerwagnis eingeht (Entfalten von Unternehmerinitiative und Übernahme von Unternehmerrisiko). Das Zutreffen dieser Voraussetzungen ist grundsätzlich für jede Gesellschafterin bzw. jeden Gesellschafter einer Personengesellschaft zu prüfen. Ist ein Gesellschafter nach Prüfung dieser Kriterien nicht Mitunternehmer, dann erzielt er keine betrieblichen Einkünfte.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_negativsteuer_sozialversicherungs-rueckerstattung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Negativsteuer/Sozialversicherungs-Rückerstattung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Ist die Einkommensteuer nach Anwendung des Tarifs und nach Berücksichtigung der Absetzbeträge negativ, so sind der &lt;strong&gt;Alleinverdienerabsetzbetrag bei mindestens einem Kind&lt;/strong&gt; oder der &lt;strong&gt;Alleinerzieherabsetzbetrag inklusive der Kinderzuschläge &lt;/strong&gt;gutzuschreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Steuerpflichtige, die Anspruch auf einen Verkehrsabsetzbetrag haben, sind 55 % von bestimmten Werbungskosten, höchstens aber € 463,00 (Wert 2024) der jährlich gezahlten Sozialversicherungsbeiträge, zu erstatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Pendlerinnen und Pendler erhöht sich dieser Betrag auf maximal € 579,00 (Wert 2024).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat man Anspruch auf den Zuschlag zum Verkehrsabsetzbetrag, ist der maximale Betrag dieser SV-Rückerstattung um € 752,00 (Wert 2024) zu erhöhen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pensionistinnen und Pensionisten, die keine Lohn- bzw. Einkommensteuer bezahlen, erhalten vom Finanzamt eine Gutschrift von 80 % der Sozialversicherungsbeiträge - maximal € 637,00 (Wert 2024).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_nutzungsdauer&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Nutzungsdauer&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Nutzungsdauer ist aus Erfahrungswerten abzuleiten: Betriebs- und Geschäftsausstattung werden z. B. auf 5 bis 10 Jahre verteilt abgeschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für manche Anlagegüter (z. B. Gebäude, Pkw) ist die steuerliche Nutzungsdauer zwingend vom Gesetzgeber vorgegeben: So gilt z. B. für ein neues Personenkraftfahrzeug gemäß den Bestimmungen des EStG eine unwiderlegbar vermutete Nutzungsdauer von mindestens acht Jahren.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_pqr&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;PQR&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_pendlerpauschale&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Pendlerpauschale&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Kosten der Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (Arbeitsweg) sind grundsätzlich durch den Verkehrsabsetzbetrag abgegolten, der allen aktiven Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern unabhängig von den tatsächlichen Kosten zusteht. Ein (zusätzliches) Pendlerpauschale in der Form von Werbungskosten ist vorgesehen, wenn die einfache Wegstrecke 20 km übersteigt und die Benützung von Massenverkehrsmitteln zumutbar ist (kleines Pendlerpauschale). Das große Pendlerpauschale steht zu, wenn kein Massenverkehrsmittel zumutbar ist und die einfache Wegstrecke 2 km übersteigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Pendlerpauschale muss mit dem Pendlerrechner des BMF ermittelt werden: &lt;a href=&quot;https://www.bmf.gv.at/pendlerrechner/&quot;&gt;https://www.bmf.gv.at/pendlerrechner/&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Pendlerpauschale kann auch erst bei der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Kleine Pendlerpauschale&lt;/h4&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Entfernungen der einfachen Wegstrecke&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;jährlich in €&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;20 km bis 40 km&lt;/td&gt;&lt;td&gt;696,00&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;40 km bis 60 km&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1.356,00&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über 60 km&lt;/td&gt;&lt;td&gt;2.016,00&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zusätzlich&lt;/strong&gt; zu den bisherigen Pauschbeträgen der kleinen &lt;strong&gt;Pendlerpauschale&lt;/strong&gt; sind im Zeitraum Mai 2022 bis Juni 2023 folgende Pauschbeträge zu berücksichtigen (in Klammer der neue monatliche Gesamtbetrag):&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            

            

            

            

            
                &lt;thead&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;mindestens 20 km bis 40 km:&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€ 29,00 (insgesamt € 87,00) monatlich&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        
                    
                        
                    
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    
                        
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;mehr als 40 km bis 60 km:&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€ 56,50 (insgesamt € 169,50) monatlich&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;mehr als 60 km: &lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€ 84,00 (insgesamt € 252,00) monatlich&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                &lt;/tbody&gt;
            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h4&gt;Große Pendlerpauschale&lt;/h4&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Entfernungen der einfachen Wegstrecke&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;jährlich in €&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;2 km bis 20 km&lt;/td&gt;&lt;td&gt;372,00&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;20 km bis 40 km&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1.476,00&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;40 km bis 60 km&lt;/td&gt;&lt;td&gt;2.568,00&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über 60 km&lt;/td&gt;&lt;td&gt;3.672,00&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zusätzlich&lt;/strong&gt; zu den bisherigen Pauschbeträgen der großen &lt;strong&gt;Pendlerpauschale&lt;/strong&gt; sind im Zeitraum Mai 2022 bis Juni 2023 folgende Pauschbeträge zu berücksichtigen (in Klammer der neue monatliche Gesamtbetrag):&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            

            

            

            

            
                &lt;thead&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;mindestens 2 km bis 20 km:&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€ 15,50 (insgesamt € 46,50) monatlich&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    
                        
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;mehr als 20 km bis 40 km:&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€ 61,50 (insgesamt € 184,50) monatlich&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;mehr als 40 km bis 60 km:&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€ 107,00 (insgesamt € 321,00) monatlich&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;mehr als 60 km:&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€ 153,00 (insgesamt € 459,00) monatlich&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                &lt;/tbody&gt;
            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h4&gt;Pendlerpauschale für Teilzeitkräfte&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die die Strecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mindestens an vier Tagen/Monat zurücklegen, steht das Pendlerpauschale zu einem Drittel zu, bei mindestens acht Tagen/Monat zu zwei Drittel und ab mindestens elf Tagen/Monat zur Gänze.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Pendlereuro&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Jede bzw. jeder, der Anspruch auf das Pendlerpauschale hat, hat auch Anspruch auf den Pendlereuro. Er ist ein Absetzbetrag und beträgt pro Kilometer Distanz zwischen Wohnstätte und Arbeitsplatz € 2,00. Teilzeitbeschäftige steht ein aliquoter Anteil zu. Der Pendlereuro ist von der Arbeitgeberin bzw. vom Arbeitgeber zu berücksichtigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Zeitraum Mai 2022 bis Juni 2023 steht &lt;strong&gt;zusätzlich&lt;/strong&gt; zum bisherigen Betrag von € 2,00 pro Jahr und Kilometer nun ein Betrag von € 0,50 monatlich pro Kilometer der einfachen Fahrtstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte zu.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Keine Pendlerpauschale&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die ihren Dienstwagen auch privat nutzen können, steht keine Pendlerpauschale mehr zu.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_pensionistenabsetzbetrag&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Pensionistenabsetzbetrag&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Dieser steht als Ersatz für den nicht zustehenden Verkehrsabsetzbetrag zu und beträgt € 954,00 p. a. (Wert ab 2024).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Absetzbetrag wird bei Einkommen zwischen € 20.233,00 und € 29.482,00 (Werte 2024) gleichmäßig von € 954,00 auf € 0,00 eingeschliffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der erhöhte Pensionistenabsetzbetrag beträgt € 1.405,00 (Wert ab 2024) p.a., wenn:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;der Steuerpflichtige mehr als sechs Monate im Kalenderjahr verheiratet oder eingetragener Partner ist und vom (Ehe-)Partner nicht dauernd getrennt lebt,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;der (Ehe-)Partner Einkünfte von höchstens € 2.545,00 (Wert 2024) jährlich erzielt und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;der Steuerpflichtige keinen Anspruch auf den Alleinverdienerabsetzbetrag hat.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Der erhöhte Pensionistenabsetzbetrag vermindert sich gleichmäßig einschleifend von € 1.405,00 (Wert 2024) auf € 0,00 bei Pensionseinkünften zwischen € 23.043,00 und € 29.482,00 (Werte 2023).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_progression&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Progression&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;In Österreich gibt es ein progressives Tarifsystem.&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Tarifstufen 2024&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Steuersätze 2024&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;bis € 12.816,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;0 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über € 12.816,00 bis € 20.818,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über € 20.818,00 bis € 34.513,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;30 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über € 34.513,00 bis € 66.612,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;40 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über € 66.612,00 bis € 99.266,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;48 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über € 99.266,00 bis € 1 Mio.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;50 %

&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über € 1 Mio.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;55 %*&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;sup&gt;* zeitlich befristet bis 2025&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_quellensteuer&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Quellensteuer&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Quellensteuer ist eine nach dem Quellenprinzip erhobene Steuer, d. h. am Ort und zur Zeit des Entstehens der steuerpflichtigen Zahlung. Dabei wird die Schuldnerin bzw. der Schuldner der Zahlung gesetzlich zur Einbehaltung und Abführung des festgesetzten Steuerbetrags verpflichtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kapitalanlegerinnen und Kapitalanlegern ist die Quellensteuer in Form der auf Dividenden und Zinsen einbehaltenen Kapitalertragsteuer bekannt. Die so einbehaltene Steuer wird auf die endgültige Steuerschuld der steuerpflichtigen Empfängerin bzw. des steuerpflichtigen Empfängers angerechnet und ggf. auch erstattet. In manchen Fällen gelten die Kapitaleinkünfte durch den Kapitalertragsteuerabzug als endbesteuert. In diesem Fall kommt es natürlich zu keiner Anrechnung der Kapitalertragsteuer auf die Einkommensteuer mehr, da die endbesteuerten Einkünfte dann nicht mehr in die Steuerveranlagung miteinbezogen werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_rechnung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Rechnung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h3&gt;Formvorschriften für eine Rechnung im Sinne des Umsatzsteuergesetzes&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Beachten Sie, dass Rechnungen mit Umsätzen, von denen Sie den Vorsteuerabzug geltend machen möchten, bestimmten Formvorschriften genügen müssen.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Eine Rechnung muss grundsätzlich folgende Angaben enthalten:&lt;/h4&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Name und Anschrift des liefernden/leistenden und des empfangenden Unternehmers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Menge und Bezeichnung der gelieferten Gegenstände bzw. Art und Umfang der sonstigen Leistung &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Tag der Lieferung oder der sonstigen Leistung oder den Zeitraum, über den sich die sonstige Leistung erstreckt. Bei Lieferungen oder sonstigen Leistungen, die abschnittsweise abgerechnet werden, genügt die Angabe des Abrechnungszeitraumes. Jedoch nur, wenn dieser einen Kalendermonat nicht übersteigt. Das ist zum Beispiel der Fall bei mehrtägigen Übernachtungen in einem Hotel. Hier muss nicht jeder Tag, in dem das Zimmer belegt war, einzeln angegeben werden. Ein Hinweis auf den Zeitraum, in dem der Gast das Zimmer genutzt hat, ist ausreichend.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;das Entgelt für die Lieferung oder sonstige Leistung und den anzuwendenden Steuersatz &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;den auf das Entgelt entfallenden Steuerbetrag &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Falls eine Steuerbefreiung besteht oder die Steuerschuld übergeht: ein Hinweis darauf, dass die Lieferung oder sonstige Leistung steuerbefreit ist &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;das Ausstellungsdatum &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine fortlaufende nur einmal vergebene Nummer zur Identifizierung der Rechnung &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die UID-Nummer (UID) des liefernden/leistenden Unternehmers &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die UID-Nummer (UID) des empfangenden Unternehmers, wenn der Rechnungsbruttobetrag € 10.000,00 übersteigt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Führt ein Unternehmer Leistungen aus, für die der Leistungsempfänger die Steuer schuldet (Reverse-Charge), hat er die UID-Nummer des Leistungsempfängers und einen Hinweis auf den Übergang der Steuerschuld in die Rechnung aufzunehmen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ein Hinweis auf die Differenzbesteuerung, wenn sie angewendet wird (z. B. Autohandel oder Antiquitätenhändler)&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Für sogenannte Kleinbetragsrechnungen, das sind Rechnungen mit einem Gesamtbetrag von höchstens € 400,00, gelten erleichterte Bestimmungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hinweis: Neben den Rechnungsmerkmalen, die das Umsatzsteuergesetz vorschreibt, sind seit 1.1.2016 auch die Vorschriften der Belegerteilungspflicht zu beachten. Die Belegerteilungspflicht gilt grundsätzlich für jeden Unternehmer unabhängig vom Umsatz.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beispiel:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.atikon.com/common/infolisten_download/Rechnungsmuster.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rechnungsmuster.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_reisekosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Reisekosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Zu den Kosten, die im Falle von Dienstreisen auftreten und steuerlich berücksichtigt werden können, gehören Fahrtkosten, Verpflegungskosten (Taggelder) und Nächtigungskosten.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_stu&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;STU&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_sachbezuege&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Sachbezüge&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Erhält eine Arbeitnehmerin bzw. ein Arbeitnehmer von der Arbeitgeberin bzw. vom Arbeitgeber Vorteile zugewendet, die nicht in Geldleistungen bestehen (Sachbezüge), so unterliegen auch diese grundsätzlich der Steuerpflicht. Bestimmte Sachbezüge sind jedoch steuerfrei. Zu den steuerfreien Sachbezügen gehören:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;der Wert der unentgeltlich überlassenen Arbeitskleidung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;freie oder verbilligte Mahlzeiten und Getränke am Arbeitsplatz&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die kostenlose Benützung von Einrichtungen oder Anlagen, die der Arbeitgeber allen Arbeitnehmern oder bestimmten Gruppen seiner Arbeitnehmer zur Verfügung stellt (z. B. Erholungs- und Kurheime, Kindergärten, Betriebsbibliotheken, Sportanlagen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die kostenlose Teilnahme an Betriebsveranstaltungen (z. B. Betriebsausflüge, kulturelle Veranstaltungen, Betriebsfeiern) bis zur Höhe von € 365,00&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Gesundheitsförderung/Sachzuwendung Jubiläum&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Unter den Bereich der Einkommensteuerbefreiungen fällt auch der geldwerte Vorteil aus&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;zielgerichteter, wirkungsorientierter Gesundheitsförderung (Salutogenese) und Prävention, soweit diese vom Leistungsangebot der gesetzlichen Krankenversicherung erfasst sind, sowie Impfungen.&lt;br /&gt;die der Arbeitgeber allen Arbeitnehmern oder bestimmten Gruppen seiner Arbeitnehmer zur Verfügung stellt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;anlässlich eines Dienst- oder eines Firmenjubiläums empfangene Sachzuwendungen bis zu einer Höhe von € 186,00 jährlich.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_schenkungsmeldegesetz&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Schenkungsmeldegesetz&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Um nach Abschaffung der Erbschafts- und Schenkungssteuer Vermögensverschiebungen nachvollziehen zu können, ist eine gesetzliche Verpflichtung eingeführt worden, geschenktes Vermögen der Finanzverwaltung anzuzeigen. Anzeigepflichtig sind die beteiligten Personen und am Vertrag mitwirkenden Rechtsanwältinnen, Rechtsanwälte, Notarinnen und Notare.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sanktionen gemäß dem Finanzstrafgesetz: Das vorsätzliche Unterlassen der Anzeige ist eine Finanzordnungswidrigkeit, die mit einer Geldstrafe geahndet wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anzeigepflicht für Schenkungen und Zweckzuwendungen unter Lebenden besteht&lt;/strong&gt;, wenn im Zeitpunkt des Erwerbes mindestens eine Beteiligte bzw. ein Beteiligter einen Wohnsitz, den gewöhnlichen Aufenthalt, den Sitz oder die Geschäftsleitung im Inland hatte, insbesondere betreffend:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Bargeld&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kapitalforderungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Gesellschaftsanteile&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Betriebe&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bewegliches körperliches Vermögen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;immaterielle Vermögensgegenstände&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ausgenommen&lt;/strong&gt; von der Anzeigepflicht sind u. a.:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Erwerbe zwischen &lt;strong&gt;Angehörigen&lt;/strong&gt; bis &lt;strong&gt;insgesamt € 50.000,00&lt;/strong&gt; innerhalb eines Jahres&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erwerbe zwischen &lt;strong&gt;anderen Personen&lt;/strong&gt; bis &lt;strong&gt;€ 15.000,00&lt;/strong&gt; innerhalb von fünf Jahren&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;„&lt;strong&gt;Hauptwohnsitzschenkung&lt;/strong&gt;“ einer Nutzfläche bis 150 m² zwischen Ehegatten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;übliche Gelegenheitsgeschenke&lt;/strong&gt; bis € 1.000,00, Hausrat inkl. Bekleidung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Grundstücksschenkungen&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zuwendungen, die unter das &lt;strong&gt;Stiftungseingangssteuergesetz&lt;/strong&gt; fallen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anzeigepflichtig&lt;/strong&gt; sind die&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;beteiligten Personen,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;am Vertrag mitwirkende Rechtsanwälte und Notare.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Anzeige ist zu erledigen binnen einer Frist von drei Monaten ab Erwerb.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sanktionen&lt;/strong&gt; gemäß dem Finanzstrafgesetz:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das vorsätzliche Unterlassen der Anzeige ist eine Finanzordnungswidrigkeit, die mit einer Geldstrafe bis zu &lt;strong&gt;10 % des gemeinen Wertes&lt;/strong&gt; der nicht angezeigten Erwerbe geahndet wird, mit der &lt;strong&gt;einjährig befristeten&lt;/strong&gt; Möglichkeit zur &lt;strong&gt;Selbstanzeige&lt;/strong&gt;. Alle zur Meldung verpflichteten Personen können gestraft werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_schmutz-_erschwernis-_und_gefahrenzulage&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulage&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Zulagen aufgrund von Kollektivverträgen, Betriebsvereinbarungen oder gesetzlichen Vorschriften, wie etwa Schmutzzulagen, Erschwerniszulagen oder Gefahrenzulagen, bleiben unter bestimmten Umständen bis zu einem Höchstbetrag von € 360,00 monatlich steuerfrei. Dieser Höchstbetrag umfasst neben den erwähnten Zulagen auch Zuschläge für Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit und mit diesen Arbeiten zusammenhängende Überstundenzuschläge.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_sonderausgaben&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Sonderausgaben&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Sonderausgaben sind ganz bestimmte Aufwendungen, die vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen werden. Grundsätzlich handelt es sich bei Sonderausgaben um Aufwendungen, die nicht mit der Einkünfteerzielung, sondern mit der privaten Lebensführung in Zusammenhang stehen und aus diesem Grund nicht als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben geltend gemacht werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu den Sonderausgaben zählen beispielsweise:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;bestimmte Spenden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kirchenbeitrag&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Steuerberatungskosten&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_sonstige_bezuege_sonderzahlungen_&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Sonstige Bezüge (Sonderzahlungen)&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Bei einem Jahressechstel von höchstens € 2.100,00 (Freigrenze) sind die innerhalb des Jahressechstels liegenden sonstigen Bezüge steuerfrei. Ist das Jahressechstel höher als &lt;strong&gt;€ 2.100,00&lt;/strong&gt;, kommt nach Abzug der auf die sonstigen Bezüge entfallenden Sozialversicherungsbeiträge folgende Besteuerung zur Anwendung:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;für die ersten € 620: 0 %&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;für die nächsten € 24.380: 6 %&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;für die nächsten € 25.000: 27 %&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;für die nächsten € 33.333: 35,75 %&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Das Jahressechstel, das auf den Bruttobezug (vor Abzug von Sozialversicherungsbeiträgen) abzustellen ist, wird nach folgender Formel ermittelt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;im Kalenderjahr zugeflossene laufende Bruttobezüge x 2&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Anzahl der abgelaufenen Kalendermonate (seit Jahresbeginn)&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_steuerabsetzbetraege&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Steuerabsetzbeträge&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die nach dem progressiven Tarif berechnete Einkommensteuer wird um Absetzbeträge gekürzt. Die Berücksichtigung dieser Absetzbeträge ist an die persönlichen Verhältnisse der Steuerpflichtigen bzw. des Steuerpflichtigen gekoppelt.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_steuerfreie_leistungen_des_arbeitgebers&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Steuerfreie Leistungen des Arbeitgebers&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Zu jenen Leistungen, die nicht unter die Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit fallen und somit steuerfrei sind, gehören u. a. folgende Vorteile der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Der Wert der unentgeltlich überlassenen Arbeitskleidung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Durchlaufende Gelder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Freie oder verbilligte Mahlzeiten und Getränke am Arbeitsplatz in bestimmtem Ausmaß&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die kostenlose Benützung von Einrichtungen oder Anlagen, welche der Arbeitgeber allen Arbeitnehmern oder bestimmten Gruppen seiner Arbeitnehmer zur Verfügung stellt (z. B. Erholungs- und Kurheime, Kindergärten, Betriebsbibliotheken, Sportanlagen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die kostenlose Teilnahme an Betriebsveranstaltungen (z. B. Betriebsausflüge, kulturelle Veranstaltungen, Betriebsfeiern) bis zur Höhe von € 365,00&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_uid-nummer&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;UID-Nummer&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h4&gt;Auf welchen Rechnungen erforderlich?&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Die Angabe der eigenen UID-Nummer ist auf allen &lt;strong&gt;Ausgangsrechnungen&lt;/strong&gt; (mit Ausnahme von Kleinbetragsrechnungen), für die das Recht auf Vorsteuerabzug besteht, erforderlich. Die UID-Nummer Ihrer Kundin bzw. Ihres Kunden brauchen Sie u. a. auf Ausgangsrechnungen&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;für Lieferungen und Leistungen im Inland, wenn der Rechnungsbetrag € 10.000,00 überschreitet (Bruttobetrag)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;für die der Leistungsempfänger die Steuer nach innerstaatlichem Recht schuldet (Reverse Charge)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;für innergemeinschaftliche Lieferungen und Dreiecksgeschäfte&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;für Dienstleistungen, die im EU-Ausland steuerbar sind und zum Übergang der Steuer­schuld auf den Leistungsempfänger führen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Als &lt;strong&gt;Rechnungsempfänger&lt;/strong&gt; ist es umgekehrt erforderlich, zu überprüfen, ob eine Eingangsrechnung alle erforderlichen Rechnungsmerkmale (inkl. UID-Nummer) aufweist, da sonst der Vorsteuerabzug versagt werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Wie überprüfen?&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Die UID-Nummern, die Sie von Ihren Kundinnen und Kunden oder Lieferantinnen und Lieferanten erhalten haben, müssen Sie überprüfen (auch zu prüfen: UID-Nummer von Lieferanten im Inland).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer eine Lieferung steuerfrei behandelt und stellt sich in der Folge heraus, dass die UID-Nummer nicht richtig ist, ist die Steuerbefreiung grundsätzlich verwirkt, es sei denn, dass die Inanspruchnahme auf unrichtigen Angaben des Abnehmers beruht und der &lt;strong&gt;Unternehmer die Unrichtigkeit dieser Angaben trotz Anwendung der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes nicht erkennen konnte&lt;/strong&gt;. In diesem Fall schuldet der Abnehmer die entgangene Steuer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Überprüfung ist am einfachsten mittels FinanzOnline möglich:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf &lt;a href=&quot;https://finanzonline.bmf.gv.at/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;finanzonline.bmf.gv.at&lt;/a&gt; können Sie diese Überprüfung im Menü „Eingaben“ unter „Anträge“ und „UID-Bestätigung“ durchführen. Durch Eingabe der eigenen UID und jener Ihrer Kundin bzw. Ihres Kunden erhalten Sie den gespeicherten Namen und die Adresse ausgegeben (Stufe 2 Überprüfung). Diese Ausgabe ist als Ausdruck zu den Buchhaltungsunterlagen zu nehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Anfrage nach Stufe 2 soll insbesondere dann angewendet werden,&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;wenn Zweifel an der Richtigkeit der Angaben des Warenempfängers bestehen,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;wenn mit einem Geschäftspartner erstmals Geschäftsbeziehungen aufgenommen werden,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei Gelegenheitskunden und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei Abholfällen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die UID-Abfrage hat verpflichtend elektronisch zu erfolgen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_umsatzsteuer_-_befreite_umsaetze&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Umsatzsteuer - Befreite Umsätze&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Bestimmte Umsätze sind von der Umsatzsteuer befreit. Man unterscheidet zwischen&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Echter Umsatzsteuerbefreiung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unechter Umsatzsteuerbefreiung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die echte Befreiung bedeutet, dass die Unternehmerin bzw. der Unternehmer für ihre bzw. seine Umsätze keine Umsatzsteuer in Rechnung stellt, ohne für die von ihm erhaltenen Leistungen den Vorsteuerabzug zu verlieren. Zu den echt steuerbefreiten Umsätzen gehören z. B. Exportumsätze.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unecht befreit sind Umsätze, für die der Unternehmer einerseits keine Umsatzsteuer in Rechnung stellt, für die mit diesen Umsätzen in Zusammenhang stehenden Vorleistungen er aber andererseits den Vorsteuerabzug verliert.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_umsatzsteuerhoehe&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Umsatzsteuerhöhe&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Umsatzsteuer beträgt im Allgemeinen 20 % vom Nettoentgelt. Für bestimmte Umsätze vermindert sich dieser Satz auf 10 % (z. B. für Lebensmittel, Bücher, Wohnungsvermietung) bzw. auf 13 % (z. B. lebende Tiere, Futtermittel, Saatgut, Pflanzen, Leistungen von Künstler, Jugendbetreuung).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_umsatzsteuer_im_binnenmarkt&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Umsatzsteuer im Binnenmarkt&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Der Binnenmarkt besteht aus den Mitgliedsstaaten der EU (den Binnenländern). Alle anderen Länder werden im Gesetz Drittländer genannt. Innerhalb der EU gibt es im Warenverkehr grundsätzlich keine Grenzkontrollen und Grenzformalitäten sowie keine Verzollung mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Geschäftsbeziehung mit anderen EU-Ländern benötigt ein Unternehmer eine sogenannte UID-Nummer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Für den abnehmenden Unternehmer von Waren aus EU-Mitgliedstaaten gilt:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Rechnung der liefernden Unternehmerin bzw. des liefernden Unternehmers weist keine Umsatzsteuer aus, muss allerdings folgende Punkte enthalten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Hinweis auf die Steuerfreiheit&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die eigene UID-Nummer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die UID-Nummer des Abnehmers&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Darüber hinaus sind weitere formale Nachweise erforderlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Für den liefernden Unternehmer von Waren in EU-Mitgliedstaaten gilt:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lieferantinnen und Lieferanten müssen monatlich oder vierteljährlich eine sogenannte „Zusammenfassende Meldung“ (ZM) über die innergemeinschaftlichen Warenlieferungen und Warenbewegungen, die im übrigen Gemeinschaftsgebiet steuerpflichtigen sonstigen Leistungen und UID-Nummern jeder Erwerberin bzw. jedes Erwerbers aus einem anderen EU-Mitgliedstaat beim zuständigen Finanzamt abgeben – zusätzlich zu allfälligen Umsatzsteuervoranmeldungen und der jährlichen Umsatzsteuererklärung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die dafür zuständige Behörde ist das Finanzamt des Unternehmenssitzes oder der Betriebsstätte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Für grenzüberschreitende Dienstleistungen gilt:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Leistungsempfänger ist Unternehmer:&lt;/strong&gt; Ist die Leistungsempfängerin bzw. der Leistungsempfänger eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer, so wird die Leistung entsprechend der Generalklausel an dem Ort ausgeführt, wo der Leistungsempfänger (Kunde) sein Unternehmen betreibt. Sonderregelungen bestehen unter anderem für Grundstücksleistungen, Personenbeförderungsleistungen, kulturelle Tätigkeiten, Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen sowie bei der kurzfristen Vermietung von Beförderungsmitteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Leistungsempfänger ist Konsument:&lt;/strong&gt; Ist der Leistungsempfänger ein Nicht-Unternehmer, so wird die Leistung grundsätzlich an dem Ort erbracht, von dem aus der leistende Unternehmer sein Unternehmen betreibt. Auch hier bestehen umfangreiche Sonderreglungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Meldungen an die Finanz:&lt;/strong&gt; Dienstleistungen mit Leistungsort in einem anderen EU-Mitgliedstaat, für welche es zum Übergang der Steuerschuld auf den Leistungsempfänger kommt, sind auch in die Zusammenfassenden Meldungen aufzunehmen welche der österreichischen Finanz bis zum Ablauf des auf den Meldezeitraum (Monat/Quartal) folgenden Kalendermonates elektronisch zu übermitteln ist.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_umsatzsteuerjahreserklaerung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Umsatzsteuerjahreserklärung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Nach Ablauf des Veranlagungszeitraumes (Kalenderjahr oder über Antrag der Unternehmerin bzw. des Unternehmers und bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen ein von diesem abweichendes Wirtschaftsjahr) muss beim zuständigen Betriebsstättenfinanzamt eine Umsatzsteuerjahreserklärung eingebracht werden. Auf Basis der monatlich bzw. vierteljährlich geleisteten Vorauszahlungen und der errechneten Jahresumsatzsteuer errechnet das Finanzamt die Abschlusszahlung bzw. ein allfälliges Guthaben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Differenzbetrag wird der Unternehmerin bzw. dem Unternehmer vom Finanzamt der Betriebsstätte mit Bescheid vorgeschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Umsatzsteuerjahreserklärung muss bei Übermittlung per Finanz-Online bis 30. Juni bzw. bei Abgabe in Papierform bis 30. April des Folgejahres eingereicht werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_umsatzsteuerpflicht&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Umsatzsteuerpflicht&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Unternehmerinnen und Unternehmer müssen für alle Lieferungen und Leistungen, die sie im Inland gegen Entgelt im Rahmen ihres Unternehmens erbringen, Umsatzsteuer (USt) entrichten, sofern es sich bei der von ihnen erbrachten Leistung nicht um eine von der Umsatzsteuer befreite Leistung handelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Umsatzsteuerpflichtig sind Unternehmer, die unter anderem nicht unter die Kleinunternehmer-Regelung fallen, das heißt, deren Jahresumsatz € 35.000,00 übersteigt. Für diese Unternehmer besteht bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen das Recht auf Vorsteuerabzug, das ist jene Umsatzsteuer, die sie von anderen Unternehmern in Rechnung gestellt bekommen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_umsatzsteuerschuld_entstehen_der_steuerschuld&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Umsatzsteuerschuld: Entstehen der Steuerschuld&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Steuerschuld für Lieferungen und sonstige Leistungen entsteht grundsätzlich mit Ablauf des Kalendermonats, in dem die Lieferungen und sonstigen Leistungen ausgeführt worden sind. Das Gesetz stellt also grundsätzlich nicht auf die Vereinnahmung des Entgeltes ab (Istbesteuerung), maßgeblich ist in der Regel der Zeitpunkt der Leistung, wobei der Besteuerung das vereinbarte (voraussichtliche) Entgelt zu Grunde zu legen ist (Sollbesteuerung, Besteuerung nach vereinbarten Entgelten). Erfolgt die Rechnungsausstellung erst nach Ablauf des Kalendermonats, in dem die Lieferung oder sonstige Leistung erbracht worden ist, dann verschiebt sich der Zeitpunkt der Entstehung der Steuerschuld um einen Monat (auch wenn die Rechnungsausstellung erst mehrere Monate später erfolgt; durch spätere Rechnungslegung kann die Steuerschuld also höchstens einen Monat hinausgeschoben werden).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim innergemeinschaftlichen Erwerb entsteht die Steuerschuld mit Ausstellung der Rechnung, spätestens jedoch am 15. Tag des dem Erwerb folgenden Kalendermonats.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_umsatzsteuer-zahllast&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Umsatzsteuer-Zahllast&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Hinsichtlich der Vorauszahlungen ist die Umsatzsteuer eine Selbstbemessungsabgabe. Das heißt, die Umsatzsteuer ist grundsätzlich von der Unternehmerin bzw. vom Unternehmer für jeden Kalendermonat (= Voranmeldungszeitraum) selbst zu berechnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Differenz aus der Umsatzsteuer aus eigenen Lieferungen und Leistungen und der abziehbaren Vorsteuer, das ist die Umsatzsteuer aus empfangenen Lieferungen und Leistungen, ist die Umsatzsteuer-Zahllast (Vorauszahlung oder Guthaben).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_unbeschraenkte_steuerpflicht&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Unbeschränkte Steuerpflicht&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Natürliche Personen, die im Inland einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben, sind in Österreich unbeschränkt einkommensteuerpflichtig. Das heißt, dass sich die Steuerpflicht grundsätzlich auf alle in- und ausländischen Einkünfte (Welteinkommen) erstreckt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf das Vorliegen der österreichischen Staatsbürgerschaft wird für das Vorliegen der unbeschränkten Steuerpflicht im österreichischen Einkommensteuerrecht nicht abgestellt.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_unterhaltsabsetzbetrag&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Unterhaltsabsetzbetrag&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Unterhaltsleistungen für ein nicht haushaltszugehöriges Kind, für das weder dem Unterhaltszahlungen leistenden Steuerpflichtigen noch seinem von ihm nicht getrennt lebenden Partner Familienbeihilfe gewährt wird, werden im Wege des Unterhaltsabsetzbetrags berücksichtigt. Für das erste Kind beträgt der Unterhaltsabsetzbetrag € 35,00 pro Monat, für das zweite Kind € 52,00 pro Monat, und für jedes weitere Kind € 69,00 pro Monat (Werte 2024).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kein Unterhaltsabsetzbetrag steht zu, wenn die Kinder in einem Drittland leben (außer der Schweiz).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_ueberstundenzuschlaege&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Überstundenzuschläge&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Zuschläge und Überstundenzuschläge für Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit sind (gemeinsam mit Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulagen) unter bestimmten Voraussetzungen bis zu einem Höchstbetrag von € 400,00 (Wert ab 2024) pro Monat steuerfrei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuschläge für die ersten 18 Überstunden im Monat, die im Ausmaß von höchstens 50 % des Grundlohns abgegolten werden, sind in den Kalenderjahren 2024 und 2025 bis zu einem Höchstbetrag von € 200,00 pro Monat steuerfrei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Überstundenzuschläge, die über die genannten Höchstbeträge hinausgehen, sind nach dem allgemeinen Tarif zu besteuern. Der Grundlohn für jede Überstunde (auch für jene Überstunden, deren Zuschläge steuerfrei sind), ist jedenfalls nach Tarif zu besteuern.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_vwx&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;VWX&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_verkehrsabsetzbetrag&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Verkehrsabsetzbetrag&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Der Verkehrsabsetzbetrag beträgt € 463,00 (Wert 2024) jährlich. Bei Anspruch auf ein Pendlerpauschale erhöht sich der neue Verkehrsabsetzbetrag auf € 798,00 (Wert 2024), wenn das Einkommen der Steuerpflichtigen bzw. des Steuerpflichtigen € 14.106,00 (Wert 2024) im Kalenderjahr nicht übersteigt. Der erhöhte Verkehrsabsetzbetrag vermindert sich zwischen einem Einkommen von € 14.106,00 (Wert 2024) und € 15.030,00 (Wert 2024) gleichmäßig einschleifend auf € 463,00 (Wert 2024).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Verkehrsabsetzbetrag erhöht sich um € 752,00 (Zuschlag, Wert 2024), wenn das Einkommen € 18.499,00 (Wert 2024) im Kalenderjahr nicht übersteigt. Der Zuschlag vermindert sich zwischen Einkommen von € 18.499,00 und € 28.326,00 (Wert 2024) gleichmäßig einschleifend auf null.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere wichtige Absetzbeträge sind:&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            

            

            

            

            
                &lt;thead&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                        
                                        &lt;td&gt;&lt;strong&gt;Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag (Werte 2024):&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
                                    
                                    
                                
                                    
                                        
                                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;
                                    
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    
                        
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                        
                                        &lt;td&gt;mit einem Kind&lt;/td&gt;
                                    
                                    
                                
                                    
                                        
                                        &lt;td&gt;€ 572,00 p. a.&lt;/td&gt;
                                    
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                        
                                        &lt;td&gt;mit zwei Kindern&lt;/td&gt;
                                    
                                    
                                
                                    
                                        
                                        &lt;td&gt;€ 774,00 p. a.&lt;/td&gt;
                                    
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                        
                                        &lt;td&gt;ab drei Kindern, zusätzlich zum Betrag von € 704,00 je Kind

&lt;/td&gt;
                                    
                                    
                                
                                    
                                        
                                        &lt;td&gt;€ 255,00 p. a&lt;/td&gt;
                                    
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                        
                                        &lt;td&gt;&lt;strong&gt;Erhöhter Pensionistenabsetzbetrag:&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
                                    
                                    
                                
                                    
                                        
                                        &lt;td&gt;bis zu € 1.405,00 p. a.&lt;/td&gt;
                                    
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                        
                                        &lt;td&gt;&lt;strong&gt;Pensionistenabsetzbetrag:&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
                                    
                                    
                                
                                    
                                        
                                        &lt;td&gt;bis zu € 954,00 p. a.&lt;/td&gt;
                                    
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                        
                                        &lt;td&gt;&lt;strong&gt;Familienbonus Plus:&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
                                    
                                    
                                
                                    
                                        
                                        &lt;td&gt;bis zu € 166,68 p. m.

&lt;/td&gt;
                                    
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                &lt;/tbody&gt;
            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_verpflegungskosten-tagesgeld&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Verpflegungskosten-Tagesgeld&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Für Arbeitnehmer:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei Dienstreisen unter ganz bestimmten Voraussetzungen Taggelder als Ersatz des Verpflegungsmehraufwands bezahlen, ohne dass die Arbeitnehmer dafür Lohnsteuer zu bezahlen haben.&lt;br /&gt;Für &lt;strong&gt;Dienstreisen&lt;/strong&gt; ist es unter anderem Wesentlich, dass&lt;br /&gt;a) der Arbeitnehmer im Auftrag des Arbeitgebers seinen Dienstort zur Durchführung von Dienstverrichtungen verlässt oder&lt;br /&gt;b) so weit weg von seinem ständigen Wohnort arbeitet, dass ihm eine tägliche Rückkehr an seinen ständigen Wohnort nicht zugemutet werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In beiden Fällen ist es aber wichtig, dass am Einsatzort kein weiterer Mittelpunkt der Tätigkeit begründet wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird ein Dienstnehmer nicht im Auftrag seines Arbeitgebers tätig (z. B. Fahrt zu Fortbildungsveranstaltungen im Zusammenhang mit dem ausgeübten Beruf aus Eigeninitiative), gelten dieselben Voraussetzungen wie beim Unternehmer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Steuerfreie Taggelder können unter bestimmten Voraussetzungen auch auf aufgrund &lt;span style=&quot;font-weight: normal !msorm;&quot;&gt;&lt;strong&gt;lohngestaltender Vorschriften&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; bezahlt werden für&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Außendiensttätigkeit,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fahrtätigkeit,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Baustellen- und Montagetätigkeit,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Arbeitskräfteüberlassung nach dem Arbeitskräfteüberlassungsgesetz oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;vorübergehende Tätigkeit an einem Einsatzort in einer anderen politischen Gemeinde.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;In allen Fällen ist die Höhe des Taggeldes begrenzt (siehe weiter unten).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Für Unternehmer:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Verpflegungsmehraufwand bei betrieblich veranlassten Reisen können Unternehmerinnen und Unternehmer die sogenannten Tagesgelder bzw. Diäten ansetzen. Eine begünstigte betrieblich veranlasste Reise im Sinne des Steuerrechts liegt für Unternehmer grundsätzlich vor, wenn ihr Reiseziel außerhalb des örtlichen Nahbereichs liegt, was ab einer Entfernung von ca. 25 km anzunehmen ist, die Reisedauer bei Inlands- sowie Auslandsreisen mehr als drei Stunden beträgt und kein weiterer Mittelpunkt der Tätigkeit begründet wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es wird kein weiterer Mittelpunkt der Tätigkeit begründet, wenn der Unternehmer&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;an maximal fünf Tagen hintereinander tätig wird. Erfolgt innerhalb von sechs Kalendermonaten kein Einsatz an diesem Ort, ist mit der Berechnung der fünf Tage neu zu beginnen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;an maximal fünf Tagen regelmäßig wiederkehrend (mindestens einmal wöchentlich) tätig wird. Erfolgt innerhalb von sechs Kalendermonaten kein Einsatz an diesem Ort, ist mit der Berechnung der fünf Tage neu zu beginnen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;an maximal 15 Tagen innerhalb eines Kalenderjahres wiederkehrend, aber nicht regelmäßig tätig wird.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Höhe des Taggeldes ist begrenzt (siehe weiter unten).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Höhe des Taggeldes:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Taggeld für Reisen im Inland kann steuerfrei bis zu € 26,40 pro Tag und bei Auslandsdienstreisen bis zum täglichen Höchstsatz der Auslandsreisesätze der Bundesbediensteten betragen. Das volle Taggeld steht für 24 Stunden zu. Erfolgt bei Dienstnehmerinnen und Dienstnehmern eine Abrechnung nach Kalendertagen, steht das Tagesgeld für den Kalendertag zu. Dauert eine Reise länger als 3 Stunden, so kann je angefangener Stunde ein Zwölftel (im Inland also € 2,20) angesetzt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnahme an Arbeitsessen kann die Höhe des Taggeldes kürzen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_vorsteuer&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Vorsteuer&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Umsatzsteuer soll grundsätzlich nur Lieferungen und Leistungen an Letztverbraucherinnen und Letztverbraucher bzw. Konsumentinnen und Konsumenten belasten. Aus diesem Grund werden Umsätze zwischen Unternehmen entlastet. Erhält ein Unternehmer von einem anderen Unternehmer eine Lieferung oder sonstige Leistung im Sinne des Umsatzsteuergesetzes, kann sich der empfangende Unternehmer die Umsatzsteuer, die ihm in Rechnung gestellt wurde, vom Finanzamt erstatten lassen. Die Umsatzsteuer zwischen Unternehmerinnen und Unternehmern kann somit als durchlaufender Posten angesehen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig ist, dass die in Rechnung gestellten Umsatzsteuerbeträge, die sich der leistungsempfangende Unternehmer erstatten lassen will, in Zusammenhang mit Lieferungen und Leistungen von einem Unternehmen an sein Unternehmen stehen. Darüber hinaus ist ein Vorsteuerabzug für solche Lieferungen ausgeschlossen, die der Unternehmer zur Ausführung steuerfreier Umsätze verwendet. Als weitere Voraussetzung für den Vorsteuerabzug gilt eine den Formvorschriften entsprechende Rechnung.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_werbungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Werbungskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Werbungskosten sind jene Aufwendungen, die bei den außerbetrieblichen Einkunftsarten zur Ermittlung der Einkünfte von den Einnahmen abgezogen werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gesetz definiert „Werbungskosten“ als Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung oder Erhaltung der Einnahmen. Sie müssen beruflich veranlasst sein, also in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der Tätigkeit stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für bestimmte Werbungskosten steht jeder Arbeitnehmerin und jedem Arbeitnehmer ein Werbungskostenpauschale von € 132,00 jährlich zu. Dieses Pauschale wird – unabhängig davon, ob Werbungskosten geltend gemacht werden oder nicht – von der Lohnsteuerbemessungsgrundlage abgezogen. Unter das Pauschale fallende Werbungskosten wirken sich daher nur dann steuermindernd aus, wenn sie insgesamt mehr als € 132,00 jährlich betragen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>steuertermine</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Steuertermine</title>
                <content>
    

    

    

    
        


    

        

            &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
                &lt;p&gt;Sie können die Seite &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;Externe Inhalte&lt;/span&gt; auch als PDF speichern.&lt;/p&gt;
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                &lt;/a&gt;
            &lt;/div&gt;
        

    



    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_monatliche_abgaben&quot; id=&quot;monatliche_abgaben&quot; title=&quot;Monatliche Abgaben&quot;&gt;
                                Monatliche Abgaben
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_quartalsweise_abgaben&quot; id=&quot;quartalsweise_abgaben&quot; title=&quot;Quartalsweise Abgaben&quot;&gt;
                                Quartalsweise Abgaben
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_abgabetermin_-_steuererklaerung_beim_finanzamt&quot; id=&quot;abgabetermin_-_steuererklaerung_beim_finanzamt&quot; title=&quot;Abgabetermin - Steuererklärung beim Finanzamt&quot;&gt;
                                Abgabetermin - Steuererklärung beim Finanzamt
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_abgabetermin_-_lohnverrechnung&quot; id=&quot;abgabetermin_-_lohnverrechnung&quot; title=&quot;Abgabetermin - Lohnverrechnung&quot;&gt;
                                Abgabetermin - Lohnverrechnung
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_monatliche_abgaben&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Monatliche Abgaben&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Monat&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Umsatzsteuer *&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;L, DB, DZ&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;GKK&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Stadtkasse/ Gemeinde&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Jänner&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. März&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Februar&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Februar&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Februar&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Februar&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. April&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. März&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. März&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. März&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;März&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Mai&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. April&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. April&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. April&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;April&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Juni&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Mai&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Mai&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Mai&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Mai&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Juli&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Juni&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Juni&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Juni&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Juni&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. August&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Juli&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Juli&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Juli&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Juli&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. September&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. August&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. August&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. August&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;August&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Oktober&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. September&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. September&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. September&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;September&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. November&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Oktober&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Oktober&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Oktober&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Oktober&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Dezember&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. November&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. November&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. November&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;November&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Jänner&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Dezember&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Dezember&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Dezember&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Dezember&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Februar&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Jänner&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Jänner&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Jänner&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;* Zusammenfassende Meldungen sind bis zum Monatsletzten des Folgemonats abzugeben bzw. elektronisch zu übermitteln.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_quartalsweise_abgaben&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Quartalsweise Abgaben&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Steuerart&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;1. Frist&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2. Frist &lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;3. Frist&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;4. Frist&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Einkommensteuervorauszahlung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Februar&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Mai&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. August&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. August&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Körperschaftsteuervorauszahlung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Februar&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Mai&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. August&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. November&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Umsatzsteuervorauszahlung (bei einem Vorjahresumsatz von Euro 30.000 - Euro 100.000)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Februar&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Mai&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. August&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. November&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_abgabetermin_-_steuererklaerung_beim_finanzamt&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Abgabetermin - Steuererklärung beim Finanzamt&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Anmerkung: Es gelten längere Fristen, wenn Sie durch einen STB
    vertreten werden!&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Steuerart&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Abgabeform&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Frist&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Einkommen-, Umsatz-, Körperschaftsteuer- und Feststellungserklärung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;auf Papier&lt;/td&gt;&lt;td&gt;30.4. des Folgejahres&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Einkommen-, Umsatz-, Körperschaftsteuer- und Feststellungserklärung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;FinanzOnline&lt;/td&gt;&lt;td&gt;30.6. des Folgejahres&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Arbeitnehmerveranlagung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Pflichtveranlagung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;30.6. des Folgejahres, in manchen Fällen der Veranlagung gilt der 30.9. des Folgejahres&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Arbeitnehmerveranlagung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Antrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;5 Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, für das der Antrag eingebracht wird&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Werbeabgabe&lt;/td&gt;&lt;td&gt;auf Papier&lt;/td&gt;&lt;td&gt;31.3. des Folgejahres&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Lfd. Entrichtung Kfz Steuer&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Kfz Steuer Jahreserklärung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;auf Papier&lt;/td&gt;&lt;td&gt;31.3. des Folgejahres&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_abgabetermin_-_lohnverrechnung&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Abgabetermin - Lohnverrechnung&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Steuerart&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Abgabeform&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Frist&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Lohnzettel&lt;/td&gt;&lt;td&gt;auf Papier&lt;/td&gt;&lt;td&gt;31.1. des Folgejahres&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Lohnzettel&lt;/td&gt;&lt;td&gt;ELDA&lt;/td&gt;&lt;td&gt;28.2. des Folgejahres&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Beitragsgrundlagennachweis&lt;/td&gt;&lt;td&gt;DFÜ oder ELDA&lt;/td&gt;&lt;td&gt;28.2. des Folgejahres&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Kommunalsteuerjahres-/DGA-Erklärung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;FinanzOnline, auf Papier&lt;/td&gt;&lt;td&gt;31.3. des Folgejahres&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Schwerarbeitsmeldung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;ELDA&lt;/td&gt;&lt;td&gt;28.2. des Folgejahres&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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            <infolist>
                <title_id>werbungskosten</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Werbungskosten</title>
                <content>
    

    

    

    
        


    

        

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            &lt;/div&gt;
        

    



    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_abc&quot; id=&quot;abc&quot; title=&quot;ABC&quot;&gt;
                                ABC
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_def&quot; id=&quot;def&quot; title=&quot;DEF&quot;&gt;
                                DEF
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_ghi&quot; id=&quot;ghi&quot; title=&quot;GHI&quot;&gt;
                                GHI
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_jkl&quot; id=&quot;jkl&quot; title=&quot;JKL&quot;&gt;
                                JKL
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_mno&quot; id=&quot;mno&quot; title=&quot;MNO&quot;&gt;
                                MNO
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_pqr&quot; id=&quot;pqr&quot; title=&quot;PQR&quot;&gt;
                                PQR
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_stu&quot; id=&quot;stu&quot; title=&quot;STU&quot;&gt;
                                STU
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_vwx&quot; id=&quot;vwx&quot; title=&quot;VWX&quot;&gt;
                                VWX
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_yz&quot; id=&quot;yz&quot; title=&quot;YZ&quot;&gt;
                                YZ
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_abc&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;ABC&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_arbeitsessen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Arbeitsessen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen für Arbeitsessen sind sowohl hinsichtlich der bzw. des Bewirteten als auch hinsichtlich der eigenen Konsumation zur Hälfte absetzbar, sofern es sich um ein Arbeitsessen mit ausschließlichem oder weitaus überwiegendem Werbecharakter mit untergeordneter Repräsentationskomponente handelt. Es ist zu dokumentieren, welches konkrete Rechtsgeschäft im Rahmen der Bewirtung zu welchem Zeitpunkt tatsächlich abgeschlossen wurde bzw. welches konkrete Rechtsgeschäft ernsthaft angestrebt wurde.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_arbeitskleidung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Arbeitskleidung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen f&amp;uuml;r b&amp;uuml;rgerliche Kleidung sind grunds&amp;auml;tzlich Kosten der Lebensf&amp;uuml;hrung und nicht als Werbungskosten abzugsf&amp;auml;hig. Dies gilt unabh&amp;auml;ngig davon, ob die Kleidung tats&amp;auml;chlich nur w&amp;auml;hrend der Arbeitszeit oder auch in der Freizeit getragen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter dem Titel &amp;bdquo;Arbeitskleidung&amp;ldquo; als Werbungskosten abzugsf&amp;auml;hig sind nur typische Arbeits- und Berufskleidung bzw. Arbeitsschutzkleidung, wie z. B. Uniformen, Arbeitsm&amp;auml;ntel, Schutzhelme.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_arbeitsmittel&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Arbeitsmittel&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Darunter fallen Arbeitsgeräte und Hilfsmittel wie z. B. Fachliteratur, PC, Kfz, die überwiegend zur Ausübung einer Berufstätigkeit verwendet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Arbeitsmittel, deren Anschaffungskosten € 1.000,00, nicht übersteigen, können zur Gänze im Jahr der Anschaffung abgesetzt werden. Übersteigen die Anschaffungskosten € 1.000,00  ist grundsätzlich eine Aufteilung der Anschaffungskosten auf die Nutzungsdauer des Arbeitsmittels erforderlich.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_arbeitszimmer&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Arbeitszimmer&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen für ein im Wohnungsverband gelegenes Arbeitszimmer und dessen Einrichtung zählen grundsätzlich zu den nichtabzugsfähigen Aufwendungen. Sofern ein im Wohnungsverband gelegenes Arbeitszimmer jedoch den Mittelpunkt einer betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit der bzw. des Steuerpflichtigen bildet, können die mit dem Arbeitszimmer und seiner Einrichtung in Zusammenhang stehenden Ausgaben abzugsfähig sein.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_aus-_und_fortbildungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Aus- und Fortbildungskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Es ist zwischen Ausbildungskosten (Aufwendungen zum Erlernen eines Berufes), Fortbildungskosten (Weiterbildung im erlernten Beruf) und Umschulungsmaßnahmen (Einstieg in eine neue berufliche Tätigkeit) zu unterscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Abzugsfähigkeit von Ausbildungskosten ist nur dann gegeben, wenn ein Zusammenhang zur konkret ausgeübten oder damit verwandten Tätigkeit (z. B. Friseurin, Friseur,Kosmetikerin, Kosmetiker, Dachdeckerin, Dachdecker, Spenglerin oder Spengler) vorliegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kosten für die berufliche Fortbildung können dann als Werbungskosten geltend gemacht werden, wenn sie in Zusammenhang mit der konkret ausgeübten oder einer damit verwandten Tätigkeit stehen. Fortbildungskosten sollen dazu dienen, in einem bereits ausgeübten Beruf auf dem Laufenden zu bleiben und den jeweiligen Anforderungen gerecht zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Umschulungsmaßnahmen sind dann abzugsfähig, wenn sie&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;derart umfassend sind, dass sie einen Einstieg in eine neue berufliche Tätigkeit ermöglichen, die mit der bisherigen Tätigkeit nicht verwandt ist und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;auf eine tatsächliche Ausübung eines anderen Berufes abzielen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_beitraege_an_berufsverbaende_und_interessenvertretungen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Beiträge an Berufsverbände und Interessenvertretungen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Gewerkschaftsbeiträge sind Werbungskosten, soweit sie von aktiven oder im Ruhestand befindlichen Arbeitnehmern in angemessener, statutenmäßig festgesetzter Höhe geleistet werden. Dies gilt grundsätzlich auch für Beiträge an andere Berufsvertretungen und Interessensverbände.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beiträge zu Interessensvertretungen von Pensionistinnen und Pensionisten (z. B. Seniorenbund, Pensionistenverband) sind als Werbungskosten abzugsfähig.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_betriebsratsumlage&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Betriebsratsumlage&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Da sich die Betriebsratsumlage bei der laufenden Lohnabrechnung nicht steuermindernd auswirkt, erfolgt die steuerliche Ber&amp;uuml;cksichtigung erst bei den Werbungskosten im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_buergschaften&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Bürgschaften&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers aus einer Bürgschaftsübernahme zugunsten der Arbeitgeberin bzw. des Arbeitgebers sind abzugsfähig, wenn die Bürgschaftsübernahme beruflich veranlasst war.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_computer&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Computer&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen für Computer und Zubehör sind Werbungskosten, wenn die Geräte beruflich verwendet werden. Sind die Geräte in der Privatwohnung der bzw. des Steuerpflichtigen aufgestellt, so kann es im Schätzungsweg zu einem Ausscheiden eines Privatanteils kommen. Dies wird insbesondere dann der Fall sein, wenn der PC auch von anderen als vom Steuerpflichtigen – z. B. von Familienangehörigen – verwendet wird. Ohne Nachweis des Steuerpflichtigen wird von der Finanzverwaltung ein Ausmaß an privater Nutzung von mindestens 40 % angenommen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_def&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;DEF&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_darlehensverluste&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Darlehensverluste&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Gewährt die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber zur Arbeitsplatzsicherung ein Darlehen, so kann der Verlust der Forderung infolge der Liquidation des Arbeitgebers zu Werbungskosten aus nichtselbständiger Arbeit führen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_depotkosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Depotkosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Kosten, die in Zusammenhang mit einem Wertpapierdepot anfallen, sind als Kosten der Verwaltung der Einkunftsquelle als Werbungskosten abzugsf&amp;auml;hig, soweit es sich nicht um Depotkosten von endbesteuerten Wertpapieren handelt. Diese Aufwendungen f&amp;uuml;r endbesteuerte Kapitalertr&amp;auml;ge sind auch dann nicht abzugsf&amp;auml;hig, wenn auf die M&amp;ouml;glichkeit der Endbesteuerung verzichtet und der Veranlagungsweg gew&amp;auml;hlt wird.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_fachliteratur&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Fachliteratur&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen f&amp;uuml;r Fachliteratur sind grunds&amp;auml;tzlich Werbungskosten, sofern ein Zusammenhang mit dem Beruf besteht. Keine Fachliteratur sind Zeitungen und allgemein bildende Werke.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_fahrtkosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Fahrtkosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Kosten, die für die Fahrten zwischen Wohnung und Dienstort entstehen, sind durch den Verkehrsabsetzbetrag und das Pendlerpauschale abgegolten. Sonstige Fahrten, für die die bzw. der Steuerpflichtige den eigenen Pkw verwendet und die in Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit stehen, können entweder in Höhe des amtlichen Kilometergeldes oder in tatsächlicher Höhe geltend gemacht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fahrten zum Mittagessen in der Mittagspause sind grundsätzlich nicht beruflich veranlasst und daher keine Werbungskosten.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_fehlgelder&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Fehlgelder&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Als Werbungskosten können Kassenfehlbeträge, die die Arbeitnehmerinnen bzw. der Arbeitnehmer der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber ersetzen muss, geltend gemacht werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_finanzierungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Finanzierungskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Ob Finanzierungsaufwendungen als Werbungskosten abzugsfähig sind, hängt davon ab, ob mit den aufgenommenen Mitteln privat oder im Rahmen der außerbetrieblichen Einkunftsquelle genutzte Arbeitsmittel angeschafft werden. Im ersten Fall ist kein Werbungskostenabzug möglich, im zweiten Fall stellt der Finanzierungsaufwand Werbungskosten dar. Die Beurteilung, ob die aufgenommenen Finanzmittel mit der Privatsphäre oder der außerbetrieblichen Einkunftsquelle in Zusammenhang stehen, erfolgt nicht aus betriebswirtschaftlicher Sichtweise: So stellen Zinsen für aufgenommene Fremdmittel beispielsweise auch dann einen abzugsfähigen Aufwand dar, wenn die bzw. der Steuerpflichtige in der Lage gewesen wäre, den Aufwand, der durch die außerbetriebliche Einkunftsquelle veranlasst ist, statt mit Fremdmitteln durch Eigenmittel zu finanzieren.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_fortbildungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Fortbildungskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;siehe &lt;a href=&quot;#infolist_section_aus-_und_fortbildungskosten&quot;&gt;Aus- und Fortbildungskosten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_ghi&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;GHI&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_glaeubigerschutzverband&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Gläubigerschutzverband&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Beiträge zu einem Gläubigerschutzverband sind bei betrieblicher Veranlassung als Werbungskosten abzugsfähig.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_internet&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Internet&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Nützt eine Steuerpflichtige bzw. ein Steuerpflichtiger das Internet für berufliche Zwecke, so sind die Kosten dafür als Werbungskosten absetzbar. Eine Aufteilung in private und berufliche Nutzung wird, wenn eine genaue Abgrenzung nicht möglich ist, im Schätzungswege erfolgen. Abzugsfähig sind die (anteiligen) Kosten für eine allfällige Providergebühr und die Onlinegebühren. Darüber hinaus können Kosten für beruflich genutzte spezielle Informationsangebote zur Gänze abgesetzt werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_jkl&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;JKL&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_kleidung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Kleidung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;siehe &lt;a href=&quot;#infolist_section_arbeitskleidung&quot;&gt;Arbeitskleidung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_klubbeitraege&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Klubbeiträge&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;siehe &lt;a href=&quot;#infolist_section_partei-_und_klubbeitraege&quot;&gt;Partei- und Klubbeitr&amp;auml;ge&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_kontofuehrungskosten_und_kreditkartengebuehren&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Kontoführungskosten und Kreditkartengebühren&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Kosten für die Kontoführung eines Gehaltskontos können ebenso wie eine Kreditkartengebühr grundsätzlich nicht abgesetzt werden. Dies gilt auch, wenn die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber die Einrichtung eines Gehaltskontos verlangt. Kontoführungskosten können nur dann als Werbungskosten abzugsfähig sein, wenn sie ein ausschließlich oder nahezu ausschließlich für beruflich veranlasste Geschäftsvorfälle eingerichtetes Konto betreffen (z. B. Konto zur Abbuchung der Leasingraten hinsichtlich eines als Arbeitsmittel verwendeten Kfz).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_kraftfahrzeugskosten_kilometergeld&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Kraftfahrzeugskosten Kilometergeld&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Wenn das Kfz privat und beruflich genutzt wird, können die Aufwendungen für die berufliche Nutzung als Werbungskosten berücksichtigt werden. Befindet sich der Pkw im Privatvermögen, können bei einem Ausmaß der beruflichen Fahrten von nicht mehr als 30.000 Kilometer pro Jahr die Kosten für die berufliche Kfz-Nutzung in Höhe des amtlichen Kilometergeldes von € 0,42 angenommen werden. Bei einer darüber hinausgehenden Nutzung sind entweder die tatsächlich nachgewiesenen Kosten oder das amtliche Kilometergeld für 30.000 Kilometer anzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Kilometergeld sind insbesondere folgende Aufwendungen für das Kfz abgegolten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;AfA&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Treibstoff, Öl&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Servicekosten, Reparaturkosten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zusatzausrüstungen, z. B. Winterreifen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Steuern, (Park-)Gebühren, Maut&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Versicherungen aller Art&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mitgliedsbeiträge für Autofahrerclubs&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Finanzierungskosten&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_literatur&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Literatur&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;siehe &lt;a href=&quot;#infolist_section_fachliteratur&quot;&gt;Fachliteratur&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_mno&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;MNO&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_mankogelder&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Mankogelder&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;siehe &lt;a href=&quot;#infolist_section_fehlgelder&quot;&gt;Fehlgelder&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_mitgliedsbeitraege&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Mitgliedsbeiträge&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;siehe &lt;a href=&quot;#infolist_section_beitraege_an_berufsverbaende_und_interessenvertretungen&quot;&gt;Beitr&amp;auml;ge an Berufsverb&amp;auml;nde und Interessenvertretungen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;siehe &lt;a href=&quot;#infolist_section_partei-_und_klubbeitraege&quot;&gt;Partei- und Klubbeitr&amp;auml;ge&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_musikinstrumente&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Musikinstrumente&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;F&amp;uuml;r Musikinstrumente, die als Arbeitsmittel der Berufsaus&amp;uuml;bung dienen, ist ein Abzug als Werbungskosten m&amp;ouml;glich.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_pqr&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;PQR&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_partei-_und_klubbeitraege&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Partei- und Klubbeiträge&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Zahlungen an politische Parteien, deren Organisationen und Gliederungen sowie an parteinahe Vereine, die aufgrund einer politischen Funktion geleistet werden müssen, sind Werbungskosten. Neben laufenden Zahlungen kann es sich dabei auch um außerordentliche Zahlungen handeln, z. B. aus Anlass eines Wahlkampfes, sofern die Leistung von dem statutenmäßig zuständigen Organ beschlossen wird. Werden solche Zahlungen auch nach dem Ausscheiden aus einer Funktion geleistet, sind sie ebenfalls als Werbungskosten zu behandeln. Nicht abzugsfähig sind hingegen Mitgliedsbeiträge an die Partei selbst oder ihre Gliederungen, die auch von Mitgliedern ohne politische Funktion geleistet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht abzugsfähig ist die Weitergabe von Politikerbezügen an wohltätige Organisationen, auch wenn dazu aufgrund von Parteibeschlüssen eine Verpflichtung besteht. Wird ein Bezug hingegen ohne Widmung nicht angenommen, dann liegt kein Zufluss vor.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_planungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Planungskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Kosten f&amp;uuml;r die Planung eines Geb&amp;auml;udes sind grunds&amp;auml;tzlich den Herstellungs- und Anschaffungskosten zuzuordnen. Diese Kosten werden daher im Wege der Absetzung f&amp;uuml;r Abnutzung &amp;uuml;ber die Nutzungsdauer des Geb&amp;auml;udes verteilt abgeschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fallen Planungskosten f&amp;uuml;r ein Geb&amp;auml;ude an, das letztlich nicht errichtet wird, so sind diese Kosten sofort abzugsf&amp;auml;hig.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_prozesskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Prozesskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Als Werbungskosten abzugsf&amp;auml;hig sind Aufwendungen, die in Zusammenhang mit einem berufsbedingten Zivilprozess anfallen (z. B. &amp;uuml;ber die H&amp;ouml;he des Arbeitslohnes, zur R&amp;uuml;ckg&amp;auml;ngigmachung einer K&amp;uuml;ndigung).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_rechtsberatung&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Rechtsberatung&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Kosten, die mit der laufenden Beratung im Zusammenhang mit einer au&amp;szlig;erbetrieblichen Einkunftsquelle entstehen, sind als Werbungskosten abzugsf&amp;auml;hig. Sind derartige Kosten mit der Vertragserrichtung anl&amp;auml;sslich der Anschaffung einer au&amp;szlig;erbetrieblichen Einkunftsquelle verbunden, so gelten sie als Anschaffungsnebenkosten und sind im Wege der AfA abzugsf&amp;auml;hig.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_stu&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;STU&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_schuldzinsen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Schuldzinsen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;siehe &lt;a href=&quot;#infolist_section_finanzierungskosten&quot;&gt;Finanzierungskosten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_spenden_und_geschenke&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Spenden und Geschenke&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Damit Pokale und ähnliche Sachspenden einer Politikerin bzw. eines Politikers als Werbungskosten abzugsfähig sind, müssen sie einen entsprechenden Werbecharakter aufweisen. Dies wird z. B. durch die Namensaufschrift der Spenderin bzw. des Spenders und deren bzw. dessen Funktionsbezeichnung erreicht. Eine persönliche Übergabe durch den Spender ist nicht erforderlich. Unterstützungszahlungen, die aus beruflichen Anlässen im Wahlkreis einer politischen Mandatarin bzw. eines politischen Mandatars erfolgen, sind ebenfalls als Werbungskosten abzugsfähig (z. B. Spenden an Musikkapellen, Ballbesuche usw.).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_sportgeraete&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Sportgeräte&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen für Sportgeräte werden grundsätzlich der privaten Lebensführung zuzurechnen sein. Anders wird die Beurteilung der Abzugsfähigkeit für Sportgeräte und -bekleidung jedoch für Berufssportlerinnen und Berufssportler ausfallen. Bei ihnen steht die Anschaffung von Sportgeräten in unmittelbarem Zusammenhang mit ihrer Berufsausübung.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_sprachkurs&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Sprachkurs&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;siehe &lt;a href=&quot;#infolist_section_aus-_und_fortbildungskosten&quot;&gt;Aus- und Fortbildungskosten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_steuerberatungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Steuerberatungskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Zur G&amp;auml;nze als Werbungskosten abzugsf&amp;auml;hig sind die Kosten, die in Zusammenhang mit der Steuerberatung stehen, wenn die Beratung die Ermittlung au&amp;szlig;erbetrieblicher Eink&amp;uuml;nfte betrifft.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_strafen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Strafen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Steuerlich nicht abzugsfähig sind Geldstrafen, die von Gerichten, Verwaltungsbehörden oder den Organen der EU verhängt werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_studienreisen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Studienreisen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Sollen Aufwendungen in Zusammenhang mit Auslandsreisen als Werbungskosten abgesetzt werden, unterliegt dies einer besonders strengen Beurteilung durch die Finanzverwaltung. Diese will derartige Aufwendungen grunds&amp;auml;tzlich der privaten Lebensf&amp;uuml;hrung zurechnen, sofern die Reise auch nur zum Teil als privat veranlasst anzusehen ist.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_telefon&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Telefon&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen f&amp;uuml;r Telefonate, die beruflich veranlasst sind, sind als Werbungskosten absetzbar. Eine Aufteilung der Telefonkosten (sowohl Grundgeb&amp;uuml;hr als auch Verbindungsentgelt) in einen privaten und einen beruflichen Teil ist m&amp;ouml;glich und erfolgt durch Sch&amp;auml;tzung, wenn eine genaue Abgrenzung nicht vorgenommen werden kann.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_umzugskosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Umzugskosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Wechselt eine Steuerpflichtige bzw. ein Steuerpflichtiger beruflich veranlasst den Wohnort, so können die mit dem Umzug in Zusammenhang stehenden Kosten unter bestimmten Voraussetzungen als Werbungskosten geltend gemacht werden. Ein Umzug setzt die Aufgabe des bisherigen Wohnsitzes voraus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine berufliche Veranlassung zum Umzug liegt z. B. in folgenden Fällen vor:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;der Arbeitnehmer wird vom Dienstgeber an einen anderen Dienstort versetzt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;der Arbeitnehmer ist zum Bezug einer Dienstwohnung verpflichtet&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;der Arbeitnehmer tritt eine Anstellung außerhalb seines bisherigen Wohnortes an&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_vwx&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;VWX&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_verlust_privater_wirtschaftsgueter&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Verlust privater Wirtschaftsgüter&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Der Verlust eines privaten Wirtschaftsgutes kann insbesondere dann zu Werbungskosten führen, wenn er bei der beruflichen Verwendung des Wirtschaftsgutes eintritt (z. B. Unfall mit dem Privat-Kfz anlässlich einer Dienstfahrt).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Verlust von Bargeld, das der Dienstnehmerin bzw. dem Dienstnehmer von der Dienstgeberin bzw. vom Dienstgeber anvertraut wurde, begründet Werbungskosten, soweit nicht der Dienstgeber den Schaden trägt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;siehe dazu auch unter &lt;a href=&quot;#infolist_section_fehlgelder&quot;&gt;Fehlgelder&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_versicherungen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Versicherungen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Prämien für Sachversicherungen sind abzugsfähig, wenn sie sich auf Wirtschaftsgüter beziehen, die der bzw. dem Steuerpflichtigen zur Einnahmenerzielung dienen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_verteidigerkosten&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Verteidigerkosten&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;siehe &lt;a href=&quot;#infolist_section_prozesskosten&quot;&gt;Prozesskosten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_waffen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Waffen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen in Zusammenhang mit Waffen stellen auch dann keine Werbungskosten dar, wenn die Waffe aufgrund der mit dem Beruf in Zusammenhang stehenden Gefahr angeschafft wurde. Ein Werbungskostenabzug ist nur dann zul&amp;auml;ssig, wenn sich die Anschaffung der Waffe unmittelbar aus der Berufsaus&amp;uuml;bung ergibt.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_werbegeschenke&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Werbegeschenke&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;siehe &lt;a href=&quot;#infolist_section_spenden_und_geschenke&quot;&gt;Spenden, Geschenke&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_yz&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;YZ&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        


    

    


    

    
        
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_zeitungen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Zeitungen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Selbst wenn eine Tageszeitung Informationen beinhaltet, die für die Berufsausübung einer bzw. eines Steuerpflichtigen unerlässlich sind, können die Aufwendungen für Tageszeitungen nicht als Werbungskosten berücksichtigt werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;infolist_section_zinsen&quot;&gt;
                            &lt;h3&gt;Zinsen&lt;/h3&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Der Abzug von Zinsen als Werbungskosten ist m&amp;ouml;glich, wenn die Anschaffung von Arbeitsmitteln fremdfinanziert wurde. Nicht zul&amp;auml;ssig ist die Ber&amp;uuml;cksichtigung von Zinsen, wenn Werbungskosten durch Pauschals&amp;auml;tze abgegolten werden, wie dies etwa beim Kilometergeld der Fall sein kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;siehe auch &lt;a href=&quot;#infolist_section_finanzierungskosten&quot;&gt;Finanzierungskosten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
</content>
            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>wichtige_betraege</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Wichtige Beträge</title>
                <content>
    

    

    

    
        


    

        

            &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
                &lt;p&gt;Sie können die Seite &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;Externe Inhalte&lt;/span&gt; auch als PDF speichern.&lt;/p&gt;
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            &lt;/div&gt;
        

    

    
        
            
            &lt;p&gt;Für wesentliche steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Positionen finden Sie nachstehend die wichtigsten Werte für die Jahre 2022 bis 2024 in EURO.&lt;/p&gt;
        
    



    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_einkommensteuer&quot; id=&quot;einkommensteuer&quot; title=&quot;Einkommensteuer&quot;&gt;
                                Einkommensteuer
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_einkommensteuertarif&quot; id=&quot;einkommensteuertarif&quot; title=&quot;Einkommensteuertarif&quot;&gt;
                                Einkommensteuertarif
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_amtliche_km-saetze&quot; id=&quot;amtliche_km-saetze&quot; title=&quot;Amtliche km-Sätze&quot;&gt;
                                Amtliche km-Sätze
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_koerperschaftsteuer_gmbh_ag_vereine_&quot; id=&quot;koerperschaftsteuer_gmbh_ag_vereine_&quot; title=&quot;Körperschaftsteuer (GmbH, AG, Vereine, ...)&quot;&gt;
                                Körperschaftsteuer (GmbH, AG, Vereine, ...)
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_umsatzsteuer&quot; id=&quot;umsatzsteuer&quot; title=&quot;Umsatzsteuer&quot;&gt;
                                Umsatzsteuer
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_sozialversicherung&quot; id=&quot;sozialversicherung&quot; title=&quot;Sozialversicherung&quot;&gt;
                                Sozialversicherung
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_bundesabgabenordnung&quot; id=&quot;bundesabgabenordnung&quot; title=&quot;Bundesabgabenordnung&quot;&gt;
                                Bundesabgabenordnung
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_gebuehren&quot; id=&quot;gebuehren&quot; title=&quot;Gebühren&quot;&gt;
                                Gebühren
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_einkommensteuer&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Einkommensteuer&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
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                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Rechtsquelle&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Schlagworte&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2024&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2023&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2022&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG § 3(1)Z15(a)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Freibetrag für Zuwendungen des Arbeitgebers zur Zukunftssicherung seiner Arbeitnehmer&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG  § 3(1)15b&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Freibetrag bei Zuwendung einer Mitarbeiterkapitalbeteiligungen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;3.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;3.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;3.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §13&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Geringwertige Wirtschaftsgüter&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.000,00 für Wirtschaftsjahre, die ab dem 1.1. beginnen&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;800,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §16(3)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Werbungskosten, Pauschbetrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;132,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;132,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;132,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §18(1)Z5&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Sonderausgaben, Kirchenbeitrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;400,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;400,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;400,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §24(4)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Freibetrag bei Betriebsveräußerung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;7.300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;7.300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;7.300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §26Z4(b)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Taggeld für Inlandsreisen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;26,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;26,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;26,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(1)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Einkommensteuertarif 50 % ab Einkommen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;99.266,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;93.120,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;90.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(1)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Einkommensteuertarif 55 % ab Einkommen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.000.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.000.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.000.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(4)Z1&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Alleinverdienerabsetzbetrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;- bei einem Kind&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;572,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;520,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;494,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;- bei zwei Kindern&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;774,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;704,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;669,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;- ab drei Kindern, zusätzlich (für jedes weitere Kind) zum Betrag von € 704,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;255,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;232,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;220,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Zuverdienstgrenze mit Kind&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;6.937,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;6.312,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;6.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(4)Z2&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Alleinerzieherabsetzbetrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;-mit einem Kind&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;572,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;520,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;494,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;-mit zwei Kindern&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;774,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;704,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;669,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;-ab drei Kindern, zusätzlich (für jedes weitere Kind) zum Betrag von € 704,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;255,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;232,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;220,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(3)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Kinderabsetzbetrag pro Monat&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;67,80&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;61,80&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;58,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(4)Z3&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Unterhaltsabsetzbetrag für das erste Kind pro Monat&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;35,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;31,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;29,20&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;- für das zweite Kind pro Monat&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;52,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;47,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;43,80&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;- für jedes weitere Kind pro Monat&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;69,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;62,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;58,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(5)Z1&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Verkehrsabsetzbetrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;463,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;421,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;400,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(5)Z2&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Erhöhter Verkehrsabsetzbetrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;798,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;726,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;690,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(5)Z3&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Zuschlag zum Verkehrsabsetzbetrag &lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;752,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;684,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;650,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(5)Z4&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Pendlereuro (pro km)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2,00 p. a.
+ 0,50 p. m. für Jan-Jun
&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2,00 p. a.
+ 0,50 p. m. für Mai-Dez
&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(6)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Pensionistenabsetzbetrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;954,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;868,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;825,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;erhöhter Pensionistenabsetzbetrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.405,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.278,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.214,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §41(1)Z1&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Veranlagungsgrenze bei lohnsteuerpflichtigen Einkünften&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;730,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;730,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;730,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §42(1)Z3&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Steuererklärungspflicht, allgemein (wenn keine lohnsteuerpflichtigen Einkünfte bezogen wurden)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;12.816,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;11.693,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;11.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §42(1)Z3&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Steuererklärungspflicht für Lohnsteuerpflichtige&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;13.981,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;12.756,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;12.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §42(2)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Steuererklärungspflicht für beschränkt Steuerpflichtige&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2.331,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2.126,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §45(1)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Vorauszahlungen Freigrenze&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §67(1)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Sonstige Bezüge: Freibetrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;620,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;620,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;620,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Pkw-Angemessenheits-VO §1&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Angemessenheitsgrenze Pkw&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;40.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;40.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;40.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §3Z14&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Betriebsveranstaltungen (pro Teilnehmer)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;365,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;365,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;365,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §3(1)Z17&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Essensbons, auch mitnehmbare Lebensmittel pro Arbeitstag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt; 2,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §3(1)Z17&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Essensbons für Kantine, Gasthaus usw. pro Arbeitstag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt; 8,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;8,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;8,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Sachbezugswerte-VO §4(1)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Sachbezugswert für Kfz bei geringem
&lt;br/&gt;- CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt; Ausstoß
&lt;br/&gt;- und monatliche Nutzung über 500 km: 
1,5&amp;nbsp;% der Anschaffungskosten pro Monat maximal.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;720,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;720,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;720,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Sachbezugswerte-VO §4(2)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Sachbezugswert für Kfz bei geringem
&lt;br/&gt;- CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt; Ausstoß
&lt;br/&gt;- und monatliche Nutzung bis 500 km:
0,75&amp;nbsp;% der Anschaffungskosten pro Monat maximal.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;360,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;360,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;360,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Sachbezugswerte-VO §4(1)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Sachbezugswert für Kfz und
&lt;br/&gt;- monatliche Nutzung über 500 km: 
2&amp;nbsp;% der Anschaffungskosten pro Monat maximal.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;960,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;960,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;960,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Sachbezugswerte-VO §4(2)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Sachbezugswert für Kfz und
&lt;br/&gt;- monatliche Nutzung bis 500 km: 1 % der Anschaffungskosten pro Monat maximal.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;480,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;480,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;480,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Sachbezugswerte-VO §4a(1)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Sachbezugswert für Kfz - Abstellplatz pro Monat&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;14,53&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;14,53&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;14,53&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Sachbezugswerte-VO §5(3)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Freibetrag Sachbezug Arbeitgeberdarlehen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;7.300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;7.300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;7.300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_einkommensteuertarif&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Einkommensteuertarif&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Tarifstufen 2023 in EUR&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Tarifstufen 2024 in EUR&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Steuersatz&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;0 bis 11.693,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;0 bis 12.816,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;0 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über 11.693,00 bis 19.134,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;über 12.816,00 bis 20.818,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über 19.134,00 bis 32.075,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;über 20.818,00 bis 34.513,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;30 %


&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über 32.075,00 bis 62.080,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;über 34.513,00 bis 66.612,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;2024: 40 % &lt;br&gt;
2023: 41 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über 62.080,00 bis 93.120,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;über 66.612,00 bis 99.266,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;48 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über 93.120,00 bis 1 Mio.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;über 99.266,00 bis 1 Mio.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;50 %

&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über € 1 Mio.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;über € 1 Mio.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;55 %*&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;sup&gt;* zeitlich befristet bis 2025&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_amtliche_km-saetze&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Amtliche km-Sätze&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Rechtsquelle&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Schlagworte&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2024&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2023&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2022&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;LStR Rz 1404&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Kilometergeld&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;0,42&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;0,42&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;0,42&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;für Mitfahrer&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;0,05&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;0,05&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;0,05&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_koerperschaftsteuer_gmbh_ag_vereine_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Körperschaftsteuer (GmbH, AG, Vereine, ...)&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Rechtsquelle&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Schlagworte&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2024&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2023&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2022&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;
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                        &lt;td&gt;KStG §24(4)Z1&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Mindeststeuer für GmbH p.a.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;500,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.750,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.750,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
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                        &lt;td&gt;BAO §212(2)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Freigrenze Stundungszinsen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;50,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;50,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;50,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
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                        &lt;td&gt;GebG §14TP1&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Feste Gebühr z.&amp;nbsp;B. für Abschriften, Eingaben, Protokolle, amtliche Zeugnisse&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;14,30&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;14,30&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;14,30&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;GebG §14TP7(1)Z4(a)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Protokolle über Hauptversammlung einer AG&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;285,90&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;285,90&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;285,90&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
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                        &lt;td&gt;GebG §14TP7(1)Z4(b)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Protokolle über Generalversammlung einer GmbH&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;142,90&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;142,90&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;142,90&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
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                        &lt;td&gt;GebG §33TP5(1)Z1&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Bestandsverträge, im allgemeinen (keine Wohnräume)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1&amp;nbsp;%&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1&amp;nbsp;%&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1&amp;nbsp;%&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
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            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2024&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
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